Ich kaufe eine Angabe zum Substrat und ein Foto der Unterseite. ![]()
Edit: Ich hatte auch zuerst die beiden im Kopf.
Ich kaufe eine Angabe zum Substrat und ein Foto der Unterseite. ![]()
Edit: Ich hatte auch zuerst die beiden im Kopf.
Hi!
Da kann ich direkt mal meine neu erworbenen Skills ausprobieren:
MycoBank sagt Clitocybe, Index Fungorum (Species Fungorum) sagt auch Clitocybe. Ich hielt auch Lepista für aktueller, aber da ist wohl wirklich einiges an Bewegung drin. ![]()
LG, Jan-Arne
Hi Dieter,
der Tonblasse Fälbling (Hebeloma crustuliniforme) vielleicht?
LG, Jan-Arne
Hi!
Gut, dass du das dritte Bild noch hinzugefügt hast. Nach dem sieht es mir auch nach einem Kahlen Krempling aus. Bei den ersten beiden Bildern finde ich es schwieriger zu erkennen.
LG, Jan-Arne
Hi Ingo,
das beantwortet bereits alle meine Fragen. Ich war wohl einfach von der Vielzahl der Begriffe erschlagen. Danke für die Darstellung! ![]()
LG, Jan-Arne
Hallo zusammen,
nachdem ich vor einigen Wochen einmal danach gefragt hab, wie man den aktuell gängigen, lateinischen Namen von Pilzarten herausfindet, wurde ich an MycoBank und Index Fungorum verwiesen. Doch ich verstehe nicht ganz, wie ich jetzt mit den Plattformen umgehen soll.
Beispiel: MycoBank / Eichenfilzröhrling.
Ich gebe die beiden mir bekannten Synonyme ein (Xerocomus und Xerocomellus engelii) und komme zu beiden Seiten (die sich leider nicht verlinken lassen).
Ist jetzt das zuletzt eingeführt Synonym - (Xerocomus [2009] ist neuer als Xerocomellus [2008]) - das aktuelle?
Oder gibt es in dem Sinne kein einheitlichen Namen, weil sich die Mykologen nicht darauf einigen wollen? Bleiben die einzelnen Namen Synonyme? Oder steht irgendwo der aktuell gängige Name?
Ich hoffe, ihr könnt hier etwas Klarheit schaffen.
LG, Jan-Arne
Hallo,
schön, dass du dir Gedanken machst. Im Grunde genommen hast du recht. Oft reicht ein Foto ohne weitere Angaben nicht aus. Bei den klassischen Pilzen mit Hut und Stiel gilt das allerdings noch mehr als bei Baumpilzen. Auch wenn die Perspektive deines Bildes zwar schön ist und man das "Striegelige" als Merkmal der Art erkennen kann, ist eine dokumentarische Aufnahme des Pilzes zur Bestimmung oft besser. In diesem Fall hast du Glück gehabt und es geht (mit einer sehr geringen Restunsicherheit) auch so. ![]()
LG, Jan-Arne
Hi Kirstin,
wie cool. Die Westruper Heide ist hier ganz in der Nähe. Ich wohne in Marl. Aus dieser Gegend findet man im Forum nicht so häufig Leute. In der Westruper Heide war ich auch schon 3-, 4-mal auf Pilzjagd, allerdings selten wirklich erfolgreich. Herzlich Willkommen!
Bei deinem Fund könnte / müsste es sich um den Striegeligen Schichtpilz (Stereum hirsutum) handeln.
LG, Jan-Arne
Hallo Juliane und Mausmann,
vielen Dank für die netten Worte. Anfang August habe ich mir eine neue (gebrauchte) Kamera für wenig Geld zugelegt. Bisher hab ich's nicht bereut. ![]()
Hallo Heidi,
Stacking ist, wenn man mit manuellen Fokus die Schärfe auf verschieden tief liegende Bereiche des Bildes legt. Computerprogramme können diese Bilder (falls der Ausschnitt nahezu unbewegt geblieben ist - daher Stativ) aufeinanderlegen und sich die scharfen Bereich heraussuchen. Damit kriegt man plastischere Fotos von 3-dimensionalen Objekten hin.
LG, Jan-Arne
Hi!
Ich ergänze (unter Vorbehalt): Kleinsporiger Olivschnitzling (Simocybe centunculus)
Danke für's Teilen der Bilder. Den Ledergelben Schwindling hätte ich normalerweise als Tja-Pilz abgetan (andere nennen ihn Zackpilz). Den werde ich in Zukunft erkennen, wenn er denn wirklich so relativ häufig ist. ![]()
LG, Jan-Arne
Hallo zusammen,
vielen Dank für die netten Worte! Das mit dem Stacking ist schon eine feine Sache. Allerdings ist es nicht so leicht, Kamera und Stativ bei den einzelnen Einstellungen und dem jeweiligen Drehen am Rädchen vorne nicht zu verstellen. Minimale Unterschiede können aber, wie gesehen, ausgeglichen werden. Das ist schon mal viel wert. Bald muss ich mir mal ein vernünftiges Stativ besorgen. Das aktuelle ist von meinem Vater, gut 30 Jahre alt und hat leider eine Minimalhöhe von 60 cm. Dauerhaft nur hochgelegene Pilze stacken zu können, ist nicht das Ziel. Da lasse ich mich lieber in Sachen Umkehrsäule und Uli und Co. inspirieren. ![]()
@ Tuppie: Hemitrichia serpula ist echt der Knaller. Leider wuchs er hier nicht auf einer glatten Fläche. Dann sieht man die Struktur wohl noch schöner, aber der Russisch-Brot-Salzstangen-Effekt ist schon einzigartig und so konnte ich den Pilz (zuletzt im letzten Winter im Forum gesehen) auch direkt einordnen. ![]()
@ Pablo: Ja, man muss sich tatsächlich entscheiden, ob man für die Artenbestimmung, -sammlung in den Wald geht oder den Fokus (Höhö!) auf das Fotografieren legt. Beim Stacken kommt man nicht weit, wenn man mindestens einige Minuten pro Objekt benötigt. In diesem (seltenen) Fall hat es mit der Synthese aus den für mich schönen Funden und dem ausgiebigen Fotografieren geklappt. ![]()
Wenn auch für dich nicht wirklich relevant, zur Ergänzung. Das Foto oben habe ich mit Photoshop (CS6) gestacked.
Mit Helicon Pro sah es nicht ganz so gut aus und war noch etwas blasser. Wobei man da die Einstellungen vielleicht nur besser anpassen muss.
Mit CombineZP hat es irgendwie (trotz 15 Minuten Bearbeitungszeit des Programms) nicht geklappt:
@ Uli: Danke für die Warnung. Ich werde wohl versuchen, immer ein paar zu viele Fotos als zu wenig zu machen.
Und ja, das Vergangene hat auch seinen Reiz, nicht nur, aber auch symbolisch. ![]()
@ Markus: Stimmt, man muss sich erst einmal mit dem Thema auseinandersetzen und diese Funktion der Kamera kennenlernen. Das Stacken selbst übernimmt das entsprechende Computerprogramm automatisch. Ich versuche es weiter und dann mal sehen, wie oft ich mir die Mühe mache und ob es sich langfristig lohnt. ![]()
@ Melanie: Danke auch dir. Was hindert dich denn daran? Dass es so lang dauert? Das geht eigentlich, wenn man einmal weiß, wie es funktioniert. Zumindest, wenn man es letztlich so laienhaft, wie ich in diesem Fall macht.
Probieren kannst du es ruhig und wenn es nichts für dich ist, kannst du es ja immer noch sein lassen. ![]()
@ Andreas: Oh ja, Kameras haben bekanntlich immer doppelt so viele Funktion, wie man nach einigen Jahren Benutzung kennen kann. Meine Kamera habe ich auch noch nicht so lang und ich habe tatsächlich vor einigen Wochen, nachdem ich mit Pumba bei Facebook geschrieben habe, erst gemerkt, dass sie einen manuellen Fokus besitzt. Dass mir dadurch das Stacking möglich war, was ich ja vor einem Jahr mangels Equipment kurz erforscht und dann wieder aufgegeben habe, ist eine spannende Möglichkeit, die ich direkt austesten muss(te). ![]()
LG, Jan-Arne
... und ich folgte seinem Ruf!
Hallo zusammen!
Eine lange Zeit gab's keinen Thread mehr von mir. Ohne viele Worte möchte ich euch hier ein paar Eindrücke von heute da lassen:
Schildborstling bei Geweihförmiger Holzkeule.
Vergangenes.
Die schönsten Funde sind die zufälligen. Ein Erstfund: Hemitrichia serpula.
Um diese Wimpern wird er sicherlich von vielen Frauen beneidet.
Arcyria denudata (?)
______________________________
Und meine ersten Stack-Versuche
Ohne Stacken im Vergleich:
Ich muss die Farbe in dem Modus, der manuellen Fokus erlaubt, noch in den Griff bekommen. An sich klappt es aber. ![]()
LG, Jan-Arne
Hi!
bei 1) denke ich eher an den Blaugrüne Reif-Täubling (Russula parazurea). Aber ich kann die Gesamtwirkung irgendwie nicht so herausblicken. Vielleicht wäre ein Foto am Standort zu den gegebenen in Zukunft ganz gut. Sobald du Täublinge sicher erkennst (und hier hast du das ja offensichtlich getan), ist die Geschmacksprobe ganz gut und wichtig. ![]()
2) ist ein Hallimasch (Armillaria spec.). Ob man in dem Fall eine Art erkennen kann und diese dann A. gallica ist, wage ich vorsichtig zu bezweifeln. ![]()
bei 3) fällt mir nichts ein. Ob der Riesenträuschling tatsächlich passt, weiß ich nicht. Sind die Lamellen nicht bereits früher wesentlich dunkler? Und wo genau hast du sie gefunden? Auf Holzhäckseln?
LG, Jan-Arne
Die Jury hat entschieden:
TOP 3
1. Platz
Bild 7 - Erebus (Monatssieger) mit Helmlingsschimmel (Spinellus fusiger) auf Gelborangemilchender Helmling (Mycena crocata)
2. Platz
Bild 9 - Fotoegon mit Flaschenstäubling (Lycoperdon perlatum)
3. Platz
Bild 21 - Pumba mit Zinnoberrote Tramete (Pycnoporus cinnabarinus)
Die weiteren Platzierungen:
4. Platz - Bild 12 (pilzpic) mit Gemeiner Orangebecherling (Aleuria aurantia)
5. Platz (punktgleich) - Bild 15 (Gebhard) mit Violetter Lacktrichterling (Laccaria amethystea)
5. Platz (punktgleich) - Bild 17 (Enno) mit Rotkappe (Leccinum spec.)
7. Platz - Bild 20 (rainer70) mit ?
8. Platz (punktgleich) - Bild 23 (Eichhörnchenbrot) mit Gemeine Hundsrute (Mutinus caninus)
8. Platz (punktgleich) - Bild 2 (Drosophila) mit Helmling (Mycena spec.)
10. Platz - Bild 5 (Wühlmull) mit Blutroter Hautkopf (Cortinarius sanguineus)
11. Platz (punktgleich) - Bild 22 (Christoph76) mit Täubling (Russula spec.)
11. Platz (punktgleich) - Bild 6 (Burgelfi) mit Birken-Röhrling (Leccinum scabrum)
13. Platz - Bild 11 (Mogu1) mit ?
14. Platz - Bild 13 (kamil1983) mit Parasol (Macrolepiota procera)
15. Platz - Bild 16 (Nariam) mit ?
16. Platz - Bild 3 (Parasol58) mit Riesenbovist (Calvatia gigantea)
17. Platz - Bild 19 (Zizzi) mit Erdstern (Geastrum spec.)
18. Platz - Bild 1 (Dryocopus) mit Gemeiner Schmutzbecherling (Bulgaria inquinans)
19. Platz (punktgleich) - Bild 10 (MorchellaClancularius) mit Flockenstieliger Hexenröhrling (Boletus erythropus)
19. Platz (punktgleich) - Bild 14 (Henkie) mit Schwefelporling (Laetiporus sulphureus)
21. Platz - Bild 18 (luckenbachranch) mit Gelborangemilchender Helmling (Mycena crocata)
22. Platz (punktgleich) - Bild 4 (heidi76) mit Fichtensteinpilz (Boletus edulis)
22. Platz (punktgleich) - Bild 8 (bibabaer) mit Parasol (Macrolepiota procera)
Allen Siegern einen herzlichen Glückwunsch!
Eure Vorschläge zu den nicht sowie möglicherweise falsch bestimmten Arten auf den Fotos könnt ihr mir gerne hier lassen. ![]()
Freundliche Grüße,
Jan-Arne
Hi Thomas,
ich habe mir auch über ein Jahr gewartet, bis ich mich getraut hab. Hier hast du eindeutig Stockschwämmchen gefunden. Die Schuppen unterhalb des Rings sind deutlich ausgeprägt. ![]()
LG, Jan-Arne
Hi,
ich hätte jetzt auf einen Rotfußröhrling getippt. Vom leichten Rotton ausgehend. Das zeigt, wie wenig man mit entsprechendem Material beim Versuch einer Pilzbestimmung anfangen kann. ![]()
LG, Jan-Arne
Hi,
vergleiche mal mit dem Brand-Krustenpilz (Kretzschmaria deusta). Der sieht im jungen Zustand so weißlich aus, bevor er sich schwarz färbt und seine Krustenkonsistenz entwickelt. Sicher bin ich mir allerdings nicht.
LG, Jan-Arne
Hallo zusammen,
aus verschiedenen Gründen habe ich mich entschieden, die Abstimmung noch 2 Tage länger laufen zu lassen. Das Ergebnis wird am Montag morgen verkündet.
Ich bitte um Euer Verständnis.
Jan-Arne
Hi!
Die sehen nach Rötelritterlingen aus, ja. Ich würde auf Lepista nuda tippen. Der Hut ist im nicht mehr ganz frischen Zustand gerne mal etwas bräunlich statt knall-violett.
LG, Jan-Arne
Wieso recht?
Ich war mir doch gar nicht sicher. Ich hatte nur geglaubt, etwas zu sehen. Das wurde überprüft und nun kann man auch Suillus luteus abhaken.
Ich meine schon sowas wie einen Ring zu sehen, vor allem an den Huträndern hängt ja reichlich Velum.
Das ist eine Beobachtung, die dich zu einer Vermutung führt. Und mit der Vermutung hattest du recht. ![]()
LG, Jan-Arne
Hi!
Da hatte Pablo wohl recht, denn ich sehe eindeutig einen Ring. Damit wären das wohl Butterpilze.
Beim nächsten Mal (ich bin nicht sicher, ob das schon gesagt wurde) am besten ganze Fruchtkörper zur einfacheren Bestimmung mitnehmen. Dann hätte man den Ring m. E. auf Anhieb deutlicher erkannt. ![]()
LG, Jan-Arne
So richtig kann ich auch kaum glauben, dass es Pilzler gibt, die die Galerina nicht finden. Sollte das Vorkommen regional tatsächlich so unterschiedlich sein?
Das kann ich m. E. bestätigen. Bisher konnte ich ihn nur einmal finden und das waren sehr alte, nicht zu 100% identifizierbare Exemplare.
LG, Jan-Arne
Hi Rainer,
das sind m. M. nach zu 99% auch Stockschwämmchen. Die Schüppchen am Hut sind wie aus dem Lehrbuch. Was da allerdings mit dem Stiel los ist, kann ich nicht wirklich erkennen.
Ich glaube fast, dass das, was hier aussieht wie der Ring, gar nicht der Ring ist. Hast du dir mehrere Exemplare angesehen und sahen die alle so aus? Für einen Ring liegt diese Struktur eigentlich viel zu weit unten am Stiel. Man muss sich halt vorstellen, dass der Hut vor gar nicht so langer Zeit noch geschlossen war. So weit nach unten konnte der gar nicht reichen.
Was sein kann, ist, dass der anders gefärbte Stielteil im Moos lag und deshalb frei von äußeren Einflüssen wachsen konnte, die Struktur, die wir dazwischen sehen, den Übergang zum freien Stielteil begründet und der Ring(-Rest) direkt unter dem Hut ist. Aber Letzteres kann man leider nicht so gut erkennen.
Hast du eventuell noch weitere Bilder der ungewöhnlichen Exemplare?
Es war ein langer Tag. Ich hoffe, man versteht, was ich meine.
![]()
LG, Jan-Arne
Edit: Hier die Visualisierung der Gedanken. Scheint wohl richtig zu sein, denn Pablo sieht das auch so. ![]()
Hallo Anna!
Wahnsinnsbilder. Nicht nur von den Pilzen, auch von der Atmosphäre in der Natur. Eine Ehre, zusehen zu dürfen! Und dass huperzia Andreas Gminders Frau ist, wusste ich auch noch nicht. Dann haben wir ja Prominenz im Forum. Cool. ![]()
LG, Jan-Arne
Edit: Wenn man vom Teufel spricht... ![]()
