Beiträge von JanMen

    Hi Nobs,


    mein Senf:


    1) Wieso kein Bild vom Stiel? Nur mit dessen Hilfe lassen sich Stockschwämmchen und Gifthäubling eindeutig auseinanderhalten. Ich tippe jetzt mal auf Gifthäubling wegen a) Riefung des Hutrands und b) erkennbaren Nadeln - möglicherweise ein Indiz dafür, dass es sich um Nadelholz handelt und da wäre der Gifthäubling wahrscheinlicher.


    2) Täubling stimmt schon mal. Vielleicht sogar ein Frauentäubling. Ein Test, ob die Lamellen biegsam oder spröde brüchig waren, hätte weitergeholfen.


    3) Ein Scheidenstreifling, vermutlich der Fuchsige / Rotbraune (Amanita fulva)


    4) Sieht fast nach einem Kahlen Krempling aus, auch wenn ich den von oben meist anders kenne. Ist das eine Verfärbung auf Druck bei den Lamellen? Das spräche zumindest dafür. Ebenso die fehlende Milch.


    5) Flockenstieliger Hexenröhrling passt m. M. nach. Der Stiel scheint deutlich geflockt zu sein. :thumbup:


    LG, Jan-Arne


    So, jetzt brutzel ich mir erstmal ein paar Maronen mit Pfifferlingen :)


    Nachdem du den Geschmack von Hexeneiern kennengelernt hast, wirst du nie wieder Maronen mit Pfifferlingen essen können. Das wird dir einfach nicht mehr genug sein! :D


    Spaß beiseite - Cool, dass du es auch getestet hast und ich nicht mehr alleine als Verrückter dastehe. :thumbup:


    LG, Jan-Arne


    Ich denke, ihr missversteht euch.
    Sicherlich wollte Jan-Arne nur zum Ausdruck bringen, dass die Abgestutzte Keule auch Herkuleskeule (also Abgestutzte Herkuleskeule, nicht nur Abgestutzte Riesenkeule) genannt wird.
    Natürlich sind beide Taxa eigenständige Arten, das wollte aber auch keiner anzweifeln.


    Genau! Hab ich mich wieder zu kompliziert ausgedrückt? :D


    Ich nehm' auch lieber 'ne Cola. ;)


    LG, Jan-Arne

    Hallo peppi1209,


    willkommen im Forum. Wo genau kommst du denn her? Zwischen Ruhrgebiet und Münsterland suche ich auch. Haard und Hohe Mark liegen direkt vor der Haustür. Man muss allerdings Glück haben und die richtigen Ecken / Zeiten kennen. Maronen findet man hier zeitweise massenhaft, bei (fast) allem anderen braucht man etwas Glück. ;)


    Du hörst dich sympathisch an. Wir (Meine Mutter, evtl. meine Schwester + Hund, ich und du) könnten bestimmt mal gemeinsam losziehen. ;)


    LG, Jan-Arne

    Hallo Dani,


    die beiden ersten Pilze sind meiner Meinung nach richtig bestimmt. :thumbup:


    Der letzte ist vermutlich die Abgestutzte Riesenkeule (Clavariadelphus truncatus), die wohl teilweise genauso den Namen "Herkuleskeule" trägt, wie Clavariadelphus pistillaris.


    LG, Jan-Arne

    Hallo Andreas und Conny,


    eine schöne Sammlung an Erstfunden. Für mich wären auch alle 4 neu... manche Arten lassen sich von mir einfach nicht finden... :D - 2 bis 4 würde ich spontan bestätigen. Den Würzigen Tellerling finde ich nur im ganz jungen Zustand einfach zu bestimmen. Bei deinen Funden möchte ich mich da also lieber nicht festlegen.


    LG, Jan-Arne

    Hi!


    Ohne die Antwort abzuwarten (weil gleich erstmal weg), werfe ich den Pflaumen-Feuerschwamm (Phellinus tuberculosus) in den Ring, der an allen Prunus-Arten wächst. Die (vielleicht von Pablo angedachte) Alternative wäre wohl ein Zimtfarbener Weichporling. An den glaube ich in diesem Fall nicht.


    LG, Jan-Arne

    Hallo zusammen,


    das lässt sich, soweit ich weiß, absolut gar nicht vorhersagen. Vor allem kommt es auf das Klima an. Bei großer Hitze bei gleichzeitiger Trockenheit wird ein Pilz gar nicht wachsen. Es kann gut sein, dass er auf halbem Wege vertrocknet. Genauso gut ist es wohl möglich, dass er eine Wachstumspause einlegt, um später fortzufahren. Genauso wichtig wie das Klima ist vermutlich die Nährstoffzufuhr. Je mehr Nährstoffe Boden und / oder Mykorrhiza-Partner abgeben, desto schneller kann der Pilz gedeihen. Eine geringe Temperatur gepaart mit viel Feuchtigkeit sind wohl die besten Bedingungen für ein schnelles Wachstum.


    LG, Jan-Arne

    Hi Milan,


    erstmal Willkommen im Forum.
    Leider fehlen viele (jegliche) weiteren Infos zum Pilz. Geruch, Querschnitt, Standort, usw.


    Dennoch vermute ich Maronenröhrlinge auf deinem Bild. Essensfreigaben gibt es hier allerdings grundsätzlich nicht, also wenn: Dann nur auf eigene Verantwortung!


    LG, Jan-Arne

    Hi!


    Danke euch für die Beteiligung.


    @ Mausmann: Irgendwie müssen deine Wälder verkehrt sein. :D A. fulva ist bei vielen sehr häufig, hier trifft man ihn momentan an jeder Ecke. Stinkmorcheln ebenfalls - man kann kaum durch den Wald gehen, ohne ihren Gestank entfernt wahrzunehmen. Schwefelporlinge zeigen sich hier nicht häufiger als im letzten Jahr. Bei den Dachpilzen kann ich dir zustimmen. Alle braunen, größeren Pilze auf oder neben Holz sind hier Breitblätter. :thumbup: Und erneut ein Bingo: Kein einziger Fliegenpilz bis jetzt! - vielleicht kommt er ja noch 8|


    @ Jonas: In die Liste sollen ungewöhnlich häufige Pilze in bestimmten Jahren. Wenn der Hainbuchen-Röhrling bis Ende Juli massenhaft vorkam, war das insgesamt trotzdem mehr als in den Vorjahren, oder? Dann hat er seinen Platz in der Liste ehrlich erkämpft. ;)


    LG, Jan-Arne


    Toll, wieder was gelernt. :) Nun sollte es geklappt haben.


    Tut es. :thumbup:


    Leider sind die Bilder auch so nicht größer. Ich dachte, die wären nur verkleinert worden. So ist es schwer, viel zu sehen. Vielleicht musst du mal die Einstellung der Kamera ändern, auf mindestens 800 x 600 Pixel.


    Mehr als vorhin kann ich auch so leider nicht sagen. Ein Beispiel sind Bild 5 und 6. Man erkennt einen Pilz, aber z. B. gar nichts von der Fruchtschicht. Klar, der Pilz ist geschlossen, aber dann kann man einen Schnitt durch den Pilz machen, um mehr sehen zu können. Bei Bild 3 sind die Pilze so weit weg, dass man ebenfalls keine Vermutung anstellen kann. So wird sich vermutlich niemand trauen, etwas zu den Arten zu sagen.


    Entschuldige, dass ich meckern muss, aber du hast ja gerade gezeigt, dass du lernwillig bist. Versuch am besten mal, die Einstellung der Kamera zu ändern (Wenn du Hilfe brauchst, schick mir ruhig ne Nachricht! ;)) und mach beim nächsten Mal ein Foto pro Pilz von dem Wuchs am Standort, der Oberseite und der Unterseite. Dann sieht man mehr und kann auch Mutmaßungen anstellen. :thumbup:


    LG, Jan-Arne

    Hallo Mirko,


    Frankreich hört sich nicht schlecht an, dann viel Spaß und Petri! ;) Vielleicht begegnet dir ja auch die ein oder andere Trüffel... :D


    Oktober hört sich gut an, allerdings nur der ganz frühe Oktober. Danach geht's bei nämlich mit dem Studium weiter. :thumbup:


    LG, Jan-Arne

    Hallo Waldelfe,


    zieh die Bilder bitte mal aus dem Attachment in den Post. (Neben den Bildern im Anhang auf "in den Beitrag einfügen" klicken) Da kann man sie dann auch durchnummerieren. Das wird übersichtlicher und die Bilder werden größer. ;)


    Zu den Pilzen sage ich (außer Bild 1 + 2 Lactarius spec. + Bild 7 möglicherweise Duftender Gürtelfuß) erstmal nichts. ;)


    LG, Jan-Arne

    Hallo dreampilz,


    du bist quasi ein Musterschüler unter Erstanfragenden. Ganz klasse, dass sich jemand die Infos über die notwendigen Bestimmungsinformationen zu Herzen nimmt. :thumbup:


    Nun zu meinem Tipp. Ich denke, dass es sich um einen Täubling (Russula spec.) handelt.


    Genauer könnte es ein Mandel-Täubling (Russula grata) sein. Auf weitere Tipps bin ich gespannt.


    LG, Jan-Arne

    Hi cybermoses,


    genau. Das ist auf jeden Fall ein Wulstling. Zwar haben beide Gattungen einen Ring am Stiel, aber Wulstlinge weiße und Champignons rosa (später violette) Lamellen. Zudem haben Champignons im Normalfall keine so große Knolle an der Stielbasis.


    Amanita strobiliformis (= Fransiger Wulstling) hört sich nach einem guten Tipp an. :thumbup:


    LG, Jan-Arne

    Hallo Zerstreuter,


    1. willkommen im Forum!


    2. Essensfreigaben wird es (wie du schnell merken wirst) hier nicht geben. Bestimmungen über Bilder sind niemals 100% und niemand übernimmt die Verantwortung. ;) - Eine Liste der Pilzsachverständigen in deiner Nähe findest du hier!


    3. Mein Tipp: Ich würde Riesenchampignon (Agaricus augustus) sagen - im Übrigen zu alt für den Verzehr. Daher stellt sich die Frage gar nicht erst. ;)


    LG, Jan-Arne

    Hallo Karen,


    schöne Tour. Und die Maronen kommen auch noch. :thumbup:


    Meine Tipps:


    1) Samtfußkrempling
    2) Der erste Pilz könnte ein richtiger Stäubling sein, der andere sicher ein Kartoffelbovist (spec.)
    3) Hast du unter den Pilz auch druntergeguckt? Für mich der gleiche, wie
    4) ein Schichtpilz, tippen würde ich auf den Samtigen Schichtpilz (Stereum subtomentosum)
    5) Ein Porling, vielleicht ein Lackporling (Ganoderma spec.)
    6) Ein Täubling (Russula spec.)
    7) Ich tippe auf einen Zimtfarbenen Weichporling. Mach doch mal den Test und kippe z. B. etwas Natronlauge darauf. Die Färbung wäre der letzte Beweis. ;)
    8) Ein Lackporling (Ganoderma spec.) –“ Flach oder wulstig?
    9) Siehe 4)
    10) Nelkenschwindling passt. :thumbup:


    LG, Jan-Arne

    Hallo Axel,


    auch von mir die Bitte nach mehr Bildern.


    1. mehr Exemplare
    2. Exemplare mit Stiel (Rotfußröhlinge ohne roten Fuß erkennen zu müssen, ist ganz schön fies! :D)
    3. Einen Querschnitt [falls möglich]


    Dann können wir dir sicherlich helfen! :)


    LG, Jan-Arne

    Hallo Mirko!


    Schön, dich mal wieder zu lesen. Und natürlich auch schön, dass die gemeinsame Exkursion im letzten Jahr auch nachhaltig etwas gebracht hat. ;)


    Die Pfifferlinge sehen echt nicht mehr so fit aus, aber als Erstfund taugen sie auf jeden Fall etwas für die Statistik, wenn auch nicht mehr unbedingt für die Pfanne. Im Sauerland haben wir vor einigen Wochen auch eine Stelle mit einigen Pfifferlingen gefunden. Facebook verrät, dass es dort viele Stellen mit unzählbar vielen Exemplaren gibt - die haben wohl ein recht gutes Jahr, also die Pfifferlinge... die Sauerländer dadurch aber auch irgendwie. :D :D


    LG, Jan-Arne