Beiträge von JanMen

    Hi!


    Danke Tuppie, die Grünspanbecherlinge durfte ich jetzt zum 3. mal mit Fruchtkörpern sehen. Einmal ein einzelner, kleiner im letzten Winter. Einmal wunderschöne in Thüringen und nun die hier. Gefreut habe ich mich dennoch, als wäre es der erste Fund. Das war nämlich so völlig unerwartet. Und das war schon vor dem ersten Finden einer meiner Lieblingspilze. :sun:


    Och Pablo, 40-50 ginge doch. Da bräuchte man nur die richtige Literatur und einen Gattungsspezialisten. Denn ganz typisch ist die Art ja auch makroskopisch nicht. Die meisten sind ja gefühlt komplett bräunlich oder eben komplett dunkel. Innen violett und außen bräunlich dürften hingegen (natürlich nur nach unwissender Laieneinschätzung) dann höchstens eine Handvoll Arten sein. Mal sehen, ob sich noch einer unserer Becherlingsspezialisten äußert.


    LG, Jan-Arne

    Peziza nach Bildvergleich bestimmt? Warum diese Mühe. Auswürfeln ist genau so sicher und geht schneller. ;)


    Hi!


    Jaja, war klar, dass das jetzt kommt. :D Wie viele Peziza-Arten sind denn überhaupt bekannt? Ich bringe die Getrockneten mal Ralf mit, falls er möchte.


    Habt ihr Nummer 4 (Grünspanbecherling) mikroskopiert und die Sporen ausgemessen? Die Fruchtkörper hier sind so üppig und riesig, so habe ich den noch nie gesehen. Weil es gibt ja zwei Arten. Den Kleinsporigen und den Großsporigen. Bei mir kommt immer C. aeruginascens (kleinsporig) raus. Eure wären mal interessant, weil eben in Größe und Wuchsweise etwas abweichend.


    Björn hat ein paar mitgenommen. Ich habe ja nach wie vor gar kein Mikroskop und er leider nur ein billiges ohne Größenmessung. Allerdings mikroskopiert er immer in gleichem Zoom und kann mittlerweile die Werte abschätzen. Dass es zwei Arten gibt, wussten wir. Aber dass faktisch nur die eine Art vorkommt, ebenfalls. (Ich: "Sollen wir den mikroskopieren" - A. Gminder: "Du musst nur ins Buch schauen. Es ist sowieso eigentlich immer der eine.") :D


    Vielleicht liest Michael (Strubbelkopfröhrling) den Thread ja. Dann verraten wir ihm gerne die genaue Stelle oder fahren mit ihm hin. Ich weiß noch, dass die erste Exkursion von uns, der er sich angeschlossen hat, aus dem Grund war. Und das waren schon sehr schöne Exemplare. In dem Fall hätten wir auch Mikro-Bilder. ;)


    LG, Jan-Arne

    Hallo zusammen.


    Ja, es war eine coole Tour. Meine Ideen zu den Unbestimmten.


    9 würde ich für einen Stromabecherling halten. Am liebsten wäre mir Ciboria batschiana, doch schien er nicht nur (aber auch) unmittelbar an Eicheln zu wachsen. Kann die Art das? Wobei die Stiele schon arg lang sind... Habe ein Exsikkat hier, aber der müsste, denke ich, für die Becherlingsfraktion auch so zu erkennen sein. :)




    13 dürfte Tapinella panuoides sein, der Gemeine Muschelkrempling.



    17 würde ich nach Bildvergleichen möglicherweise für Peziza tenacella, den Violetten Brandstellen-Becherling, halten. Zwar war an diesem Wegrand keine erkennbare Brandstelle, doch die Art wächst sicherlich nicht nur direkt auf Holzkohle und die Brandstelle kann nicht mehr als solche erkennbar sein, oder? Falls nein, sind wir ratlos und bleiben bei Peziza spec. - auffällig war wirklich die violette Färbung der Innenseite und die hellbraune Außenseite. Habe ein Exsikkat hier, was ich z. B. Ralf in 2 Wochen mitbringen könnte. ;)


    Den Blaugrünen Reiftäubling mag ich dir immer noch nicht so ganz glauben. Vielleicht doch 'ne Taube?


    Und noch ein paar ergänzende Bilder:


    Gallen-Täubling (Russula fellea)



    Ascocoryne spec.




    Eichenwirrling (Daedalea quercina)



    Wilder Hausschwamm (Serpula himantioides)



    Nadelholz-Braunporling (Phaeolus spadiceus)



    Gemeiner Tiegelteuerling (Crucibulum laeve)



    Zitterzahn (Pseudohydnum gelatinosum)



    LG, Jan-Arne


    2 = Entweder ein Schleierling (Cortinarius) oder ein Rißpilz (Inocybe). Beides sind sehr artenreiche Gattungen und die Arten teils extrem schwer zu bestimmen.


    Hi!


    Auch wenn ich Gefahr laufe, mich zu wiederholen. Meinst du, auch ein Saumpilz (gerne wieder der Feuerfarbige) wäre da möglich? Standort und Optik passen für mich. Natürlich bräuchten wir weitere Fotos als Beweis.


    LG, Jan-Arne

    Hi Alex,


    ist es denn völlig abwegig, zuerst einmal zu schauen, ob es nicht eine andere Art ist, wenn man auf der Suche nach einer Erklärung für einen völlig anderen Geruch und zudem ein etwas anderes Aussehen ist? ;)


    Den Punkt haben wir nun gemeinsam ausgeschlossen. Jetzt können wir über weitere Erklärungen nachdenken. Mir selbst fällt nur leider keine ein. Mal sehen, ob noch jemand eine Idee hat.


    LG, Jan-Arne

    Hi!


    Er hat doch gesagt, dass er keine "gescheiten" Fotos hat. Dafür finde ich sie eigentlich ganz ordentlich. Für mich sind das auch alles Goldröhrlinge. Der Standort kann die Farbe oft sehr stark beeinflussen. Was den speziellen Geruch angeht, fehlt mir auch jegliche Idee. Ich finde übrigens, dass Goldröhrlinge überhaupt einen recht typischen Geruch haben. Mir fehlt aber gerade das olfaktorische Gedächtnis, um ihn definieren zu können. :D


    LG, Jan-Arne

    Hi!


    Dein Vorname wäre sicherlich noch interessant. :)


    Herzlich Willkommen unter Gleichgesinnten!


    Wenn Pilze und Fotografie zu deinen Hobbies gehören, sicherlich auch die Pilzfotografie, oder? Du kannst gerne beizeiten mit dem ein oder anderen Bild am Fotowettbewerb teilnehmen. :)


    LG, Jan-Arne


    Ich wusste gar nicht, was ich alles über Pilze nicht weiß.


    Keine Angst. So geht es wirklich ausnahmslos jedem, der sich mit Pilzen beschäftigt. ;)


    Becherling sollte stimmen. Aber über Peziza spec. kommt man nicht hinaus. Möglicherweise hätte er gelb gemilcht?
    Die 3 ist wohl der Spitzschuppige Stachelschirmling mit ungewöhnlich großen Stacheln.
    4 dürfte ein Grüner / Grünblauer Anistrichterling sein.
    5 sind ziemlich sicher Schmutzbecherlinge.


    LG, Jan-Arne

    Hi!


    So mache ich es auch nach wie vor bei den allermeisten Arten, Tuppie, aber keinem weitersagen. ;)


    "Hortiboletus is derived from the Latin word hortus "garden", referring to a typical habitat of the type species, Hortiboletus rubellus." sagt das englische Wikipedia.


    LG, Jan-Arne

    Hi!


    Solange du weißt, was du tust, ist alles gut. Die Täublingsregel ist die einzig gültige (geläufige, Speisepilz-) Regel in der Pilzwelt, die auch tatsächlich stimmt. Bei den Riesenschirmlingen musst du etwas aufpassen. Wenn es Safranschirmlinge sind (also solche, die im Schnitt stark röten) kann es auch eine der zwei giftigen Arten sein.


    LG, Jan-Arne

    Hi!


    Willkommen im Forum!


    Das auf dem ersten Bild kann schon ein Perlpilz sein (rechts), den Parasol (falls er denn trotz der geringen Größe einer ist) ist links daneben.


    Wenn die Seitlinge wirklich nach Anis riechen, wären es Lungenseitlinge. Bei der Färbung würde ich sie aber lieber Austernseitlinge taufen wollen.


    Die Stockschwämmchen stimmen. Beim Täubling bin ich überfragt. An einen Pfirsichtäubling glaube ich aber bei dem Farbton nicht. Das könnte aber z. B. auch ein etwas ausgeblasster Ockertäubling sein.


    LG, Jan-Arne


    PS: Der Perlpilz ist doch in dem Zustand bestimmt schon vermadet, oder? Und die Rotfüße würde ich mir wegen ihres Alters auch noch einmal kritisch ansehen. ;)

    Hallo Rainer,


    genau. Das reicht m. M. nach nicht. Auch der Parasol hat diesen Buckel in der Mitte. Aber zwischen dem hier und dem hier ist noch mal ein ziemlich starker Unterschied zu sehen. Letzterer sieht eben wirklich aus, wie eine Zitze, weshalb der deutsche Name hier mal sehr gut passt. ;)


    Allerdings muss man dazu sagen, dass mit den Riesenschirmlingen so eine Sache ist. Manche teilen bestimmte Arten der Gattung noch in zig Varietäten auf. So ganz steige ich da nicht durch. Deshalb alles ohne Gewähr und mit der Hoffnung auf eine Zweitmeinung. :)


    LG, Jan-Arne

    Hallo zusammen,


    ich habe zwar nichts mehr gesagt, nachdem ich die Diskussion angestoßen habe, aber ich lese fleißig mit und bin dankbar für so viele Meinungen. :sun:


    Der Punkt mit den Hobbymykologen, die bei der Kartierung die meiste Arbeit leisten und denen mit einer notwendigen Sequenzierung die Grundlage genommen wird, gefällt mir sehr gut. So weit habe ich bisher noch gar nicht gedacht. :thumbup:


    LG, Jan-Arne