Hallo, Judith!
Das ist alles nicht so einfach.
Was ich mal zur Unterscheidung von A. silvicola und A. essettei >hier< geschrieben habe, ist nicht wirklich stimmig. Da gibt es so viele Übergänge und Zwischenformen, wie ich fest stellen musste.
Dann blieben mikroskopische Merkmale übrig, aber um das genau nachzuvollziehen, muss ich erst einige Testreihen veranstalten.
Da beide Arten aber von manchen Autoren auch als Synonyme aufgefasst werden, machst du keinen Fehler, wenn du beides in einen Topf wirfst (sowohl was die Bestimmung betrifft, als auch den Magen
).
Die Abgrenzung zu anderen Anischampis ist auch nicht immer einfach, weil es durchaus auch Arten aus der Verwandschaft von Schafchampi (Agaricus arvensis s.l.), Großsporigem Champi (Agaricus urinascens s.l.), Riesen - Anischampi (Agaricus macrocarpus) und Rundsporigem Champi (Agaricus osecanus), die auch im Wald vorkommen können.
Diese bilden aber meist größere, fleischigere Fruchtkörper, haben kaum eine so knollige (entweder abgeknickt / gerandet wie A essettei oder rundlich wie A. silvicola), sondern mehr eine schwach keulige bis zylindrische Stielbasis.
LG, Pablo.