Beiträge von Feinschmecker

    Hallo Tuppie,


    was gefällt Dir denn an meinem Rezeptvorschlag nicht, daß Du weiter fragst? Ich bereite den immer so zu. Und Mentor hat recht: sehr lecker! Eichhase ist viel empfindlicher, verderblicher und im Geschmack ganz anders, nussiger und weniger intensiv als Klapperschwamm.
    Ich habe getrockneten Eichhasen auch schon in "Ragout fin" als Pastetchenfüllung verarbeitet, klappt auch sehr gut. Aber Deiner ist ja -noch!- frisch.


    Falls "Referenzen" für Dich wichtig sind: http://www.pilzforum.eu/board/…9917?pid=291739#pid291739



    Schöne Grüße



    Feinschmecker

    Erstmal herzlichen Glückwunsch zum Fund!
    Wie auch immer Du Ihn zubereitest, jedenfalls schnellstmöglich! Verdirbt ausgeprochen schnell, ich würde ihn nicht mal über Nacht in den Kühlschrank legen.
    Vorschlag: In Butter braten, wenig frischen Estragon, mit Creme fraiche ablöschen, nichts weiters in die Pfanne! Dazu Nudeln oder Pasta, auf den Teller dann sparsam Salz und frisch geriebenen weissen Pfeffer. Falls Du nicht alles vom Pilz essen kannst oder jetzt keine Zeit hast: Eichhase kann sehr gut im Dörrex getrocknet werden.


    Guten Appetit wünscht


    Feinschmecker

    Hallo Abeja,


    mit der Hybridpappel bin ich völlig einverstanden! Ich bin da vorhin schnell drüber, war in Eile und wollte meine Riesenbärenklauwarnung unbedingt auch noch loswerden.



    Hallo Mausmann,


    wie schon das eine oder andere Mal hier im Forum empfehle ich nun auch Dir das Buch "Bäume und Sträucher des Waldes" von G. Amann. Es ist klein genug, um es mitzunehmen, und über einheimische Gewächse steht alles Wichtige drin!
    Wenn Du einen Baum bereits bestimmt hast und mehr wissen willst, hier http://baum-des-jahres.de/index.php?id=313
    noch eine echte Fundgrube.



    Schöne Grüße



    Feinschmecker

    Hallo Mausmann,


    Dein erster Baum sollte Linde sein, vermutlich Sommerlinde.
    Der Baum auf dem Bild mit Ausschnitt ist Weißbuche.
    Dein dritter Baum sollte Schwarzpappel sein.


    Und jetzt das Wichtigste: dort (bei der Schwarzpappel) ist alles von Riesenbärenklau bewachsen! Vorsicht, beim Kontakt sondert diese Pflanze phototoxische Stoffe aus, die bei Lichtkontakt erhebliche Verbrennungen hervorrufen! Ich drück Dir schon mal die Daumen, daß Du lange Hosen angehabt hast und den Riesenbärenklau nicht angefasst hast. Ab unter die Dusche und kein Sonnenlicht an die Haut!


    Schöne Grüße


    Feinschmecker



    PS: eben erst lese ich, dass Du bereits gestern dort warst. Da hast Du wohl gut aufgepasst.

    So, wie Ihr seht, gehts weiter. Aber nur mit dem Beitrag, nicht mit den Austernseitlingen. Diese sind unverändert geblieben. Ich habe mal vorsichtig getastet, zu meiner Überraschung sind die kleinen Dinger hart wie Holz.





    Morgen kommt der Klotz wieder in den Garten, dann sehen wir weiter.



    Schöne Grüße



    Feinschmecker

    Erstmal vielen Dank für die rege Beteiligung!


    Ich bin nicht untätig gewesen. Eine Idee von mir war, daß es sich um atavistische Eigenschaften handeln könnte. Dabei bin ich allerdings (bislang) nicht fündig geworden.
    Dafür habe ich etwas anderes gefunden, die Suche ging über "Phototropismus". Immerhin scheint es grundsätzlich im Reich der Pilze auch phototrope Eigenschaften zu geben:


    https://books.google.de/books?…us%20bei%20pilzen&f=false


    Die Idee dahinter war, daß Pilze ihre Fruchtkörper in irgendeiner Art und Weise dazu bringen müssen, "richtigrum" zu wachsen, also z.B. Hut oben, sporenbildende Schicht unten. Falls das nicht mit einem "Schwerkraftsensor" funktioniert, dann vielleicht mit einem "Lichtsensor"? Hell ist oben?



    PS: Im "Pilzkeller" brennt nun das Licht.


    Schöne Grüße



    Feinschmecker

    Ich versuche mich derzeit als Austernpilzanbauer
    http://www.pilzforum.eu/board/…gsel?pid=315682#pid315682
    und habe mich nun dazu etwas belesen (studere = sich bemühen ;) ), innerhalb und außerhalb dieses Forums. Eins scheint festzustehen, ohne Licht gedeihen nur Champignons in der "Zucht".


    Das führt mich zu zwei Fragen, und da muss ich wohl Euch bemühen:


    Zuerst die Belanglose: warum wird immer von "Pilzzucht" gesprochen, wenn jemand ein Mycel zum fruchten bringen will? Ich habe auch z.B. zwei Quittenbäume, käme jedoch niemals auf die Idee, mich als Quittenzüchter zu bezeichnen!?


    Und jetzt die Wichtige: wozu oder warum benötigen saprobiontische Pilze Licht? Kann da einer oder eine der hier tätigen Koryphäen, nun, Licht ins Dunkle bringen?


    Vielen Dank schon im Voraus, und ich bin echt gespannt.



    Schöne Grüße



    Feinschmecker

    Wie versprochen, hier die aktuelle Lage meiner Austern-Plantage.
    Seit dem letzten Bild sind 2 Tage vergangen. Das Wachstum scheint sehr langsam voranzugehen.





    Auf der anderen Seite des Buchenklotzes hat sich etwas getan. Es beginnt die Entwicklung von Fruchtkörpern, kaum Stecknadelkopfgroß.





    Oben passiert gar nichts, da war vorher reiche Ernte möglich; man sieht noch die Reste. Immerhin ist zu erkennen, daß das Holz sehr feucht ist.




    Hat jemand von Euch Erfahrungswerte? Ich hätte eine schnellere Entwicklung erwartet. In dem Raum hat es unsere digitalen Wetterstation zufolge 13,9 ° Celsius und eine relative Luftfeuchtigkeit von 59%. Der Raum hat kein Fenster und ist daher stockdunkel. Muß ich ab und zu Licht anmachen?



    Schöne Grüße



    Feinschmecker

    Hallo Tuppie,


    danke für den Tipp!


    Der Klotz hat 45x49 cm und ist vom Regen völlig durchfeuchtet und sauschwer. Ich habe mich vorher auf Seiten wie "Pilzmännchen" ein wenig schlau gemacht, von Staunässe wird da abgeraten. Austrocknen werde ich ihn sicher nicht lassen.



    Schöne Grüße



    Feinschmecker

    Hallo Ralf,


    einen mickrigen Totholz-Chip hättest mir eigentlich gönnen können!


    Ich verspreche nichts, aber wenn ich Zeit finde und es nicht aus Kübeln gießt, wenn ich draußen bin, kümmere ich mich gelegentlich um den Totholz-Thread.


    Hier noch ein Stück Erle aus unserem Brennholz-Vorrat:



    Schöne Grüße



    Feinschmecker


    Edit: ein Bild von Dir, Ralf, aus dem Totholz-Thread: Buche. Das meinte ich mit "Rotverfärbung an Buche"

    Hallo Ralf,


    ich sehe das genauso, das Bild des Holzpolders hat mit dem abgebildeten Stamm nicht zu tun.
    Meiner Meinung (ich hatte mich da etwas unklar ausgedrückt) ist das keine Buche. Da Du nicht um Geld wetten willst: ich setze einen Totholzchip ;) auf Aspe und gegen Erle. Im ersten Bild kann man den Stammverlauf halbwegs erkennen, das sieht nicht wie Erle aus.


    Schöne Grüße



    Feinschmecker

    Zugegeben, ich schau hier nicht täglich rein. Andere schon.
    Zu den "guten Bildern": Ein Bild des Stammquerschnitts (und nicht des ganzen Holzpolders) sollte bei der Anfrage zur Holzbestimmung dabei sein; wenns geht, ein Bild des ganzen Stammes, und gerne auch mehrere! Bilder der Rinde, auch von Stellen, wo keine Pilze wachsen. Auf dem obigen Bild ist z.B. die Rotverfärbung nicht gerade buchentypisch, kommt aber durchaus vor.


    Schöne Grüße


    Feinschmecker

    Um Weihnachten herum hatte ich Austernseitlinge gefunden, so wie man es sich erträumt: frisch, knackig, in Bodennähe, geputzt waren es fast 1 kg!


    Weil die Austernseitlinge so schwer vom Substrat zu entfernen waren ;) , habe ich der Einfachheit halber den ganzen Buchenklotz in den Kofferraum geladen :ssttt: .


    Danach stellte ich ihn in den Garten, wo es schön und ausgiebig draufgeregnet hat. Seit heute ist er, da sich Austernseitlinge gebildet haben, im Keller, und ich habe fast den Eindruck, in den paar Stunden sind die Seitlinge schon gewachsen. Aber seht selbst:






    Ich mag Austernseitlinge, aber nicht, wenn sie schon einige Male durchgefroren waren und es immer wieder draufgeregnet hat. Nach Ende dieser Fruktifikation kommt der Klotz wieder raus in den Garten. Ich werde die Entwicklung fotografisch dokumentieren und weitere Bilder hier folgen lassen.


    Schöne Grüße



    Feinschmecker

    Hallo hexhex,


    mit dem Totholz ist es wie mit den Pilzen: gute Bilder, auf denen viel zu erkennen ist, einstellen und fragen. Im Rahmen meiner Möglichkeiten bin da gerne behilflich. Andere sicher auch.
    Ich habe auch schon überlegt, ob ich den Totholzthread ein wenig fortführe, habe aber dafür bislang keine Zeit gefunden.



    Grüße


    Feinschmecker

    Tja, was ich so alles finde ;) ................


    @ craterelle: Fundorte sind im südlichen Kraichgau; zähl 1-2 Grad dazu, dann kommts hin:
    http://www.wetteronline.de/wet…2016&period=4&paraid=TNLD


    Die oben abgebildete Glucke ist sicher einige Wochen alt, leider :sick: .




    Heute habe ich mich erneut gewundert. Das Scharbockskraut geht auf.


    Da will sich das Waldgeißblatt nicht lumpen lassen:



    Der Seidelbast schiebt bereits Knospen und ungewöhnlicherweise auch Blätter:


    Der Holunder meint, wenn die schon alle loslegen, nahe der Frühling:



    Meine Hand ist auf den Fotos, weil ich kleine Objekte mit der verflixten kleinen Kamera einfach nicht scharf bekomme. Und die Spiegelreflex will ich nicht immer mitschleppen.



    Grüße


    Feinschmecker

    Ich bedanke mich und grüße alle zurück!


    @ Texten: Austerseitlinge wären auch schön gewesen, allerdings habe ich die jetzt im Garten; wenn ich dazu komme, demnächst mehr darüber...


    @ sarifa: Im Wald mal wieder ohne Foto unterwegs gewesen. Damit nicht ein Bild unseres Wohnzimmers im www steht, habe ich bewußt mit kleiner Tiefenschärfe und hoher Vergrößerung fotografiert. Hintergrund ist eine Stuhllehne. Am rechten unteren Bildrand ist die Vase zu erahnen.


    @ Melanie und Safran: Es gibt gerade noch mehr Merkwürdigkeiten. Der Seidelbast schiebt Blätter :eek: ; normalerweise kommen zuerst die Blüten, und zwar so ab frühestens Mitte Februar. Wenn ich dazu komme, werde ich ein Bild einstellen.



    Grüße



    Feinschmecker

    Wegen komplettem Pilzmangel heute mal animalisch:



    Im zeitigen Frühjahr und im Spätherbst sind die Holzbienen zu Gast in unserem Garten, sonst sehe ich sie nie. Die bereitgestellten Nisthilfen haben sie -trotz entsprechender Lochgröße- leider nicht angenommen.
    Hier am Basilikum "African blue".




    Grüße



    Feinschmecker




    Edit: Die orangefarbenen Segmente der Fühler sind leider der Verkleinerung zum Opfer gefallen.

    Na ja, als Kind hatte ich einen Goldhamster. Wenn der Stall so gerochen hat, war es allerhöchste Zeit zum ausmisten............................
    Kannst ja in der Zoohandlung mal am Mäuskäfig schnuppern.



    Wobei Klapperschwamm zubereitet exzellent und intensiv schmeckt. In Olivenöl mit etwas frischem! Knoblauch: tolle Pilzchips gibt das.



    Grüße


    Feinschmecker

    Klar ist das eine Krause Glucke!


    Frische Krause Glucken sind saftig, feingekräuselt, elastisch und intensiv duftend. Direkt am Stiel dürfen die auch ein bischen nach Terpentin riechen. Eine gröbere Kräuselung weist auf fortschreitendes Alter hin.
    Wenn Krause Glucken ihr Wachstum beendet haben und es dann trocken bleibt, können diese noch mehrere Wochen!! überdauern, wie ich seit Jahren regelmäßig beobachten kann. Genußfähig sind sie dann allerdings nicht mehr. Faulig-stinkig können auch solche Uraltexemplare noch werden, wenns genug regnet.
    Die Farbe gibt als "Frischemerkmal" nicht viel her, auch frische Glucken können ganz hell, grau oder auch orange sein.



    Grüße



    Feinschmecker

    Guten Abend, Timo und Pablo.


    Beim Baum handelt es sich um eine Roteiche, wers an der Rinde nicht erkennen kann, möge die Blätter ansehen.


    Der Pilz ist, wie Pablo schon schrieb, ein Klapperschwamm. Er scheint mir schon älter zu sein. Der fehlende Geruch spricht auch dafür, frisch riecht er, wie auch in der Literatur beschrieben, etwas nach "Mäuseurin." Die graue Farbe des jungen Pilzes verblasst mit zunehmendem Alter, wie ich letztes Jahr feststellen konnte und ohne eine Kostprobe nach Hause ging. Vielleicht hat es auch noch einige Male draufgeregnet ??



    Grüße


    Feinschmecker



    PS.: "Mein" Klapperschwamm hat dieses Jahr Pause gemacht..........

    Hallo Oehrling,


    auch hier ist es ein saustarkes Gluckenjahr :P ! Ich trau mich angesichts der sonstigen Flaute nicht, über Stückzahlen zu sprechen :ssttt: .



    Hallo Michael,


    außer an Kiefern (und auf Stumpen oder abgebrochenen Stämmen) lohnt es sich, in Douglasienaltbeständen zu suchen; insbesondere dort, wo diese in feuchtem Gelände stehen.


    Viel Erfolg,


    Grüße



    Feinschmecker