Beiträge von JanMen

    Hallo Achim,



    erst einmal herzlich Willkommen! :sun:


    Für deinen Thread hättest du ruhig einen eigenen Thread aufmachen können. Ich weiß nicht, ob jeder, der eine Idee hätte, deinen Post hier findet.


    Zum Pilz: Anis ist schon was anderes als Mehl. Mit Mehl ist übrigens eher der Geruch in einer Mühle gemeint, nicht Mehl selbst. Das geht geruchstechnisch stark in Richtung Gurke, wie ich finde. Anis ist was völlig anderes.


    Es wundert mich, dass dein Buch den Oktober auch als möglichen Zeitpunkt zum Finden der Art nennt. Das ist nämlich eigentlich richtig, aber dennoch recht ungewöhnlich.


    Dein Pilz ähnelt optisch Maipilzen durchaus. Allerdings sehe ich da eine Art Rippung am Hutrand. Das passt meiner Meinung nach nicht zum Maipilz. Weil ich meine, dennoch einen Burggraben erahnen zu können, würde ich aber bei den Ritterlingen bleiben (oder dort hinüberwandern, da Maipilze ja keine Ritterlinge [mehr] sind). Dort wüsste ich aber keine weiße Art, die wirklich nach Anis riecht...


    Mal sehen, ob jemand hier eine zündende Idee hat. :)


    LG, Jan-Arne


    Edit: Falls Birken in der Nähe waren, wäre Tricholoma stiparophyllum vielleicht ein erster Anhaltspunkt. Dann müssten wir aber über den Anis-Geruch noch einmal verhandeln. Der müsste nämlich unangenehm nach Gas riechen.


    Bisher nicht. Aber da lässt sich sicher was machen. Dazu wäre es gut wenn Ihr kurz Bescheid gebt, wer nach der Exkursion noch Lust auf ein gemütliches Beisammensein hat. Danach kann ich dann den Ort der Völlerei wählen.


    Sehr gerne! Zumindest, wenn der Rest meiner Fahrgemeinschaft ebenfalls dabei ist. Björn? Mirko?


    LG, Jan-Arne

    Hallo!


    Der Schuppige Sägeblättling ist nicht unmöglich, vom Wuchsort her würde ich allerdings auf einen Pappelschüppling tippen. Die Angabe zum Substrat wäre gut. ;)


    LG, Jan-Arne

    Hallo Tom,


    die Stockschwämmchen sind natürlich welche. Nicht nur die Schuppen auf dem Stiel (unterhalb des Rings) sprechen dafür, auch die feinen Schuppen auf der Hutoberfläche sind (falls so deutlich vorhanden) ein gutes Unterscheidungsmerkmal zum Gifthäubling.


    3 stimmt.
    4 dürfte auch stimmen. Im Zweifelsfall: Geschmackstest.
    5 passt.
    6 würde ich auch Rehbrauner Dachpilz nennen, sofern das Substrat Laubholz war. Der Stiel kann von komplett weiß bis stark braun behangen variieren.
    9 finde ich interessant. Für mich passen die Farben nicht ganz zum Sparrigen Schüppling. Daher meine Alternatividee: Pinsel-Schüppling.
    11 ist gut möglich. Den müssten man wohl im Zweifel auch unter's Mikroskop legen.
    12 stimmt, wobei Rotrandiger Baumschwamm zwar sperriger, aber der passendere Begriff ist. An Birke (so wie in diesem Fall) tritt er nämlich - zumindest hier - mindestens genau so häufig auf.


    LG, Jan-Arne

    Hallo!


    Exakt, das ist ein Schleimpilz. Ich würde ihn in die Gattung Physarum packen. Für die genaue Art müsste man mikroskopieren, denke ich. Wobei man diese Kugeln an diesem bestimmten Moos ja öfter sieht. Vielleicht doch eine Physarum-Art mit einer Vorliebe für genau dieses Moos?


    LG, Jan-Arne


    PS: Ich verschiebe den Thread mal ins Schleimpilz-Unterforum. :)

    Hi!


    1) Lepista stimmt auf jeden Fall. Ich persönlich habe ein Problem damit, den Schmutzigen und den Violetten Rötelritterling anhand von Bildern zu trennen. Aufgrund der sehr starken, violetten Farbe dürfte Lepista nuda aber stimmen.


    2) hat m. M. nach zu viele Schwarztöne für deinen Tipp. Das sind für mich ganz normale Rotfußröhrlinge und zwar sehr wahrscheinlich Stattliche Rotfußröhrlinge, die ganz jung auch gerne mal diese gedellte Hutoberfläche haben.


    LG, Jan-Arne

    Hallo und willkommen im Forum!


    Pilz 1 halte ich für ältere Maronen mit Trockenschaden. Daher die feldrig aufgerissene Hutoberfläche.


    Pilz 2 sind Goldröhrlinge, eine Art, die streng an Lärchen gebunden ist. Der müsste als recht häufige Art eigentlich in deinem Pilzbuch drin sein. :)


    LG, Jan-Arne

    Peter! Du auch?


    Das freut mich aber! :sun:


    Eine Liste der Teilnehmer wäre super, falls du da Lust drauf und Zeit für hast, Ralf. So 10-15 Leute werden wir sicherlich sein, denke ich. Mal schauen, ob wir es hinkriegen, da im Wald den Überblick zu behalten. Und mal schauen, wie zeitnah Björn mit seiner Fundliste hinterkommen wird... :D


    LG, Jan-Arne

    Ahoi,


    jetzt wird's aber kompliziert. Und ich denke auch nicht, dass der Öhrling auf die Art wetten wird. Ich würde es bei Dunkel- gegen Hellsporern belassen. Und hoffen, dass wir mit unserem Wetteifer nicht die wichtigste Person des Spiels, nämlich Bernd als potentiellen Auflöser des ganzen Spektakels, verschreckt haben. ;)


    LG, Jan-Arne

    Hi!


    Sehe ich auch so. Die rosa überlaufenen Lamellen kann man bei der Art - anders als durch den deutschen Namen erwartet - eigentlich oft nicht wirklich gut erkennen. Die Art wird allerdings recht groß für einen Helmling und sieht immer recht ähnlich aus. Gerade im Alter kann man zudem die ausgebuchtet angewachsenen Lamellen erkennen, die in dem Stadium meiner Meinung nach recht typisch sind.


    LG, Jan-Arne

    Hallo ihr beiden!


    Danke für die Bilderreihe. Das sieht nach einer sehr erfolgreichen Tour aus. Es ist toll, auch seltene oder wenig beachtete Arten gezeigt zu bekommen. Und die Grüne Erdzunge ist der Knaller! :thumbup:


    LG, Jan-Arne

    Hallo!


    Beide Arten kann man ja an der Oberfläche auseinanderhalten. Deine Art ist nicht samtig matt, bzw. im feuchten Zustand wie der Rehbraune Dachpilz, sondern hat diese typischen Adern. Daher meiner Meinung nach: Pluteus umbrosus. Sehr schön! :)


    LG, Jan-Arne

    Hallo,


    da ist ja ganz schön was los in den norddeutschen Wäldern. Tolle Impressionen und 'ne coole Truppe seid ihr auch. :)


    Lepiota aspera wird wohl trotzdem Lepiota aspera sein. Warum so klein und geruchlos, weiß ich nicht. Aber das können die dann wohl einfach auch mal. ;)


    LG, Jan-Arne

    Hi!


    Alles muss da auch gar nicht rein. Das Sporenpulver kann man sich z. B. in vielen Fällen schon denken, da die Optik zur Einordnung in eine Gattung meistens ausreicht. Aber falls nicht, kann das Sporenpulver helfen. Grundsätzlich gilt: Je weniger Angaben, desto weniger eindeutige Bestimmungsergebnisse. Mit scharfen Fotos von Ober- und Unterseite schafft man an sich aber schon eine gute Grundlage.


    Man sieht zumindest, dass du die Bilder nicht einfach reingestellt hast, sondern vorher selbst versucht hast, ihnen auf die Schliche zu kommen. Das ist genau der richtige Weg. Ansonsten einfach fleißig im Forum mitlesen und das Dazulernen klappt wie von selbst. :)


    LG, Jan-Arne

    Hallo Katja,


    erst einmal: Schöne Bilder! :)


    Und nun zum Wesentlichen: Das sind nicht nur viele Pilze, sondern es fehlen leider auch jegliche Angaben, die zur Pilzbestimmung wichtig sein könnten (siehe z. B. meine Signatur). Geruch, Standort, Verfärbungen und vor allem: Bilder der Unterseite. Wenn man Pilze bestimmen möchte, braucht man immer Ober- und Unterseite, sonst hat man nur selten eine Chance. (siehe z. B. Pilz 2 und Pilz 4) Dass dies kein Problem sei, hast du in deiner Anfrage ja bereits erwähnt, aber du musst das so sehen: Einerseits zerfallen die Pilze ohnehin in Kürze und sind dann weniger schön als zu dem Zeitpunkt, an dem du sie findest und andererseits ist es dem Pilz relativ egal, ob du den Fruchtkörper entfernst, denn der eigentliche Pilz ist ja bekanntlich im Boden. Mit den Punkten im Hinterkopf fällt es dir evtl. leichter, auch schöne Pilze zu entnehmen, um die Unterseite abzulichten. :sun:


    Und nun zu den Pilzen: Im Großen und Ganzen stimme ich Norbert bei der Bestimmung zu.
    Kurze Ergänzungen habe ich noch:


    2 ist unbestimmbar ohne Unterseite.
    4 ist sicherlich ein Helmling (Mycena spec.)
    5 ist so unbestimmbar, vermutlich aber auch ein kleiner Kahler Krempling.
    13 dürfte (wie 18) die weiße Form des Gelben Knollenpilzes sein. Zwar fehlen hier die Velumreste auf dem Hut, aber für mich spricht die Form der Knolle dafür.
    19 ist wohl ebenfalls ein Rotfußröhrling.


    Liebe Grüße, Jan-Arne


    Das glaub ich dir glatt! :D


    Da hat man mal ne auffällige rote Mycena und denkt, die ist einfach... und dann ist da schon wieder gleich ein Verwechslungspartner am Start...*grummel* :D
    Danke, ich guck mir die beiden mal an und schau mal, ob ich die makroskopisch auseinandergefriemelt bekomme.


    Hi!


    Das ist die Pilzwelt. Du weißt doch: Einfach is' hier nich'. :D


    Die Unterscheidung ist aber eigentlich ganz gut machbar, denke ich. M. adonis ist eher "korallenrot", wie der deutsche Name sagt. Das heißt dann wohl rötlich, aber mit Rosaanteilen. Mycena acicula geht eher ins Orangene, wohingegen der Stiel statt reinweiß eigentlich immer etwas gelblich ist. Auch die Größe sollte sich unterscheiden. M. acicula ist sehr klein. Der Hutdurchmesser ist niemals größer als 1 cm. Eher ist dem Ganzen noch Mycena leptophylla, auf den ich erst gerade beim Googeln kam. Vorher hatte ich von dem noch nie gehört. Der dürfte aber auch orangener und ohne Rosa-Anteile sein.


    LG, Jan-Arne

    Hallo Sarah,


    es ist immer wieder schön, Funde und Impressionen aus völlig anderen Gegenden gezeigt zu bekommen. Und ich finde es ebenfalls schön, dass die gezeigten Arten einem zum Teil doch bekannt vorkommen. Das macht die Pilzwelt an sich irgendwie weniger unnahbar. :)


    Die Nummer 14 hätte ich eher Mycena adonis getauft. Zumindest hier ein seltenerer Fund als der Orangerote Helmling. :)


    LG, Jan-Arne


    Genau das hätte ich auch gesagt! :D


    LG, Jan-Arne

    Hi!


    Ja, das meinte ich. Also ob es noch mehr Zungenkernkeulen-Arten gibt. Die anderen Vertreter der Gattung, auf die man bei Google spontan stößt, passen optisch wirklich nicht und wenn sie nun mal direkt nebeneinander wuchsen, ist es naheliegend, dass es sich um dieselbe Art handelt. Kleiner sind die Fruchtkörper dann, weil sie sich in der Gruppe das Substrat geteilt haben (9 oder 10 Keulen auf einer Hirschtrüffel). Und dunkler gefärbt sind sie, weil sie älter sind und - anders als der Pilz bei Nummer 7 - bereits aussporen.


    LG, Jan-Arne

    Guten Morgen,


    das steht auf der Liste meiner Lebensziele auch ziemlich weit oben. Und relativ günstig erscheint mir der Preis ebenfalls. Vielleicht doch Fliegenpilze ohne Velumreste? ;) - Schön auf jeden Fall, dass es geschmeckt hat. :thumbup:


    LG, Jan-Arne


    Aber auch die 7 ? Hm... :/


    Hallo!


    Gerade die 7. Hier erkennt man schön die Perithecien, von denen ich gesprochen habe, also die Punkte am Kopf, die alle Kernkeulen haben. Auch die Farben passen. Hättest du tiefer gegraben, hättest du übrigens auch die Hirschtrüffel gefunden, die die Keule parasitiert. Dass beides dasselbe ist, macht deinen Fund übrigens nicht schlechter. Mir zumindest fehlt er noch, wohingegen ich die Raupen-Kernkeule schon einmal und die Puppen-Kernkeule schon öfter finden durfte. :)



    Schwenke ich mal kehrt und schließe mich euch Zungenkernfreaks an.
    Aber ob es nun zwei oder eine Art ist?


    Moin,


    gibt es da mehrere Arten? Wenn sie direkt nebeneinander wuchsen und wir beide als Kernkeulen anerkennen, wird es dieselbe Art sein, denke ich. Esseidenn da sind irgendwelche ausgesetzten tropischen Tiere im Boden gewesen - man weiß ja nie... :D


    LG, Jan-Arne