Hallo, Mackie!
Es gibt ja so einige "büschelige Rüblinge".
Der hier ist mir nicht wirklich klar, das ist auch nicht so meine Lieblingsgattung. So spontan würde ich aber an den Knopfstieligen (Gymnopus confluens) denken.
LG, Pablo.
Hallo, Mackie!
Es gibt ja so einige "büschelige Rüblinge".
Der hier ist mir nicht wirklich klar, das ist auch nicht so meine Lieblingsgattung. So spontan würde ich aber an den Knopfstieligen (Gymnopus confluens) denken.
LG, Pablo.
Danke, Jürgen! ![]()
Manchmal traut man sich eben selbst nicht richtig und macht die Sachen komplizierter als sie sind. ![]()
LG, Pablo.
Hallo, Dieter!
Lepista sordida ist ein meist ziemlich blasses, kleines Pilzchen.
Sehr gut kannst du es auch am Gruch unterscheiden: Lepista nuda hat ja diesen intensiven, blütigen Duft, der eigenltich unverwechselbar ist. Lepista sordida (Schmutziger RR) riecht nach nichts. Oder wenn man irgendwas sagen könnte, dann wäre das meine idealvorstellung von "banal pilzig".
Wenn deine Pilze also Weißsporer sind, dann sollte es schon Lepista nuda sein.
LG, Pablo.
Hallo, Nando!
Wenn man die nicht ankratzt oder ein Stückchen abbricht, kommt bei Riesenrötlingen der Geruch manchmal kaum raus. Aber es ist so oder so spekulativ. Einen umgedrehten Fruchtkörper daneben gelegt und die Sache wäre zu klären gewesen. ![]()
Daß die Sumpfhauben so lang und dürr sind, kann auch an Witterungsumständen liegen. Stand das Wasser dort vielleicht vorher höher und ging dann zurück?
LG, Pablo.
Hallo, Stephan!
Das steht ja im Startbeitrag schon drin.
Ich hatte echt nur überlegt, was man für Einsteiger als absolute light- Version anbieten kann.
Sozusagen damit die nicht gleich verängstigt die Flucht ergreifen und lieber bei Facebook nachfragen, wo ja (hab ich mal sagen hören) auch >so vorgestellte Pilze< bestimmt und zum Verzehr vorgeschlagen werden. ![]()
LG, Pablo.
Hallo, Leute & Hallo, Ingo!
Meint ihr, man kann mal im Startbeitrag noch ein abgespecktes Minimalprogramm als Alternative anbieten?
Ich glaube (danke an Peri für den Hinweis), das wirkt schon recht ängstigend für viele Einsteiger, was da alles verlangt wird.
Vielleicht so ein kleiner Nachtrag:
Weil es gerade für Einsteiger nicht immmer möglich und leicht ist, das alles von Anfang an zu berücksichtigen, kann man auch mal die light - Version versuchen:
- Bild vom Pilz von oben (am besten am Standort)
- Bild vom Pilz von unten
- Bild von der Stieloberfläche
- Bild vom Längsschnitt
Bitte beachten, daß die Stielbasis immer zu Bestimmung dazu gehört und auch beim Längsschnitt nicht entfernt werden darf.
Machbar?
LG, Pablo.
Hallo, Jürgen!
Schön, daß du "online" bist. ![]()
Ich finde ja aber >diesen hier< noch viel spannender.
Da bin ich mir jedenfalls längst nicht so sicher. ![]()
LG, Pablo.
Hallo, Abeja.
Das mit dem Geruch ist schade.
Aber der ist nach meiner Erfahrung bei Boletus (Hemileccinum) depilatus auch schwächer als bei Boletus impolitus.
Zumindest letzteren kenne ich übrigens durchaus mit so blassen Hutfarben.
Die Ziegenlippe (Xerocomus subtomentosus) hat den gleichen Geruch, sowohl bei B. depilatus als auch bei X. subtomentosus muss man mal die Stielbasis kräftig rubbeln, spätestens dann sollte man Iod, Desinfektionsmittel etc. riechen.
Die Fleischwarben sind hier natürlich schon wichtig.
Allerdings ist Boletus depilatus im Fleisch ja nicht rein weiß.
Und hier sieht es mehr so aus, als wäre das Pigment aus den Röhren etwas ins Hut - und Stielfleisch hineingelaufen. Das ist auch so eine Sache, die bei Röhrlingen gerne mal passiert.
Gegen eine Ziegenlippe spricht auch das völlige Fehlen von blauen Verfärbungen.
Das würde zusammen mit dem blassen Fleisch tatsächlich nur den erwähnten Verdallerten oder eine nicht verfärbende Art aus der Gruppe um X. subtomentosus zulassen.
An. X. ferrugineus mag ich hier aber nicht glauben, die Farben und das Habitat stimmen nicht.
Eine Art der Rotfußröhrlinge schließe ich aus. Gerade X. communis sieht vor allem im Schnitt ganz anders aus.
LG, Pablo.
Hi.
Die Festfleischigkeit kann durch den vielen Regen der letzten Zeit etwas gelitten haben. Oder wenn der Pilz einfach schon alt ist oder...
Es ist wie bei allen Röhrlingen: Steinpilze werden auch wabblig, wenn sie alt sind. Und sind trotzdem Boleten.
An farbliche Merkmale sollte man sich hier nicht zu sehr klammern. Alle von mir genannten Arten sind farblich (Hutoberfläche) sehr variabel. Schau dir mal das Bild von B. depilatus in den Großpilzen an. Das ist auch so ein blasses Exemplar, das deinem Fund fast ähnelt.
Aber wie erwähnt: Ich bin mir hier nicht sicher.
Hast du eigentlich den Geruch überprüft?
LG, Pablo.
Hallo, Marion!
Ich bin zwar mit meiner schlechten Ausrüstung der Falsche um da irgendwas durchzumikroskopieren, aber du kannst mal Folgendes machen:
Sporenabwurf auf Alufolie durchführen. Die Alufolie anschließend zusammenfalten, dann hat man schon mal eine Probe vom Pulver konserviert. Einen Pilzfruchtkörper vierteln oder in Scheiben (nicht zu dünn) schneiden und trocknen. Wenn du's im Dörrex machst, dann nicht über 50 °.
Dann Sporenasservat + Exsikat in eine luftdichte Dose oder ein Plastebeutelchen geben.
So geht mal immerhin nichts verschütt und die Probe hält sich sehr lange.
LG, Pablo.
Hallo.
Das mit dem Geschmack ist so eine Sache.
Es kann wohl selten mal vorkommen, daß der Pilz einfach sehr wenige oder fast keine Bitterstoffe synthetisiert. Gibt's bei Galliern (Tylopilus felleus) auch.
Da Kuschel mir ja verboten hat auf "wie hast du das jetzt erkannt" zu antworten mit "das Gesamtbild..." muss ich's mal versuchen:
Gelbporer war klar, wenn man weiß, daß die roten Flecken hier ein Artefakt sind. Netz ist erkennbar, das Netz ist eher fein und liegt auf einem Stiel mit hellen Tönen ohne deutliche rote oder braune (ausgeblasstes Rot) Zonen auf. Die Stielspitze ist quietschegelb.
Der Hut ist recht blass, ohne Rottöne. Die Huthaut wird nicht blau bei Druck.
Das Fleisch ist im Schnitt hell und färbt durchgehend +/- stark blau, ohne rosa Verfärbungen im Stielfleisch.
LG, pablo.
Hallo, Peter!
Das ist ein sehr schöner Kommentar!!! ![]()
Vielleicht sollte man in den "Angaben zur..." mal noch den Minimalwert ergänzen, damit auch Einsteiger nicht gleich von der Fülle der Maximalmerkmale erschlagen werden.
Wenn was fehlt, kann man es ja immer noch schreiben.
LG, pablo.
Hallo, Abeja!
Lass mal die Bilder von den vergehenden Pilzen weg. Die stiften bei Röhrlingen mehr Verwirrung als sie Aufklärung bringen.
Da verändert sich vieles durch die Zersetzungsprozesse, bei der makroskopischen Bestimmung von Röhrlingen muss man Frischmaterial beurteilen.
Der pilz ist aber nicht ganz einfach.
Das Basismycel hätte ich gerne gesehen, aber irgendwie glaube ich gar nicht recht an einen Filzröhrling.
Mir kommt da eher sowas wie >Boletus depilatus< in den Sinn.
Aber sicher ist das nicht, einige Details wollen mir dafür auch nicht ganz gefallen. So. zB der schlanke Wuchs, das weiche Fleisch und der leicht rippige Stiel. Das wären Merkmale, die man schon bei Filzern aus der subtomentosus - Verwandschaft erwarten würde.
Die Ziegenlippe selbst sollte aber deutlicher gefärbtes Fleisch haben. Auch die Hutoberfläche ist mir da eigentlich zu glatt.
Eine weitere Option wäre Boletus (Xerocomus) moravicus.
Den hatte ich aber noch nicht in der Hand, scheint mir auch unsicher, aber ausschließen mag ich den nicht kategorisch.
LG, Pablo.
Hallo, Tanja!
Rote Flecken oder rötlich überlaufene Poren kommen bei vielen Gelbporern vor. Das ist meist eine Alterserscheinung oder auch durch ungünstige Witterung ausgelöst.
Da sind auch einige passende Bilder >im Portrait<.
LG, Pablo.
Hallo, Abeja!
Das sind Wurzelnde Bitterröhrlinge (Boletus radicans).
Auf den Geschmack ist wohl nicht immer Verlass.
Die optischen Merkmale sind hier aber eindeutig.
Die letzten Bilder sollte man aber besser ignorieren, da stimmt natürlich nichts mehr nach einem Tag Lagerung. Aber wenn es der selbe Fruchtkörper wie auf den Bildern davor ist, dann ist das mal ein gutes Beispiel wie eine Liegezeit die merkmale verändern kann.
LG, Pablo.
Hallo, Nando!
Wow, das sind nicht nur tolle Bilder sondern auch beeindruckend schöne Funde. ![]()
Gut daß du sie gefunden hast, so haben die Pilze auch die Abbildungen, die sie verdienen. ![]()
4 sehe ich wie Jan - Arne: Seifenritterling (Tricholoma saponaceum).
3 und 6 solltest du mal einem Phlegmacien - Kenner vorlegen. Vor allem bei dem Gelben gibt es einen ganzen Batzen sehr ählnicher Arten. Auch bei dem violetten bin ich unsicher, da dürfte es auch och ein paar ähnliche geben.
7 siehe Jan - Arne. ![]()
10 auch, ziemlich sicher T. ustale
11 mal ganz spekulativ: junge Riesenrötlinge? Mal dran gerochen und oder drunter geguckt?
14 kannst du als MItrula paludosa (Sumpfhaubenpilz) abspeichern.
15 ist kann ohne mikroskopische Untersuchung nicht anders genannt werden als Otidea sp. (eine Art der Gattung).
LG, Pablo.
Hallo, Enrico!
Man könnte vermuten, daß das Braun nur eine Alterserscheinung ist, und daß ein frisches Exemplar gar nicht verfärben würde. Dann wäre der Fall klar und man kann den als Leccinum scabrum s.str. eintüten.
Wenn das Braun aber eine Alterserscheinung ist, und das bei einem jüngeren Pilz an den Stellen rasch rosa werden würde, dann müsste man mal mit Leccinum roseofractum vergleichen.
Was aber auch wieder kein großes Problem ist: Die meisten Autoren sehen L. roseofractum lediglich als rosa verfärbende Form von Leccinum scabrum. ![]()
LG, Pablo.
Hallo.
Der erste ist ja schon von der Gattungseinordnung echt eine harte Nuss.
Ich glaube nicht an einen Schleierling aus der Vibratilis - Gruppe, die kenne ich mit viel hellerem Fleisch und etwas anderer Wuchsform und Farben.
Pholiota lenta ist mir in dem Habitus auch noch nicht begegnet, da gefällt mir auch der Lamellenansatz nicht und die braun bestäubten Fasern am Stiel.
Wenn es ein Fälbling ist, dann nicht H. crustiliniforme. Der sieht schon anders aus und im Schnitt ist nicht mal die Andeutung eines Zapfens zu sehen.
Aber ob es nun ein Fälbling oder ein Schleierling ist?
Gefühlsmäßig Tendenz zu ersterem, aber ein gefühl ist keine Bestimmung.
LG, pablo.
Hallo, Craterelle!
Genau, es ist ein Rötling. ![]()
Das Sporenpulver ist bei der Gattung in der Tat nicht richtig rosa, sondern eben schmutzigrosa, fleischfarben, rötlichbraun...
Das ist auch bei anderen Rosasporer - Gattungen so.
LG, pablo.
Hallo, Mirko!
C. alboviolaceus (Weißvioletter Dickfuß) und C. largus (Tonblasser Schleimkopf) kenne ich, beide Arten habe ich schon an eigenen Funden untersucht und kann sie hier ausschließen.
C. largus gehört in eine andere Untergattung (Phlegmacium).
C. alboviolaceus ist viel heller, die Hutoberfläche nie so aufschuppend.
An eine unbeschriebene Art glaube ich nicht.
Eher daran, daß mir das Wissen und die Erfahrung fehlt, um die Variationsbreite der Arten in der Gruppe einzuschätzen und sicher zu bestimmen. ![]()
LG, pablo.
Hallo.
Ich denke, Lepiota als Gattung ist beim ersten unstrittig.
Da kann man mal erwähnen, daß Verena die erste war, die da auf die richtige Spur kam.
Aber mit dem Braunberingten (Lepiota ignivolvata) hätte ich da ein Problem.
Das markante Merkmal zur Artbestimmung ist nach meiner Erfahrung auch schon bei nicht voll aufgeschirmten Exemplaren erkennbar:
Davon ist hier nichts zu sehen, nicht mal andeutungsweise.
Eher würde ich einen Wollstieligen (Lepiota clypeolaria) vermuten, der im Jungzustand auch mal etwas dunklere Hutschuppen haben darf. Aber es kann auch noch eine andere Art der Gattung sein.
LG, Pablo.
Hallo, Marion!
Achten auf...
Sorry, das hatte ich überlesen. Aber du hast das ja schon sehr gut dokumentiert.
Was ich jetzt hier nicht mehr sehe, ist deutlich rosa druchfärbtes Hutfleisch. Das war ja aber bei deiner ersten Kollektion gut zu sehen. Möglicherweise ist das hier verwaschen oder inkonstant ausgeprägt.
Bis auf dieses Detail spricht makroskopisch nichts gegen Xerocomus bubalinus.
Da es sich da aber durchaus um eine kritische art handelt (schwer abzugrenzen) müsste man eigentlich schon noch mindestens mal den durchschnittlichen Länge - Breite - Quotient der Sporen kennen und sich mal die Huthaut angucken. ![]()
LG, Pablo.
Hallo, Alex!
Toller Fund! ![]()
Ich setze mal den Link zum >Kommentar von Andreas Gminder< bei den Doppelpilzen rein, der ja noch wesentliche Infos zum Pilz und zur Bestimmung enthält.
LG, pablo.
P. S.: Ihr lest es zum tausendsten Mal, er schreibt es zum ersten Mal. Einfach ignorieren könnte auch eine Lösung sein, man muss ja nicht auf jede Anfrage antworten.
Haargenau.
Trotzdem ist es doch gut zu antworten, denn wenn gar nichts kommt, dann wird auch niemand aus der Anfrage schlauer. Es wird ja niemand geboren mit dem Wissen, was alles für Details für eine Pilzbestimmung nötig sind.
Darum gibt's ja einen Link, wo das alles schön beschrieben ist.
Das ist weder bös noch herablassend gemeint, sondern soll einfach beim Einstieg helfen.
Wenn's mal ein Donnerwetter gibt...
Meine Güte, da muss man mit leben. Und das auch mal als Ansporn verstehen, daß es eben sehr wohl besser geht. ![]()
LG, pablo.
Hallo, Klaus!
Es liegt ganz sicher nicht an deinen Bildern und Angaben.
Du hast das aus dem Fruchtkörper raus geholt, was möglich war. Die Anfrage ist ausgezeichnet und auch die Bilder sind sehr gut.
In diesem Fall hängt es einfach an dem Pilz, der zu jung ist und möglicherweise in einigen Merkmalen nicht mehr sicher zu beurteilen.
Aber keine Sorge: Das geht mir auch mit vielen Filzröhrlingen so.
Da braucht nur irgendwo ein Goldschimmel drauf zu sitzen und schon hast du so verfälschte Fruchtkörper, daß man total in die Irre geführt wird. ![]()
Mal abgesehen davon, daß die Gattung ohnehin alles andere als einfach ist, selbst bei frischen aber reifen, einigermaßen typisch ausgeprägten Kollektionen.
LG, pablo.
