Beiträge von Beorn

    Hallo.


    Es gibt auch noch den Filzigen Gelbfuß (Chroogomphus helveticus), der auf Fichten als Mykorrhizapartner angewiesen ist. Der hat aber eine Filzige Hutoberfläche und ist meist lebhaft orangegelb gefärbt.
    Die Beschaffenheit der Hutoberfläche und die Färbung kann ich aber hier nicht zuverlässig beurteilen, dazu wären Bilder bei Tageslicht (also nicht farbverfälscht) erforderlich.


    Huthaut sieht aber ziemlich glatt aus. Kiefern können auch mal ganz ähnlich wie Lärchen aussehen, nämlich unsichtbar. ;)



    LG, pablo.

    Hallo, Alex!


    Die blauverfärbung war auch nach 10min nicht da.. (Wollte auch nicht länger warten... Mücken Mücken Mücken)


    Hübsche Sache.
    Dann müsste man das wohl eher bei Leccinum holopus suchen, bzw. bei Leccinum nucatum, wenn man den als eigene Art sehen will. Ist allerdings wohl nicht ganz klar, was Leccinum nucatum ist, eventuell aber auch eben nur die Braunhütige Form von L. holopus.


    :thumbup:



    LG, pablo.

    Hallo, Björn!


    Das mit dem "Starkriechenden Leistling" hat sich so über die Jahre als fortlaufender Fehler in viele Pilzbücher eingeschlichen.
    Das ist genau das selbe wie ein Trompetenpifferling, wenn es Leisten hat.
    Es gibt allerdings eine Art, die man vom trompetenpfifferling trennen muss. Diese kann man auch als Starkriechenden Leistling oder auch als Goldstieligen Leistling bezeichnen.
    Der aktuell gültige Name dafür wäre Craterellus lutescens. Das ist dieser Pilz:

    Kann man auch Craterellus aurora oder xanthopus nennen.


    Tompiffge (Craterellus tubaeformis) dagegen ist das hier:

    Der Unterschied dürfte klar sein.
    Der zweite hat deutlich ausgeprägte Leisten, der erste nicht.
    Alles andere (Farben und Geruch) sind nicht bestimmungsrelevant und variieren vor allem bei C. tubaeformis (gibt es von beigegrau bis leuchtend gelb) beträchtlich.
    Natürlich sind dann alle Beschreibungen, bei denen nach Färbung oder Geruch getrennt wurde - nicht aber nach Ausprägung der Leisten - falsch und müssen (wenn Leisten vorhanden) zu C. tubaeformis gestellt werden. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Marigold.


    Die Aussage hast du ja schon. ;)
    Das mit dem Verfärbungsmuster ist ein sehr wichtiger Punkt, dazu der milde Geschmack und eine Hutoberfläche ohne Rosatöne.
    Also Stelle merken und diesen Pilz immer wieder mal angucken.
    Irgendwann findest du auch mal noch ein paar Wurzelnde Bitterröhrlinge, Schönfußröhrlinge und Blauende Königsröhrlinge, dann kannst du den bald auch so erkennen.
    Ein paar links:
    >Boletus fechtneri<
    >Boletus fuscoroseus<
    >Boletus calopus<
    >Boletus radicans<



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Der Schirmling ist auf jeden Fall einer der Safranschirmlinge. Da müsste man nun mal die Form der Knolle genau beurteilen (gerandet / wulstig abgesetzt oder nicht?).
    Die Koralle passt von der Optik her nicht zu Ramaria stricta (Steife Koralle). Wenn mit "Ziegenbart" die Goldgelbe Koralle (Ramaria aurea) gemeint ist: Das passt auch nicht.
    Aber es scheint schon in die Gattung Ramaria zu gehören. Eine makroskopische Bestimmung ist da kaum möglich. Auch Ramaria aurea wäre nur mikroskopisch bestimmbar übrigens, da es einige optisch nahezu identische Arten gibt.



    LG, Pablo.

    Hallo, Uli!


    Richte deinem Reminder beste Grüße aus.
    Es wäre schade, wenn diese Bilder nicht gezeigt worden wären. :thumbup:


    Das cf beim Gewimperten Erdstern kannst du weglassen.
    Punctum mensurae ist ein phantastischer Fund. Diese Art sollte man unbedingt zusammen mit Clavus ferruginis in alle Datenbanken aufnehmen.


    Gabs keine Rosa Schmierlinge bei den Kuhpilzen?
    Die würde ich ja auch zu gerne mal auf einem Bild von dir sehen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Marigold!


    Da müsstest du halt mal ein richtiges Schnittbild anfertigen (Also vom Scheitel bis zur Stielbasis).
    Stielbasis meint übrigens den untersten Teil vom Stiel. Pilze, die noch bestimmt werden sollen, werden niemals abgeschnitten sondern immer komplett aus dem Boden entnommen.


    Am Verfärbungsmuster im Schnittbild kann man die beiden Arten ziemlich sicher unterscheiden.
    So ist es eine Erfahrungssache: Ich kann jetzt schreiben: "Ist ein Silberröhrling", aber dir hilft das wenig, weil du ja selbst sicher gehen willst und auch die entsprechenden Merkmale kennen lernen möchstest. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Alex!


    Gute Bilder! :thumbup:
    Wie lange hast du denn bei Leccinum cyaneobasileucum auf die Blaufärbung in der Stielbasis gewartet? Der ist ja manchmal ganz schön zögerlich.


    Hast du die Koralle untersucht? Kam Ramaria formosa raus oder eine der anderen Arten mit dem Farbspiel?



    LG, Pablo.


    Es gibt davon aber ganz viele Varianten...


    Nö.


    Es gibt nur eine Krause Kraterelle.
    Es gibt noch eine ganze Reihe anderer Arten aus der Verwandschaft, aber es sind mir zur Krausen Kraterelle keine gültig beschriebenen Varietäten bekannt.



    LG, Pablo.

    Hallo, Stephan!


    Nicht zu vergessen marekii und fennicus. Sowie die ganzen anderen Arten aus der Ziegenlippen - Verwandschaft.
    Und natürlich Xerocomus heterodermus (sieht wohl aus wie eine zu blass geratene Marone).
    Ich glaube, der moravicus könnte noch ein gut erkennbares Pilzchen sein, aber den müsste man halt mal in der Hand gehabt haben.


    Ach ja, wenn ich das noch richtig im Kopf habe, dann kannst du dryophilus als Synonym zu communis / engelii vestehen und erubescens als Synonym zu porosporus (trotz der roten Farben).


    Edit:
    Ich hatte Jürgen nicht so verstanden, daß er die Art anzweifelt. Er sieht sie kritisch und verweist auf eine nahe Verwandschaft zu X. engelii / communis. Angezweifelt werden diverse Bestimmungen dieser Art, die nicht im Einklang mit der Originalbeschreibung stehen. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Porcino.


    Eben. Die wenigsten Sandsteinböden sind ja kalkhaltig. Der Buntsandstein hier im südwestlichen Odenwald ist neutral bis sauer. Sommersteinpilze gibt es hier in der richtigen zeit in Massen. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Ralf!


    Passt, den kannst du so abspeichern. :thumbup:
    Das geht schon makroskopisch ganz gut: Andere Filzröhrlinge, die in der Intensität blauen, haben dann meist leuchtend rote Hüte und / oder wachsen an anderen Standorten.



    LG, Pablo.

    Hallo, Leute!


    Sommersteinpilze (Boletus reticulatus) brauchen keinen Kalk. Die gehen auch auf sauren Böden, wenn die restlichen Bedingungen passen. Das müssen aber +/- trockene Standorte sein, vor allem schön warm, am besten Sandsteinböden. Das mögen die ganz gerne, leicht basisch ist natürlich bevorzugt, geht aber auch ohne. Was sie meiden wie die Pest, ist Staunässe, schwere Lehmböden und solche Sachen. ;)



    LG, Pablo.

    Hi.


    Ja, das dachte ich mir. Bei so einer Exkursion bekommt man nicht alles mit. Aber wenn man sich die Schmankerl (Sahnestücke) rauspickt, dann lohnt es sich in jedem Fall.
    Ganz gleich wie: Meinen Respekt für eine soclhe Leistung habt ihr. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hi.


    380 ist aber schon ziemlich extrem.
    Das wäre mir zu viel, wie will ich mich da den einzelnen Funden widmen?
    OK, wenn ich eine vorgefertigte Liste nehme, auf der die immer anwesenden Trivialarten schon eingetragen sind (so von Schmetterlingstramete bis Maronenröhrling), dann würde ich mich vielleicht drauf einlassen. Aber da brauchst du dann sicher auch mehr Leute, die bei den Arten, die man nicht mal so im Vorbeilaufen erkennt, die Bestimmungen übernehmen.
    Vieles muss ja eingehend untersucht werden.



    LG, Pablo.

    Hallo, Jürgen!


    Du musst nur untersuchen, ob die Pilze "ganzrandig" sind, also wie ein Kelch geförmt, oder mehr so gebaut sind wie ein eingerolltes Blatt Papier.
    Dann hast du die Gattung: Peziza ist ganzrandig, Otidea nicht.
    Eine Artbestimmung funktioniert in beiden Gattungn nicht, ohne mikroskopische Merkmale zu ermitteln. :(



    LG, Pablo.

    Hallo, Eike!


    Am schluss waren ca 58 Arten auf der Funddliste (also nur die bestimmten)


    LG,Eike


    8|


    Das ist mal nicht schlecht für eine Tour, odr?
    Ich glaube, alleine das notieren der Funde / Schreiben einer Liste würde mich davon abhalten.


    Glückwunsch zu den Erstfunden.
    Ich konnte auch heute einen verzeichnen:
    Der außerordentlich seltene Macrocystidia cucumis (Gurkenschnitzling). :D



    LG, Pablo.

    Hallo, Reinhard!


    Die Nummer 2 vergleiche mal mit dem Berindeten Seitling (Pleurotus dryinus).
    Zu den beiden anderen müssen sich dann noch die Leute äußern, die davon mehr verstehen als ich.



    LG, pablo.

    Hallo, Melanie!


    Steinpilze bei dir daheim in den Wäldern?
    Bingo, geht doch. :thumbup:


    Ein paar tolle Impressionen hast du uns da zusammengestellt.
    Und ich könnte dich drücken für die vorzügliche Auswahl.


    Wenn die Koralle von der Strunkbasis her grünt und nicht auch bräunt, dann wäre Ramaria abietina (Grünende Fichtenkoralle) sicher eine gute Option.


    Die Lorchel könnte ganz gut eine etwas verblasste Grubenlorchel (Helvella lacunosa) sein.



    LG, Pablo.

    Hallo, Steffen!


    Das ist ziemlich schwer, sich hier in dem Beitrag zurechtzufinden.
    Wenn du Bilder im Forum hochlädst, kannst du sie mit dem Button rechts in deiner Attachment - Liste auch direkt in den Beitrag einfügen. Das macht das Ganze deutlich übersichtlicher. Wenn die Bilder dann noch etwas größer wären (Breite von 800Pix), dann könnte man darauf sogar etwas erkennen.


    Zu den Röhrlingen lässt sich so nicht viel sagen. Das sind wohl durchaus verschiedene, wahrscheinlich Arten aus der Gattung der Filzröhrlinge. Dazu gehören aber immer >ein paar Minimalangaben und Bilder<.
    Das gilt natürlich auch für die anderen abgebildeten Arten.
    Die mit den erst weißen, dann rosanen Lamellen sollten in die Gattung der Egerlingsschirmlinge (Leucoagaricus) gehören.


    Die restlichen sind Champignons, auch hier ist eine Artbestimmung so nicht möglich, dazu muss man eben auch die entsprechenden Merkmale durchgehen.
    Es gibt in Europa um die 50 Champignon - Arten, darunter auch giftige.



    LG, Pablo.

    Hallo, Moni!


    Der Lachsreizker hat Grübchen am Stiel. Das hier könnte eher ein Fichtenreizker (Lactarius deterrimus) sein.
    Der Igelstäubling ist richtig.
    Die Koralle ist ein tolles Ding. Ohne Mikroskop bleibt es da aber bei Ramaria sp. (= irgendeine Art der Gattung Ramaria).



    LG, Pablo.