Beiträge von Beorn

    Hallo.


    OK, alleine schon wegen dem Geruch kann man mal alle Kammtäublinge und alle fischig riechenden Arten ausschließen.
    Der Geschmack ist halt von immenser Bedeutung, aber ich muss auch gestehen, daß ich von der Gattung kaum eine Ahnung habe (kenne da nur 2 dutzend Arten oder so).
    Irgendwie will mir Ingos Idee gut gefallen, aber den finde ich leider so selten...



    LG, Pablo.

    Hallo, Birki!


    Ich halte von denen, die hier geantwortet haben, mindestens mal "Oehrling" und "Pilz-Pic" für außerordentlich kompetent.
    Der Pilz kann schon irgendein Trichterling sein. Oder Lepista flaccida. Oder sogar ein Milchling. Da ist einfach ohne weitere Angaben nicht wirklich was rauszuholen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Aurora!


    Womit du recht hast: Da kommen etliche Täublingsarten in Frage. :thumbup:
    Da muss man eben das kleine 1x1 der Täublingsbestimmung bemühen:
    Geruch?
    Geschmack?
    Ökologie?
    Abziehbarkeit der Huthaut?
    Sporenpulverfarbe?


    Damit könnte man schon mal etwas näher dran kommen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ralf!


    Es muss ja nicht immer an der selben Stelle auch der selbe Pilz kommen.
    Ich suche zB an einer bestimmten Stelle seit zwei Jahren verzweifelt meinen Gelben Hexenröhrling. Dort stehe aber nur Steinpilze und Rosa Rettichhelmlinge rum. ;)


    Warum aber sollen denn die weißen Ritterlinge nicht mild schmecken?
    Das würde ich gerne mal nachschlagen, wenn du da eine Quelle hast.
    Zumindest bei T. album und T. stiparophyllum kann ich mich nicht an einen spezifischen Geschmack erinnern. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Leute!


    Erstmal keine Panik.
    Stimmt schon, es ist immer sinnvoll (gerade bei "neuen" Pilzen), die lange genug durchzugaren. Lieber mit etwas weniger Hitze und dafür einige Minuten länger.
    Auf der anderen Seite ist das individuell sehr verschieden, ich vertrage bei Hexen auch kurze Garzeiten, andere Leute werden dabei nach einer Stunde grün im Gesicht.
    Da kann niemand was dafür, so ist es eben. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Leute!


    Ist ja schon fast alles gesagt, nur nicht, daß der Pilz aussieht wie Agaricus bisporus (Zuchtchampi). Der kommt nihct nur im Supermarkt vor, sondern auch in der freien Wildbahn. Zur Absichereung wäre aber ein Blick durchs Mikro Pflicht. ;)



    LG, Pablo.

    Guten Morgen!


    Ulla, wärest du denn bereit, den Pilz zu untersuchen, wenn Jürgen ihn verschickt? Dann würde ich meine 5 Chips neben die von Mausmann legen.
    Und bei dir hätte ich auch definitiv das Vertrauen, daß da ein solides und verlässliches Ergebnis rauskommt.
    Aber nur, wenn du die Zeit und Lust hast, sonst mache ich das.



    LG, Pablo.

    Hallo, Judith!


    Das ist alles nicht so einfach.
    Was ich mal zur Unterscheidung von A. silvicola und A. essettei >hier< geschrieben habe, ist nicht wirklich stimmig. Da gibt es so viele Übergänge und Zwischenformen, wie ich fest stellen musste.
    Dann blieben mikroskopische Merkmale übrig, aber um das genau nachzuvollziehen, muss ich erst einige Testreihen veranstalten.
    Da beide Arten aber von manchen Autoren auch als Synonyme aufgefasst werden, machst du keinen Fehler, wenn du beides in einen Topf wirfst (sowohl was die Bestimmung betrifft, als auch den Magen ;) ).
    Die Abgrenzung zu anderen Anischampis ist auch nicht immer einfach, weil es durchaus auch Arten aus der Verwandschaft von Schafchampi (Agaricus arvensis s.l.), Großsporigem Champi (Agaricus urinascens s.l.), Riesen - Anischampi (Agaricus macrocarpus) und Rundsporigem Champi (Agaricus osecanus), die auch im Wald vorkommen können.
    Diese bilden aber meist größere, fleischigere Fruchtkörper, haben kaum eine so knollige (entweder abgeknickt / gerandet wie A essettei oder rundlich wie A. silvicola), sondern mehr eine schwach keulige bis zylindrische Stielbasis.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ralf!


    Ohja, das sind tolle Funde! :thumbup:
    Dem Kugelschneller würde ich zu gerne mal begegnen.
    Und diesen oder einen ähnlichen Zygomycet habe ich schon ab und an bemerkt, das ist schon auch eine sehr hübsche Erscheinung.


    Ich zweifle aber den Schwarzblauenden mal an.
    Die Hutoberfläche passt eher zu einem Filzröhrling, auch da gibt es einige stark blauende Arten. Hast du den auch mal am Hut geärgert und durchgeschnitten?
    Denn so vom Gesamtbild hätte ich hier als erstes an Xerocomellus cisalpinus (Starkblauender Rotfuß) gedacht. Oder auch eine Art aus der Gruppe um Xerocomellus ripariellus (Ufer - Filzröhrling), wobei da die Hüte wesentlich röter sein sollten.


    Deinen weißen Lamellenpilz vergleiche mal mit Tricholoma album oder anderen Arten aus der Gruppe.



    LG, Pablo.

    Hallo, Nando.


    Mir schwirrt der Schädel...
    Ich bin mir immer noch nicht klar, ob der Zweite nun ein Bovist ist oder ein noch geschlossener Erdstern. :/



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Und?
    Wie brach der Stiel?
    Ist ein Sprödblättler, oder?
    Wahrscheinlich einer ohne milch, also ein Täubling?
    Die Pilze sind ja schon so ziemlich halb über den Jordan, aber so ganz vage würde ich da schon einen der verschiedenen Kammtäublinge vermuten.



    LG, Pablo.

    Hallo, Stephan!


    Meine Güte, das sind echt ein paar Kracher. 8|
    Der Stacheling erinnert mich optisch an Hydnellum compactum, den ich auch neulich gefunden habe. Im Laubwald sind der Möglichkeiten ja nicht allzu viele, und irgendwann brachen mit den verglichenen Merkmalen alle Alternativen weg.
    Finde ich jedenfalls superspannend. In GPBWs wäre die Art als RL1 geführt, da gibt es quasi keine aktuellen Funde (Bis 2000). Aber es ist ja ein wunderliches Rarotätenjahr, da ist so einiges möglich.
    Die gelben Lamellen bei dem möglichen Ritterling erinnern mich schon auch sehr an Leucopaxillus compactus / tricolor.
    Auch der ist mir neulich begegnet. Bei der Bestimmung war die Diskussion zwischen dir und Andreas (donbrosco) übrigens sehr hilfreich. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Vera!


    Boah, das sind ja mal tolle Funde! :thumbup:
    An Tieren, Pflanzen und Pilzen.


    Die Korallen werden ohne Mikro leider unbestimmt bleiben.
    Nr. 7 hat für mich eher was von einem Warzenpilz. Wenn er nicht nach Kohl stank, wäre Thelephora anthocephala (Blumen - Warzenpilz) eine Möglichkeit.
    Der Röhrling ist Boletus rubrosanguineus (Weinroter Purpurröhrling). Ein klassischer Bewohner von Gebirgsnadelwäldern und eben mit dem tief weinroten Stiel mit roter Netzzeichnung. das eher schwache Blauen passt da ins Konzept.
    Noch ähnlicher als Boletus rhodoxanthus (Blasshütiger Purpurröhrling) wäre übrigens Boletus rhodopurpureus (Blaufleckender Purpurröhrling), der aber eine auf Druck blauende Hutoberfläche hat und in thermophilen Laubwäldern wächst.



    LG, pablo.

    Hallo.


    Mausmann, wennn ich den Pilz untersuchen soll, dann wette ich nicht.
    Alternativ könnte vielleicht Ingo sich den Mal angucken, dann wäre ich dabei und würde dagegen halten. Aber dann kann Ingo nicht wetten.


    Aber Jürgen: Sammel auf jeden Fall einen oder zwei Fruchtkörper ein.
    Du kannst dann ruhig schon mal Schnittbilder vom Frischmaterial anfertigen und den Pilz trocknen, dann geht das mit dem Versenden auch besser.
    Bevor der Pilz ununtersucht bleibt, verzichten wir doch lieber auf die Wette.



    LG, Pablo.

    Hallo, Andreas!


    Danke für die Infos!
    Morgen um die Zeit bin ich wohl im Wald. Aber vielleicht hat der Sender ja ein online - Archiv...
    Beim Steinpilz Wismar schaue ich dann aber auf jeden Fall mal rein.



    LG, Pablo.

    Hallo, Andreas!


    Ach, jetzt verstehe ich das!
    Den muss man nachts suchen. Dann ist ja klar, warum ich keinen mehr finde. :cool:


    Ehrlich, Glückwunsch zu dem tollen Teil. :thumbup:
    Wird der Artikel auch online zu sehen sein? Wenn ja wäre toll, wenn du dazu bei Zeiten einen Link platzieren kannst.



    LG; pablo.

    Hallo, Mausmann & Ingo!


    Das wäre mir direkt wieder eine Wette wert, daß es nicht Phaeolus ist. Auf eine Art bei Onnia / Pelloporus will ich mich nicht festlegen, aber Phaeolus mit den Farben und der Wuchsform?
    Das glaube ich einfach nicht.
    In diesem Fall wäre ich sogar bereit, mir den Fund mal anzugucken. Ob Seten vorhanden oder nicht, das stelle ich auch mit meinem Mikro problemlos fest.
    Aber wenn ich mir den angucke, dann wette ich nicht.



    LG, Pablo.

    Hallo, Alis!


    Ja, Pappelstämme kenne ich einige hier in der Ecke.
    Aber da sitze meist nur Pappelschüpplinge drauf. Oder Austern.
    Welchen Manuel aus Heidelberg meist du denn?
    Ist der bei den Doppelpilzen als Coco bekannt?


    Momentan ist es leider so, daß manche wirklich interessante Sachen hier in der Flut irgendwie untergehen. Und das ist gerade bei solchen Juwelen wie diesem Pilz hier sehr schade.
    Insofern vielen Dank für deinen Nachtrag, so habe ich's immerhin noch gefunden.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Das sind zwei Butterpilze (Suillus luteus), nur daß bei einem der Ring abgefallen ist. Der Ringlose (Suillus collinitus) hat eine rosa Stielbasis.



    LG, pablo.