Beiträge von Beorn

    Hallo, Stefan!


    Wenn man danach trennt, ob die vom Hut her oder vom Stiel her zuerst schärzen, was machen wir dann mit denen, die zugleich vom Hut und vom Stiel her schwärzen?
    Und die die zuerst an den Lamellenschneiden scharz werden?
    Oder die, die an der Stielspitze als erstes schwärzliche Farben entwickeln?
    Habe ich alles schon gesehen. ich mach mich mal dran, drei neue Arten wollen beschrieben werden. :D



    LG, Pablo.

    Hallo, Verena!


    Hygrocybe conica (Kegeliger ~) und Hygrocybe nigrescens (Schwärzender ~) ist für mich das Selbe. ich kann nirgendwo vernünftige / konstante Abgrenzungsmerkmale finden. Farben und Größen variieren auch innerhalb ein und der selben Kollektion, daraus einen Haufen Arten bzw. Varietäten zu machen, ist kaum nachvollziehbar.


    Deine kleinen, flachhütigen gelben sind andere Saftlinge, aber ich habe keine Ahnung, welche. :)



    LG, Pablo

    Hallo, Jens!


    Der Bereifte Rotfuß (heißt mittlerweile Xerocomellus pruinatus) blaut auf Druck am Stiel und im Schnitt im Stiel. Beides übrigens sehr langsam.
    Das Hutfleisch blaut nicht. Orangene Farben in der Stielbasis hat die Art auch nicht. ;)



    LG, pablo.

    Hallo.


    Peter, meine Daumen sind gedrückt für en Grünspanigen. :thumbup:
    In den Südalpen finde ich den übrigens oft an Birke, ich weiß nicht, ob das was hilft.


    Ich schaue mir ja schon hin und wieder Täublinge an, Karl.
    Die Vielfalt und die Veränderlichkeit der äußeren Merkmale sind noch ziemlich verwirrend, aber ich habe auch in diesem Jahr schon wieder ein paar Arten kennen gelernt. Einarbeiten bedeutet für mich aber, nicht nur ein paar Arten erkennen zu können, sondern auch einen Überblick zu haben über die Sektionen mit ihren Merkmalen, bestimmungsrelevante Details und wann diese zu überprüfen sind, Artengruppen und ihre Abgrenzungen, ein paar taxonomische Fragen...


    Das ist schon anspruchsvoll, sich das alles selbst bzw mit Forumshilfe zu erarbeiten. Am liebsten würde ich mal einen guten Sprödblättler - Kurs besuchen.
    Aber wann mache ich dann den Porlings - Kurs?
    Und den für Cortinarien?
    Es stehen ja auch so viele Pilze rum im Moment, da weiß man gar nicht, wo man ansetzen soll.
    Unglücklicherweise sprangen mir gestern noch eine Koralle und ein Stacheling ins Döschen, zwei Gattungen von denen ich noch weniger als von Täublingen verstehe.
    Dazu noch zwei sehr renitente Filzröhrlinge...
    Naja, jedenfalls sehe ich Stoff für weitere Bilderserien kommen.
    Da sind sicher auch wieder Täublinge dabei. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Nobi!


    Nachdem ich in den Dürremonaten dieses Jahres meinen gesamten Kladderadatsch an Pilzbilder ein wenig "aufgeräumt" habe, Fundorte und MTBs eingetragen und auch ein paar Notizen zu Ökologie usw beigefügt habe (wenn auch nicht zu allen derzeit ca. 750 Arten in meinem Archiv), müssen sich die Landesverbände Hessen, Rheinland - Pfalz und Baden - Württemberg im Dezember darauf gefasst machen, eine hübsch geordnete Liste zu erhalten. :evil:
    Funde in anderen Bundesländern werde ich aber vorerst noch nicht kartieren.
    Die Probe stammt - wenn auch knapp - aus Hessen.
    Für die Dokumentation bleibe ich dann eben bei der offiziellen Auflistung mit Finder und Bestimmer.



    LG, Pablo.

    Hallo, Frank!


    Phellinus ferrugineus gehört zu den resupinaten Feuerschwämmen.
    Ich selbst habe die Art bislang nur rein resupinat (also ohne Hütchen) wachsen sehen, berufe mich aber auf die Angabe in den Großpilzen Baden - Württembergs Band 1, daß die Art an senkrechtem Substrat auch Vorsprünge / knubbelige Hütchen bilden kann.
    Es gibt noch weitere resupinate Phellinus - Arten, die aber seltener sind und eher an bestimmte Substrate gebunden. So ist zB Phellinus ferreus nur mikroskopisch zu unterscheiden, kommt aber überwiegend an Eiche vor.


    Wenn deine Aufnahmen allerdings von unterschiedlichen Seiten des Baumes stammen, kann ich auch nicht ausschließen, daß das zwei verschiedene Arten sind.
    Womit ich dann für den einen (helleren) wieder bei Oxyporus oder Perenniporia (auch in den beiden Gattungen gibt es weitere, teils resupinat wachsende Arten) wäre... :/



    LG, pablo.

    Hallo, Gerd!


    Famose Liste zu den Schmierröhrlingen. :thumbup:
    Wenn du magst, kannst du noch ein kleines Detail ergänzen:
    Die Tröpfchen sind beim Suillus granulatus trüb und milchweiß, bei Suillus collinitus eher klar und bernsteinfarben.
    Ich habe das nach einem Hinweis von Jürgen Schreiner im letzten Jahr überprüft, da in meinem "Sandkasten" (Viernheimer Heide) glücklicherweise alle drei Arten in ziemlich direkter Nachbarschaft vorkommen.



    LG, pablo.

    Hallo, Frank.


    Die Blaufärbung wird ja nicht mitgegessen. ;)
    Auch Flockis (Boletus erythropus), Maronen (Boletus badius), Schwarzblauende (Boletus pulverulentus) und einige Rotfüßchen - Arten färben blau und sind dennoch sehr lecker. Roh verzehren sollte man die alle allerdings nicht.


    Coprin ist nachweislich enthalten im seltenen Ochsenröhrling (Boletus torosus). Netzhexen (Boletus luridus) können - wie die meisten Pilze - individuelle Unverträglichkeiten hervorrufen. Inwieweit das mit Alkohol zusammenhängt müsste weiter untersucht werden. Ich vertrage Netzhexen + Alkohol ohne Probleme. Auch finde ich Netzhexen durchaus sehr lecker.
    Aber: Nach neueren Erkenntnissen enthalten Netzhexen Involutin. Das ist auch im Kahlen Krempling enthalten und kann bei wiederholtem Genuß größerer Mengen schlimme Probleme verursachen. Allerdings liegen mir keine Erkenntnisse vor, wie viel Involutin tatsächlich in Netzhexen enthalten ist, und ob die Giftwirkung nicht auch mit anderen Stoffen, die nur im Kahlen Krempling und nicht in Netzhexen enthalten sind, zusammenhängt.



    LG, Pablo.

    Hallo, Leute!


    Recht starke Blaufärbung, nicht wahr?
    Aber irgendwie passt der Rest nicht in mei Bild von Xerocomellus cisalpinus (Starkblauender Rotfußröhrling). Nach den neuesten Erkenntnissen kann das aber wieder zu X. engelii / communis passen. Mit allen Unsicherheiten zur Trennung von X. rubellus (wie gehabt) und Vorbehalt wegen der fehlenden Stielbasis.


    Marion: Bei sämtlichen verschiedenen Rotfuß - Arten (müssten in Deutschland so an die 10 sein) kann der Stiel rot punktiert oder auch rot befasert sein oder auch gar nicht rot. Viel bestimmen lässt sich über die Stielfarben und Stielbekleidung nicht, auch wenn's hier und da ein gutes Zusatz - Merkmal sein kann.



    LG, pablo.

    Hallo, ihr Alle!


    Vielen Dank für's Pilze angucken, für Lob und Kritik, für Spaß und Schönfindungen!
    Wenn es tatsächlich so ist, daß ab und an was hängen bleibt und vielleicht mal auf die richtige Spur verhilft, ist es wunderbar.
    Trüffeln finden...
    Naja, das sind schon mal gute Ansätze, Melanie, aber es geht auch einfacher:
    Christoph (beim Boleten gucken auf dem Friedhof): "...und Christians Hunde haben hier auch schon allerhand Trüffeln registriert."
    Pablo (mit Boleten gucken schon fertig): "Ach echt? Schade, daß er nicht dabei ist. Sowas hätte ich ja auch gerne gesehen."
    Christoph (bückt sich und tastet den Boden ab): "Wenn man weiß, daß da welche sind, dann kann man die auch fühlen."
    Christoph (gräbt ein paar Sekunden später seine Finger in die Grasnarbe und zieht einen schwarzen Klumpen raus): "Da ist schon eine."


    Grünspanbecherlinge sind noch leichter zu finden, Tuppie. Das grüne Holz strahlt einen ja schon von weitem an im Wald, in der richtigen Jahreszeit (Sommer, nicht zu trocken) hat man dann bei ungefähr einem von 15 grünen Ästen Glück.


    Pfirsichtäubling ist schon sicher. Die sind so variabel, aber mit einigen Merkmalen doch gut zu erkennen:
    - Finger nach dem Anfassen irgendwie babbi und riechen nach Krabbe
    - Huthaut kann man abziehen und ein Condom draus nähen :evil:


    Und was habt ihr mit Nummer 16?
    Diese Zystiden sind so prägnant, und mit Sporen kaum über 10 µm und Schnallen kommt bei der Optik nichts raus als Peniophorella pubera.
    Oder habe ich was falsch verstanden: Die Helmlinge hätten locker einen der Starks bei Game of Thrones spielen können. Es floss genug Blut. ;)


    Der Tellerling ist schon sicher, wenn auch etwas blass. Die Art finde ich immer wieder mal, da passte alles: Geruch, Geschmack, rosane (nicht eckige) Sporen (die Warzen schafft mein Mikro nicht), Lamellen sind schon etwas herablaufend bei älteren Exemplaren. Keine Verfärbungen.


    Der Goldtäubling–¦
    Ja, das ist nicht ganz einfach. Normalerweise bestimme ich ja Täublinge wie folgt: Ich vergleiche, bis ich eine Art finde, auf die sämtliche überprüften Merkmale haargenau passen. Weil ich weiß, daß es dann immer eine andere Art ist, schreibe ich normalerweise ein cf dazu. Es sei denn, jemand anderes hat den Pilz bestimmt.
    Hier ist das cf verrutscht, den Speitäubling hatte ja nicht ich bestimmt. ;)
    Zu dem vermeintlichen Goldtäubling: Die Kollektion ist etwas mitgenommen, war nicht mehr die frischeste. Die Lamellen sind bei dem jungen FK eher noch freudiger gefärbt. Der Geschmack ist jedenfalls mild, die –žbanalen–œ Farben sind oft auch meinen Photokünsten geschuldet.
    Chemisch habe ich mich an dem Pilz allerdings nicht ausgetobt. Aber ich verrücke mal das cf–¦
    Was gäbe es denn an Alternativen?


    Der Milchling (13) war irritierend.
    Ich weiß nicht mehr genau wieso, aber ich kam sowohl mit FNE2 als auch mit Gröger II bei L. fulvissimus raus. Bei Gröger wäre die Alternative L. britannicus gewesen, bei FNE 2 L. duplicatus, was mir beides noch weniger passend erschien.
    Jedenfalls ein komisches Pilzchen, hier noch mal ein Bild, wo die Farben vielleicht etwas besser rauskommen:

    Auffällig ist halt die in KOH unveränderliche, auf einem Taschentuch aber ähnlich wie bei L. decipiens gilbende Milch, der milde (weder bitter noch scharf) Geschmack, der angenehme Geruch (keine Blattwanzen, kein Maggi), Huthaut aus +/- kurz aufsteigenden Hyphen, darunter mit blasigen Elementen; Sporen mit Warzen aber ohne erkennbare Grate dazwischen (ist halt mit meinem Mikro auch blöd zu sehen).
    Da habe ich mich einfach mal für die Art entscheiden, die am ehesten passend erschien.


    Bei diesen ziemlich großen, im Alter recht unregelmäßig wachsenden Rüblingen (Nr8) muss ich eingestehen, daß ich die schlampig bestimmt habe. An dem Tag waren alle Döschen schon belegt, Heimweg, Magen knurrt, Bestimmung im Schnelldurchlauf.
    Gymnopus fusipes ist es nicht, der sieht ganz anders aus und die Ökologie passt nicht. Aber eben fiel mir noch siedend heiß Rhodocollybia distorta ein. Das muss noch mal geprüft werden, auch wenn mir die Lamellen zu wenig gedrängt und die Pilze insgesamt zu wenig fleckig vorkommen.




    LG, Pablo.

    Hallo, Leute!


    Jetzt mal immer mit der Ruhe. :)
    Das ist vielleicht etwas unglücklich, aber ganz sicher kein Drama.
    Die verlinkte Seite habe ich mir eben mal angeschaut oder zumindest überflogen. Einen kommerziellen Hintergrund kann ich nicht erkennen, also fällt das mit der Werbung gleich mal flach.
    Links zu informativen Seiten zum Thema Pilze sind ja völlig ok, zumal Frank wohl nicht der Betreiber der Seite ist, sondern nur ein interessierter Betrachter.


    In dem Text sehe ich ein Zitat mit Quellenangabe, das hätte man geschickter machen sollen. ein eigener Text im Sinne von "schaut euch mal diese Seite an, da gibt's ein paar Informatioenen, die ich ganz interessant finde," wäre da jedenfalls besser gewesen.
    Gerne auch mit ein paar Bildern, noch lieber mit ein par Bildern, die auch tatsächlich einen Klapperschwamm zeigen. ;)
    Das mit den Verfärbungen beim Riesenporling kann nämlich gut und gerne mal eine Viertelstunde dauern, bis da was schwarz wird. Kann auch schneller gehen, muss aber nicht.


    PS.: Thema wurde verschoben.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ein schöner Bericht mit traumhaften Bildern, Uli! :thumbup:
    Schade, daß ihr mit Peter zusammen nicht das selbe Boletenglück hattet wie mit mir zuvor. Aber ich sehen, ihr habt ja dennoch einige Schmuckstücke zusammengetragen.
    So ja auch den Fransigen, der sich mir nicht gezeigt hat.


    Und keine Sorge: Das Boletum ist noch nicht vorbei!
    Gestern habe ich mit Lea eine kleine Runde gemacht, neben sehr vielen Sommersteinpilzen und Gallenröhrlingen gab es auch Schwarzblauende Röhrlinge und Schönfußröhrlinge, die in meinem Boletum in diesem Jahr noch gefehlt hatten.
    Dazu so neckische Sachen wie Strubbelköpfe, Goldblatt, Aprikosenfarbener Röhrling und Ziegenlippen, die eigentlich eher wie Xerocomus chrysonemus aussehen (dazu die Tage mehr, komplizierte Xerocomykologie...).


    Es geht also weiter.



    LG, Pablo.

    Hallo, Sonja!


    Schöner Fund. :thumbup:
    Krausse Kraterelle (Pseudocraterellus undulatus) passt.
    Solche Farben findest du höchstens noch bei Tompiffge (Craterellus tubaeformis), der ist aber hohlstielig und hat deutlicher ausgeprägte Leisten. Eine Art mit kaum ausgeprägten Leisten wäre der Goldtielige / Starkduftende Leistling (Craterellus lutescens / aurora /...). der ist aber farbfreudiger und ebenfalls hohlstielig. Eine weitere Art mit schwach ausgeprägten Leisten ist der schwärzende Pfifferling (Cantharellus melanoxeros), der jung leuchtend gelb gefärbt ist, und im Alter nach und nach schwarz überlaufen erscheint.



    LG, Pablo.

    Hallo, Christoph!


    Das sind schon hervorragende Bilder. Die Helmlinge sind fast schöner, als im Original, könnte man sagen.
    Und um die Stelle, wo der depilatus steht, kommt nächstes Jahr ein Schneckenzaun, schlage ich vor. ;)


    Ich fand's richtig schön bei euch, und das hat nur am Rande was mit den Pilzen zu tun. Das waren so schöne, entspannte und angenehme Ausflüge, davon kann man wirklich nicht genug bekommen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Nobi!


    Wow, was für schöne Bilder und eine doch recht ansehnliche Artenliste!
    Dabei hatte ich schon befürchtet, daß das Substrat im Päckchen doch zu arg verdichtet sein könnte oder sonstigen Schaden nimmt.
    Schade, daß ich die Saccoboli nicht gesehen habe, jedenfalls sind sie mir bislang nicht auf den Proben begegnet. Vielleicht brauche ich mal neue.


    Podospora australis finde ich ganz toll, das freut mich, dir so einen seltenen Pilz geschickt zu haben.
    Als Finder kannst du dich aber ruhig selbst eintragen, ich hätte nicht mehr gesehen als einen fusseligen schwarzen Punkt.
    Den suche ich aber noch mal an der Probe, vielleicht habe ich ja das Glück, dem die Hand schütteln zu dürfen.


    Danke für die Untersuchungsergebnisse! :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ja wer behauptet denn auch, der Sommersteinpilz hätte immer ein weißes Netz? Das hatten die wenigsten, die ich in der letzten Zeit gesehen habe. Meist ist das schon bräunlich.
    Es gibt einige andere Punkte, die wesentlich bessere Unterscheidungskriterien darstellen. zB die Hutfarben, die beim Sommersteini niemals diesen kalten Gelbton und auch kein Oliv haben. Gleiches gilt für die Grundfarbe des Stieles, der ist bei B. reticulatus normalerweise nicht gelb und niemals oliv.
    Was mich übrigens hier irritiert hätte, denn die Stielfarben haben schon was galliges.
    Das mit dem nicht bitter schmeckenden Gallier müsste man mal untersuchen. Es würde mich nicht überraschen, wenn diese Berichte auf fehlerhafte Geschmacksproben (zB nur dran geleckt oder zu kurz gekaut) oder allgemein eine verringerte Wahrnehmung für Bitterstoffe zurückzuführen sind.
    Die Bitterstoffe sind zwar unterschiedlich stark angereichert (habe ich selbst ausprobiert und auch einige vergleichsweise milde Kollektionen gefunden), aber mit einer entsprechenden Portion im Mund sollte sich nach einiger Zeit schon wenigstens ein bisschen bitter schmecken lassen.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Schöne Anleitung, Jan - Arne!
    Ich mache die auch gleich mal sticky, das kann nichts schaden. :thumbup:
    Übrigens: Um die Gesamtgröße einer Bilddatei zu verringern, kann man auch ruhig die ganzen Exif - Daten rausschmeißen.
    Das spart auch mal noch ein paar KB.


    Das mit den zu breiten Bildern kann übrigens indirekt meine Schuld sein.
    Im "Hausputz - Thread" hatte ich kürzlich gemeckert, daß Gast - Nutzer nicht alle Bilder sehen können, wenn die Bilder von der Software automatisch verkleinert werden.
    Ich habe es eben probiert: Jetzt sind auch als Gast alle Bilder zu sehen.
    Am schönsten wäre es aber, wenn beides funktioniert: Daß Gäste alle Bilder sehen können und daß die Software die Breite automatisch anpasst.
    Ob das möglich ist, weiß ich nicht. Das ist eine Frage für Andreas und freeze.



    LG, Pablo.

    Hallo, Forum!


    Hier mal noch eine kleine Auswahl an Pilzen der letzten Wochen in loser Reihenfolge. Ein Querschnitt durch das, was momentan los ist, nämlich wieder Erwarten doch einiges. Zumindest hier im südlichen Teil des Landes. Den Nordlichtern drücke ich die Daumen, daß da oben nun auch mal besseres Wetter heranzieht.
    Das "Boletum" lasse ich mal aus, bei all den dicken, bunten Röhrlingen die in der letzten Zeit gezeigt wurden. Das kann man ja im Spätherbst oder so nachholen.


    Bei den Täublingen weiter unten übernehme ich keine Garantie. Die Gattung ist so verwirrend für mich... Naja, die paar Trivialarten, die ich schon seit einigerzeit kenne und gelegentlich auch aufesse, die sollten schon passen. ;)


    Einige Pilze sind noch aus den Würzburg - Tagen. Danke noch mal an die Leute dort. Ich hoffe, euch im Herbst mal hier in den Sandkiefernwäldern zu sehen, wenn es dort zur Sache geht.


    01: Bulgaria inquinans = Schmutzbecherling


    02: Cantharellus cibarius = Echter Pfifferling


    03: Chlorociboria aeruginascens = Kleinsporiger Grünspanbecherling


    04: Clitopilus prunulus = Mehlräsling

    Muss man ja eigenltich jetzt s.l. hinschreiben, weil nach Cheilos habe ich da nicht geguckt...


    5: Coprinellus disseminatus = Gesäter Tintling


    6: Cystolepiota seminuda = Zierlicher Mehlschirmling

    Da habe ich nach Zystiden geguckt. Keine da.


    7: Gymnopus impudicus = Unverschämter Rübling

    Puh...


    8: Gymnopus luxurians = Üppiger Rübling


    9: Gymnopus peronatus = Brennender Rübling


    10: Hypoxylon howeanum = Zimtrote Kohlenbeere

    Mit Anamorphe


    11: Lactarius acerrimus = Queraderiger Milchling


    12: Lactarius circellatus = Hainbuchenmilchling


    13: Lactarius fulvissimus = Orangefuchsiger Milchling


    14: Lactarius zonarius = Schöner Zonenmilchling


    15: Mycena crocata = Orangemilchender Helmling


    16: Mycena haematopus = Großer Bluthelmling

    und der graue rechts daneben wäre Peniopjorella pubera = Flaumiger Rindenpilz


    17: Mycena leptocephala = Grauner Nitrathelmling


    18: Mycena pelianthina = Schwarzgezähnter Rettichhelmling


    19: Mycena sanguinolenta = Kleiner Bluthelmling


    20: Nectria peziza = Becherförmiges Pustelpilzchen


    21: Pluteus leoninus = Löwengelber Dachpilz

    Hier mal als eine Zwergform (Hutdurchmesser knapp über 1 cm) auf winzigen Holzstückchen am Wegrand gewachsen.


    22: Rhodocybe gemina = Würziger Tellerling


    23: Russula amoena = Samtiger Brätlingstäubling


    24: Russula aurea = Goldtäubling


    25: Russula cf mairei = Buchen - Speitäubling


    26: Russula vesca = Fleischroter Speisetäubling


    27: Russula violeipes = Pfirsichtäubling


    28: Russula virescens = Krokodil


    29: Tricholomopsis decora = Olivgelber Holzritterling


    30: Tuber aestivum = Sommertrüffel


    Irgendwie ist es ja auch schön, wenn sich die Pilze stapeln, nachdem es so mau losging in diesem Jahr. Aber andererseits wollen die auch immer alle angeguckt und untersucht werden.
    Die machen sich ganz schön breit hier. :)



    Liebe Grüße,
    Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Ich kaufe die Hutfarben der unteren Kollektion in dem LInk und die Stielfarben der oberen. So ungefähr sahen die jüngeren Pilze an dem Standort aus.


    Bleibt das Problem mit der fehlenden Knolle.
    Aber ihr habt schon recht: Da ist auf allen Bildern was klar abgesetztes zu finden.
    Wenn es damit die Art nicht sein kann, dann muss es eine andere sein.
    Ich glaube, ich brauche jetzt einen Filzröhrling. Die sind viel einfacher.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Schau mal auf den oberen Stielteil. Da ist der Pilz nicht glatt rund, sondern zeigt einzelne, feine Rippen, die auch netzartig verbunden sein können.
    Außer der Ziegenlippe (die muss das auch nicht immer machen) können das noch ein paar andere Filzröhrlinge, aber die kommen hier eher nicht in Frage.
    Kannst auch mal ins Portrait schauen, in der Liste unter "X". ;)



    LG, pablo.

    Hallo.


    Ziegenlippe (Xerocomus subtomentosus) passt. :thumbup:
    Daß du die hier nicht auf dem Schirm hast, ist gar nicht weiter schlimm. Daß die mit so einer roten Subkutis (untere Huthautschicht) auftritt, ist auch ungewöhnlich.
    Hier verrät sie sich aber durch das gelbe, im Stiel auch blassrosa bis rosabräunliche Fleisch und den an der Spitze etwas gerippten Stiel.
    Die schwache bis fehlende Blaufärbung passt dann auch ins Bild.



    LG, Pablo.


    Hallo Pablo,


    ich hab dir ja auch noch Schlüssel unlängst geschickt. ;)


    l.g.
    Stefan


    Au, richtig!


    Den kann ich auch mal noch probieren.
    Hatte ich im Ordner gespeichert und völlig vergessen. Zuviele Risse im Kopf wahrscheinlich, da tropft Wasser raus.



    LG, Pablo.

    Hallo, Karl!


    Ich suchte gerade und fand kein Bild von den Hüten der kleinen. 8|
    Da habe ich was vergessen. Also aus der Erinnerung:
    Weniger ausgeblasst, aber nicht freudig gelb, sondern ockergelblich, die Fasern aber auch schon etwas weißlich bis bräunlich.


    Wenn ich einen anderen Weg gehe, und die undeutliche Knolle als Kennzeichen nehme, dann komme ich eben bei I. flavella raus, oder bei Inocybe squamata. Aber beide Alternativen scheinen auch nicht wirklich zu passen.
    Allerdings fehlt mir auch vernünftige Literatur. Ich hatte mit GPBWs geschlüsselt und auf Dittes Seite verglichen. Mir fehlt nicht nur ein vernünftiges Mikroskop, sondern auch das nötige Wissen in der Gattung, um die Merkmale richtig gewichten zu können.


    Hilft aber nichts, da muss ich durch.
    Ich kann morgen nochmal einen Schlüsselversuch mit FN machen, da sollten ja auch Inocyben drin sein.


    Edit:
    Hallo, Ulla!
    Eichenmilchling, also Blattwanzen?
    Konnte ich nicht wahrnehmen. Obwohl ich allerhand Schindluder mit dem Pilz getrieben habe, um ihn zum riechen zu bringen. Aber vielleicht würde da etwas frisches Material noch neue Erkenntnisse bringen. Ich hoffe der ist noch da. Vor Freitag komme ich nicht hin, aber das Wetter sollte ja gepasst haben.



    LG, pablo.