Beiträge von JanMen

    Hallo Anna,


    was für eine Vogelausbeute.


    Das Blaukehlchen ist jawohl mal was ganz Besonderes. Mir ist noch nie eines begegnet.


    Heute morgen saßen ein paar Stieglitze vor der Tür. Sowas ist bei UNS exotisch. :P


    lg,


    Jan-Arne

    Hallo zusammen und vielen lieben Dank für die Komplimente! :)


    @ Sarah: Schön, dass du den Schock beim Betrachten des Bildes nachvollziehen kannst. ;) Wenn du dann doch mal einen Fuchs sehen willst, weißt du ja jetzt, wo du hin müsstest... :)


    @ Mario: Ich verrate mal nichts, sondern warte darauf, dass du das Bild an einem besseren Laptop siehst... ;) Danke für die Vorschläge. Ich dachte auch erst, dass es ein Gezonter Ohrlappenpilz sein könnte. Aber ich hab beim genaueren Betrachten sofort gesehen, dass ihm dafür das nötige Fleisch fehlt. Das kann eigentlich kein Pilz sein und auch diese Härchen, bzw. Häkchen unten lassen mich sehr zu einer Flechte tendieren. Beim Schichtpilz wiederum könntest du recht haben. Den habe ich noch nie bewusst bestimmt, aber Vergleichsfotos lassen es wahrscheinlich erscheinen, dass dein Vorschlag stimmt. Danke :)


    @ Stefan: Da winke ich gerne mit! Auch wenn die Wettervorhersage, zumindest für unsere Region, ein nur langsam wärmer werdendes Klima verspricht.


    @ Andre: Das Foto habe ich extra unscharf geknipst, sonst wäre es ja zu einfach geworden *hust*. Du hast recht. Mit allen drei Punkten. Die Bläschen entstanden wohl dadurch, dass an dieser Quelle an vielen Stellen weiteres Wasser aus dem Boden kam und dazu Methangas entwich. Zumindest hat mein Vater mir sowas erzählt. Wehe, er hat gelogen! ;)


    @ Nobi: Danke für die Bestimmung. Uuuund ich hab schon wieder einen neuen Pilz kennengelernt. ;)


    @ Mentor: Gerne! Sowas hört man gern.


    @ Günter: Es war ganz entspannt, nach der frühen Rückfahrt heute Mittag mithilfe der Fotos den Trip nochmal Revue passieren lassen zu können. Dabei entstand der Bericht quasi von selbst.


    @ Anna: Ja, Füchse sind schon interessant. Respekt, dass du länger auf der Terrasse ausgehalten hast, als der Fuchs. Wenn mich nachts im Freien zwei Augen anstarren würden, würde ich direkt ins Haus rennen. :P Und danke auch für das Foto. Du warst da wohl weit näher dran, als ich. Mal von dem Fuchs in der Röhre abgesehen... ;)


    Liebe Grüße,


    Jan-Arne

    Hallo Forum,

    wie ihr evtl. schon wisst, war ich mit meiner Familie (inklusive Hund) einige Tage lang im Sauerland (genauer: Hochsauerland / Umkreis Brilon).


    Ganz am Anfang möchte ich schonmal anmerken, was für Fuchsfans wir sind. In einer Gegend, wo man schonmal einige Stunden am Lippedamm warten muss, um einen Blick zu ergattern, sind Erfolgserlebnisse dahingehend sehr selten. Dieser Urlaub war allerdings voll von Füchsen. Fast ausschließlich während der Fahrten zwischen den Dörfern sahen wir in 3 Tagen 38 Füchse, von denen höchstens 1-2-mal ein Fuchs am nächsten Tag wiedergesehen und ein weiteres Mal notiert wurde. Dahingehend ein voller Erfolg.


    Pilztechnisch gesehen lass ich mich allgemein sehr schwer enttäuschen, weil es für mich immer Neues gibt. Das war auch in diesem Kurzurlaub so. Geplant hatte ich eigentlich, diese paar Tage für die Morchelsuche (Kalkgebiete!) zu nutzen, aber daraus wurde nichts. Je höher wir vom Ruhrpott aus gefahren kamen, desto mehr Schnee lag auf den Feldern. Immerhin konnte man die Füchse damit leichter entdecken. ;)


    Und los geht's!


    1.


    Die fast einzigen Pilze des ersten Tages: Eichenwirrlinge




    2.


    Diese Äste sind doch nicht zufällig schwarz und so strukturiert, oder?




    3.


    ... gibt es nicht, aber ich möchte nicht alle Zahlen nochmal neu formatieren. :P


    4.


    Ein toller Blick hinab auf den Diemelsee. Da hat sich der Aufstieg am schneebedeckten Nordhang ja doch gelohnt. Aber keine Angst, es geht dort nicht steil hinunter. ;)





    5.


    Birnenstäublinge ließen sich auch an einigen Baumstümpfen hin und wieder finden.




    6.


    Rückzüchtungen vom Auerochsen waren in einem Gehege nahe des Aabachsees. Zunächst wollte ich den Blick des zuerst entdeckten Ochsen mit Rufen in Richtung Kamera bewegen, aber als er dann (zufälligerweise in genau dem gleichen Tonfall antwortete) und in die Richtung seiner vorher von mir nicht gesehenen Kumpanen verschwand, blieb ich lieber auf Abstand. ;)



    7.


    Obwohl ja eigentlich schon Frühling ist (GRMPF), zeigt der Winterporling sich immer noch. Der vordere ist vermutlich durch sein Alter bedingt interessant gefärbt.



    8.


    Diese Fotos von Zunderschwämmen kann man als Versuch einer Hommage an die Bilder von Erebus (Uli) betrachten. :D Ich habe ihm mal gesagt, ich würde seine Bilder immer wieder erkennen und das auch schon mehrmals bewiesen. Die Farbkomposition auf diesem Bild und auch das Motiv erinnern mich sehr an seine Bilder und so könnte ich sie, wenn ich nicht wüsste, dass sie von mir selbst sind, ihm fast zuordnen. ;)




    9.


    Diese kelchförmigen Flechten sind immer wieder ein Hingucker. Vermutlich ist die Gattung Cladonia.



    10.


    Einen leider sehr mitgenommenen Kastanienbrauner Stielporling konnte ich noch "bergen". Es war leider kein Foto am Ast möglich, weil er sich zu gut versteckt und verschanzt hatte. ;)



    11.


    Der Osterhase war da! Ein bisschen zu früh und ein bisschen missmutig guckte er allerdings schon. Er fühlte sich auch ein bisschen zu gut getarnt, 2 Meter vom Weg entfernt. Naja, unser Hund hat ihn weder gesehen, noch gerochen.



    12.


    Rehe zeigten sich zwar seltener auf den Feldern als Füchse (Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sagen könnte), aber ein paar gab es dennoch.



    13.


    Kaum kam die Sonne heraus, zeigte sich auch Bunteres, wie z.B. diese Zinnober-Tramete. Immer wieder schön.




    14.


    Elefantenfüße! Nein, natürlich wieder nur der Flache Lackporling.





    [Weiter geht es im nächsten Post in diesem Thread]
    [hr]
    15.


    Hiermit wusste ich erst gar nichts anzufangen, aber ich dann unter das Röckchen sah, kam ich auf eine Flechte, die sich mit kleinen Zähnchen am Moos festhält. Es gibt nicht zufällig jemanden, der das hier liest und eine Vermutung zur Gattung abgeben könnte? :)




    16.


    Schneeglöckchen oder? Auf jeden Fall war es schön, überhaupt mal Blumen zu sehen!



    17.


    Ein persönlicher Erstfund (Hurra!): Die Umberbraune Borstenscheibe



    18.


    Flache Lackporlinge mit Zitzengallen? Auf jeden Fall skurril anzusehen.




    19.


    Ein für Ruhrpottler seltener Anblick: Der Rotmilan



    20.


    Falls ich nicht doch danebenliege, ein Wiederfund. Der Knotige Schillerporling.




    21.


    Ein mir nicht bekannter, orangener und interessante Gebilde bildender Schichtpilz




    22.


    Bachforellen-Suchbild



    23.


    Bevor es zum (zumindest für uns persönlichen) Showdown kommt, erst noch eine Zusammenstellung verschiedener Fuchsfotos, alle aus dem Auto heraus geschossen. Das war nicht immer leicht, weil die Füchse a) meist recht weit weg waren und b) sobald man anhielt, nur noch ihren Schweif in Richtung Kamera streckten. Naja, als Beweise können die Fotos immer noch dienen. :P



    24.


    Von den Pilzen her hinzu kommen noch zwei Erstfunde: Der Fenchelporling und der Zaunblättling. Beide Bestimmungsanfragen mit Fotos könnt ihr -> hier <- finden. Vom Zaunblättling fand ich am nächsten Tag an den Almequellen noch einige weitere Exemplare.




    Und nun: Das Finale


    Wir haben einen Flatcoated Retriever, unsere 'Sunny'. Als wir gerade einen Spaziergang im Wald machten, fand diese plötzlich ein Rohrende am Rande des Wegs. Dieses Rohr war etwa 30 x 30 cm breit. Sie hockte sich davor und heulte, wie sie noch nie geheult hat. Aber das war kein ängstliches oder aggressives Heulen. Für meine Mutter stand eines fest: Sie musste einen Ball gesehen haben, den wir nicht sehen.


    Also kniete ich mich hin und guckte in das Rohr. Von dem Winkel aus und bei der einbrechenden Dunkelheit konnte ich allerdings nicht weiter als etwa 50 cm weit in das Loch sehen. Was ich sah, war Rohr und Laub.


    Meine Mutter hielt fest: "Es muss trotzdem ein Ball sein. Bei einem Tier würde sie eine Bürste kriegen [meint Rückenfell würde sich aufstellen]. Du kannst ruhig hineingreifen." Auch wenn ich sowas sonst ohne zu Zögern mache, habe ich es irgendwie gelassen und weil kein Stock in der Nähe war, mit dem man weiter als 1 Meter weit in das Rohr tasten konnte, haben wir aufgegeben.


    Ich habe dennoch ein Foto mit Blitz in das Rohr gemacht. Blind und in der Hoffnung den richtigen Winkel getroffen zu haben. Als ich das Bild kurz ansah, fand ich nichts Besonderes und so zogen wir weiter.


    Ich sah mir das Bild zuhause auf dem Laptop abends nichtsahnend an und plötzlich blieb mir der Atem stehen. Als ich euch erzählt habe, was für Fuchsfans wir sind, habe ich nicht übertrieben und so waren wir nach diesem Foto alle erstmal etwas geschockt.



    (Na, erkennt ihr was? ;))


    Ein Glück, dass ich nicht hineingegriffen habe... ;)


    Der Urlaub war ganz schön, auch wenn das Wetter nicht so war, wie eigentlich geplant. Aber weil ich mittlerweile auch gerne eigene Wege gehe (und so sollte es mit 21 wohl auch sein), reichen 5 (faktisch 3) Tage durchaus für einen Urlaub mit der Familie. ;) Auch wenn keine großen Funde dabei waren, hoffe ich dennoch, dass euch die kleine Kurzurlaubsdokumentation gefallen hat. Bestimmungen, z.B. von der Flechte, oder Berichtigungen ergänze ich gerne.


    lg,


    Jan-Arne

    Hi Mentor,


    diesen Pilz habe ich auch einmal gefunden. Allerdings war nur noch Matsche mit einem Blauschleier von dem ursprünglichen Pilz übrig. ;) Glückwunsch zu deinem heilen Fund!


    lg,


    Jan-Arne


    Hi Ingo,


    ich danke dir!


    Der Kameraakku war leer und so musste für die Außenaufnahmen, die ich machte, um das Substrat zeigen zu können, die gute alte Handykamera herhalten. Dass diese die Farben oft verändert, war mir ja bereits bekannt. Das hätte ich vielleicht dazusagen sollen.


    Hmm, alle Pilze riechen gleich. Evtl. muss ich mir doch nochmal irgendwas Fenchelmäßiges besorgen, um den Geruch selbst besser beurteilen zu können. Meine Eltern stimmten mir allerdings beide zu, dass er nicht nach Fenchel riecht. ;(


    lg,


    Jan-Arne

    So kann ich mir dann ein paar Angaben zu den Pilze notieren, die ich dann hier ins Forum posten werde.
    Welche Angaben braucht ihr denn?
    Dann werde ich mir die Punkte ins Büchlein eintragen :thumbup:.


    Moin Michael,


    das mit dem Heftchen ist sicher keine schlechte Idee. Hier ist der Link zu Ingos Thread: -> Link <-


    Ich orientiere mich an folgenden Punkten:


    - Größe der Fruchtkörper:
    - Hut:
    - Fruchtschicht:
    - Stiel:
    - Verfärbungen:
    - Geruch:
    - Geschmack:
    - Begleitbäume, Substrat:
    - evtl. Bodensäuregehalt (sauer oder basisch)
    - Sporenpulver:


    Wobei der Geschmack nur bei manchen Pilzen zu testen ist. Bevor man auf Holz beißt, kann man sich die Angabe wohl lieber sparen. Das Sporenpulver untersuche ich persönlich bei Lamellenpilzen von Frühling bis Herbst, falls es erwünscht ist. Das reiche ich dann nach. Beim Bodensäuregehalt tu ich mich schwer, weshalb dieser eigentlich fast immer wegfällt.


    Wichtig sind: Beschreibung der Pilze, Hinweise auf optische Besonderheiten, die von den Fotos nicht oder nur zum Teil erfasst werden, Verfärbung und Geruch und, gerade im Winter (obwohl es dann am schwersten ist) das Substrat [d.h. oftmals Totholzbestimmung].


    Diese Angaben zusammen mit Fotos von allen Seiten (d.h. Fruchtschicht + Oberseite) und die Experten hier können dir ihre Tipps geben. ;)


    lg,


    Jan-Arne

    Moin Michael,


    weil ich heute extra für dich von meinen gefundenen Lackporlingen Fotos der Abstufung gemacht hab, um das Ganze zu verdeutlichen, reiche ich die noch nach:





    Ich denke, hier sieht man, was gemeint ist, auch wenn diese Stufenstruktur nicht immer so stark ausgeprägt ist, wie hier.


    lg,


    Jan-Arne

    Moin Ingo,


    danke für die Bestätigung der Scheibe.


    Der Fruchtkörper auf Bild 3 und 4 (links) ist der Fruchtkörper im Sammelbild oben rechts (leider lassen sich Körper nicht in 3d abbilden) und auf Bild 9.


    Der Fruchtkörper auf Bild 1 und 2 ist der Fruchtkörper im Sammelbild unten in der Mitte und auf Bild 10.


    lg,


    Jan-Arne


    Edit: Der Geruch ist nicht unbedingt der Geruch nach Fenchel, aber, wie gesagt, schwer definierbar. Die Pilze lassen sich an der Oberseite leicht eindrücken (anders als z.B. Lackporlinge), aber natürlich nicht so stark, wie Saftporlinge. Evtl. doch etwas Schillerndes?

    Hallo,


    ich bin's noch einmal. Ich habe vorhin in einem ganz anderen Wald an nicht mehr identifizierbaren Stammenden, bzw. Baumstümpfen den gleichen Pilz (Geruch stimmt auch überein) noch ein paar mal finden dürfen.


    Ich denke, dass es sich um verschiedene Formen des Fenchelporlings handelt:


    1



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    10



    Diese Pilze wuchsen übrigens unmittelbar in der Nähe des Fenchelporlings (?), der am Ende eines abgeschnittenen Stammes wuchs. Er ist wohl der gleiche, wie bei meiner ersten Anfrage. Evtl. lässt sich da doch eine Verbindung ziehen, auch wenn ich eingesehen habe, dass er eigentlich nicht nach einer jungen Form der gesuchten Art aussehen kann.




    Um keinen neuen Thread aufmachen zu müssen: Könnte das hier die Umberbraune Borstenscheibe sein?





    Danke für jede Art von Bestätigung / Alternativvorschlägen oder Gegenargumenten!


    Falls niemand diesen Post mehr lesen wird, schreibe ich notfalls PNs, zumindest an Ingo. ;)


    lg,


    Jan-Arne


    PS: Entschuldigt bitte die groben Unschärfen auf einigen Bildern.

    Moin Ingo,


    ich meinte ein Exemplar von Pilz 1, was ich nicht fotographiert habe. Dieses Exemplar gehört auf jeden Fall der gleichen Art an, ist aber seitlich gewachsen. Dass ich bei der zweiten Anfrage zwei verschiedene Pilze zeige, habe ich schon eingesehen. ;)


    Hier noch ein paar Bilder, um die Oberflächenstruktur des zweiten Pilzes besser einschätzen zu können. Ich denke immer noch am ehesten in Richtung Schillerporling, nicht nur, weil die Porenschicht bei Bewegungen leicht schillert. Beim zweiten Bild kann man die Verfärbungen der Poren erkennen:





    lg,


    Jan-Arne

    Moin Michael,


    das ist eine andere Form von Wulsten. Der Unterschied scheint mir aber schwer erklärbar zu sein.


    Nummer 16 ist sicher der Rotrandige Baumschwamm. Den kann ich dir absichern. ;)


    lg,


    Jan-Arne

    Moin Ingo,


    mit dem Wachstum hast du recht. Gerade durch Funde von eigenen Austernseitlingen und Trameten, die eben so gewachsen waren, kann ich das nachvollziehen. Dass der seitlicher gewachsene kleinere Pilz nur so kurz ist, schiebe ich mal darauf, dass er entweder einfach sehr klein oder sehr jung ist. Oder einfach mal aus dem Rahmen fällt. :)


    lg,


    Jan-Arne

    Hallo Nobi, Steffen und Anna,


    vielen Dank für die Frühlingsbilder. Gerade die Vogelaufnahmen sind ein Traum! Da könnte sich fast einbilden, dass es wirklich schon Frühling wäre. :P


    Und Winterlinge habe ich auch heute gesehen und ich konnte sie nur als solche bestimmen, weil ich euren Bericht gelesen und die Blumen anschließend bei Wikipedia nachgesehen habe. :)


    lg,


    Jan-Arne

    Hallo Michael, Hallo Ingo,


    eine gelungene Gegenüberstellung.


    Auch hier sollten dann wohl nochmal die nach außen gehenden Wulste genannt sein, die beide Pilze unterscheiden. Die Rötende Tramete hätte ich auch als solche benannt, aber beim Flachen Lackporling war ich im anderen Thread ja kurz skeptisch. Die Skepsis ist jetzt aus dem Weg geräumt.


    lg,


    Jan-Arne

    Hallo Ingo,


    danke für die Bestimmung vom ersten Pilz. Ich dachte, der Zaunblättling müsste länger gezogen sein. Aber dem ist wohl nicht so. Wieder was gelernt.


    Beim zweiten Pilz dachte ich auch kurz an den Fenchelporling, aber der doch sehr extreme Duft geht nicht in Richtung Fenchel. Optisch kam mir direkt eine Art Schillerporling in den Sinn. Fällt der eventuell heraus? Der Pilz ist schon sehr uneben an der Oberfläche. Ich habe ihn mitgenommen und werde morgen mal Fotos aus verschiedenen Positionen nachreichen. Es wäre toll, wenn sich noch jemand anderes mit einer Vermutung finden würde.


    Danke auf jeden Fall erst einmal. :)


    lg,


    Jan-Arne

    Hi Mario,


    danke schon einmal! :) Bei diesem Pilz hatte ich diese Gattung gar nicht in Erwägung gezogen. Aber jetzt habe ich nochmal nachgesehen und der Tannenblättling sieht mir sehr gut aus. Mal sehen, ob sich das evtl. bestätigen lässt.


    lg,

    Jan-Arne


    Edit: Kuschel :D :D Danke für diese wirklich schön zu lesende Kritik. Meinst du wirklich das Bild, was entstanden ist, nachdem ich den einen Körper herausriss, um die Porenschicht zu begutachten und anschließend abzulichten? Wenn ja, fehlt mir gerade das Kunstverständnis für meine eigene "Kunst", aber es ist natürlich schön zu sehen, dass ich dich beglücken konnte! :D

    Hallo zusammen,


    momentan bin ich im Urlaub und nachdem gestern pilztechnisch bis auf wenige Eichenwirrlinge auf einem ganzen Berg tote Hose war, habe ich heute eine bessere Stelle erwischt. Ich werde vermutlich in den kommenden Tagen noch weitere Pilze erfragen. Danke schon einmal! :)


    1.


    - Größe der Fruchtkörper: 4 x 4 cm Durchmesser (daneben ein etwa 3 x 2 cm Hut, der anders als der gezeigte Pilz nicht rund, sondern klassisch wie Porlinge und Trameten seitlich gewachsen ist.


    - Hut: dunkelbraun, Kreise um den Mittelpunkt zentriert, am Rand ein striegeliger Kreis


    - Fruchtschicht: langgezogene Poren


    - Verfärbungen: keine erkennbaren


    - Geruch: leicht pilzig


    - Geschmack: nicht getestet


    - Begleitbäume, Substrat: Totholz, Nadelholz


    - Zusatzfrage: Was für Pilze gibt es allgemein, die von der Porenschicht her den Eichenwirrlingen ähneln? Dieser Pilz hat gezeigt, dass ich nicht jeden von der Porenschicht her so aussehenden Pilz als Eichenwirrling bestimmen darf.





    2.


    - Größe der Fruchtkörper: großer Fruchtkörper 6 x 4 cm und kleine Fruchtkörper etwa 2 x 1,5 cm


    - Hut: uneben gewachsen, im Inneren dunkelbraun, nach außen gehend stufig heller werdend


    - Fruchtschicht: mittelgroße Poren, teilweise leicht stufig wachsend


    - Verfärbungen: Auf Druck leichte Verfärbung der Porenschicht, ähnlich einer Rötenden Tramete


    - Geruch: intensiv, aber schwer definierbar. Etwas von Schokolade / Kakao mit Apfelaroma. (zumindest nicht normal pilzig und auch kein Fenchel und kein Anis)


    - Geschmack: nicht getestet


    - Begleitbäume, Substrat: leider unbekannt


    - Vermutung: Etwas Richtung Schillerporling. Möglicherweise ungleichmässig gewachsener Knotiger Schillerporling (?). Der Geruch scheint in jedem Fall auffällig zu sein. Evtl. sind die beiden Pilze auch verschiedene Arten. Ihr sehr benachbarter Wuchs zusammen mit den Poren lassen mich aber das Gegenteil annehmen.







    Ich kann gerne Fotos, z. B. Schnittfotos nachreichen. Danke für jeden Hinweis zur Art oder auch Gattung!


    lg,


    Jan-Arne

    Juhu Michael,


    es hat ja doch noch geklappt! Danke für die Fotos und gerne in Zukunft mehr.


    Deine Anfrage hätte ich eher als Rötende Tramete bezeichnet, weil die Farbe mir nicht nach dem Lackporling aussah. Aber Ingo wird sich nicht irren. Für Zweifelsfälle am besten immer auch ein Foto der Poren / Lamellenschicht, aber das weißt du ja sicher eigentlich.


    Edit: Vermutlich beweist die Stelle, an welcher der Porling mit dem Holz verbunden ist, dass es ein Lackporling ist. Bei der Rötenden Tramete wäre an der Stelle wohl nicht nochmal ein "Verbindungsknubbel".


    lg,


    Jan-Arne

    Hallo Michael,


    auch von mir alles Gute! Du bist ein unglaublich netter und offener Typ und du bereicherst das Forum ungemein. Für das nächste Lebensjahr wünsche ich dir vor allem eines: Birkenporlinge! Ich werde mal sehen, was sich in der Hinsicht machen lässt. ;)


    lg,


    Jan-Arne

    Hallöchen,


    von diesem Pilz habe ich tatsächlich über 20 Bilder in meinem Album. :P


    Hier noch zwei Bilder von zwei jungen Exemplaren, die eher orange als goldgelb aussehen. Falls es doch keine sind, nehme ich sie selbstverständlich wieder heraus.




    Und hier noch ein Exemplar, welches augenscheinlich direkt an einem Eichenzystidenrindenpilz gewachsen ist. Evtl. brennt sich das Bild ja ins Gehirn, sodass die Verknüpfung von Parasit + Rindenpilz gelingt. :P



    lg,


    Jan-Arne