Beiträge von JanMen

    Hallo,


    vielen Dank für die vielen Meinungen. Ich sehe schon: Ich habe wohl einen Fehler begangen und Blätter und Stamm falsch zugeordnet... Dann entschuldige ich mich für die Verwirrung und das unlösbare Rätsel und lasse den Baum unbestimmt. Danke dennoch für eure Mühen. :)


    LG, Jan-Arne

    Hi!


    Dann bleibe ich gleich mal dran: 6 könnte die gleiche Art sein, durch den Befall farblich verändert.


    Denn das erste Bild von den nachgereichten zeigt mit gelber Wurzelbasis und olivgrüner bis bräunlicher Farbe ziemlich sicher ebenfalls dieselbe Art - und eben denselben Befall, den auch die Pilze auf Bild 6 haben. Hast du die Pilze auf den ersten beiden nachgereichten Bildern an derselben Stelle gefunden?


    LG, Jan-Arne


    Edit: Du hast Recht, Mentor. Die weißen Punkte zeigen, dass der Fruchtkörper gerade aussport. Da die Sporen aus den Perithecien kommen, die nur die Kernkeulen haben und das Sporenpulver zudem weiß ist (bei Geoglossum wäre es dunkel), sind wohl 6 + 7 allesamt Zungen-Kernkeulen.


    7 ist Microglossum


    Hi,


    woran machst du das denn fest? Für mich ist das ganz einfach Elaphocordyceps ophioglossoides, die Zungen-Kernkeule. Ich sehe die Perithecien am Kopf, die dürften Erdzungen und Stielzungen doch nicht haben, oder?


    LG, Jan-Arne

    Hi!


    Die 11 ist auch mein Favorit! Und die Spechttintlinge habe ich auch noch offen.... also Glückwunsch zum Erstfund! :)



    Die Erdzunge ist delikat, sowas möchte ich auch mal finden. Welche es ist kann ich im Moment nicht sagen, da mir eigene Funde da fehlen, muss jemand anderes ran.


    Du meinst die Erdzungen bei 6, oder? Ich würde zumindest tippen, dass die auch von irgendetwas befallen sind... Die 7 dürfte ja die Zungenkernkeule sein.


    Und die 13 ist Mycena crocata, also kein Blut-, sondern ein Gelborangemilchender Helmling. :)


    Edit: Wie hat die Hundsrute denn gerochen? Ich vermute hier eher die Gemeine. Ich weiß nicht sicher, wie man die Arten auseinanderhält - abgesehen vom Geruch. Falls ich aber richtig informiert bin, dürfte der "Stiel" = Receptaculum bei der Himbeerroten Hundsrute nicht weiß sein.


    LG, Jan-Arne

    Hi Enrico,


    gerne darfst du bleiben. Und falls du noch einmal gehen solltest, sei doch so gut und bring' als Entschädigung wieder so eine Menge wirklich toller Funde mit. :)


    Bis auf wenige Ausnahmen kenne ich bisher keinen von den Pilzen aus eigenen Funden. Einfach klasse, sie hier und jetzt und dazu noch so schön gezeigt zu bekommen! :thumbup:


    LG, Jan-Arne

    Hallo eld289,


    Erst einmal willkommen im Forum. Bei dem Bild lässt sich leider fast gar nichts sagen.


    Alles, was man sieht, sind rosa Lamellen. Das lässt auf rosa oder eben dunkelviolettes Sporenpulver schließen. Daher kann das sehr gut in Richtung Champignon gehen.


    Wenn du uns weitere Fotos von (einigermaßen erhaltenen) Exemplaren zeigen kannst, geht es vielleicht auch definitiver und genauer.


    LG, Jan-Arne

    Hallo zusammen,


    auf der gestrigen Tour ist uns ein Baum begegnet. ;)


    An seinem Fuß wuchsen der Sparrige Schüppling und ein Tintling (Glimmer-, Weiden- oder Überzuckerter Tintling). Ich habe die stille Hoffnung, dass jemand diesen Baum einordnen kann. Das Gebiet war sehr feucht, direkt daneben war Wasser, in dem, bzw. um welches herum einige Erlen standen. Erkennbare Blüten, Früchte, etc. besaß der Baum keine.






    Die Bilder sind nicht optimal, aber vielleicht hat ja jemand eine Idee. Tausend Dank!


    LG, Jan-Arne

    Hallo Plejades,


    der erste Pilz dürfte der Ziegelrote Schwefelkopf sein, richtig.


    Der zweite Pilz ist einer der rotbraunen Milchlinge. Da wären Geschmack und Geruch (schwierig, aber sollte da sein) sowie Begleitbäume wichtig gewesen. Häufig ist hier z. B. der süßliche Buchen-Milchling.


    LG, Jan-Arne

    Hallo Mirko,


    optisch kann das hinkommen, aber der Frauentäubling ist nun mal farblich sehr variabel und im Standort wenig anspruchsvoll. Wenn die Lamellen wirklich biegsam waren (kein Brechen / beim Kreisen mit dem Finger eher zu einer Matsche werdend, als knickend), dann liegst du sicherlich richtig. :)


    LG, Jan-Arne


    Das Forum steht dann aber jederzeit gerne für den weiteren Wissensaufbau zur Verfügung.
    Und als Ergänzung bei Nachfragen, Bestimmungshilfen von Pilzen, die du alleine gefunden hast usw.


    Eben - und das auch mit Erfolg, wenn man es zu nutzen weiß.


    D. h. fleißiges Mitlesen, Bestimmungsanfragen, wenn man selbst nicht weiter kommt und sobald man Ideen hat, sie ruhig nennen - egal, ob gerade Experten online sind oder nicht. Ich spreche aus Erfahrung, es kann klappen. ;)


    LG, Jan-Arne

    Hi,



    pauschal kann man das nicht sagen, aber diese eine graue (nicht junge, weiße) Röhrenschicht ist schon verdächtig. Bei Rotfußröhrlingen also immer ganz genau hinsehen. Man munkelt sogar, der Goldschimmel sei bereits in der DNA dieser Röhrlinge vorhanden und bricht irgendwann zwangsläufig aus - und häufig eben, bevor der Pilz seinen natürlichen Weg geht.


    Achja: Ich bin letztes Jahr übrigens ebenfalls drauf reingefallen. Röhrling mit grauer Röhrenschicht, den ich absolut nicht einordnen konnte. ;)


    LG, Jan-Arne

    Hallo Tami,


    das Graue an der Röhrenschicht ist definitiv Schimmel. Davon werden Rotfußröhrlinge sehr oft befallen. Aufgrund des roten Stielfleisches ( Schnittbild = Top! :) ) bin ich beim Gemeinen Rotfußröhrling.


    LG, Jan-Arne

    Hallo Ralf,


    das Problem ist, dass Björn am Wochenende immer arbeiten muss und am Montag seinen freien Tag hat. Wenn wir gemeinsam was Größeres planen, fällt es demnach eigentlich immer auf einen Montag. Ich selbst bin als Student (in seinen Semesterferien) ja flexibel.


    Es würde mich freuen, wenn's klappt! :)


    LG, Jan-Arne

    Hi Thomas,


    danke für die Übersicht. Da ist doch einiges echt Tolles dabei. Allein der Kiefernsteinpilz und die Korkstachelinge hätten mich bereits sehr gefreut. :) Und was Täublinge und Milchlinge angeht, sehe ich das ganz genauso: Den Gattungen kann man sich - noch mehr als bei anderen - am besten annähern, wenn man verschiedenste Arten vor sich liegen hat und sie ganz genau ansehen und vergleichen kann. Mal sehen, ob sich das Geheimnis um die braunen Milchlinge für mich je lüftet. ;)


    LG, Jan-Arne

    Hallo Stefan,



    willkommen an Bord! Hier wirst du auf viele Gleichgesinnte treffen, was das ständige Links- und Rechtsgucken im Herbst angeht. ;)


    Dennoch ruhig gleich hier: Essensfreigaben gibt es über das Forum nicht. Daher können wir dir deine Stockschwämmchen zwar bestätigen oder widerlegen. Aber nie ohne Restrisiko. Das kann nur der Pilzsachverständige vor Ort (Schau mal hier. Es gibt sogar jemanden direkt in Leipzig.) Mit dem macht man einen Termin aus, er schaut in deinen Korb und dann kannst du die Pilze ohne schlechtes Gefühl verspeisen. Bei Stockschwämmchen lassen sich übrigens viele einige Jahre Zeit, da der Gifthäubling doch sehr ähnlich ist.


    LG, Jan-Arne

    Hi!


    Ein sehr schöner Ausflug. Deine Bilder, liebe Anna, sind wirklich fantastisch. Denen merkt man das richtige Händchen und die Liebe zum Detail an.


    LG, Jan-Arne


    PS:



    Danach noch mit Pablo und seinem Brüderchen zu uns nachhause ein paar Runden zocken


    Was zockt ihr denn? Playstation 4 oder Kartenspiele? 'Fungi' etwa? Ach nee, das geht ja nur zu zweit. ;)

    Hallo zusammen!


    Diesmal nicht so kurzfristig:


    Am Montag, dem 12. Oktober, wollen wir uns den Dämmerwald bei Schermbeck (Dorsten, NRW) etwas genauer ansehen.


    Wir (das sind Björn (gdno81), Mirko (Coprinus) und ich) wollen uns um 10 Uhr am Gasthof Pannebäcker (Malberger Str. 49, Schermbeck) treffen. Zu erwähnen ist, dass der Wald Naturschutzgebiet ist. Wir bleiben daher die allermeiste Zeit auf den Wegen ( kinderwagentauglich! :) ) und sammeln keine Speisepilze.


    Was wir dennoch bieten können, sind nette Gesellschaft und hoffentlich viele schöne und interessante Funde. :)


    Wer sich anschließen möchte, ist herzlich eingeladen!


    LG, Jan-Arne


    PS: Bitte hier oder per PN Bescheid sagen, damit wir bei Verspätung am Treffpunkt warten. :)


    Mycena pura scheint in der Tat nicht giftig zu sein. Man hat den wohl früher gegessen und Mycena rosea nicht unterschieden. Nachdem dann Vergiftungsfälle aufgetreten sind, kam man auf die Idee, dass M. rosea eine verschiedene Art und giftig ist.
    Das habe ich neulich mal irgendwo gelesen und gebe das hier wider ohne weiter recherchiert zu haben.


    Es wurde in dem Beitrag von "Rettich-Helmlingen" gesprochen. Zu sehen waren aber hinterher ziemlich sicher Rosa Rettich-Helmlinge im Korb.


    Es ist schwierig, bei so vielen Meinungen und Argumenten den Überblick zu behalten.


    Meiner Meinung nach ist es Fakt, dass Pilzsachverständige nicht ohne jegliche Ahnung von Pilzen gezielt auf die Prüfung hin lernen und sie bestehen. Dagegen wirkt alleine die Korbprüfung, bei der man die allermeisten Pilze erkennen sollte. Und da gehört dann doch eine gewisse Erfahrung zu.


    Und diese Erfahrung sollte man besitzen, bevor man als Pilzsachverständiger praktiziert und Exkursionen anbietet. Daher lasse ich z. B. mir auch trotz bestandener Prüfung noch einige Jahre Zeit, bevor ich damit beginne. Ich beschäftige mich ja erst seit 3 Jahren überhaupt mit dem Thema und dementsprechend seltener als andere hatte ich z. B. Wiesenchampignons und Karbolegerlinge in der Hand. Und das sind zwei Arten, die vermutlich oft angefragt werden. Ich kenne die Merkmale in der Theorie, aber mangels langjähriger Erfahrung nicht ohne Zweifel am Objekt.


    Fakt ist aber auch, und da bin ich ganz beim Oehrling, dass die DGfM mit der Pilzsachverständigen-Prüfung versucht als Institution dem gemeinen Volk Leute vorzusetzen, die (geprüft) ihr Grundwissen über Pilze bewiesen haben. Natürlich kennen sich viele PSVs hauptsächlich mit den Giftpilzen und Verwechslungspartnern aus. Aber ist es falsch, Exkursionen oder Beratungen anzubieten, nur weil man nicht jeden Pilz bestimmt bekommt? Letztlich herrscht ja doch Mangel an Leuten, die so etwas anbieten, was wiederum Herr Bahne zeigt, der 40-60 Interessierte in seinen Führungen hat.


    Ganz sicher hat Ralf mehr Ahnung von Pilzen als mindestens 90% derer, die die Pilzsachverständigen-Prüfung abgelegt haben. Von Pablo ganz zu schweigen. Aber Anfänger können das nun mal nicht einschätzen. Auf sie wirkt auch Herr Bahne unfehlbar, wenn er nur mit genügend Überzeugung referiert. Da ist ein Nachweis von einer unabhängigen Stelle schon sinnvoll. ... Aber andersherum: Wissen Anfänger darüber Bescheid, dass es Pilzsachverständige gibt? Wenn ja: Interessiert es sie oder reicht es ihnen doch, jemanden vorgesetzt zu bekommen, der möglicherweise als selbsternannter Experte agiert. Gerade die Auffrischung der Prüfung alle 5 Jahre halte ich übrigens für sehr sinnvoll. Hätte Herr Bahne daran teilgenommen, wüsste er, dass sich der Speisewert vom Kahlen Krempling und Rettich-Helmlingen in der Literatur in den letzten 25-40 Jahren (Zum Teil drastisch) geändert haben. Wenn man Führungen leitet, muss man nämlich nicht nur Erfahrungen gesammelt haben, sondern auch auf dem neuesten Stand sein. Und das funktioniert entweder über allerneueste Literatur oder eben Kommunikation mit anderen Hobbymykologen - ob über Foren, Vereine oder Auffrischungskurse der DGfM.


    LG, Jan-Arne