Beiträge von JanMen

    Hallo zusammen,


    da ich den Thread erstellt habe, fällt es wohl zwangsläufig auch mir zu, eine Art Fazit zu ziehen. Danke erst einmal für die rege Beteiligung. Nur so kann man eine möglichst umfassende Gesamtmeinung erhalten und darauf aufbauend Dinge ändern.


    Ich würde an der Stelle vorschlagen:


    Wir lassen es offen, ob die Bilder aus dem Monat stammen müssen oder nicht. Folgende Gründe: Nachweisbarkeit, Zeitaufwand und - sicherlich das stärkste Argument für die Pro-Einschränkungs-Seite - die Pilze, die nicht in den Monat passen, werden ohnehin automatisch etwas schlechter bewertet, weil sie einfach nicht in die Zeit passen. Ich glaube, das kam hier durch die Beteiligung von 4 regelmäßigen Mitgliedern der Jury auf jeden Fall heraus.


    Was möglich wäre: Sonderwettbewerbe. Diese würden dann parallel zum Monatswettbewerb - ggf. länger - laufen und sich auf besondere Themen beziehen, z. B. wie vorgeschlagen Mikro-Bilder oder auch abstraktere Begriffe als Themen, wie Zweisamkeit oder ähnliches. Denn am Ende bleibt Fotografie ja auch Kunst. Warum dann nicht mal die Interpretationskraft der Jury-Mitglieder etwas fordern. ;) Über die genauen Abläufe kann man aber an anderer Stelle noch einmal nachdenken. Diese Idee als Produkt dieser Diskussion zeigt mir, dass sie fruchtbar war. :sun:


    Widerspruch, Zustimmung, Zweifel, Freude oder wie auch immer geprägte Unzufriedenheit können hier gerne weiterhin kundgetan werden. ;)


    LG, Jan-Arne

    ~~ Fun Fact #4 ~~


    Die im Jahr 2014 am häufigsten gezeigte Pilzart ist der Fichtensteinpilz (Boletus edulis) (10-mal!)


    Es folgen der Fliegenpilz (8-mal), die Rotkappe (als Sammelbegriff - 5-mal), Hallimasch und der Buchen-Schleimrübling je 4-mal. Die relativ niedrigen Zahlen zeigen eindrucksvoll die Artenvielfalt im Fotowettbewerb.

    Hi,


    noch zur Ergänzung: 6 könnten Winter-Trompetenschnitzlinge (Tubaria furfuracea) sein. Die Qualität der Bilder lässt sich dadurch schwer bewerten, dass sie nicht die eigentliche Größe haben. An deiner Stelle würde ich lieber in maximaler Größe aufnehmen und dann auf 800 x 600 schrumpfen, statt sie so klein reinzustellen. Dann sieht man einfach mehr und kann eher was sagen. :thumbup:


    LG, Jan-Arne

    Ich war so stolz auf meine Morchel ohne Joker. Ich war mir nur nicht sicher, wie genau Anna das haben wollte. Dann habe ich auf Käppchen-Morchel getippt, weil die im Stiel eben genauso aussehen kann. Fies, mir dafür nicht die vollen 10 Punkte zu geben. :nana:


    Spaß. ;) Gute Nacht euch allen. ;)

    Hallo,


    es wäre (beim nächsten Mal) hilfreich, ein Foto mit mehr Abstand zu machen. So lässt sich die Größe und Struktur nicht wirklich gut einschätzen. Ascocoryne sarcoides halte ich im Prinzip für möglich. Die Knubbel auf dem zweiten Bild oben könnte die Nebenfruchtform Coryne dubia sein. Allerdings sorgt die genannte Nähe zum Objekt dafür, dass ich das Ganze nicht wirklich einschätzen kann. Von Farbe und Substrat her theoretisch möglich wären ebenfalls der von Björn genannte Buchenschlauchzitterling sowie der Gemeine Buchenkreisling. Was die Mikrobilder, -infos angeht, da kann ich leider nichts zu sagen.


    LG, Jan-Arne

    ~~ Fun Fact #3 ~~


    Im Jahr 2014 kamen insgesamt 12 Teilnehmer mindestens einmal auf's Treppchen! Am häufigsten Fotoegon (7-mal), gefolgt von pilzpic (6-mal) und erebus und Gebhard (jeweils 5-mal)


    5 Teilnehmer schafften genau einmal den Sprung auf's Treppchen!

    Genau. Lieber ganz schnell zurück zum Thema. :)


    Hi Ulla!


    Danke für deine Antwort! Von (vermuteten) Metatrichia vesparium hatte ich bisher nur die letzten Überreste finden können. Danke also für die Bestimmung, zumindest der richtigen Ecke. Also war Pablos Vermutung richtig. :thumbup:


    Hi Ingo & Pablo!


    Die Anamorphe von Nectria cinnabarina also. Krass. Ich dachte, die erkennen zu können. Und ich habe im Kopf, dass die gezeigten Pilze relativ gallertig waren. Daher wohl mein Fehlsch(l)uss vor Ort. Das Substrat von Cudoniella acicularis habe ich nicht mehr genau im Kopf. Eiche könnte sein, Buche aber genauso. Hier das Making-Off von Björns Foto. Die Art kannte ich bisher nur im Inneren von Baumstümpfen.



    LG, Jan-Arne

    Hi Ingo,


    da ich das gewissermaßen studiere / studiert hab, meine Meinung zum Sprachproblem:


    "naheliegendsten" steht gleichbedeutend mit "am nächsten liegend" und "nächstliegend" im Duden!


    Das hat vermutlich den Grund der Vereinfachung der deutschen Sprache. Sprache ist ja immer im Wandel und so finden auch eigentlich falsche Begriffe ihren Weg in die Standardsprache, bis sie vom Duden anerkannt und aufgenommen werden, z. B. das Wort "zumindestens" (eigentlich nur zumindest oder mindestens möglich).


    Da in der deutschen Sprache die Steigerung üblicherweise am Ende eines jeden Wortes steht und naheliegend ein feststehendes und sehr gebräuchliches Kompositum ist, wurde zur Vereinfachung irgendwann das zweite, hintenstehende Wort als zu steigerndes Objekt benutzt. Grammatikalisch geht das natürlich eigentlich nicht, semantisch hingegen schon. Und die (gesprochene) deutsche Sprache ist nun mal pragmatisch. Daher ist das Wort durchaus korrekt, auch wenn es möglicherweise falsch erscheint, weil es ursprünglich mal falsch war. ;)


    LG, Jan-Arne


    Edit:


    Danke auch an euch beide für die Anmerkungen. Ich werde morgen mal genauer gucken. :thumbup: