Beiträge von Beorn

    Hallo, Hartmut!


    Jetzt malo ganz ehrlich: Ist dieses Gebiet der Grund für euren Umzug? ;)
    Jedenfalls sieht es traumhaft aus.
    Die ganze Gegend reizt mich, das muss ich schon sagen. Und dann noch ein weißer Fleck auf der Pilzlandkarte, das ist immer spannend.
    Ich glaube, da werden wir einiges von dir zu sehen bekommen in den nächsten Jahren.
    Auch wenn es natürlich auch immer eine Arbeit und Mühe ist, die richtigen Flecken und da dann die richtigen Standorte zu finden. Aber eben auch ein Spaß.



    LG, pablo.

    Hallo, Lia!


    Sieht doch prima aus. :thumbup:
    Die "mit der komischen algen- oder muschelseitlingsverdächtigen Färbung" sind Gelbstielige Muschelseitlinge (Panellus serotinus / Sarcomyxa serotina).
    Die erkennst dui auch selber, der Hut ist oft weniger glatt und hat irgendwelche Olivtöne dabei, der Stiel ist - wenn vorhanden - eben so gelblich granuliert (kann im Alter auch mal fehlen) und der Lamellenansatz ist ganz anders.


    Die hübschen Porlinge ganz am Anfang sind Fomfoms (Zunderschwämme, Hodernsau, Fomes fomentarius).



    LG, pablo.

    Hallo.


    So, als erstes möchte ich mal anmerken, daß es nicht fair ist, jemanden als ersten Moosbecherling so eine Art finden zu lassen.
    Das wäre was für Ralf, Sven, Nobi, Karl...
    Ihr hättet den eigentlich verdient.
    Leider läuft es so anscheinend bei Pilzen nicht.


    Also dann, Moosbestimmung.
    Ich habe mal versucht, da etwas bildlich rauszuarbeiten:

    Das ist das Moos, an dem die Becherchen ansaßen.
    Nicht das beste Bild und nicht die schönste Pflanze an dem Standort.
    Moose bestimmen kann ich noch schlechter als Moosbecherchen, aber wenn es tatsächlich so ist, daß diese langen, dünnen Stacheln an den Blattspitzen für Syntrichia ruralis typisch sind, dann sollte es schon dieses Moos sein.
    Beim raschen Vergleichen fand ich zumindest nichts Passenderes.
    Gut, dann muss ich also versuchen, dort noch mal was einzusammeln und an verschickbar zu machen. Auch wenn ich da ungerne Ausgrabungen mache, die Düne ist geschützt. Immerhin um diese Jahreszeit ist es noch eher zu verantworten, als im Sommer.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Den Tip, mal auf die Kristalle zu achten, hatte ich von Karl Wehr.
    Wobei die freilich auch schwer zu übersehen sind.
    Bei anderen Saftlingen habe ich die noch nie gesehen, aber gerade aus der Gruppe (klein, orange bis rot, Hut trocken, schuppig) hatte ich bislang wenige Funde. Und den Pfifferling hatte ich garnicht mikroskopisch untersucht...



    LG, pablo.

    Hallo.


    Hm, interessant.
    Nach den ersten Bildern hatte ich mich eigentlich der Raslings - Fraktion gedanklich angeschlossen.
    Die Lamellen sind aber hier so gelblich, das habe ich bei der Art noch nie gesehen. Aber an Nebelkappen mag ich da auch nicht wirklich glauben, so büschelig wachsen die selten, auch stimmen da die Farben nicht wirklich.
    Keulenfüßiger Trichterling (Clitocybe clavipes) sollte auch nicht büschelig wachsen.
    Da muss ich wahrscheinlich passen.



    LG, pablo.

    Moinmoin!


    Ach, das mit dem Messer ist so eine schlachte Angewohnheit...
    Immerhin ist es auch lange kein richtiges Pilzmesser mehr.
    Das habe ich abgeschafft, weil ich die immer entweder verliere, oder beim Abpulen von Becherchen von gefrorenem Holz zerbreche.
    Darum gibts bei mir nur noch irgendwelche Küchenmesser, die tun auch ihren Dienst.


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    Eine Frage zu der berüchtigten Volvariella: Am 11.10. hat mein Mann etwas gefunden, das mir wie die/der(?) Volvariella aussieht. Er hat den Pilz nur fotografiert (leider sind die zwei Fotos nicht so gut) und mich nicht gerufen, um ihn anzuschauen, daher kann ich nicht viel dazu sagen. Der Pilz sieht mir aber in etwa so aus, was meinst du?


    Klar, Volvariella surrecta. :thumbup:
    Schöner Fund. Das ist der, den ich noch vergeblich suche. Der auf dem letzten Bild bei mir ist einer aus der Gattung, aber eine andere Art. Viel kleiner und wächst auch nicht auf Nebelkappen.


    Zitat


    Sag mal, wie lange ist das denn her ? Bei Euch ist ja immer ein bisschen milder als hier.


    Teils, teils.
    Die Zweifarbigen Lackis sind noch von der Dresden - Tour.
    Ein paar auch aus den letzten beiden Wochen.
    Also hier ist schon noch einiges los, aber man muss halt gucken.


    Zitat


    R. myceliosa = Myzel-Koralle


    Danke, Karl. :thumbup:


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    Aber dein Bild ist doch ganz ok soweit!


    Ja, das Bild schon, Nobi.
    ich hatte danach noch ein paar Funde in heimischen Geiflden, da klappte es weniger gut. Muss wohl am besonderen Märchenwald - Licht liegen.


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    Diskussionsstoff


    Aber gerne doch, Ingo!
    Das lese ich gerne, und immerhin sind's keine B - Rätsel hier.
    Bei dem Drüsling hatte ich mir notiert:
    Sporen 15-18 µm
    Passt nicht recht zu E. cartilaginea, oder?
    Das Substrat konnte ich nicht bestimmen. So vage hatte ich an Ahorn gedacht, aber die Großpilze sehen beide Arten auch gerne an Rotbuche.
    Riesenschirmling, rot anlaufend...
    Der Kratzer unten am Stiel bei dem Stehenden Exemplar ist eine Minute älter als der am Stiel beim liegenden. Und daher schon deutlich röter.
    Ich müsste das mal rauskruschteln und vielleicht den Ausschnitt vergrößern. Natürlich tut er nur in der Stielrinde röten.
    Du kannst die Bilder auch mal anklicken, da ist noch etwas mehr Größe und schärfe drin. Im Beitrag eingebunden sind sie etwas verkleinert.
    Über die Ritterlinge könnte man laaaaaaaaaaange diskutieren.
    Meist du, zwei Stunden reichen?
    Irgendwie hatte mich das Mehlige ja auch irritiert, aber der Geruch kam eben erst im Anschnitt und auch dann noch von dem anderen, unangenehmen Geruch teils überlagert.
    Ich hatte mich da durch die FNE4 gequält und bin wieder mal der Ansicht, daß auch bei den weißen Ritterlingen das letzte Wort noch nicht gesprochen ist.


    Zitat


    deine R. myceliosa sieht eigenartig aus. Die ist eigentlich viel feiner und reicher verzweigt. Dein Fund sieht eher aus wie R. flaccida oder R. eumorpha.


    Vielleicht hat's was mit dem Standort und / oder dem Wetter zu tun?
    Die Fruchtkörper sind übrigens recht klein, so maximal 3 oder 4 cm.
    Und bei den Sporen hatte ich mir notiert:
    "ellipsoid bis zylindrisch, irgendwie unglatt, maximal 6 µm".
    Was auch nicht so richtig zu anderen passt, auch wenn die Optik wohl etwas seltsam ist.


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    viele Pilze, um die ich einen Bogen machen würde, weil ich sie gar nicht bestimmen könnte.


    Konnte ich ja lange Zeit auch nicht, Tuppie.
    Und selbst jetzt, mit Mikro und Literatur, bleiben immer noch viele unbestimmt liegen. Das Lustige dabei: Oft sind es gar nicht mal die kleinen, sondern irgendwelche Lamellenpilze. Bevorzugt Rötlinge, Rötelritterlinge, Trichterlinge. Und natürlich Schleierlinge und solche Sachen.
    Ich sag's mal so: Angucken schadet nicht. Auch wenn man zu keinem Ergebnis kommt.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Also wenn wir Lepista glaucocana mal rauslassen, dann würde ich die Unterscheidung zwischen Lepista nuda und Lepista sordida an folgenden Kriterien festmachen:
    - Geruch (L.s. unbedeutend, L.n. eben wie L.n., das kommt spätestens beim Zerdrücken der Lamellen und etwas Reiben raus)
    - Größe (L.s. eben eher klein, aber nicht immer schlank, L.n. kann auch klein sein, wird aber auch schon kräftig und groß)
    - Hygrophanität des Hutes (L.s. deutlich hygrophan, L.n. nur sehr wenig)


    Natürlich geht mikroskopisch auch noch was, die Sporengrößen sind etwas unterschiedlich. Aber normalerweise sollte es auch so ganz gut gehen.



    LG, pablo.

    Hallo.


    Also ich esse Hallimasch übrigens sehr gerne.
    Aber man sollte eben anfangs mal kleine Mengen testen, weil die eben nicht jede/r verträgt.


    Bei den Grünen Anistrichterlingen scheiden sich ja die Geister, manche mögen den Geruch, der auch beim Erhitzen ja nicht wirklich verfliegt, andere kommen damit nicht klar.


    Zumindest bei den Rüblingen auf dem letzten Bild bin ich aber auch etwas skeptisch.
    Zumal der eine mit dem großen Hut auch gar nicht wie ein Horngrauer Rübling aussieht. Jedenfalls ist der mir noch nie mit schülferiger Hutmitte und radial aufreißender Huthaut begegnet. Sicher, daß das kein Dachpilz ist?
    Ich denke ja auch, daß ein Pilzsachverständiger bei solchen Gelegenheiten was über Pilze die zu alt zum Essen sind erzählt.
    Aber das kann man über Bilder freilich sehr viel schlechter beurteilen als mit den Fruchtkörpern in der Hand.



    LG, Pablo.

    Hallo, wieder Mal.


    Zeit für ein paar ganz normale Pilze?
    Einige Funde hängen ein wenig zurück (Oktober), aber das Meiste ist recht aktuell.
    Pilze eben, Pilze und Pilze. Der ganz normale, alltägliche Wahnsinn.
    Nicht unbedingt was Besonderes. Oder andererseits: Irgendwie ist jeder Pilz was Besonderes. Oder kann etwas Besonderes sein. Sogar Steinpilz. ;)


    01: Chlorophyllum brunneum = Gerandetknolliger Garten - Safranschirmling

    Also das, was man auch gerne als Macrolepiota venenata bezeichnet hat.


    02: Clitocybe nebularis = Nebelkappe

    Kann man auch als Lepista bezeichnen. Die Sporen sind zwar glatt und die Farbe des Abwurfs hat keinerlei rötliche oder lila Farbtöne, aber kann man machen, wie man will.
    Die sind was Besonderes, so oft, wie ich mir die angegcukt habe. Diese komische Volvariella war aber bislang nicht drauf.


    03: Cyathus olla = Topfteuerling

    Schwer zu finden, kaum beachtet. Eher häufig. Irgendwie schon was Besonderes.


    04: Cystoderma granulosum = Rostroter Körnchenschirmling

    Natürlich wäre mir bei den kräftigen Fruchtkörpern auch Cystoderma terrei lieber gewesen. Aber wenn an dem ganzen Ding einfach keiine einzige Zystide zu finden ist...


    05: Exidia thuretiana = Weißlicher Drüsling

    An Laubholz, hyalin, weißlich, die einzelnen, anfangs rundlich - abgeflachten Fruchtkörper fließen nur zögerlich zu größeren Gebilden zusammen.


    06: Helvella macropus = Filziger Langfüßler

    Also der mit den elliptischen Sporen mit einem großen und ein paar kleineren Tropfen an den Enden.


    07: Hygrophorus chrysodon = Goldzahnschneckling

    Toll. Da findet man mal was Außergewöhnliches und Hübsches, und dann ist das Bild Mist.


    08: Hyghrophorus hypothejus = Frostschneckling

    Und glaubt ihrs? Ich habe den immer noch nciht probiert. Dabei hatte ich es eigentlich fest vor...


    09: Inocybe cincinnata var. major = Braunvioletter Rißpilz

    Ob man's glaubt oder nicht: Das scheint eine gute und leicht erkennbare Inocybe - Art zu sein, die man schon mit guter Makroskopischer Betrachtung und nur wenig mikroskopischen Details bestimmen kann.
    Anna kann es sogar ganz ohne Mikro. 8|


    10: Laccaria bicolor = Zweifarbiger Lacktrichterling

    Ein paar Pilzfreunde kennen diese Fruchtkörper vielleicht.
    Aber gezeigt hatte ich das Bild glaube ich noch nicht. Warum ist der so schwer abzubilden? Alle Versuche danach schluegen mal wieder fehl...


    11: Laccaria proxima = Rotbrauner Lacktrichterling

    Zusammen mit dem davor, dem Lilanen und dem Zwerg (Laccaria tortilis) eine der wenigen Arten der Gattung, die sich bei idealer Ausprägung makroskopisch ansprechen lassen.


    12: Lycoperdon excipuliforme = Beutelstäubling

    ...im Wald.


    13: Macrolepiota procera f. fuliginosa = Dunkler Riesenschirmling

    Kann man auch Macrolepiota fuliginosa nennen, ist aber wohl genetisch nicht von M. procera zu trennen und somit nur eine Forma. Auch wenn er morphologisch durch die feinere Stielnatterung, leicht rötende Stielrinde und dunkle Hutschuppen ganz gut abzugrenzen ist.


    14: Mycena epipterygia = Dehnbarer Helmling

    Oder auch Bob der Baumeister.
    Schade, daß es jetzt im APR nur noch B - Rätsel gibt und keine solchen PIlze mehr...


    15: Mycena speirea = Bogenblättriger Helmling

    Kleine Art an Holz, mit herablaufenden Lamellen, ohne Basalscheibe, mit bereiftem Stiel und jung auch kleiig bereiftem Hut.


    16: Mycena stylobates = Postamenthelmling

    Kaum viel größere Art an Laub und Hölzchen,mit ausgebuchteten Lamellen und sehr prägnanter, gerippter Basalscheibe.


    17: Phaeosolenia densa = Pappel - Hängeröhrchen

    Oder Braunspor - Hängeröhrchen. Wobei die Sporen unterm MIkro gar nicht mal sehr pigmentiert sind. Aber die Henningsomyces - Arten wachsen eben an Nadelholz.


    18: Psathyrella impexa = Ungekämmter Mürbling

    Kann auch etwas kräftiger auftreten. An den wirren, dünnen Haaren auf dem Kopf und den teils apikal gegabelten Zystiden gut zu erkennen.


    19: Psilocybe cyanescens = Blauender Kahlkopf

    Zählt zu den am stärksten neorotoxischen Wildpilzen in Deutschland.
    Diese Fruchtkörper sind frisch, vergehend oder nach Frost sind sie oft komplett blauschwarz, manchmal noch mit weiß bereiftem Stiel, was dann auch lustig aussieht.


    20: Ramaria myceliosa = Feingliedrige Koralle.

    Wohnt bei mir im Kiefernwald. Ziemlich klein und gelb. Nur den deutschen Namen habe ich mir gerade ausgedacht. Da finde ich keinen passenden, steht auch keiner im Christan drin. Obwohl die Art wohl eigentlich nicht so selten ist.


    21: Russula sardonia = Zitronenblättriger Täubling

    Farblich sicher meine Lieblingssäufernase.


    22: Russula silvestris = Kiefern Speitäubling

    Oder gibt es noch mehr weißstielige, brennend scharfe im Kiefernwald mit solchen Hutfarben?


    23: Stropharia pseudocyanea = Weißblauer Träuschling (Bayernträuschling?)

    Ein wenig wie eine zu blasse, schmächtige Stropharia caerula, unberingt, aber mit violett getöntem Sporenpulver. Auch bekannt als Stropharia albocyanea.


    24: Stropharia rugosoannulata = Rotbrauner Riesenträuschling

    Kaum verwechselbare Art. Einen ganzen Acker voll gab's da.


    25: Tricholoma cingulatum = Beringter Erdritterling

    Ein Weidenbegleiter. Und - wunderlich - eine sehr leicht erkennbare Ritterlings - Art.


    26: Tricholoma imbricatum = Feinschuppiger Ritterling

    Durch den schuppigen Hut ebenfalls sehr charakteristisch, die anderen Braunen aus dem Kiefernwald haben glatte oder streifige Hutoberflächen.


    27: Tricholoma lascivum = Widerlicher Ritterling

    Ein Buchenwaldbewohner mir anfangs süßlich - pissigem, im Anschnitt dann auch etwas mehligem Geruch.


    28: Tricholoma stiparophyllum = Birkenritterling

    Ein recht großer Pilz bei Birken mit staubig - erdartigem Geruch, kaum mehliger Komponente.


    29: Tricholoma populinum = Pappelritterling

    Auch ein Mehlgeruchler, unter den Braunen eine der wenigen Arten, die ich mir zu erkennen zumute. Wenn er einigermaßen typisch (kräftig, kurzstielig, hell, direkt in Satmmnähe von Pappeln wachsend) ausgeprägt ist.


    30: Volvariella pusinella = Kleinstgrauer Scheidling

    Nicht wundern: Die Namen gibt es nicht. Ist halt so einer, den ich weder makro- noch mikroskopisch einer der beiden Arten (V. pusilla & V. murinella) eindeutig zuordnen kann. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ja, Uli, ist es. :)
    Jürgen sei dank. Gutes Angebot und gutes Mikro, wie es scheint.


    Juliane, wie war das mit dem Wetter und der Kleidung? ;)
    Übrigens: Viele Becherchensucher, die ich kenne, die haben Knieschoner an oder sitzen gemütlich auf so einem Schaumgummi rum.
    Ist eigentlich ganz meditativ. Auch um die Jahreszeit.


    PS.: Danke, Karl!
    Jetzt habe ich ihn gefunden, da will ich ja auch wissen, was es ist. ;)
    Und das mit den Nachweisen ist ja bei vielen der kleinen, unauffälligen Pilze so. Mit Rindenpilzen etc klappt das auch. Da gibt es einiges, was wenig nachgewiesen, aber im Grunde nicht selten ist.



    LG, pablo.

    Hallo, Mario!


    OK, ok! :)
    Du wirst schon recht haben, aber ich sehe halt so gerne Pilze mit ihren Merkmalen.
    Ist ja kein B - Rätsel hier. ;)
    Den Fund an Birke hatte Stefan (Climbingfreak) dokumentiert,
    an Rotbuche habe ich ihn schon gefunden.
    Das geht also wirklich, auch wenn Kiefer natürlich das Hauptsubstrat ist.



    LG, pablo.

    Hallo, Eike!


    Ich denke, da musst du dir keine Soregn machen, daß das falsch verstanden wird.
    Ich lese da einen sehr offenen, aber auch extrem kritischen Text.
    Selbstkritisch, aber auch mit einer harrschen Kritik an einer Generation oder einer Lebensweise, die eben für Manche tatsächlich in den Untergang führt.
    Es ist gruselig, erschütternd auch, aber vielleicht muss das so sein, um auzurütteln.


    Da ist eine Dialektik, die die Ausweglosigkeit zwischen Versumpfen in Drogen auf der einen, und dem Anspruch der Straße in einer kriminellen Gruppe zeichnet.
    Das Bild ist ein sehr hoffnungsloses, das muss man sich schon mal vor Augen führen.
    Was da mit Menschen passiert, wenn die einzigen Alternativen ("Crackstein" / "Ehrenmord") entweder Selbstzerstörung oder die Zerstörung anderer sind.


    OK, ich werde immer noch kein Freund dieser Texte oder der Musik, aber sich mit dieser Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung auseinanderzusetzen, kann für das Verständnis der Welt in der wir leben nicht schaden.


    Ob es was in einem Pilzforum zu suchen hat, ist fraglich.
    Aber manchmal muss man damit wohl auch irgendwo hin.


    Und ich finde es wichtig, daß du dich mit dem, was in deinem Leben schief läuft, kritisch auseinandersetzt.



    LG, pablo.

    Hallo, Leute!


    Das fällt mir allerdings schwer zu glauben.
    Der erste gefundene Moosbecherling soll zugleich ein Erstnachweis für Deutschland sein? 8|
    OK, man soll nichts ausschließen.


    Wenn man Lamprospora und Neottiella ausschließen kann, dann ist O. neerlandica wohl schon nah dran. Oder ein Treffer.
    Ich hatte ja auf der Eckstein - Seite die Octospora - Arten durchgeklickt.
    Alle ausgeschlossen mit warzigem oder stacheligem Ornament, dann die ausgeschlossen, wo Sporenmaße oder auch die Form (schmalelliptisch, fusiform) nicht passt.


    Viel blieb da nicht übrig.


    Die Benkert - Arbeit nehme ich mir noch vor, danke dafür, Nobi! :thumbup:


    Das Moos bekomme ich raus.
    Da muss ich noch mal hin, aber das ist kein Problem.
    Das Gebiet wird derzeit vom NABU bearbeitet, diese spezielle Düne aber wohl nur am Rande.
    Der Mitarbeiter, der dazu auf Fundlisten scharf ist, kann mir zur Not sicher auch bei der Moosbestimmung helfen. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo & Ralf!


    Oh ja, richtig sehen tut extrem gut.
    Porlinge sind immer noch knifflig, aber solche Becherchen sind ein echtes Vergnügen. :)
    Nur mit der Performance Knipskamera durch Okular bin ich noch unzufrieden. Da muss vielleicht doch mal ein anderes Bildaufnahmegerät her.


    Abgesehen davon:
    Zum zuschicken hätte ich noch knapp ein halbes Apothecium, Ralf. Ich denke, das lohnt nicht. Von den zwei Mitgenommenen ist einer verschütt gegangen, der andere wurde zerstückelt.
    Aber an der Stelle bin ich gerne mal wieder, da ist auch im Moment einiges los.


    Es gibt ja eine schöne Seite zu Moosbecherchen.
    Bezeichnenderweise nennt die sich:
    OCTOSPORA.DE
    :)
    Der Schlüssel fehlt da noch, aber die Namen der Leute, die da dran arbeiten machen Hoffnung, daß das alles Hand und Fuß hat.
    OK, ich habe noch nicht alles durch, gerade Lamprospora muss ich noch durchgucken, aber bislang gefiel mit >Octospora neerlandica< ganz gut.
    >Hier bei Asturnatura mit Mikros<.
    Sporengröße, -form und -ornament passt, Standort und Aussehen des Bechers auch. Mal sehen, ob sich noch was Besseres da finden lässt.


    Bei Lamprospora retispora passt es - wie du schon sagtest, Ralf - nicht 100%ig. Zumindest nach den Vergleichen, die ich bisher gesichtet habe (Standort, Sporenform (etwas runder), Ornament etwas anders).



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Gerne ergänze ich auch noch ein Bildchen:

    Hier auch mit typisch aufschuppender Hutoberfläche.


    Interessant dazu sind vielleicht auch die Kristalle in der Lamellentrama:


    Und relativ kleine Sporen ohne Einschnürungen.



    LG, pablo.

    Hallo.


    In seltenen Ausnahmefällen wurde Phaeolus schweinitzii auch schon an Birke und Rotbuche gefunden.


    Anhand der Bilder ist hier aber eine sichere Bestimmung nicht möglich. Auch wenn es eine gute Spur ist, hier sind einfach zu wenige Merkmale erkennbar.



    LG, pablo.

    Hallo, Dieter!


    Ganoderma pfeifferi soll nicht auffällig riechen (also wohl typisch porlingsartig säuerlich), G. resinaceum riecht - vor allem getrocknet - ziemlich stark aromatisch - fruchtig. Und hat dann auch fluffig leichtes Fleisch.


    Brutzeltest ist im Grunde eine ganz einfache Sache. Und dient dem Nachweis, ob ein Pilz Harz in der Hutkruste einlagert. Was eben manche Arten machen, und manche nie.
    Dazu einfach mal eine Flamme (Feuerzeug) an die Hutkruste halten und warten. Wirds nur schwarz und schwelt, dann kein Harz. Fängt es an zu brutzeln und Blasen zu schlagen, dann Harz ja.



    LG, pablo.

    Hallo, Freunde der Moosbewohner!


    So endlich hat's geklappt. Erstmals einen selbst gefunden.
    Auf dem Kamm einer Sanddüne bei Mannheim, neben und an Moosen, die im Bereich der Fruchtkörper auch etwas gammelig aussahen. Vergesellschaftet mit Arrhenia spathulata, Omphalina pyxidata, Deconica montana, Tulostoma brumale, Galerina sp, Clitocybe sp, Entoloma sp.


    Fruchtkörper bis ca 2,5mm breit, jung am Rand weiß bewimpert, bei älteren FK keine Wimperchen mehr da. Keine Stiele gefunden.


    Sieht so aus:

    Asci 8-sporig, Paraphysen kaum keulig verdickt, apikal in H2O mit einigen bunten Tröpfchen:


    Sporen erscheinen in H2O glatt, sehen aus wie Spiegeleier (manchmal mit "Doppeldotter"), ziemlich breitelliptisch, zwischen 16 und 19 µm lang:

    Paraphysen in Melzer:

    Da meint man auf den Sporen schon zu erahnen, daß die nicht glatt sind.
    Asci in Melzer:

    Also absolut I-.
    In BWB sind die Sporen dann erkennbar aderig ornamentiert:



    ...und ich habe bislang keine Ahnung, wo ich den hinstellen darf.
    Bislang überprüfte Optionen gefallen mir nicht ganz (Sporen zu groß, anders ornamentiert, schmaler,...).
    Kann man da was mit anfangen?



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ich wäre mir da nicht so sicher bei einjährig vs. mehrjährig.
    Dazu finden sich wiedersprüchliche Angaben. Besser macht man die Unterscheidung von G. resinaceum und G. pfeifferi an soliden Kriterien wie Tramafarbe, eventuell Geruch und Kompaktheit des Fleisches fest, sowie natürlich am unterschiedlichen Aufbau der Hutkruste. Letzteres geht aber mikroskopisch.


    Bei den hier vorgestellten Pilzen sehe ich aufgrund der hohen optischen Variationsbreite der einzelnen Arten keine Chance auf eine sichere Bestimmung. Das sollte man mal systematisch angehen: Also erstmal Brutzeltest, dann Schnittbild Bitte vollständig, nicht nur Ausschnitt).


    Nr. 4 wäre zu vergleichen mit Phellinus torulosus.



    LG, Pablo.

    Hallo, Karl!


    Da hätte ich aber auch Schwierigkeiten, eine Top - ten Auswahl zu entscheiden.
    Zum Glück habe ich aber auch nicht so schöne Bilder und lasse es einfach.
    Aber diese Auswahl hier, die hat's in sich.
    Tolle Sache, da gucke ich mir gerne auch noch die Top - 50 an. ;)



    LG, pablo.

    Hallo, Heide!


    Wunderbar, dann passt das ja nun. :thumbup:
    Zum Austernwachstum habe ich diffuse und verwirrende Erfahrungen gemacht.
    Das erscheint mir weitestgehend unberechenbar.
    Manchmal findet man kleine Knöpfchen, geht drei Tage später hin und sieht riesige Schlappen, die schon zäh sind.
    Oder es passiert zwei Monate lang gar nichts.
    An einer bestimmten Witterung konnte ich das nicht festmachen.
    Und das passiert bei Pleurotus ostreatus das ganze Jahr über, nur daß im Sommer die kleinen Fruchtkörper halt rasch aufgegessen sind (von Waldbewohnern), wenn sie eine längere Entwicklungspause einlegen.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Man sollte aber im Auge behalten, daß die meisten Satlinge bodenvag sind. Sich also um den Kalkgehalt des Untergrundes gar nicht scheren. Dieser hier mag kalkhaltige Böden bevorzugen, aber ausschließen sollte man gar nichts. BVor allem, weil andere, sehr ähnliche Saftlinge eben auch an solchen Standorten wachsen können. ;)



    LG, pablo.

    Hallo.


    Eigentlich hatte ich mich nur über den Nestling gefreut, dann über das Thema und die hübschen Heftnabelinge. Daß Advent ist, hatte ich fast vergessen. Oder hätte ich vergessen können, wären da nicht irgendwelche B-Rätsel.
    Karl - Heinz überbieten?
    Das ist wohl ziemlich aussichtslos. Und auch ganz und gar nicht mein Anspruch. Ich mag die Bilder und bei so guten Motiven ist mir dann auch nicht wichtig, von wann sie denn sind. :)



    LG, pablo.