Beiträge von JanMen

    die Verfärbungen im Hut (blau über den Röhren, rot unter der Oberfläche) kenne ich so nur aus der Gruppe um X. rubellus.


    Hallo Steffen,


    danke für die Info, das merke ich mir. Bei dem Chaos zwischen Gattungen und Arten rund um Filz- und Rotfußröhrling habe ich noch nicht so ganz durchgeblickt... ;)


    LG, Jan-Arne

    Hallo Nobs,


    das Größenproblem bei den Bildern scheint noch nicht gelöst zu sein. Wenn du die Zeit hast, kannst du die Bilder gerne verkleinern. Dann dauert der Upload auch weniger lang. Hier eine Anleitung:
    http://www.pilzforum.eu/board/…4949&pid=236870#pid236870


    Zu den Pilzen:


    1. Rotfußröhrlinge (spec.) - Für weitere Tipps wäre ein Querschnitt gut.
    2. Täublinge. Der untere könnte ein Stachelbeertäubling sein. Für weitere Tipps wären eine Geschmacksprobe sowie eine Angabe zu den in der Nähe wachsenden Bäumen interessant.
    3. Maronenröhrlinge
    4. Perlpilze
    5. Maronen + Fichtensteinpilz
    6. Hexenröhrling, vermutlich ein Flockenstieliger. Detailaufnahme des Stiels?


    Ich hoffe, ich hab die Reihenfolge nicht durcheinandergeworfen. Beim nächsten Mal könntest du die einzelnen Arten / Bilder ruhig durchnummerieren. Das macht bei so umfangreichen Posts alles etwas organisierter und leichter zu verfolgen. :thumbup:


    LG, Jan-Arne

    Hi!


    @ Jonas: Den Perlpilz lasse ich erstmal draußen, der scheint wirklich einfach immer häufig zu sein. Der Gallenröhrling bleibt erstmal drin. Den Strubbelkopf habe ich in diesem Jahr auch häufiger im Forum gesehen als sonst - und erstmals selbst gefunden. Wird aufgenommen in die Diskussion. Ebenso Hainbuchenröhrlinge - leider noch nicht selbst gefunden.


    @ Oehrling: Welche Pfifferlinge meinst du? Echte? Deine beiden Arten nehme ich zur Diskussion auf. :thumbup:


    @ Peter: Dann bin ich mal gespannt, was deine Exkursion für Früchte trägt. ;)


    LG, Jan-Arne

    Hallo Bijou,


    roch der Pilz wirklich nicht unangenehm? Ich hätte spontan (wenn auch untypisch, weil geschlossen) auf einen Täubling getippt. Optisch passt da der Stink-Täubling (Russula foetens) m. E. ganz gut. Dazu passt auch der gekammerte Stiel - danke also für's Schnittbild. :thumbup:


    LG, Jan-Arne

    Hallo Hoepf1502,


    deinen Scheidenstreifling halte ich für Amanita fulva (Fuchsiger / Rotbrauner Scheidenstreifling). A. crocea wäre m. M. nach orangener am Hut und nicht so bräunlich.


    Der Perlpilz stimmt wohl. Die geriefte Manschette (gerne hätte ich eine Detailaufnahme gesehen) grenzt die Suche auf den Grauen Wulstling und den Perlpilz ein. Die Rötung an den Fraßstellen spricht für den Perlpilz. :thumbup:


    LG, Jan-Arne

    Hallo zusammen,


    danke erstmal für so viel Beteiligung. Das könnte klappen. Kritik ist dennoch weiterhin gerne gesehen.


    @ Stefan: A. fulva habe ich aufgenommen. Ich kann den Vorschlag (und die Zustimmung) nachvollziehen. Natürlich kann er auch wieder entfernt werden, wenn viele das Gegenteil sagen. Den Grünfeldrigen habe ich aufgenommen, es scheint wirklich so, als wäre er in diesem Jahr häufiger als sonst. Ich selbst kann (wie du) nicht sagen: Vor einer Woche mein Erstfund. Die Gallenröhrlinge scheinen ein wirklich starkes Jahr zu haben. Gerade auf Facebook kriegt man das an allen Ecken mit. Den Pfifferling habe ich alleine gesetzt, weil ich Wikipedia geglaubt hab. ("Cantharellus amethysteus, syn. Cantharellus cibarius var. amethysteus") - Was nun aktuell ist, ist schwer zu sagen. Normal ist da Wikipedia fast immer up-to-date. Aber gut, dass du ihn auch als häufig wahrnimmst. Ich verstehe, worauf du beim Satansröhrling hinaus möchtest. Ich sehe das auch so. Bei seltenen Pilzen mit begrenztem Verbreitungsgebiet ist schwer zu bewerten, wie häufig er insgesamt im Vergleich zu vorherigen Jahren ist. Sollte er sich nicht in vielen Gebieten zum Massenpilz entwickeln, bleibt er vorerst aus der Liste.


    @ Benni: Perlpilze scheinen regional in allen Jahren Massenpilz werden zu können. Ich fand ihn letztes Jahr in gewissen Gebieten genauso massenhaft wie in diesem Jahr. Ein schwieriger Fall also.


    @ Engelchen: Eine neue Idee, allerdings wäre das Gebiet dann ja auf Dresden begrenzt. Ich vermute, dass er im gesamten deutschen Gebiet nicht häufiger auftritt als in den Jahren zuvor. Falls doch: Sagt's mir. ;)


    @ Holger: Danke für die Bestätigungen. Dann haben sie zurecht ihren Platz in der Liste. :thumbup: Der Kegelige Risspilz ist mir noch nicht begegnet - weder sicher bestimmt in den letzten Jahren, noch in diesem Jahr. Mal sehen, was die anderen sagen.


    Eine aktualisierte Liste (+ eine Liste mit aktuellen Vorschlägen) findet ihr oben!


    LG, Jan-Arne

    PS: Tut mir leid aber mich interessieren halt inzwischen alle Schwammerl - Sucht !


    Hallo Hans!


    Das ist doch klasse und damit bist du hier nicht allein! Ich glaube, keiner hier fühlt sich durch deine Anfragen belästigt, gerade weil du dir Mühe gibst und keine alltäglichen Arten zeigst.


    Zum Pilz: Keine spontane Ahnung. Vor Cortinarien habe ich (noch) zu großen Respekt. ;)


    LG, Jan-Arne

    Hallo Patrik,


    das reicht wohl. An sich kannst du dir aber gerne noch einmal die Angaben zur Pilzbestimmung durchlesen und dir ein bisschen was davon zu Herzen nehmen. Eigentlich habe ich nur nachgefragt, um dich sanft in die richtige Richtung zu schubsen.


    Meine Ideen zu den Pilzen, mit Angaben, was mich u. a. zu der Annahme geführt hat - Ich bin allerdings kein Fachmann und empfinde die definitive Namensgebung bei Arten aus der Gattung als ziemlich schwierig.


    1) Gemeiner Rotfußröhrling (Xerocomellus chrysenteron) oder etwas Nahes [aufgerissene Huthaut]


    2) Bereifter Rotfußröhrling / Herbstrotfuß (Xerocomellus pruinatus) [stabiler Wuchs, im jungen Zustand hügelige Hutoberfläche]


    3) Gemeiner Rotfußröhrling (Xerocomellus chrysenteron) oder etwas Nahes [aufgerissene Huthaut - Färbung blieb wegen des Alters aus]


    LG, Jan-Arne

    Hallo Patrik,


    könnten wir, klar. Aber komm uns doch bitte entgegen, indem du etwas zu den Fundumständen sagst. Gut ist, dass du den Querschnitt bereits in der Anfrage drin hast! Man darf ja nicht nur meckern. ;)


    LG, Jan-Arne

    Hallo zusammen,


    @ Stefan: Deutschlandweit. Es soll speziell um die Arten gehen, die in allen normalen Wuchsgebieten in den Jahren häufiger auftreten. Ich habe z. B. von Andreas (donbrosco) mitbekommen, dass der Rotschuppige Raukopf in der Bodenseegegend momentan häufig wächst. Ich fand ihn (erstmals) im Sauerland. Funde aus anderen Ecken von Deutschland deuten an, dass er insgesamt häufig zu finden ist in diesem Jahr. Psathyrella candolleana kann ich nachvollziehen, den habe ich glatt vergessen. Bei uns auch extrem häufig in diesem Jahr. Beim Pfifferling frage ich mal die Allgemeinheit, ich habe ihn selbst noch nicht gefunden. Der Knopfstielige Rübling wurde in diesem Forum mehr als je zuvor angefragt. Das deckt sich damit, dass ich ihn an jeder Ecke finde und im letzten Jahr (Na gut, vielleicht ein paar Mal übersehen) nur im Sauerland, nicht jedoch bei mir in der Heimat gefunden hab.


    @ Christoph: Es geht darum, bestimmte Auffälligkeiten hier zu diskutieren. Jeder kann aus seinem Erfahrungsschatz schöpfen und so können wir gemeinsam starke Jahre von einigen Arten herausfiltern. Den Rotbraunen Scheidenstreifling ergänze ich (Ein Vorschlag, eine Bestätigung + kann ich nachvollziehen), beim Grüngefelderten Täubling könnte es stimmen. Den und den Satansröhrling (2013) sowie beide Arten von Pfifferlingen stelle ich mal zur Diskussion.


    @ Fips: Danke für die Bestätigungen. Du hast das Prinzip verstanden. :) - den Perlpilz schlage ich mal vor - der ist hier immer ziemlich häufig, in diesem Jahr bis jetzt nicht außergewöhnlich.


    @ Harald: Eine spannende Art. Ich selbst kenne ich sie nicht und habe sie auch noch nicht bewusst gefunden. Mal sehen, ob jemand deine Erfahrung teilen kann. :thumbup:


    @ Marion: Ein interessantes Phänomen ist es auf jeden Fall. Und wenn man es dokumentieren möchte, sollte das zeitnah passieren. Nachher kann man es nur noch schwer nachvollziehen. Daher die Threadidee. :)


    Aktuell zur Diskussion stehen:


    für 2014:
    Samtiger Pfifferling (Cantharellus friesii)
    Grüngefelderter Täubling (Russula virescens)
    Satans-Röhrling (Boletus satanas) - (2013!)
    Amethyst-Pfifferling (Cantharellus amethysteus)
    Perlpilz (Amanita rubescens)
    Queraderiger Milchling (Lactarius acerrimus)


    Zudem:
    Satans-Röhrling (Boletus satanas) - (2013!)
    Kahler Krempling (Paxillus involutus) (2008!)


    Gerne könnt ihr eure eigenen Erfahrungen mit genannten Arten mit uns teilen. :thumbup:


    LG, Jan-Arne

    Hallo Andreas,


    ich hätte gerne ein Foto vom Standort gesehen. Wuchs er an Holz oder auf dem Boden? Nur diese beiden Hüte mit dem einen Stiel oder ein gesamtes Büschel? Für mich könnte dein Tipp passen.


    LG, Jan-Arne

    Hallo zusammen,


    in diesem Thread sammeln wir (seit letztem Jahr) die Arten, die in bestimmten Jahren ungewöhnlich häufig zu finden sind. Das Ganze funktioniert über Vorschläge von Euch, die dann diskutiert werden können, bevor sie in die Liste kommen. Ich finde das recht spannend und hoffe, dass wir für dieses Jahr auch wieder ein paar Artnamen zusammenbekommen. :thumbup:


    2015


    Wurzelnder Bitterröhrling (Boletus radicans)
    Saitenstieliger Knoblauchschwindling (Mycetinis alliaceus)
    Purpurfilziger Holzritterling (Tricholomopsis rutilans)
    Würziger Tellerling (Clitopilus geminus)


    Es stehen zudem zur Diskussion:


    für 2015:


    Fichtensteinpilz  (Boletus edulis)
    Perlpilz (Amanita rubescens)
    Struppiger Risspilz  (Inocybe lacera s.l.)
    Riesenporling  (Meripilus giganteus)
    Harter Zinnobertäubling  (Russula rosea)
    Breitblatt-Rübling (Megacollybia platyphylla)
    Grubiger Wurzelrübling (Xerula radicata)
    Rehbrauner Dachpilz  (Pluteus cervinus)
    Löwengelber Dachpilz  (Pluteus leoninus)
    Schwarzschneidiger Dachpilz  (Pluteus nigrofloccosus)
    Behangener Faserling (Psathyrella candolleana)
    Stockschwämmchen (Kuehneromyces mutabilis)
    Schwarzblauender Röhrling (Cyanoboletus pulverulentus)
    Netzstieliger Hexenröhrling  (Suillellus luridus)
    Kartoffelboviste (Scleroderma spec.)
    Riesenchampignon (Agaricus augustus)
    Fuchsiger Scheidenstreifling (Amanita fulva)
    Grüner Knollenblätterpilz (Amanita phalloides)
    Halskrausenerdstern (Geastrum triplex)
    Fliegenpilz (Amanita muscaria)
    Violetter Lacktrichterling (Laccaria amethystea)
    Maronenröhrling (Imleria badia)
    Eichenmilchling (Lactarius queletii)
    Graugrüner Milchling (Lactarius blennius)
    Schmutzbecherling (Bulgaria inquinans)
    Kahler Krempling (Paxillus involutus)
    Kiefernbraun-Porling (Phaeolus spadiceus)
    Frauentäubling (Russula cyanoxantha)


    2014


    Gemeiner Gallenröhrling (Tylopilus felleus)
    Rotschuppiger Raukopf (Cortinarius bolaris)
    Knopfstiel-Blasssporrübling (Gymnopus confluens)
    Blutroter Filzröhrling (Xerocomus rubellus)
    Rotbrauner Scheidenstreifling (Amanita fulva)
    Behangener Faserling (Psathyrella candolleana)
    Brennender Rübling (Gymnopus peronatus)
    Grüngefelderter Täubling (Russula virescens)
    Gemeiner Strubbelkopfröhrling (Strobilomyces strobilaceus)
    Echter + Amethyst-Pfifferling (Cantharellus cibarius / Cantharellus cibarius var. amethysteus)
    Trompetenpfifferling (Craterellus tubaeformis)
    Samtiger Pfifferling (Cantharellus friesii)
    Kornblumen-Röhrling (Gyroporus cyanescens)
    Würziger Tellerling (Rhodocybe gemina)
    Halskrausenerdstern (Geastrum triplex)


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    Nachvollziehbare Vorschläge würde ich dann in der Liste (hier oben) nachtragen.
                 
    Natürlich hat die Idee einige Probleme in der Umsetzung.
    Wo liegt die Grenze, ab welcher eine Pilzart ungewöhnlich häufig auftritt?
    Wie viele Leute müssen den Trend erkennen, damit die Art in die Liste eingetragen wird?
    Wie gut kann man die Häufigkeit bestimmter Arten in den letzten Jahren noch nachvollziehen?
    Möchte z. B. jemand meinen obengenannten Vorschlägen widersprechen?


    Meiner Meinung nach sind die Grenzen natürlich fließend. Deshalb sollte nur eindeutig häufigeres Auftreten
    bestimmter Arten in gewissen Jahren für seinen Weg in die Liste sorgen. Welche Arten gute Jahre haben, kann man durch regelmäßigen Besuch des Forums sowie verschiedener Facebookgruppen m. M. nach gut nachvollziehen. Den Blick auf die vorherigen Jahre würde ich erstmal nicht in den Vordergrund stellen, sondern den Fokus bei diesem und den folgenden Jahren lassen.


    Ich bin gespannt auf Eure Beiträge und Ideen.


    LG, Jan-Arne


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    Es standen zu dem zur Diskussion:


    für 2014:
    Queraderiger Milchling (Lactarius acerrimus)
    Kegelige Rißpilz (Inocybe rimosa)
    Hainbuchenröhrling (Leccinum pseudoscabrum)
    Europäisches Goldblatt (Phylloporus pelletieri)
    Trompetenpfifferlinge (Craterellus tubaeformis)
    Grauer Langfüßler (Helvella macropus)
    Hasen-Röhrling (Gyroporus castaneus)
    Gelber Graustiel-Täubling (Russula claroflava)
    Gezonter Korkstacheling (Hydnellum concrescens)
    Gerandetknolliger Risspilz (Inocybe mixtilis)
    Braunvioletter Risspilz (Inocybe cincinnata var. major)
    Gelbbräunliche Wurzeltrüffel (Rhizopogon obtextus)
    Rosa Rettich-Helmling (Mycena rosea)
    Fichtenreizker (Lactarius deterrimus)
    Fuchsiger Scheidenstreifling (Amanita fulva)
    Gyroporus castaneus (Hasenröhrling)
    Herbsttrompeten (Craterellus cornucopioides)
    Krause Kraterelle (Craterellus sinuosus)
    Rosascheckiger Milchling (Lactarius controversus)
    Maggipilz (Lactarius helvus)
    Flaumiger Milchling (Lactarius pubescens)
    Schwärzender Saftling (Hygrocybe conica)
    Gelbrandiger Saftling (Hygrocybe insipida)
    Netzstieliger Hexenröhrling (Boletus luridus)
    Sommersteinpilz (Boletus reticulatus)
    Rötender Saftwirrling (Abortiporus biennis)
    Dunkelstieliger Flämmling (Gymnopilus picreus)
    Würzelchen-Egerling (Agaricus bresadolanus)
    Rebhuhn-Egerling (Agaricus phaeolepidotus)
    Orangebecherling (Aleuria aurantia)
    Porphyrwulstling (Amanita porphyria)
    Stäubender Zwitterling (Asterophora lycoperdoides)
    Fleckender Schmierschirmling (Chamaemyces fracidus)
    Gerandetknolliger Safranschirmling (Chlorophyllum brunneum)
    Freudiggefärbtes Wiesenkeulchen (Clavulinopsis laeticolor)
    Gebänderter Dauerporling (Coltricia perennis)
    Purpurfaseriger Hautkopf (Cortinarius purpureus)
    Wohlriechender Gürtelfuß (Cortinarius torvus)
    Natternstieliger Schleimfuß (Cortinarius trivialis)
    Bitterster Schleimkopf (Cortinarius vibratilis)
    Orangegelber Flockenschüppling (Flammulaster limulatus)
    Wulstiger Lackporling (Ganoderma adspersum)
    Brauner Büschelrasling (Lyophyllum decastes)
    Kiefern-Filzporling (Onnia triqueter)
    Eschenbaumschwamm (Perenniporia fraxinea)
    Dottergelber Spateling (Spathularia flavida)
    Grauer Lärchenröhrling (Suillus viscidus)
    Violette Rötelritterling (Lepista nuda)
    Riesenporling (Meripilus giganteus)
    Parasitischer Scheidling (Volvariella surrecta)
    Buntstieliger Helmling (Mycena inclinata)
    Orangerote Träuschling (Stropharia aurantiaca)
    Täuschende Erdzunge (Geoglossum fallax)
    Geoglossum glutinosum
    Semmel-Stoppelpilz (Hydnum repandum)
    Violetter Lacktrichterling (Laccaria amethystea)


    Zudem:
    Satans-Röhrling (Boletus satanas) - (2013!)
    Perlpilz (Amanita rubescens) - (2013!)
    Violettstieliger Pfirsich-Täubling (Russula violeipes) - (2013!)
    Kahler Krempling (Paxillus involutus) (2008!)


    Gerne könnt ihr eure eigenen Erfahrungen mit genannten Arten mit uns teilen. :thumbup:

    Hi Ingo,


    du kennst mich doch. Ich bin gerade die ersten 5 Schritte auf meinem persönlichen Pilzmarathon gelaufen.


    Wo liegen denn die Unterschiede von A. essettei und A. silvicola, wenn nicht unbedingt in der Stabilität.
    Im Internet findet man nämlich nur die Aussage dazu sowie einen gewissen Unterschied in der Huthautfarbe (Schiefknolliger = reinweiß / Dünnfleischiger = cremefarbe). Auch dieser Punkt würde für A. silvicola sprechen. Ist die Knolle bei A. essettei wirklich immer schief? Wäre noch ein Argument für den Dünnfleischigen.




    A. essettei kenne ich eher so. Auch im Alter reinweißer Hut, mehr Hutfleisch und eine schiefe, deutlich erkennbare Knolle:




    Gefunden habe ich ihn unter Fichten, nebenan wuchsen einige Gallenröhrlinge.


    LG, Jan-Arne

    Hallo Gerd,


    toller Fund und bombastische Aufnahmen - ist es genehm, wenn ich das zweite Bild als Desktophintergrund nutze? Dort mag ich grundsätzlich lieber Strukturen als komplexe Bilder und wenn es dann noch ein Pilz sein kann, bin ich doppelt zufrieden. :thumbup: - Danke für's Teilen!


    LG, Jan-Arne


    2. Stimmt die Aussage, dass alle nicht scharf oder bitter schmeckenden Täublinge essbar sind? Ich tu mich ein bisschen schwer mit dieser Idee, zumal viele Leute unterschiedliche Vorstellungen von mild und scharf haben...


    Hallo Jonas,


    war irgendjemand überhaupt auf diese Frage eingegangen?


    Auf jeden Fall stimmt sie! Und mit ein bisschen Erfahrung kann man bei den meisten Täublingen nach einer gewissen Zeit auch intuitiv sagen, ob sie essbar sind oder nicht, ohne den Test zu machen.


    Und (sofern man Täublinge sicher als solche erkennt) kann man den Geschmackstest ruhig immer machen - allerdings mit anschließendem Ausspucken. Milde Täublinge können dann in die Pfanne wandern.


    Dein Täubling ist, egal ob er nun grünfeldrig, Frauentäubling oder etwas noch anderes ist, nach meiner Erfahrung zu 95% mild und damit essbar. Nun ist es aber wohl zu spät für den Geschmackstest, oder?


    Entschuldige, dass ich diese Frage gestern übersehen hab. Ich war ziemlich abgelenkt und deshalb kurz angebunden.


    LG, Jan-Arne

    Hallo Stefan,


    ich hab momentan Glück mit Google-Bildersuche-Bestimmungen. Also ganz spontan: Entoloma chalybaeum (Blaublättriger Zärtling) als Vorschlag. Die Mikrobilder musst du selbst abgleichen, diese Sprache spreche ich nicht. ;)


    LG, Jan-Arne


    Edit: Natürlich zu einfach gedacht. Natürlich bleibt der eine Option, aber es gibt (zumindest ohne Auswertung der Mikro-Bilder) noch viele weitere. Die Liste hier gezielt abzuarbeiten könnte hilfreich sein: http://de.wikipedia.org/wiki/Entoloma_subg._Leptonia


    ... oder auf nen klugen Tipp warten. :D

    Hallo Vitali,


    die Huthaut des Sommer-Steinpilzes reißt bei Trockenheit felderartig auf, was man hier im Ansatz sieht. :thumbup: Das Exemplar ist meiner Meinung nach nicht unbedingt jung.


    LG, Jan-Arne