Beiträge von JanMen

    Hallo Axel,


    grundsätzlich sind - bis auf wenige Ausnahmen - fast alle Pilze im rohen Zustand giftig.


    Das Gute ist, dass Kinder normalerweise darauf hören, wenn man ihnen sagt, dass Pilze nicht gegessen werden sollen, bzw. sie es intuitiv nicht machen.


    Die gezeigten Pilze sind giftige Kahle Kremplinge. Zur Sicherheit kannst du sie entfernen, aber sei dir bewusst, dass sie wohl wiederkommen werden. ;)


    LG, Jan-Arne

    Hi!


    Nummer 1 ist der Schuppige Träuschling.


    Nummer 2 kannst du mal mit dem Runzligen Dachpilz vergleichen.


    Nummer 3 sehe ich auch so. Eher Porphyr-Wulstling.


    Wurde dir 4 bestimmt? Ich habe von der Art noch nie etwas gehört, aber auf Bildern wirkt der Farbton schon anders.


    Nummer 5 könnte evtl. etwas aus der Trichoderma-Ecke sein.


    LG, Jan-Arne

    Hallo zusammen,



    wir sind mal wieder sehr spontan...


    Björn (gdno81) und ich wollen am nächsten Montag um 12 Uhr auf eine Pilzexkursion im nördlichsten Ruhrgebiet einladen, und zwar am Dachsberg.


    [url=https://www.google.de/maps/place/Zum+Dachsberg,+45721+Haltern+am+See/@51.7138722,7.2301027,477m/data=!3m1!1e3!4m2!3m1!1s0x47b8fc27482b1f7b:0x324e1f4923cdc13]Hier ist die genaue Straße zu finden[/url]. Sie mündet in einen sehr langen Randparkplatz, an dessen Ende wir uns finden können.



    Wer also kommen möchte, ist herzlich eingeladen!



    LG, Jan-Arne


    PS: Am besten Bescheid sagen, damit wir auch bei möglichen Stau wissen, dass wir warten müssen. ;)

    Hi!


    Nachttour? Auf die Idee kam ich nicht einmal in meinen pilzverrücktesten Zeiten. :D


    Die Pilze sehen schon sehr nach Nebelkappen aus. Das wären dann die ersten, von denen ich in diesem Jahr höre. Und damit beginnt der Spätherbst... - wobei Ausnahmen ja erlaubt sind. Die ersten Samtfußrüblinge habe ich auch schon vor einem Monat gefunden und Winter ist gottseidank noch lange nicht.


    Der Geruch ist übrigens nicht wirklich champignonartig. Riech noch einmal intensiv dran, am besten mit zerriebenen Lamellen. Dieser parfümierte Geruch, den manche mögen und manche abstoßend finden, ist einzigartig und ein gutes Erkennungsmerkmal von weniger typischen Exemplaren der Art. :)


    LG, Jan-Arne


    ...aber bitte nicht den Rosa Rettich-Helmling... <X <X


    Auch die gelben Knollis und den Schirmling würde ich eher nicht zum Verzehr empfehlen. Der Frosch ist sicherlich auch gewöhnungsbedürftig. ;)


    Die Champignons erkenne ich alleine an den Bildern übrigens auch nicht als Anis-Champignons. Aber Klaus scheint die Art(en) gut zu kennen. Da vertraue ich dann mal drauf. :)


    LG, Jan-Arne


    @ Rada:
    Du machst meine ganzen Hoffnungen zunichte!!!!!!!! X(
    Ich kann doch nicht jedesmal mit jedem Pilz zum Pilzberater rennen!?


    Heyhey, kein Grund, gleich zornig zu werden. ;)


    Im besten Fall erklärt dir der Pilzsachverständige die Merkmale, an denen du die essbaren von den giftigen Champignons unterscheidest, so genau, dass du sie in Zukunft selbst bestimmen kannst. Dann musst du auch nicht jedes Mal zum Pilzsachverständigen fahren, wenn du ohne Skrupel und möglichen Placebo-Effekt Champignons verspeisen willst. ;)


    LG, Jan-Arne

    Hi Klaus!


    Bei so vielen (schönen!) Bildern nummerierst du sie am besten beim nächsten Mal durch. Dann kann man besser kommentieren.


    Auf Bild 3 ist ein Täubling zu sehen. Je nachdem wie der Stiel aussah, könnte der Schirmling Lepiota magnispora, der Gelbflockige Wollstiel-Schirmling sein und der rosa Pilz hört auf den Namen Mycena rosea - Rosa Rettich-Helmling.


    Und nun: Guten Appetit! ;)


    LG, Jan-Arne

    Hallo!


    Zum Ernten, nachdem man die Pilze sicher bestimmt hat, ist es ganz gut, die Stiele abzuschneiden, weil man sich dann unnötigen Dreck und somit unnötige Arbeit beim Putzen erspart. Zur Bestimmung muss man allerdings den ganzen Pilz sehen. Es gibt nämlich auch giftige Champignons und die erkennt man zum Teil am Geruch, noch definitiver aber eben an der Stielbasis. Ich freue mich demnach auf weitere Bilder. ;)


    Falls du die Pilze essen möchtest, bring sie übrigens am besten zum Pilzsachverständigen in deiner Nähe. Die können die Pilze begutachten und dir sagen, ob du sie essen kannst oder nicht. Wir können das hier leider nicht, weil Geruch, Gefühl und der richtige Blick fehlen. ;)


    LG, Jan-Arne

    Hi!


    Leider fehlt die Stielbasis, die bei der Bestimmung von Champignons sehr wichtig ist.


    Der Wuchs im Wald spricht eher gegen Wiesenchampignons. Dass sie niemand abgeerntet hat, liegt vielleicht daran, dass Champignons leicht mit sehr giftigen Pilzen verwechselt werden können. Die meisten sind da gottseidank mittlerweile vorsichtig.


    Deine Pilze sind definitiv Champignons. Ohne Angabe zum Geruch und die Stielbasis im Schnitt traue ich mich aber nichts zur Art zu sagen.


    LG, Jan-Arne

    Hallo Wunderfitz,


    schau dir bitte bei Gelegenheit noch einmal die bestimmungsrelevanten Merkmale an. Alleine über Bilder kann man nur wenige Arten bestimmen. Bei dieser ist es dennoch möglich. Wichtig wäre gewesen, dass der Pilz an Holz wuchs, das machen Täublinge nicht oder nur scheinbar.


    Es handelt sich bei deinem Fund um einen Purpurfilzigen Holzritterling. :)


    LG, Jan-Arne

    Marion schrieb doch, dass es sich mit ziemlicher Sicherheit um Amanita citrina var.alba handelt. In meinen Augen spricht die scharf gerandete(abgesetzte ) Knolle recht eindeutig dafür. Der Velumrest der vom Hut auf den Stiel gerutscht ist passt auch. ;)


    Wahhh, ich habe wieder mal nur über dem Bild gelesen und bin dann gleich zum nächsten gesprungen. Joa, dann A. citrina. Optisch zwar trotzdem nicht völlig gewöhnlich, kann ich mich damit doch besser anfreunden. ;)


    Und den Hasenröhrling habe ich auch gesehen. Den wollte ich dir aber lassen... ;) :D


    LG, Jan-Arne

    Hi!


    Ich durfte den Kegelhütigen noch nicht selbst finden, aber ich möchte mal vorsichtigen Zweifel anmelden. Auch wenn ich keine deutliche, abstehende Scheide sehe, vermute ich hier den Grünen Knollenblätterpilz (var. alba). Grund: Ein total glatter Stiel. Bei A. virosa sollte der doch beflockt bis faserig-schuppig sein, oder? Der eine Velumsrest am Stiel, den man sehen kann, reicht mir dafür irgendwie nicht. ;)


    LG, Jan-Arne

    Hi!


    Willkommen im Forum!


    Regel 1 hier ist, dass es keine Essensfreigabe gibt. Über Bilder kann man Pilze nie so bestimmen, als wenn man sie selbst in der Hand hätte. Da fehlen einfach Gefühl, Geruch und der genaue Blick.


    Deine Funde sind Schopftintlinge. Die sind so lange essbar, bis sich Tinte bildet. Die Lamellen sind zum Teil schon sehr dunkel. Ob das nun die erste Tinte ist oder er einfach kurz davor ist, kann ich nicht einschätzen. Da fehlt mir auch etwas die Erfahrung mit der Art in diversen Stadien.


    Im Zweifel: Geh zum Pilzsachverständigen in deiner Nähe und frag ihn. Der kann dir sagen, ob du sie essen kannst oder nicht. :)


    LG, Jan-Arne

    Hi!


    Endlich geht's los! :)


    Soll der erste Pilz der Bärtige Ritterling sein? Den glaube ich dir nicht. Das könnte ein Tränender Saumpilz sein oder auch ein Feuerfarbiger. So aber nur spekulativ... Hast du eventuell ein Bild von unten? Und beim Glimmer-Tintling wird sicher auch gleich jemand meckern, dass man den nur mikroskopisch vom Überzuckerten und vom Weiden-Tintling trennen kann. Die Rotkappe ist toll, die fehlt mir nach wie vor in meiner Liste. :)


    Und wo findet ihr immer diese Feuersalamander? Toll! :)


    LG, Jan-Arne

    Hallo zusammen,


    vor einiger Zeit wurden ja nach einem Artikel irgendeines Mykologen [ich bin da nicht so genau informiert] die Röhrlinge fast alle umbenannt und in neue Gattungen eingeordnet.


    Dennoch hört man bisher sehr selten z. B. Hortiboletus rubellus, sondern immer noch Xerocomus oder eben Xerocomellus rubellus.


    Da frage ich mich: Wie geht ihr mit der Sache um, bzw. wie soll man umgehen? Es scheint so, als würde diese Neuordnung nicht so schnell zurückgenommen werden. Sollen wir jetzt alle auf die Trendwelle aufspringen und "umlernen" oder abwarten und stur bleiben.


    Und kommt man da nicht sogar zwangsläufig zu der Grundsatzfrage, ob bei der Kommunikation über Pilze nicht das Verständnis im Vordergrund steht, also dass das Gegenüber weiß, welche Art gemeint ist, statt den gerade mal wieder geänderten, aktuellsten Namen zu nennen?


    Ich bin auf Meinungen gespannt.


    LG, Jan-Arne

    Hi Stefan,


    stimmt und stimmt. Der Part mit dem makroskopischen Bestimmungen bezog sich eher auf die Risspilze. Der Part mit den wenigen Funden auf die Schleierlinge. So viele (verschiedene Arten) wie am Wochenende im Sauerland habe ich noch nie gefunden. In den Wäldern, in denen ich hier im Flachland unterwegs bin, gibt es kaum Schleierlinge.


    LG, Jan-Arne

    Hi!


    Danke euch beiden! :sun:


    Ich arbeite dran, Mario. Aber das geht nur schrittweise. Momentan in sehr kleinen Schritten. Da haben / hatten andere Gattungen, aus denen ich mehr finden durfte und bei denen makroskopisch mehr geht, einfach erst einmal Vorrang. :)

    Stimmt abeja, bei einigen der Objekte musste ich tatsächlich an den Motto-Wettbewerb denken und wie schön sich die Pilze um einen Platz bewerben. Nur leider beim Falschen und leider zu spät. ;)


    LG, Jan-Arne

    Hallo abeja,


    dann versuche ich mal mein Glück.


    Nummer 1 kann ich schon mal bestätigen. Mit dem Geruch und der Gilbung am Hut sicher einer der Anis-Champignons.


    Nummer 2 halte ich auch für Anis-Champignons. Genau so ein Exemplar habe ich vor wenigen Tagen erst gefunden. Ein Hauch Rosa meine ich, in den Lamellen erkennen zu können. Zudem hat er keine deutliche Knolle, wie die eines der möglichen Knollenblätterpilze und die gelbe Farbe am Hut sieht nach Gilben und nicht nach einer klassischen Färbung aus. Warum der Geruch fehlt, ist schwierig zu beurteilen. Hast du, als nichts zu erschnuppern war, die Lamellen zerrieben?


    Nummer 3 halte ich für den Grünen Knollenblätterpilz. Einerseits sehe ich keine Velumreste am Hut, die bei A. citrina häufig noch da sind. Andererseits, das bessere Argument, erkenne ich eine stabile, leicht vom Stiel abstehende Scheide, die für diese Art typisch ist.


    Mal sehen, was die anderen sagen. :)


    LG, Jan-Arne


    Edit: Okay, Velumreste sind schon da. Die sehen aber eigentlich für A. citrina untypisch, weil relativ gleichmäßig und klein aus. Zum Geruch: Jung riecht der Grüne Knollenblätterpilz, falls ich das richtig im Kopf habe, unauffällig bis angenehm. Der süße Geruch, der mit fortschreitendem Stadium immer penetranter wird, kommt erst mit der Zeit