Beiträge von JanMen

    Hallo,


    @ Mario: Auf jeden Fall. So bunt und schrill, dass sie so aussehen, als würden sie (wie z. B. der Tintenfischpilz) eigentlich nicht ursprünglich in unsere Natur gehören.


    @ Mausmann: Top! Das ist das Gemeine Fadenkeulchen (Stemonitis axifera) -> Porträt


    lg,


    Jan-Arne

    Heute gab es in meinem Stammwald einen neuen Schub Schwefelporlinge zu bewundern.


    Nachdem meine Mutter aber beim ersten Essen die Pilze nicht vertragen hat, hat sie der Tatsache, dass mir die Pilze ohnehin nicht wirklich schmeckten, den Rest gegeben. Ich habe sie schweren Herzens weggetan und werde sie in Zukunft stehen lassen ... auch wenn ihre Schönheit dann schnell vergehen wird und ich mir mehrere Monate lang ihre Leichen ansehen muss ... ;)




    Hallo Merlin,


    Glückwunsch zum Fund.


    Mein Stammwald war heute überraschenderweise auch voll von Schwefelporlingen, sodass ich mir die Elite heraussuchen konnte. Rezeptideen habe ich keine.


    Allgemein ist das bei diesen Pilz wohl Geschmackssache. Man sollte wissen, dass die baumnäheren Teile fester sind und beim Kochen zu dieser (teils trockenen) Chickenkonsistenz werden. Die baumferneren, viel weicheren Teile bleiben saftiger. Einen wirklich starken Eigengeschmack hat der Pilz nicht.


    Auch ich bin kein großer Fan, aber ich habe heute mal ein paar gesammelt, weil ich es nicht gerne sehe, wie diese wunderschönen Pilze nach kurzer Zeit matt werden und Stück für Stück über Monate vergammeln. Dann opfer ich mich doch lieber. ;)


    lg,


    Jan-Arne

    Hallo Roland,


    auf jeden Fall eine Grundel, ja. Die haben sich über den Rhein auch in fast alle Kanäle in NRW ausgebreitet und teilweise das Einzige, was man hier fängt. Sie beißen auf jeden tierischen Köder, sind aber mit ihren maximal 15 cm und kaum Fleisch nicht wirklich zum Essen geeignet. Der Rest von euch Anglern ist wohl bis jetzt verschont geblieben? ;)


    lg,


    Jan-Arne

    Hallo Sebastian,


    danke schön für die Gratulation. :) Der Pilz wuchs in meinem Lieblingswald. Geschmeckt hat er ähnlich gut, wie Maronen. Mal sehen, ob er sich in diesem Jahr nochmal zeigt oder alternativ im nächsten.


    lg,


    Jan-Arne

    Hallo Matthias,


    etwas spät, aber meine Respekt für die tollen Aufnahmen möchte ich trotzdem hier lassen!


    Bei uns gibt es momentan leider am häufigsten die hier am Kanal:


    Wer (er-)kennt sie? ;)



    lg,


    Jan-Arne

    Hallo Björn,


    das mit dem Blinden ist vermutlich überzogen, aber das war schon der gleiche Fragende. Neue Fotos gemacht. Ein weiblicher statt eines männlichen Namens. Ein anderer Grund der Anfrage, aber die gleichen Pilze auf der gleichen Upload-Seite. Es hat einen Grund, warum die Pilze nach Christians Hinweis auf die Gleichheit direkt herausgenommen worden sind. ;)


    Naja, hoffen wir, dass es das vorerst war an Psilo-Anfragen.


    lg,


    Jan-Arne

    Hello again,


    stattdessen könnte man sich doch auch einfach ein Forum suchen, welches solche Fragen beantwortet, oder? Immerhin ist jeder für die Gefährdung seiner Gesundheit selbst verantwortlich. Ich habe kurz geschmunzelt, aber letztlich ist es einfach vergeudete Zeit, für dich und für uns.


    lg,


    Jan-Arne

    Hallo Christian,


    ein schwieriges Thema.


    Ich würde es nicht zulassen, dass jemand in einem Thread offen fragt, ob sein Pilz als Droge dienen kann. Wenn eine Bestimmungsanfrage korrekt formuliert ist und auf Grund einer eigenen Bestimmung eine bestimmte Psilo-Art für wahrscheinlich erachtet und die Gründe dafür liefern kann, sollte dieser Thread natürlich als Drogen-Thread gewertet werden, denn dann ist er es offensichtlich nicht. Nur dass es solche Thread hier nicht gibt, kann ich mir auch nicht erklären.


    Kurz und knapp: Ich bin gegen Psilo-Anfragen, aber für Bestimmungsanfragen, die gut durchdacht und begründet Psilos als Bestimmung zur Folge haben. Und sollte jetzt das Argument kommen, dass unerfahrene Mykologen keine gut begründete Bestimmungsanfrage diesbezüglich liefern können: Psilos sind wohl nicht die klassischen Pilze, mit denen man zur Mykologie findet.


    Jetzt liegt es nur noch an uns, Drogenthreads von ernsthaften Bestimmungsanfragen diesbezüglich zu unterscheiden, aber da die meisten Psilo-Threads so dreist und offensichtlich formuliert sind, fiel dies bis heute meist nicht schwer.


    lg,


    Jan-Arne

    Hi Andreas,


    dann wünsche ich mal einen erfolgreichen (Kurz-)Urlaub. Deine Moderatorkollegen werden schon aufpassen, dass hier alles in den üblich harmonischen Bahnen verläuft. Keine Sorge. ;)


    lg,


    Jan-Arne

    Hallo nochmal,


    du kennst doch meine Skepsis meiner Pilzgebiete gegenüber, oder? Vermutlich ist hier höchstens mal ein Flocki im Bereich des Möglichen. ;) Edit: Oh, Maronen habe ich ganz vergessen. Die finde ich hier auch zuhauf. :)


    Die Täublinge haben teilweise schon etwas vergammelt gerochen. Eventuell war das der von dir wohl treffender bezeichnete Fischgeruch oder sie waren wirklich schon kurz vor ihrem Ende. Heute lag kulinarisch aber der Fokus auf den Röhrlingen und so habe ich die 5 gesammelten Täublinge mal außen vor gelassen, aber nur vorläufig.


    lg,


    Jan-Arne

    Hallo,


    Zitat

    Nun würde ich mit Sicherheit >Boletus pulverulentus< sagen.


    Ja, genau den meinte ich auch :shy:


    Vielleicht bist du mit den deutschen Namen durcheinandergekommen. Ich meine: Schwarzblauender Röhrling / Blaufärbender Röhrling auf der einen und Starkblauender (Rotfuß-) Röhrling auf der anderen Seite bringen mich zumindest durcheinander.


    @ Pablo: Danke nochmal für die weiteren Bestätigungen. Damit kann ich 3 Erstfunde verbuchen und meine ersten Boleten in diesem Jahr (und vermutlich auch die einzigen) ;)


    lg,


    Jan-Arne

    Hallo Pablo!


    Vielen lieben Dank! Nun noch die zwei weiteren Angedrohten!


    1. Riesenporling. Mich irritiert, dass er bräunlich färbt (auch nach über einer Stunde) und nicht schwarz. Bedeutet "schwärzen" (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Klapperschwamm) in dem Fall nicht schwarz werden, sondern lediglich verdunkeln?





    2. Violettstieliger Pfirsichtäubling. Was für ein Zufall, wo wir ihn doch diesen Monat in lebracs Pilzkalender haben. :)




    lg,


    Jan-Arne

    Hallo nochmal,


    einige weitere Infos:


    - Die Pilze wuchsen häufig gesellig, das heißt bis zu 5 Pilze im Bündel


    - Die uralten Exemplare mit einem Maximaldurchmesser waren etwa 10 - 11 cm lang.


    einige Bilder zum Nachreichen:


    1. Pilze mit Umgebung (schwer zu lokalisieren)



    2. alte Pilze (Hutoberfläche fast schwarz!) - leider nur mit Blitz, da dunkel



    An Fraßstellen ist eine leichte Rotfärbung erkennbar:



    Die Färbung am Stiel ist zunächst blau (siehe Stiel oben), etwa 10 - 20 Minuten später dann dunkler, also eher schwärzlich (wie jeweils unten)




    Hier noch einmal ein näheres Bild der Stieloberflächenstruktur:



    Zu den Fragen:


    a) Blaut der auch beim Berühren des Hutes?


    Auch beim Berühren des Hutes blaut der Pilz leicht, allerdings meiner Meinung nach nur am Rand und nicht im Hutzentrum:



    b) ist das Fleisch wirklich so weiß, wie es auf den Bildern aussieht?


    Nein, das Fleisch ist definitiv nicht weiß, sondern gelblich. Auf den ersten Bildern war meine Unfähigkeit mit der Kamera umzugehen Schuld an der farblichen Verfälschung.


    Ich hoffe, die weiteren Infos helfen euch. Danach müsstet ihr mir noch zwei Pilze bestätigen... :P :D


    lg,


    Jan-Arne

    Darum zwei Fragen:
    a) Blaut der auch beim Berühren des Hutes?
    b) ist das Fleisch wirklich so weiß, wie es auf den Bildern aussieht?


    Hallo zusammen!


    die Infos reiche ich nachher nach.


    Danke für eure Einschätzung! :) Der Tipp scheint gut zu passen. Mal sehen, ob sich Jürgen noch blicken lässt und was die Beantwortung der beiden Fragen noch bringt.


    lg,


    Jan-Arne