Beiträge von JanMen

    Hi Ralf!


    Gib nicht auf! Die Morchelbecherlinge selbst sind doch schon ein toller Fund. Und ich glaube tatsächlich, dass die Morcheln hier noch etwas brauchen. Ich drücke auf jeden Fall die Daumen. :thumbup:


    LG, Jan-Arne

    Hallo zusammen,


    auf einer Haldenexkursion vor gut einer Woche fanden wir u. a. diesen Porling. Ich dachte zunächst an Hymenochaete tabacina (noch nie live gesehen, da hier recht selten), doch ein Pilzkollege sagt, dass dabei etwas nicht stimmen würde. Ich hatte spontan mikroskopiert und die Sporengröße bestätigte die Zweifel an der Ad-hoc-Bestimmung.


    Einen Fruchtkörper habe ich noch hier. Den kann ich sicher noch einmal ordentlich dokumentiert mikroskopieren. Nur hätte ich gerne erst einmal einen Anhaltspunkt, dem ich nachgehen kann.


    Das Substrat ist leider nicht sicher bekannt. Es handelt sich um Laubholz. Viel Erle und Pappel wuchsen dort. Die einzelnen Fruchtkörper waren sehr dünn und beweglich (wie auch für H. tabacina beschrieben). Sie rochen angenehm pilzig.






    Ich freue mich über jede Idee! :)


    LG, Jan-Arne

    Hallo!


    Achso. Wieder mal eine dieser 123Pilze-Deutschnamen-Neuschöpfungen. :D Auch wenn es bei Google ansonsten noch einige Ergebnisse auf ausländischen Seiten gibt, glaube ich nicht, dass es diese Art wirklich gibt. Das Index Fungorum zumindest spuckt dazu nichts aus.


    Fakt ist, dass der Stiel von Verpa conica (und möglichen Varianten) hohl sein müsste. Du hast mit deinem Schnittbild bewiesen, dass es bei deinem Fund nicht so ist. Daher bleiben es für mich Runzel-Verpeln.


    LG, Jan-Arne

    Hallo Frank,


    da bringst du etwas durcheinander. Die Böhmische Verpel (Verpa bohemica) wird auch Runzelverpel genannt. Genau die hast du hier meiner Meinung nach gefunden. Die Fingerhut-Verpel (auch Glatte Fingerhutverpel - Verpa conica) hat keine Runzeln.


    LG, Jan-Arne

    Hallo Wolfgang,


    dein Pilz scheint ein Hybrid zu sein!!


    Ich sehe den Habitus eines Butterpilzes, gewisse Merkmale des Mehlräslings (der Geruch sicher auch, oder?), die Farbe des Ölbaumtrichterlings und die Granulierung eines Überzuckerten Tintlings. Sieht lecker aus - aber ohne Verzehrfreigabe! Weißt du ja. ;)


    LG, Jan-Arne

    Die Jury hat entschieden:


    1. Platz


    Bild 8 - abeja (Monatssiegerin) mit Orangeseitling (Phyllotopsis nidulans)




    2. Platz (punktgleich)


    Bild 12 - Doris und Helmut mit Violetter Lacktrichterling  (Laccaria amethystea) (?)




    2. Platz (punktgleich)


    Bild 11 - Josef-08 mit Austernseitling (Pleurotus ostreatus)




    Die weiteren Platzierungen:


    4. Platz  - Bild 7 (Pilzzwerg) mit Leuchtender Prachtbecherling (Caloscypha fulgens)




    5. Platz (punktgleich) - Bild 14 (lupus) mit Spaltblättling (Schizophyllum commune)




    5. Platz (punktgleich)  - Bild 3 (dieter.heune) mit Samtiger Schichtpilz (Stereum subtomentosum)




    7. Platz  - Bild 4 (pilzpic) mit Halskrausen-Erdstern (Geastrum triplex)




    8. Platz  - Bild 10 (Clavulina) mit Peziza spec.




    9. Platz  - Bild 9 (Mausmann) mit Angebrannter Rauchporling (Bjerkandera adusta)




    10. Platz  - Bild 5 (friend1) mit Goldgelber Zitterling  (Tremella mesenterica)




    11. Platz  - Bild 15 (Christoph76) mit Goldgelber Zitterling  (Tremella mesenterica)




    12. Platz  - Bild 6 (ricky) mit Häubling (Galerina cf. marginata)




    13. Platz - Bild 6 (WestHarzer) mit Mohrenkopf-Milchling (Lactarius lignyotus)




    14. Platz - Bild 13 (A.Studt) mit Fliegenpilz (Amanita muscaria)




    15. Platz - Bild 1 (geebro18) mit Rosa Rettich-Helmling (Mycena rosea)




    Allen Siegern einen herzlichen Glückwunsch!


    Mit der Monatssiegerin setze ich mich wegen des Preises in Kürze in Verbindung!


    Eure Vorschläge zu den nicht sowie möglicherweise falsch bestimmten Arten auf den Fotos könnt ihr mir - wie immer - gerne hier lassen. :)


    Freundliche Grüße,
    Jan-Arne

    Hallo Thorben,


    ich bin kein Kohlenbeeren-Fan. Irgendwie blicke ich da nach wie vor nicht so ganz durch. Dennoch wäre Hypoxylon multiforme hier doch eine Option, bei der Sporengröße und Substrat passen würden. Beide Arten können ja mitunter sehr ähnlich aussehen.


    LG, Jan-Arne

    Hallo Sarah,


    immer wieder spannend, was du uns aus Griechenland präsentierst. Da mischen sich Pilze, die man hier im Herbst findet, mit "typischen" Frühjahrspilzen, die man aber auch erstmal finden muss. Ich gratuliere zu den beiden beneidenswerten Erstfunden (beide fehlen mir nach wie vor) und auch sonstigen interessanten Kuriositäten. :thumbup:


    LG, Jan-Arne

    Hallo noch einmal,


    ich habe den Beitrag jetzt mal als Thema gemacht. Selbst kannst du ein neues Thema erstellen, wenn du auf der Seite eines Unterforums (so wie hier) auf Thema erstellen gehst. Dann musst du dir einen Titel überlegen und kannst deinen Beitrag bauen. Die Bilder kannst du übrigens noch aus dem Anhang ziehen, wenn du neben den Bildern im Anhang "in den Beitrag einfügen" klickst. :thumbup:


    Wenn du Fragen hast, frag ruhig. Du kannst mir auch eine Nachricht schicken.


    LG, Jan-Arne


    Edit: Wir waren im Januar übrigens auch in Bochum! :)


    Ich könnte mir hier vielleicht P. oedipuis vorstellen (wohlwissend, dass der inzwischen anders heißt).


    Klingt gut. Den vergesse ich irgendwie immer wieder... :thumbup: Wobei die Lamellenschneiden nicht feinflockig zu sein scheinen. Das war bei einem anderen Rätselpilz vor einigen Monaten das Ausschlusskriterium, falls ich mich richtig erinnere.



    Schlaue Idee. :thumbup: Allerdings würde ich den ausschließen, denn bei dem trieft/tropft der Schleim quasi direkt vom Hut; erstrecht bei so feuchter Witterung wie heute.


    Also hier ist's trocken und sonnig. Deutschland ist groß. :D


    LG, Jan-Arne

    Hallo Jörg,


    heute gefunden? Wo kommst du denn her und wie weit ist die Natur dort schon? 8| :thumbup:


    Ich würde hier auch eine Pholiota vermuten und wäre am ehesten bei Pholiota lenta. Was mich stört, sind einerseits der recht wenig geschuppte Stiel und andererseits die am Stiel herablaufenden Lamellen. Bei schmieriger Huthaut, fehlendem Geruch und dem Wuchs an Holz fällt mir allerdings nichts Besseres ein und wer weiß, wie sich Pilze entwickeln können, die so weit ab von ihrem üblichen Erscheinungszeitpunkt wachsen. :D


    Mal sehen, ob sich noch jemand traut.


    LG, Jan-Arne

    Hallo Cleoluka!


    Wie gewohnt fantastische Bilder - nicht nur aber auch von den Pilzen! :sun:


    Hallo boletus satanicus!


    Im Januar war wirklich noch einiges los hier im Pott. :) Es wäre passender, wenn du die Bilder in einen eigenen Thread packen würdest (das kann ich bei deinem Okay für dich übernehmen). Alternativ gibt es noch diesen Sammelthread für Bilder vom aktuellen Stand der Pilze in NRW.


    Aber erst einmal willkommen im Forum! :)


    LG, Jan-Arne

    Hallo!


    Danke auch noch einmal hier, liebe Ulla. Unerwartet und letztlich doch plausibel, dass man mikroskopisch nichts erkennen konnte. Die ungewöhnliche Wuchsstelle war wohl kein Zeichen dafür, dass es kein Schleimpilz ist, sondern ein Zeichen dafür, dass der Schleimpilz sind ungünstig platziert hatte. Viel zu offen und wohl viel zu trocken.


    LG, Jan-Arne

    Hallo!


    Gestern fanden wir an einem recht jung gefällten Pappel-Stamm diese Ansammlung. Der erste Gedanke, dass es ein Schleimpilz sein könnte, wurde von mir aus verschiedenen Gründen nach einem Blick mit der Lupe verworfen.


    Die einzelnen Kugeln sind maximal 1 mm groß, weich/fleischig im Schnitt. Durch die weiße Unterlage (Bild 3) werden sie wohl am Substrat gehalten, bevor sie sich irgendwann lösen. Zum Teil scheinen sie Schimmel zu tragen, was bei erstem Blick wie ein Reifezustand aussah. Das Mikrobild gibt nicht viel her, zeigt allerdings sehr feine Strukturen, die an nichts Pilziges erinnern.


    Ich dachte und denke nach wie vor an irgendein Tier, das dort Eier gelegt hat. Doch sind die meisten Tiereier nun mal gleichgroß, werden sehr einheitlich und gleichmäßig gelegt. Irgendwie mag da nichts so richtig passen.







    Vielleicht hat ja jemand eine Idee. Ich bin für jeden Tipp dankbar! :thumbup:


    LG, Jan-Arne

    Hallo Ingo,


    danke für deine Antwort. ich habe nur sehr wenige Sporen gefunden. Bei drei Sporen konnte man deutlich jeweils eine Septe sehen, bei zweien keine. Was heißt in dem Zusammenhang reif? Ich habe keine Sporen an Basidien gesehen, sondern nur die wenigen freien. Entwickeln sich die Septen erst peu a peu bei vollständiger Reife der Sporen oder interpretiere ich deine verlinkte Abbildung der Jungsporen falsch?


    LG, Jan-Arne

    Hallo zusammen!


    Heute fand ich an Laubholz (vielleicht Pappel) diese Gallerttränen.


    Fruchtkörper bis 2,5 mm groß



    Sporen etwa 10-14 x 6 µm, 0 - 1-mal septiert. Sieht man die Septierung in Kongorot besser?




    Basidien, meist 50 - 60 µm lang. Endet die Messung in dem Fall an der Kreuzung mit anderen Basidien?



    Sind das Arthrosporen?



    Schnallen habe ich keine gefunden, was allerdings nichts heißen muss.


    Falls die Arthrosporen tatsächlich welche sind, wäre es ja (nach PdS) wohl Dacrymyces stillatus. Was mich stört, ist die höchstens einfache Septierung der Sporen.


    Ich habe versucht zu schlüsseln, und zwar nach Göttel (1983), der eine Übersicht über 11 Arten zusammengestellt hat. Zu einem eindeutigen Ergebnis anhand der gefundenen Merkmale kam ich nicht. Ich hoffe, jemand von euch blickt in der Gattung ein wenig durch.


    Ich bin für jeden Tipp dankbar! :sun:


    LG, Jan-Arne

    Hallo!


    Ich gratuliere zum Erstfund. Es ist noch nicht so lange her, da habe ich mich über meinen Erstfund gefreut, wie ein Schneekönig. :)


    LG, Jan-Arne

    Hallo Ophrys,


    willkommen im Forum! :sun:


    Der von dir gezeigte Pilz ist keiner, sondern ein Moos, wohl grob aus der Unterklasse Jungermanniidae. Die gleiche Art (oder eine sehr nah verwandte) ist mir auch schon einmal bewusst begegnet, wenn auch nicht so riesig, wie von dir beschrieben.


    Liebe Grüße und dir auch schöne Restfeiertage, Jan-Arne
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    Hallo,


    ich spreche ebenfalls ohne eigene Funde:


    Für mich sieht das auch nach einem Morchel-Becherling (Disciotis venosa) aus. Hast du die Fruchtkörper mal angekratzt, bzw. ein Stück zwischen den Fingern zerrieben? Damit kann man Gerüche wie diesen noch spezifischer herauskitzeln.


    LG, Jan-Arne

    Hallo Thorben!


    Was du mal wieder alles siehst... :thumbup:


    Diese Beschreibung hast du sicherlich auch gesehen, oder? Ich finde sie ziemlich gut und kenne Christian Gold über Facebook-Gruppen auch als Trüffelexperten. Nach der Beschreibung ist deine Bestimmung recht eindeutig, wobei wir noch mal über die Sporengröße verhandeln müssen. Deine Sporen sehen ziemlich rund aus, weshalb mich der geringe zweite Wert (20-24 µm) irritiert. Freie Sporen zum Messen gab es nicht?


    LG, Jan-Arne