Beiträge von Beorn

    Moin, Peter!


    Gabeltrichterling hin oder her: Die Bilder sind einmal mehr eine Wucht und laden ein zum Träumen mit einer gewissen Brise frischer Bergluft.
    Das täte gut jetzt.


    Und jedenfalls sind hier eine Menge hochinteressante Arten zu sehen, für mich fast nur Unbekannte.
    Wenn der Gabetrichterling keiner ist, dann kann es auch ganz gut etwas Seltenes sein.



    LG, Pablo.

    Hallo, Matthias & Christoph & Rudi!


    Es ist wohl tatsächlich so, daß momentan die Pilzvielfalt ziemlich ungerecht verteilt ist.
    Dafür war es ja hier in den Monaten von März bis Juli sehr mager wegen der Dürrekatastrophe.
    Interessant ist, daß sich nun hier einige normalerweise nicht sehr häufige Arten zeigen. Ich könnte schwören, daß Amanita solitaria, Leucopaxillus compactus, Xerocomellus armeniacus und Hydnellum compactum im letzten Jahr nicht dort aufgetaucht sind, wo sie jetzt stehen... :/



    LG, Pablo.

    Hallo, Stephan!


    Das scheint ein Problem der Formulierung zu sein.
    Daß die Poren am Stiel weit herablaufen und der Übergang somit fließend erscheint, heißt ja nicht, daß kein Stiel da wäre.
    Meistens ist bei Polyporus badius der Stiel ziemlich kurz. Das kann auch mal ein wenige Millimeter langer Stummel sein.
    Bei deinem Pilz habe ich aber keinerlei Zweifel hinsichtlich der Bestimmung.


    Und deine anderen beiden Bestrimmungen sind auch korrekt. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Rudi!


    Danke für die Ergänzungen. :thumbup:
    Ich habe das oben in der Beschreibung noch etwas angepasst mit dem Wechsel der Hutfarben, das las sich ja so, als müsste man schon kurz nach dem Schlupf aus dem Erdboden mit pink am Hut rechnen.



    LG, pablo.

    Hallo in die Runde!


    Ich mache jetzt einfach mal weiter mit ein paar Pilzen.
    Es ist ja auch eine schwierige zeit im Moment, wo so vieles aus dem Boden und dem Holz drängt. Da kommt man ja mit einsammeln, bebildern und bestimmen kaum hinterher.


    Ich mach's wieder absolut chaotisch und ungeordnet durcheinander, also alphabetisch. Das ist irgendwie am realistischsten, weil die Pilze einem ja auch sonst nicht nach irgendwelchen Gruppen geordnet begegnen.


    01: Abortiporus biennis = Rötender Saftwirrling

    Hier mal noch ganz jung und ohne ausgebildete Hüte.


    02: Antrodiella semisupina = Knorpelige Tramete

    Ohne ein paar Mikromerkmale ein schwieriges Pilzchen, aber wenn man die winzigen Sporen (in meinem Mikro kaum mehr als ein strichförmiger Mückenschiss) und Hyphen mit Schnallen hat sollte das bei der optischen Erscheinung nichts anderes sein.


    03: Arcyria cf denudata = möglicherweise Ziegelroter Stielschleimpilz

    Jedenfalls sofern die Sporocarpien tatsächlich so fest auf den Stielen sitzen, wie ich denke.


    04: Cantharellus amethysteus = Amethystflockiger Pfifferling

    Die beiden Kleinen unten rechts sind natürlich keine, das sind Knopfstielige Rüblinge (Gymnopus confluens).


    05: Cantharellus subpruinosus = Blasser Laubwaldpfifferling

    Noch recht jung an bekanntem Standort.


    06: Ceriporiopsis cf gilvescens = Fleckender Wachsporenschwamm

    Die restlichen Merkmale passen zwar, aber so schön wie der aussieht ist da trotzdem nicht eine Spore zu finden. Und die sind eben wichtig für die Artbestimmung, also muss es ebim cf bleiben.


    07: Coltricia perennis = Gebänderter Dauerporling.

    Der hatte Sporen. Coltricia cinnamomea ist es jedenfalls nicht. ;)


    08: Cortinarius bolaris = Rotschuppiger Raukopf

    Mal ein einfaches Pilzchen zur Bestimmung im Vorbeigehen.


    09: Cortinarius vibratilis = Bitterster Schleimkopf

    Auch den erkenne ich mittlerweile im Feld. Sozusagen lernen durch Schmerzen. Drei mal Ablecken hat mir gereicht.


    10: Delicatula integrella = Genabelter Schleierhelmling

    Heißt der eigentlich wirklich so? Und wo ist dann der Schleier?


    11: Entoloma sinuatum = Riesenrötling

    Vom Blutsee, mit Uli und Christoph gefunden. Eher klein als riesig. Auffallend: Riecht erst beim Zerbrechen intensiv mehlartig.


    12: Ganoderma adspersum = Wulstiger Lackporling

    Hatte ich schon mal gezeigt, aber das ist einfach ein selten schönes Exemplar.


    13: Geastrum fimbriatum = Bewimperter Erdstern

    Friedhofsfund. Hätte ich auch gerne auf meinem Grab (in 60-70 Jahren).


    14: Hericium cirratum = Dorniger Stachelbart

    Ein anderer, als der von Christoph im "Würzburger Pilztourismus" gezeigte, aber ein Fruchtkörper vom selben Tag aus dem selben Wald. Toller Wald. :)


    15: Hypocrea citrina = Gelblicher Krustenpustelpilz

    Oder jedenfalls ein Ausschnitt davon. Irres Ding, das sich so flächig um einen alten Eichenstumpf schmiegt.


    16: Inocybe napipes = Rübenstieliger Rißpilz

    Danke noch mal an alle, die mir bei der Bestimmung geholfen haben.
    Auch wenn's bei den anderen Rißpilzen weniger gut geklappt hat. Ich werd's hin und wieder weiter probieren.


    17: Inonotus dryadeus = Tropfiger Schillerporling

    Und wenn jetzt jemand meint, den hätter er so aber nicht erkannt: Keine Angst, ich auch nicht. Aber das ist ja das Glück, wenn man mit jemandem unterwegs ist, der seine Wälder kennt.


    18: Lentinus strigosus = Borstiger Knäueling

    Besonders erfreulich, nicht nur weil es der zweite Fund i diesem Jahr ist. Sondern auch weil er aus meinen heimischen Wäldern stammt.


    19: Marasmius rotula = Halsbandschwindling

    Muss man nichts zu schreiben, oder?


    20: Meripilus giganteus = Riesenporling

    Noch jung, aber mit dem Hitzeschaden würde ich den nicht mehr essen wollen.


    21: Phaeolus schweinitzii = Nadelholz - Braunporling

    Und kein Röhrling mit lockerem Skalp dabei...


    22: Phellinus alni = Apfelbaum - Feuerschwamm

    An: Apfelbaum. Und wenn den jemand Phellinus igniarius nennen will: Bitte gerne. Ist wahrscheinlich ohnehin das Gleiche.


    23: Porotheleum fimbriatum = Gefranstes Becherstroma

    Das war neben den Röhrlingen für mich wohl der spannendste Fund der Tage in Würzburg.


    24: Pycnoporus cinnabarinus = Zinnoberporling

    Es leuchtet im Wald. Und ich dachte, das wäre ein Pilz des Winterhalbjahres. jetzt weiß ich es besser. Und wie viele es davon zur Zeit gibt!


    25: Rhodonia placenta = Rosafarbiger Saftporling

    Um die Reihe fortzusetzen von "Pilzen, die mit Junghuhnia nitida zu verwechseln sind" (Vgl. auch 06). Diese Art hier wächst allerdings an Nadelholz.


    26: Schizopora flavipora = Fleischfarbener Spaltporling

    Um die Reihe weiterhin fortzusetzen von "Pilzen die mit Junghuhnia nitida zu verwechseln sind". Leider - um es gleich vorweg zu nehmen - habe ich hier kein Bild von Junghuhnia nitida.
    Aber ich bin mir sicher: Es geht wirklich nur mikroskopisch.


    27: Skeletocutis nivea = Engporiger Knorpelporling

    Sieht ja nicht nur mikroskopisch etwas anders aus als der unter 02 gezeite Pilz.


    28: Trametes gibbosa = Buckeltramete

    Für Stephan. Das sind die selben Fruchtkörper an dem selben Laubholzstumpf wie Bild Nr. 22 in 11.2014. Nur eben seit dem etwas weiter entwickelt.


    29: Tubaria minutalis = Kleinster Trompetenschnitzling

    Jedenfalls speichere ich den mal so ab. Bei meiner Anfrage dazu hatte ja niemand Einwände. Soweit ich das sehe, passt ja auch alles.


    30: Vascellum (jetzt wieder Lycoperdon) pratense = Wiesenstaubbecher


    Ich wünsche allen Lesern mindestens genauso viele Pilze!
    Also viel Regen und Wärme dort, wo das Wetter in letzter Zeit schlecht war.



    LG, Pablo.

    Hallo, Frank!


    Ich hatte nicht nur schon einige Klapperschwämme, sondern auch die drei anderen, von dir aufgelisteten Arten in der Hand. :)
    Die Unterscheidung frischer Fruchtkörper ist schon optisch - wenn man die Arten kennt (= schon gefunden hat) - kein Problem.
    Ich bin auch sicher: Wenn du mal einen Klapperschwamm findest, wirst du ihn erkennen.


    In dem verlinkten Thema bei den Doppelpilzen finde ich übrigens keine Angabe, daß der Riesenporling (Meripilus giganteus) nicht schwärzen würde. Da geht es ja um den Bergporling (Bondarzewina mesenterica) und darum, ob und wo dieser scharf schmecken soll.
    Wie gesagt, meine eigene Erfahrung:
    Die Verfärbung beim Riesenporling (Meripilus giganteus) kann verzögert auftreten oder auch mal schwach ausgeprägt sein.
    Der scharfe Geschmack beim Bergporling (Bondarzewina mesenterica) muss nichtdeutlich sein.
    Zur Unterscheidung dieser beiden Arten kann die Ökologie (+Substrat) ganz gut herangezogen werden. Aber auch optische Merkmale, wie die beim Bergporling deutlich größeren Poren (im Alter sogar teils geschlitzt bis etwas labyrinthisch) und die blasseren Farben in Ockertönen (kein Rotbraun oder dunkel - rotbraun wie beim Riesenporling) sowie die weniger deutliche Zonierung sind sinnvolle Hilfsmerkmale.


    Beide Arten unterscheiden sich vom Klapperschwamm (Grifola frondosa) durch eine etwas andere Farbgebung (auch wenn der Klapperschwamm durchaus Brauntöne beinhaltet) und vor allem durch eine andere Wuchsform. Der Klapperschwamm bildet reich verästelte und doch insgesamt recht regelmäßig rundliche Fruchtkörper.
    Das sieht beim Eichhasen (Polyporus umbellatus) ähnlich aus, allerdings hat diese Art viel kleinere, nicht miteinander verwachsene Einzelhüte, die jeweils eher zentrisch gestielt sind.


    Der mumifizierte Pilz auf den weiteren Bildern ist nicht mehr bestimmbar, Frank. Das Substrat ist ungewöhnlich, aber es sollte in diesem Fall nur für den Bergporling ein Ausschlusskriterium sein.



    LG, Pablo.

    Hallo, Uli!


    Vielen Dank für die Bilder, besonders für den Vergleich! :thumbup:
    Man kann dazu noch erwähnen, daß es sich bei dem Boletus rhodopurpureus (Blaufleckender Purpurröhrling) um die Gelbhütige Form (forma xanthopurpureus) handelt. Ansonsten gibt es den auch mit schon jung roten Poren, rotem Netz und ohen Gelbtöne am Hut.
    Schön dargestellt sind übrigens Merkmale wie der bei B. legaliae nicht blaufleckende Hut, bei B. rhodopurpureus dafür sehr wohl.



    LG, Pablo.

    Hallo, Gerd!


    Weil das Forum natürlich keine Koloss - Dateien akzeptiert.
    Du schreibst ja auch "5 - 10 MB - Bilder".
    Die maximale Größe sind für das Hochladen hier 400KB, was ja völlig ausreichend ist. Dabei kann die Breite natürlich variieren, du kannst ein 400KB Bild mit weit mehr als 800 Pixel breite einstellen.
    Und genau das wurde (und wird jeztt auch wieder) angepasst. Das schöne dabei: Viele Bilder lasen sich anklicken, so daß man die Originale Auflösung in einem extra - Festner betrachten kann. Ist manchmal durchaus hilfreich bei Bestimmungsanfragen, wenn es um Details geht.



    LG, Pablo.

    Morgen!


    Das ist ja fast schon verdächtig, so viel Einigkeit unter der ansonsten doch eher streitbaren Spezies der Pilzkenner. ;)
    Bleibt nur die Frage, wer dann überhaupt noch eine Trennung der beiden Taxa befürwortet und wenn ja, warum nicht?
    Oder steht das "Synonymisierung umstritten" nur hin und wieder in der Literatur, um den armen Leser ein wenig zu verwirren?



    LG, Pablo.

    Moin, Ralf!


    Genau, Täuschlinge!
    Das gefällt mir auch sehr gut. Darum lasse ich die auch meist noch beiseite, wenn sie nicht irgendwas ganz Aufälliges an sich haben.
    Das ist eine Welt für sich die Zerbreche-Blätterdinger.



    LG, Pablo.

    Hallo, Frank!


    Man darf auch Literaturangaben nicht immer allzu streng sehen.
    Wie oben schon erwähnt fand ich auch schon Riesenporlinge, wo sich noch 10 Minuten nach dem Ärgern keine Reaktion zeigte. Erst danach wurde es langsam braun.
    Zum Bergporling: Der wird gerne als "scharf schmeckend" bezeichnet. Auch das muss nicht immer so stimmen. Ich erinnere mich an eine Kostprobe, die partout nicht scharf werden wollte. das einzige war ein leichtes Kratzen im Hals nach einigen Minuten kauen.



    LG, Pablo.

    Danke, Jani!


    Mach dir wegen der Gallenröhrlinge keine Sorgen: Die verschwinden auch wieder, wenn sie fertig sind. Die Gemeinen Steinpilze (Boletus edulis) kommen eigentlich immer in der Masse erst nach den Gallenröhrlingen. Das wird in dem Jahr auch nicht viel anders sein.



    LG, Pablo.

    Hallo, Rudi & Gerd!


    Das finde ich nun durchaus beruhigend, daß zwei von mir hoch geschätzte Pilzkenner gleicher Meinung sind.
    Daß das so sehr strittig ist, kann ich mir eigenltich kaum vorstellen.
    Sicher ist es richtig, auch die verschiedenen Wuchsformen zu dokumetieren und zu beschreiben, auch das gehört ja zum Gesamtbild einer Art.
    Darum auch noch mal danke an Gerd für die ausführlichen Zitate aus dem Boertmann, der ja nach wie vor ein absolutes Standardwerk zu der Gattung sein sollte.



    LG, Pablo.

    Hallo, Jani!


    Danke, dann wissen wir das. :thumbup:
    Und der untere auf dem oberen Bild wäre dann der Gallenröhrling, richtig?
    Ich nehme an, du hast die in dem Alter sicher schon rosafarbenen Röhren und das grobe, mehr rippige, dunkle Netz auf irgendwie olivgelblichem Stiel dann geprüft.



    LG, Pablo.

    Hallo.



    Einmal im Leben wünsche ich mir so ein Erlebnis mit Steinpilzen. Seufz.


    Dann musst du mal im herbst hier vorbeikommen.
    Die Dinger (Boletus edulis) sind an manchen Stellen echt eine Plage, da freue ich mich über jeden Sammler, der die Bestände etwas ausdünnt, daß ich mich auf die interessanteren Pilze konzetrieren kann. ;)


    Wenn der Pilz im Bild unten der untere aus dem oberen Bild ist ( :D ), Dieter, dann hast du natürlich recht, und wir sehen hier zwei Steinpilze.
    Aber so ganz glauben kann ich's noch nicht. Warten wir mal ab, ob's noch eine Auflösung gibt.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Mal abgesehen davon, daß mittels dieser Bilder tatsächlich keine Unterscheidung möglich ist, weil keine bestimmungsrelevanten Merkmale abgebildet sind:
    Jani war vor Ort, hatte beide Pilze in der Hand und sollte doch auch den unteren (im oberen Bild) auf die relevanten Merkmale hin überprüft haben.
    Daß der andere Boletus edulis ist, ist ja offensichtlich, dank dem unteren Bild.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ralf!


    Du hast die Pilze unter den Fingern bzw. unterm Deckgläschen.
    Scharfer Geschmack passt in der Tat nicht zu R. virescens.
    Einen nicht büschelig wachsenden "Büscheligen Nitrathelmling" finde ich... naja, etwas gewöhnungsbedürftig. Aber manche Merkmale darf man auch nicht überbewerten.



    LG, Pablo.

    Hallo, Gerd!


    Da schließe ich mich an: Schöne Serie zum Einstieg mit guten Bildern und spannenden Pilzen. :thumbup:
    Die unbekannten Pfifferlinge sind >Tompiffge<.
    Gelbporiger Raufuß (Leccinum crocipodium) passt. Der sollte dann im Schnitt nach einiger Zeit erst rötlich und dann grau, violettgrau oder grauschwarz geworden sein.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ich habe nicht behauptet, daß dein Fund Sommersteinpilze sind. ;)
    Wie schon oben erwähnt ist da so ein Gelbton (Ockergelb) am Stiel, der mich doch schon an Gallenröhrlinge denken lässt.
    Vergleich mal mit den Stielfarben von Jan- Arnes Bild, das ist schon etwas anders, würde ich sagen.
    Und in der Tat habe ich auch schon Gallenröhrlinge in reinen Laubwäldern gefunden, so ganz genau scheint es die Art nicht zu nehmen mit den Mykorrhizapartnern.
    Vielleicht hättest du die Geschmacksprobe auch einfach mal etwas länger kauen müssen.



    LG, pablo.

    Hallo, Conny!


    Ich bin eigentlich nur bei dem Alten auf Bild 8 etwas unsicher. Die anderen passen schon optisch hervorragend. Der Pilz ist aber farblich sehr wandelbar, gerade die jungen Pilze zeigen meistens keinen violetten Farbton am Stiel.
    Auch im Alter kann das wohl mal fehlen, es scheint da auch verschiedenen "Farbformen" zu geben. Neben der Farbentwicklung von jungen zu alten Pilzen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ralf!


    Kamera und Bildgröße hin oder her: Ist doch alles bestens. :thumbup:
    Bilder sind gut: da ist alles drauf zu erkennen und vieles auch ziemlich schön.
    Es ist sogar so gut erkennbar, daß ich dir bei Bestimmling 2 (grünlicher Täubling) mal Russula virescens vorschlage, wenn die jung sind, sind die Felder noch etwas schwach ausgeprägt.
    Und bei dem vermeintlichen Mycena stipata stelle ich fest, daß der ja gar nicht so recht büschelig wächst (Pilze gezählt).
    Mycena leptocephala wächst auch auf Nadelholz (wenn auch wohl seltener auf dicken Stämmen), riecht auch nach Chlor und hat auch 4-sporige Basidien, wenn ich mich nicht irre. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Kann sein, aber IF ist auch nicht das Maß der Dinge. Genausowenig wie MB.
    Da steht einiges abstruses Zeug drin, für die Boletus - Arbeit neulich musste ich zB herzlich lachen, daß bei IF auch Boletus luridiformis und Boletus erythropus zwei verschiedene Arten sein sollen. Was ja ganz offensichtlich falsch ist.
    Da gibt es aber irgendein Problem mit der Erkennung von Synonym - Listen, glaube ich, ist also ein Software - bedingter Fehler.


    Zu den Saftlingen:
    Es gibt ja auch Hygrocybe nigrescens ss.auct. und Hygrocybe nigrescens (Quel.) Kühner.
    Wobei ss.auct. wohl die Interpretation verschiedener Autoren der ursprünglichen Beschreibung ist.
    Boertmann zB führt H. nigrescens (Quel.) Kühner gar nicht (im Inhaltsverzeichnis nicht geführt), H. nigrescens ss. auct. als Synonym zu H. conica.


    Also ich bleibe dabei:
    Solange mir niemand eine Quelle mit wirklich nachvollziehbaren Trennmerkmalen (gerne auch phyllogenetische Untersuchungen) präsentieren kann, ist das für mich ein- und die selbe Art.



    LG, Pablo.