Hallo Petra,
du könntest vielleicht mal mit dem Würzigen Tellerling vergleichen. ![]()
LG, Jan-Arne
Hallo Petra,
du könntest vielleicht mal mit dem Würzigen Tellerling vergleichen. ![]()
LG, Jan-Arne
Na bitte, es ist Hochsaison. So viele Bilder gab es seit Januar nicht mehr. ![]()
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Die Jury zieht sich bis zum 01. September zur Beratung zurück! ![]()
Hallo liebes Forum,
Ein weiterer Monatswettbewerb startet:
Für alle Interessierten: Bis zum 19. September um 23:59 Uhr habt ihr noch Zeit, euer Foto einzuschicken!
Bitte Folgendes vor der Teilnahme lesen!
--> Regeln und Ablauf zur Teilnahme am Pilzfotowettbewerb
Die Preise werden von unserem Sponsor Traumflieger.de zur Verfügung gestellt.
Allen Teilnehmern viel Glück und eine ruhige Hand,
Das Forenteam von pilzforum.eu
Hi Marion,
ich würde auf einen Netzstieligen Hexenröhrling und einen Butterrübling tippen. Letzterer sieht von unten recht typisch aus. Das große Exemplar ist wohl nur wegen des Alters so aufgebrochen. Hier ein Link.
LG, Jan-Arne
Ich möchte mal eine Perle da lassen ![]()
Hallo liebes Forum,
ihr wisst. Für euch mache ich (fast) alles. Diesmal wagte ich mich an die schleimigen und später stinkigen Hexeneier der Stinkmorchel.
Ich hielt mich bei der Zubereitung an das Rezept von Rita und Frank Lüders "Pilze zum Genießen" - das Rezept habe ich aus dem Internet.
Schritt 1)
Die Gallerte wird mit der dünnen Haut über der dunklen Sporenmasse entfernt.
___
Das war leichter als gedacht. Beim ersten Ei habe ich noch zunächst den Schleim abgekratzt. Beim zweiten Mal wurde ich dann mutiger und schnitt mich bis zur grünen Sporenmasse durch. Die Haut, die die Sporenmasse vom Schleim trennt, kann man mit etwas Geschick eigentlich ganz gut abziehen. Am Ende hatte ich die vier grünen Eier vor mir liegen.
Schritt 2)
Das Ei wird in dünne Scheiben geschnitten.
Schritt 3)
In einer Pfanne mit Butter von beiden Seiten kross anbraten,salzen und pfeffern.
Nun zum Wichtigsten: Der Geschmackserfahrung...
... Auf jeden Fall interessant!
Der Geschmack: Den Geschmack von dem Eierkern kannte ich ja bereits vorher. Irgendwas zwischen Nuss und Radieschen. Die fertigen Chips, die ich nur gesalzen, aber nicht gepfeffert hab, gehen auch eindeutig in diese Richtung. Zunächst schmecken sie eher neutral und (da gesalzt) nach Salz. Wenn man zum Kern kommt, kriegt man wieder den altbekannten Geschmack in den Mund. Diesmal eher Nuss als Radieschen.
Die Konsistenz: Nicht wirklich knusprig, aber der Außenrand war schon etwas fester. Die Masse um den Kern war von der Konsistenz her Chips nach einer Runde kauen sehr ähnlich. Der Kern war nach wie vor knackig.
Das Fazit: Wenn man ein bisschen Übung hat, ist der Aufwand nicht so groß, wie zunächst befürchtet. Allerdings hat man nun auch keine Menge Chips. Aus einem Ei lassen sich etwa 4-6 Chips schneiden. Die müssen den Boden der Pfanne oder des Topfes ganz bedecken und so erhält man, bei ziemlich langer Bratzeit, verhältnismäßig wenige Chips. Dennoch: Einen Versuch ist es wert und schlecht schmeckt es nicht. Gut gebraten sieht es auch weniger unappetitlich aus; den Gedanken an die fertigen Stinkmorcheln muss man trotzdem konsequent verdrängen.
Also: Auf jeden Fall einen Versuch wert. Ich würde mich freuen, wenn ein paar weitere Forenmitglieder den Test machen und ihre Erfahrungen schildern und mit uns teilen würden. ![]()
Liebe Grüße,
Jan-Arne
Hallo!
Na endlich hat Pablo den Thread entdeckt.
Danke für die Aufklärung. Welcher Filz- und Rotfußröhrling wann wo blauen darf und wo nicht, habe ich noch nicht so ganz geblickt. Ich hielt die Färbung am Stiel nur für untypisch. Beim nächsten Fund kratze ich mal vorsichtig. Learning by doing.
Dann sollte der Herbstrotfuß, bzw. Stattliche Rotfußröhrling (Xerocomellus pruinatus) wohl passen. ![]()
LG, Jan-Arne
Hallo,
dann passt Riesenporling. Bei der 2. Art meinte ich schon einen Huckel, also nach oben gehend. Durch die Vertiefung kann aber der Ockerbraune Trichterling, glaube ich, noch nicht ausgeschlossen werden. Also er oder irgendetwas aus der näheren Umgebung. Grünblättriger Schwefelkopf passt dann auch und bei wahrgenommenem Rettich-Geruch sollte auch der (Gemeine) Rettich-Helmling stimmen. ![]()
Zweit- oder Gegenmeinungen sind gerne gesehen. ![]()
LG, Jan-Arne
Hallo Noriana,
das finde ich super. Ein paar recht typisch aussehende Pilze mit nach hause zu nehmen, um eigenständig Bestimmungsversuche anzustellen. ![]()
Leider sind die Bilder sehr klein und man kann keine Details erkennen. Beim nächsten Mal am besten als 800 x 600 Pixel hochladen. Möglicherweise musst du dafür die Kameraeinstellung ändern, das sollte aber kein Problem sein.
Zu den Pilzen:
1) Könnte stimmen. Ist das auf dem 2. Bild eine schwärzliche Färbung der Unterseite? Das wäre wohl der Beweis.
2) Hierbei handelt es sich eher um einen kleineren Trichterling aus der Ecke des Ockerbraunen Trichterlings (Clitocybe gibba). Hatte einen kleinen Huckel in der Hutmitte? Das wäre typisch für die Art.
3) Kann sehr gut stimmen. Hier wäre ein Blick auf die Lamellenseite gut gewesen. Denn aus dieser Sicht können es genauso gut Rauchblättrige Schwefelköpfe sein.
4) Der sollte auch passen. Du meintest doch sicher Mycena pura, den Gemeinen Rettich-Helmling, oder? Es gibt nämlich noch ein paar andere.
Kurz und knapp: Gute Versuche!
Nur 2 halte ich für eine andere Art. Allerdings kann man die Tipps nur bei größeren Bildern mit größerer Sicherheit bestätigen. ![]()
LG, Jan-Arne
Endspurt!
Die Fleißarbeit ist überschaubar (von bestimmungstechnischen Nacharbeiten mal abgesehen), eigentlich brauchts nur jemanden, der auf der Exkursion mitschreibt...
Fleiß ist für mich, wenn jemand auf einer spannenden Pilzexkursion, seine Hände, Zeit und Konzentration darauf verwendet, mitzuschreiben, statt mit seiner Kamera voran durch die Wiesen und Wälder zu laufen... ![]()
Von daher: Chapeau, Tuppie! ![]()
LG, Jan-Arne
Hallo,
Art 1 ist für mich der Schwarzblauende Röhrling (Boletus pulverulentus) - glatter Stiel, starke Verfärbung bei Druck am Stiel und recht helle Hutfarbe.
Art 2 ist (für mich) nicht so leicht. Vom Wuchs her sieht er fast aus, wie ein Herbstrotfuß. Aber der würde nicht am Stiel bläuen. Dann könnten es noch junge Flockenstielige Hexenröhrlinge sein, bei denen sind die Röhren gerne mal gelb, wenn er noch so jung ist, aber müsste der sich nicht im Schnitt stärker verfärben? Ich bin mal gespannt. ![]()
LG, Jan-Arne
Hallo Reinhard,
bei 2) ist ohne Mikro, glaube ich, nichts zu machen.
1) ist für mich kein Faserling. Zu stabil, mit Ring untypisch. Scheinbar freie Lamellen!? Allerdings bin ich mir nicht sicher, was es sonst ist. Hast du eine Angabe zum Geruch? Vielleicht irgendein Champignon? Edit: Erahnt man da etwa eine schiefe Knolle? Oder bin ich noch nicht ganz wach und auf dem falschen Dampfer? ![]()
LG, Jan-Arne
Hallo zusammen,
das nenne ich mal Erfolg: Fundlisten finde ich persönlich immer klasse und spannend –“ denn da passt doch mehr rein als in die Bilderreihen.
Und da steckt ganz schön Fleiß dahinter. Ich habe einmal eine an einen Exkursionsbericht eine Liste angehängt –“ aber aus dem Kopf und mit wesentlich weniger bestimmten Arten. ![]()
Und bei euch kamen auch die Mykophagen auf ihre Kosten –“ klasse! ![]()
Aber eine Frage hab ich noch: Habt ihr im Hotel einfach ohne Nennung von Gründen nach dem Schlüssel gefragt oder habt ihr denen gesagt, dass ihr auf Pilzjagd gehen wollt? ![]()
LG, Jan-Arne
Hallo Reinhard,
meine Tipps:
1) Knopfstieliger Rübling (Gymnopus confluens) müsste passen.
2) Waldfreundrübling stimmt m. M. nach auch - der kann übrigens optisch sehr variabel daherkommen.
3) für mich auch ein Brennender Rübling. Die Biegung der Lamellen sowie Lamellenfarbe und die stark filzige Stielbasis sprechen dafür. Die Farbe des Stiels würde ich zur Variationsbreite zählen - der wird gerade im Alter immer mal recht dunkel und bräunlich. Der Rotstielige Rübling wäre naheliegend, müsste aber ansonsten anders aussehen.
4) Das ist der Knopfstielige Rübling (Gymnopus confluens) in typischer Wuchsform. Also m. E. der gleiche Pilz wie bei 1)
Bei so ähnlichen Arten kannst du beim nächsten Mal gerne auch die lateinischen Namen benutzen, denn: Meintest du mit 1) und 4) den gleichen Pilz? Jedenfalls sind beides deutsche Namen für die gleiche Art.
LG, Jan-Arne
Ich bin hier von Alleinstellungsmerkmalen ausgegangen wg. der typ. Faerbung...
Ich bin mal so frei, Ingo W zu zitieren:
-rote, rotbraune, orangerote oder orangefarbene Milchlinge gibt es bei uns, ich schätze mal, so locker 20-30 (wenn das überhaupt reicht!)
Ich weiß nicht, wie typisch der exakte Farbton auf deinen Bildern ist, aber soooo eindeutig ist es sicher nicht. Ich persönlich mache um die rötlichen Milchlinge bisher größtenteils einen Bogen.
LG, Jan-Arne
Hallo Reinhard,
zunächst ergänze doch bitte mal die Angabe zum Geschmack der Milch und / oder der Lamellen selbst. Mild, scharf, bitter? Bei Milchlingen (wie bei Täublingen) vielfach der erste Schritt in der Bestimmungsreihe. ![]()
LG, Jan-Arne
Hallo Nando,
kurz und knapp: Mal wieder tolle Bilder und tolle Funde. Danke für's Teilhabenlassen. ![]()
LG, Jan-Arne
Hallo Gipsauge,
auch wenn das Bild zur Bestimmung nicht optimal ist, sieht man die wichtigsten beiden Merkmale. Die rötlichen Poren und das Stielnetz. Bei Röhrlingen immer interessant ist zudem ein Querschnitt. Dabei sieht man (gerade in diesem Fall) noch weitere, entscheidende Merkmale.
Zur Verträglichkeit: Lass lieber die Finger davon. Der Netzstielige Hexenröhrling steht bei der DgfM nicht auf der Positivliste der Speisepilze. Das liegt daran, dass ein Stoff nachgewiesen wurde, den auch Kahle Kremplinge (bekanntermaßen giftig) enthalten. Allerdings ist man sich über die Wirkung des Stoffes noch nicht im Klaren. Es heißt, er kann genverändernd wirken. Auch so sind Netzhexen öfter mal schwer verträglich.
Ich persönlich esse sie auf jeden Fall nicht. Andere Forenmitglieder, die wesentlich mehr Ahnung haben, als ich, essen und vertragen ihn allerdings. Also ein Streitfall. ![]()
LG, Jan-Arne
Hallo Karl,
so ähnlich hab ich ihn mir immer vorgestellt - in meinen Pilzträumen. Schönes Ding. Danke für's Teilen! ![]()
LG, Jan-Arne
Hi!
Alternativ kannst du die Bilder auch mit Paint verkleinern. Wie nach der Verkleinerung weitergemacht wird, kannst du dann der oben geposteten anderen Beschreibung entnehmen. ![]()
LG, Jan-Arne
Hallo Jirko,
sieht meiner Meinung nach beides gut aus. ![]()
Pfifferling müsste als grober Begriff passen, sind das vielleicht Samtige Pfifferling (Cantharellus friesii)? --- da kenne ich mich nicht so aus.
Auch Flockenstieliger Hexenröhrling, wie wir ihn hier nennen (;)), müsste stimmen. Die roten Poren und der Flockige (nicht genetzte!) Stiel sind die besten Merkmale. Allerdings: Beim nächsten Mal bitte ein Foto von weiter weg. Ausschließlich Detailfotos machen es schwer, sich den Pilz im Ganzen vorzustellen. Oft kann das von Nachteil sein.
LG, Jan-Arne
Hallo Fips,
noch hat sich niemand dazu geäußert. Aber ich glaube, du hast es selbst bereits herausgestellt. Der Kartoffelbovist (meist der Dickschalige) ist eigentlich immer sehr häufig. Ich sehe hier vor Ort keinen wesentlichen Unterschied zu den Vorjahren. Ich nehme ihn aber gerne in die Diskussionsliste auf. Danke. ![]()
LG, Jan-Arne
Hallo Mario,
tolle Funde und starke Fotos. So ähnlich ging es uns bei dem Sauerlandtrip auch. Ganz wenig Fläche, aber dafür eine unglaubliche Artenvielfalt. Ich freue mich auf jeden Fall mit dir. ![]()
LG, Jan-Arne
Hallo Jonas,
danke für den Nachtrag. Dann hat der Gallenröhrling seinen Platz in der Liste verdient. Der Strubbelkopf ist kurz davor hineinzugelangen und beim Pfifferling muss ich mir noch was bezüglich Artenverteilung überlegen. ![]()
LG, Jan-Arne
