Beiträge von JanMen

    Hallo azurescens,


    hast du Windows? Dann sollte dir Paint ausreichen.


    Die Möglichkeit der Bildverkleinerung per Paint findest du hier.


    Viel Erfolg,


    Jan-Arne


    Edit: Zu langsam. Maronenröhrling (Imleria badia) stimmt wohl. - Die wurde ordentlich durch die Gattungen gewirbelt, momentan steht sie bei Imleria. ;)

    Hallo,


    zwar ist viel von dem Standort abhängig, aber die dunkle Farbe der Hüte sowie der Standort (Nadelholz) machen Sommer-Steinpilz seeeeehr unwahrscheinlich.


    Die Großpilze Baden-Württembergs - das wohl anerkannteste und umfangreichste Großpilzesammelbuch zur Zeit -schreibt zur Ökologie:


    "Mykorrhizapartner sind im Gebiet ausschließlich Laubbäume:


    Fagus sylvatica (35), Quercus robur (12), [...], Laubbaum indet. (18)


    Picea abies (4). Diese Funde sind sehr seltene Ausnahmen und stammen wohl alle aus jungen Fichtenaufforstungen auf ehemaligem Laubwaldgebiet"


    Ich gebe den Maronen mal 97% und dem Sommersteinpilz 0,00001% ;)


    Falls genauere Untersuchungen möglich sind, sollten Verfärbung (bei der Marone) und möglicherweise sehr feines Stielnetz im oberen Stielbereich (bei dem Steinpilz) dir die endgültige Gewissheit geben.


    LG, Jan-Arne

    Stimmt!


    Dann noch einen Versuch - und dann bin ich erstmal weg...;)


    Falls das als silbrig überfasert gelten kann, vielleicht: Entoloma sericatum (Weiden-Rötling). Vermutlich aber sowieso ein Fall für's Mikroskop... :D


    LG, Jan-Arne

    Hallo Mario,


    rosa oder rötliches Sporenpulver? Erinnert mich an den Pilz, den ich bei Facebook als Breitblatt fehlvermutet hatte. Vielleicht stimmt ja die Ecke um Entoloma rhodopolium.


    LG, Jan-Arne

    Hallo zusammen,


    wenn man das dritte Bild der Anfrage anguckt, sieht das aus, wie ein typisches Exemplar der genannten Art. :thumbup: Die spitzen Schuppen an der Hutoberfläche sind doch allein schon einmalig im optisch annähernd ähnlichen Artenbereich, oder?


    LG, Jan-Arne

    Hallo Jonas,


    der Kartoffelbovist ist in der Tat immer sehr häufig - in diesem Jahr häufiger als sonst? Ich glaube nicht wesentlich, oder?


    Hallo Holger,


    ich hab ihn vorhin ergänzt, nachdem ich noch einmal Augen und Ohren offen gehalten hab. Er scheint tatsächlich ein Kandidat für die Liste zu sein. Danke für den Hinweis. :thumbup:


    LG, Jan-Arne

    Hallo zusammen,


    @ Helmut: Ein sehr toller Vergleich, den du mit den Röhrlingsfunden angestellt hast. Ich musste mir das direkt bildlich vorstellen und schmunzeln. ;)


    @ Gerd: Dann bin ich gespannt auf deine Meinung. :)


    @ Matze: Gute Frage. Theoretisch wäre das möglich klar, aber ich glaube, dass Trocknen eigentlich nur bei aromatischen Pilzen Sinn macht. Denn wie willst du die getrockneten Hexeneier später verwenden? Ansonsten: Mach doch mal den Test. Um Erfahrungen zu teilen ist das Forum doch da. :) :thumbup:


    @ Emil: IHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH, NIEMALS - bei aller Liebe! :D

    Na bitte, es ist Hochsaison. So viele Bilder gab es seit Januar nicht mehr. :thumbup:


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    Die Jury zieht sich bis zum 01. September zur Beratung zurück! :thumbup:

    Hallo liebes Forum,


    ihr wisst. Für euch mache ich (fast) alles. Diesmal wagte ich mich an die schleimigen und später stinkigen Hexeneier der Stinkmorchel.


    Ich hielt mich bei der Zubereitung an das Rezept von Rita und Frank Lüders "Pilze zum Genießen" - das Rezept habe ich aus dem Internet.


    Schritt 1)


    Die Gallerte wird mit der dünnen Haut über der dunklen Sporenmasse entfernt.
    ___


    Das war leichter als gedacht. Beim ersten Ei habe ich noch zunächst den Schleim abgekratzt. Beim zweiten Mal wurde ich dann mutiger und schnitt mich bis zur grünen Sporenmasse durch. Die Haut, die die Sporenmasse vom Schleim trennt, kann man mit etwas Geschick eigentlich ganz gut abziehen. Am Ende hatte ich die vier grünen Eier vor mir liegen.



    Schritt 2)


    Das Ei wird in dünne Scheiben geschnitten.



    Schritt 3)


    In einer Pfanne mit Butter von beiden Seiten kross anbraten,salzen und pfeffern.






    Nun zum Wichtigsten: Der Geschmackserfahrung...


    ... Auf jeden Fall interessant!


    Der Geschmack: Den Geschmack von dem Eierkern kannte ich ja bereits vorher. Irgendwas zwischen Nuss und Radieschen. Die fertigen Chips, die ich nur gesalzen, aber nicht gepfeffert hab, gehen auch eindeutig in diese Richtung. Zunächst schmecken sie eher neutral und (da gesalzt) nach Salz. Wenn man zum Kern kommt, kriegt man wieder den altbekannten Geschmack in den Mund. Diesmal eher Nuss als Radieschen.


    Die Konsistenz: Nicht wirklich knusprig, aber der Außenrand war schon etwas fester. Die Masse um den Kern war von der Konsistenz her Chips nach einer Runde kauen sehr ähnlich. Der Kern war nach wie vor knackig.


    Das Fazit: Wenn man ein bisschen Übung hat, ist der Aufwand nicht so groß, wie zunächst befürchtet. Allerdings hat man nun auch keine Menge Chips. Aus einem Ei lassen sich etwa 4-6 Chips schneiden. Die müssen den Boden der Pfanne oder des Topfes ganz bedecken und so erhält man, bei ziemlich langer Bratzeit, verhältnismäßig wenige Chips. Dennoch: Einen Versuch ist es wert und schlecht schmeckt es nicht. Gut gebraten sieht es auch weniger unappetitlich aus; den Gedanken an die fertigen Stinkmorcheln muss man trotzdem konsequent verdrängen.


    Also: Auf jeden Fall einen Versuch wert. Ich würde mich freuen, wenn ein paar weitere Forenmitglieder den Test machen und ihre Erfahrungen schildern und mit uns teilen würden. :thumbup:


    Liebe Grüße,


    Jan-Arne

    Hallo!


    Na endlich hat Pablo den Thread entdeckt. :D Danke für die Aufklärung. Welcher Filz- und Rotfußröhrling wann wo blauen darf und wo nicht, habe ich noch nicht so ganz geblickt. Ich hielt die Färbung am Stiel nur für untypisch. Beim nächsten Fund kratze ich mal vorsichtig. Learning by doing.


    Dann sollte der Herbstrotfuß, bzw. Stattliche Rotfußröhrling (Xerocomellus pruinatus) wohl passen. :thumbup:


    LG, Jan-Arne

    Hallo,


    dann passt Riesenporling. Bei der 2. Art meinte ich schon einen Huckel, also nach oben gehend. Durch die Vertiefung kann aber der Ockerbraune Trichterling, glaube ich, noch nicht ausgeschlossen werden. Also er oder irgendetwas aus der näheren Umgebung. Grünblättriger Schwefelkopf passt dann auch und bei wahrgenommenem Rettich-Geruch sollte auch der (Gemeine) Rettich-Helmling stimmen. :thumbup:


    Zweit- oder Gegenmeinungen sind gerne gesehen. ;)


    LG, Jan-Arne

    Hallo Noriana,


    das finde ich super. Ein paar recht typisch aussehende Pilze mit nach hause zu nehmen, um eigenständig Bestimmungsversuche anzustellen. :thumbup:


    Leider sind die Bilder sehr klein und man kann keine Details erkennen. Beim nächsten Mal am besten als 800 x 600 Pixel hochladen. Möglicherweise musst du dafür die Kameraeinstellung ändern, das sollte aber kein Problem sein.


    Zu den Pilzen:


    1) Könnte stimmen. Ist das auf dem 2. Bild eine schwärzliche Färbung der Unterseite? Das wäre wohl der Beweis.


    2) Hierbei handelt es sich eher um einen kleineren Trichterling aus der Ecke des Ockerbraunen Trichterlings (Clitocybe gibba). Hatte einen kleinen Huckel in der Hutmitte? Das wäre typisch für die Art.


    3) Kann sehr gut stimmen. Hier wäre ein Blick auf die Lamellenseite gut gewesen. Denn aus dieser Sicht können es genauso gut Rauchblättrige Schwefelköpfe sein.


    4) Der sollte auch passen. Du meintest doch sicher Mycena pura, den Gemeinen Rettich-Helmling, oder? Es gibt nämlich noch ein paar andere.


    Kurz und knapp: Gute Versuche! :) Nur 2 halte ich für eine andere Art. Allerdings kann man die Tipps nur bei größeren Bildern mit größerer Sicherheit bestätigen. ;)


    LG, Jan-Arne

    Die Fleißarbeit ist überschaubar (von bestimmungstechnischen Nacharbeiten mal abgesehen), eigentlich brauchts nur jemanden, der auf der Exkursion mitschreibt...


    Fleiß ist für mich, wenn jemand auf einer spannenden Pilzexkursion, seine Hände, Zeit und Konzentration darauf verwendet, mitzuschreiben, statt mit seiner Kamera voran durch die Wiesen und Wälder zu laufen... :D


    Von daher: Chapeau, Tuppie! ;)


    LG, Jan-Arne

    Hallo,


    Art 1 ist für mich der Schwarzblauende Röhrling (Boletus pulverulentus) - glatter Stiel, starke Verfärbung bei Druck am Stiel und recht helle Hutfarbe.


    Art 2 ist (für mich) nicht so leicht. Vom Wuchs her sieht er fast aus, wie ein Herbstrotfuß. Aber der würde nicht am Stiel bläuen. Dann könnten es noch junge Flockenstielige Hexenröhrlinge sein, bei denen sind die Röhren gerne mal gelb, wenn er noch so jung ist, aber müsste der sich nicht im Schnitt stärker verfärben? Ich bin mal gespannt. ;)


    LG, Jan-Arne

    Hallo Reinhard,


    bei 2) ist ohne Mikro, glaube ich, nichts zu machen.


    1) ist für mich kein Faserling. Zu stabil, mit Ring untypisch. Scheinbar freie Lamellen!? Allerdings bin ich mir nicht sicher, was es sonst ist. Hast du eine Angabe zum Geruch? Vielleicht irgendein Champignon? Edit: Erahnt man da etwa eine schiefe Knolle? Oder bin ich noch nicht ganz wach und auf dem falschen Dampfer? :D


    LG, Jan-Arne

    Hallo zusammen,


    das nenne ich mal Erfolg: Fundlisten finde ich persönlich immer klasse und spannend –“ denn da passt doch mehr rein als in die Bilderreihen. :thumbup: Und da steckt ganz schön Fleiß dahinter. Ich habe einmal eine an einen Exkursionsbericht eine Liste angehängt –“ aber aus dem Kopf und mit wesentlich weniger bestimmten Arten. :D


    Und bei euch kamen auch die Mykophagen auf ihre Kosten –“ klasse! :)


    Aber eine Frage hab ich noch: Habt ihr im Hotel einfach ohne Nennung von Gründen nach dem Schlüssel gefragt oder habt ihr denen gesagt, dass ihr auf Pilzjagd gehen wollt? :D


    LG, Jan-Arne

    Hallo Reinhard,


    meine Tipps:


    1) Knopfstieliger Rübling (Gymnopus confluens) müsste passen.
    2) Waldfreundrübling stimmt m. M. nach auch - der kann übrigens optisch sehr variabel daherkommen.
    3) für mich auch ein Brennender Rübling. Die Biegung der Lamellen sowie Lamellenfarbe und die stark filzige Stielbasis sprechen dafür. Die Farbe des Stiels würde ich zur Variationsbreite zählen - der wird gerade im Alter immer mal recht dunkel und bräunlich. Der Rotstielige Rübling wäre naheliegend, müsste aber ansonsten anders aussehen.
    4) Das ist der Knopfstielige Rübling (Gymnopus confluens) in typischer Wuchsform. Also m. E. der gleiche Pilz wie bei 1)


    Bei so ähnlichen Arten kannst du beim nächsten Mal gerne auch die lateinischen Namen benutzen, denn: Meintest du mit 1) und 4) den gleichen Pilz? Jedenfalls sind beides deutsche Namen für die gleiche Art.


    LG, Jan-Arne


    Ich bin hier von Alleinstellungsmerkmalen ausgegangen wg. der typ. Faerbung...


    Ich bin mal so frei, Ingo W zu zitieren:


    -rote, rotbraune, orangerote oder orangefarbene Milchlinge gibt es bei uns, ich schätze mal, so locker 20-30 (wenn das überhaupt reicht!)


    Ich weiß nicht, wie typisch der exakte Farbton auf deinen Bildern ist, aber soooo eindeutig ist es sicher nicht. Ich persönlich mache um die rötlichen Milchlinge bisher größtenteils einen Bogen.


    LG, Jan-Arne