Hallo zusammen,
vielen Dank für die netten Worte! Das mit dem Stacking ist schon eine feine Sache. Allerdings ist es nicht so leicht, Kamera und Stativ bei den einzelnen Einstellungen und dem jeweiligen Drehen am Rädchen vorne nicht zu verstellen. Minimale Unterschiede können aber, wie gesehen, ausgeglichen werden. Das ist schon mal viel wert. Bald muss ich mir mal ein vernünftiges Stativ besorgen. Das aktuelle ist von meinem Vater, gut 30 Jahre alt und hat leider eine Minimalhöhe von 60 cm. Dauerhaft nur hochgelegene Pilze stacken zu können, ist nicht das Ziel. Da lasse ich mich lieber in Sachen Umkehrsäule und Uli und Co. inspirieren. 
@ Tuppie: Hemitrichia serpula ist echt der Knaller. Leider wuchs er hier nicht auf einer glatten Fläche. Dann sieht man die Struktur wohl noch schöner, aber der Russisch-Brot-Salzstangen-Effekt ist schon einzigartig und so konnte ich den Pilz (zuletzt im letzten Winter im Forum gesehen) auch direkt einordnen. 
@ Pablo: Ja, man muss sich tatsächlich entscheiden, ob man für die Artenbestimmung, -sammlung in den Wald geht oder den Fokus (Höhö!) auf das Fotografieren legt. Beim Stacken kommt man nicht weit, wenn man mindestens einige Minuten pro Objekt benötigt. In diesem (seltenen) Fall hat es mit der Synthese aus den für mich schönen Funden und dem ausgiebigen Fotografieren geklappt. 
Wenn auch für dich nicht wirklich relevant, zur Ergänzung. Das Foto oben habe ich mit Photoshop (CS6) gestacked.
Mit Helicon Pro sah es nicht ganz so gut aus und war noch etwas blasser. Wobei man da die Einstellungen vielleicht nur besser anpassen muss.

Mit CombineZP hat es irgendwie (trotz 15 Minuten Bearbeitungszeit des Programms) nicht geklappt:

@ Uli: Danke für die Warnung. Ich werde wohl versuchen, immer ein paar zu viele Fotos als zu wenig zu machen.
Und ja, das Vergangene hat auch seinen Reiz, nicht nur, aber auch symbolisch. 
@ Markus: Stimmt, man muss sich erst einmal mit dem Thema auseinandersetzen und diese Funktion der Kamera kennenlernen. Das Stacken selbst übernimmt das entsprechende Computerprogramm automatisch. Ich versuche es weiter und dann mal sehen, wie oft ich mir die Mühe mache und ob es sich langfristig lohnt. 
@ Melanie: Danke auch dir. Was hindert dich denn daran? Dass es so lang dauert? Das geht eigentlich, wenn man einmal weiß, wie es funktioniert. Zumindest, wenn man es letztlich so laienhaft, wie ich in diesem Fall macht.
Probieren kannst du es ruhig und wenn es nichts für dich ist, kannst du es ja immer noch sein lassen. 
@ Andreas: Oh ja, Kameras haben bekanntlich immer doppelt so viele Funktion, wie man nach einigen Jahren Benutzung kennen kann. Meine Kamera habe ich auch noch nicht so lang und ich habe tatsächlich vor einigen Wochen, nachdem ich mit Pumba bei Facebook geschrieben habe, erst gemerkt, dass sie einen manuellen Fokus besitzt. Dass mir dadurch das Stacking möglich war, was ich ja vor einem Jahr mangels Equipment kurz erforscht und dann wieder aufgegeben habe, ist eine spannende Möglichkeit, die ich direkt austesten muss(te). 
LG, Jan-Arne