Beiträge von Beorn

    Hallo, Karl - Heinz!


    Das sieht aus wie Hygrocybe calciphila. Ohne Gewähr, weil ohne Pilz in der Hand und ohne Mikro, ist ja klar, aber das wäre schon das typische Aussehen dieser Art.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Dritter Advent?
    Wasn das? 8|
    Morgen vor zwei Jahren habe ich im Odenwald Nidularia deformis gefunden.
    Und heute zum zweiten Mal:

    Im Dossenwald bei Mannheim.


    Frohen Advent euch Pilverrückten!



    LG, Pablo.

    Hallo, Wiltrud!


    Das ist wohl entweder Lentinellus vulpinus oder Lentinellus flabelliformis.
    Wobei bei L. flabelliformis eventuell je nach Autor was Anderes gemeint ist bzw. noch weiter getrennt wird.
    Ohne Mikroskopie wird sich das aber ohenhin nicht sicher klären lassen.
    An Nadelholz können beide Arten vorkommen.



    LG, pablo.

    Hallo, Uli!


    Nicht daß du denkst, ich wäre wegen Saftlingen auf die Wiesen gezogen.
    Um Himmels willen, Nein!
    Adermooslinge sind der neue Stoff. Und die gehen noch ganz gut.
    Aber sei froh, daß du den Blauen im Letzten Jahr abgepasst hast.
    In diesem Jahr habe ich entsprechende Kriechtour Dutzende Male gamcht, Ausbeute insgesamt: Ein verkümmerter Fruchtkörper...


    Aber du hast recht. Genug davon. Stammzeit für Pilze.
    Ein kleines Preview hatte ich letzte Woche: Leucogyrophana mollusca, Serpula himantioides und Auriporia aurulenta an einem Stamm. Ist auch nicht schlecht, den hätte ich dir gerne geschickt.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Dann passt Roßhaarschwindling jedenfalls viel besser, wenn er nicht charakteristisch gestunken hat. :thumbup:


    Bei kleinen, pleurotoiden Pilzen ist immer auch an die Gattungen Crepidotus (Stummelfüßchen), Hohenbuehelia (Muscheling) und ein paar weitere Kleingattungen zu denken.
    Hier würde ich als Alternative zu Panellus erstmal nur Crepidotus sehen. Auch wegen dem Substrat (Nadelholz). Die Farbe des Sporenpulvers ist da ein sehr gutes Merkmal zur Trennung.



    LG, Pablo.

    Hallo, Uli!


    OK, das soll ein Zeichen sein.
    Dann stelle ich jetzt auch um. Obwohl ich heute noch Saftlinge gefunden habe.
    Ab morgen sind dann aber Baumstämme dran.
    Oder ich bleibe im Warmen sitzen und gucke mir an, was du auf den Baumstämmen findest.


    Die kleinen rasig gedrängten orangenen bis orangeroten Kugeln zB sollten Nectria sein, Nectria peziza (Becherförmiges Pustelpilzchen) sieht jedenfalls so aus.



    LG, Pablo.

    Morgen!


    Ripartites finde ich schon mal ganz gut. :thumbup:
    Mikroskopie steht nicht zur Verfügung? Damit wäre das rasch abgesichert.


    Krieglsteiner (Großpilze BWs) stellt R. metrodii übrigens zu R. tricholoma.
    Wenn als Trennmerkmal tatsächlich nur die Ausprägung der Bewimperung und hier und da eine abweichende Färbung dokumentiert ist, müsste man das tasächlich synonymisieren.



    LG, Pablo.

    Morgen!


    Der Milde Zwergknäueling ist natürlich nur dann einer, wenn das Sporenpulver weiß ist.


    Und bei der Nummer 3 würde mich noch interessieren:
    Die Pilze rochen extrem intensiv nach verfaulendem Kohl?
    Wenn ja, was sollte das dann sein, wenn nicht der Nadel - Stinkschwindling (der aktuell auf Gymnopus perforans hören soll)?
    Die Art ist zu mancher Zeit in Nadelwäldern so häufig, daß man sich ohne Mundschutz da kaum bewegen mag.
    Und ich behaupte, die Längenangaben zum Stiel, die man oft in der Literatur findet (so etwa 2x Hutbreite) stimmen nicht, weil das geht auch deutlich länger. Ich meine auch, die sowohl auf Nadelstreu, als auch auf Holzstückchen wachsen zu sehen.
    Oder es gibt da noch einen anderen Kohlstinker, von dem ich bislang nichts weiß. :/



    LG, Pablo.

    Moin, Carsten!


    Da würde ich mich auch anschließen: Chlorophyllum molybdites. :thumbup:
    Glatter Stiel, Röten ist auch erkennbar, und grünliche Lamellen sind schon mal ein guter Hinweis.
    Eventuell noch eine nah verwandte Art aus der Gattung (Safranschirmlinge).


    Der Bovist sollte in die Verwandschaft von Calvatia gigantea (Riesenbovist) oder in die von Lycoperdon utriforme (Hasenbovist) gehören. Da habe ich aber keine Ahnung, was auf den Phillippinen so vorkommt.
    Leider ist das Schnittbild etwas verrutscht, so daß man nicht erkennen kann, ob es da nun eine Trennlinie zwischen Stielteil und Gleba gibt, oder es doch mehr oder weniger eins ist.



    LG, Pablo.

    Morgen!


    Auf dem Stumpf mit den Samtfüßchen sind auch noch ganz viele ganz andere Sachen drauf, Juliane.
    Aber das wird mit Handykamera wahrscheinilch schwer festzuhalten.
    Also nur für deinen eigenen Spaß: Du kannst dir all die kleinen, bunten Punkte auf solchen Stümpfen ruhig mal genauer ansehen. Vielleicht auch mit LUpe.
    Das ist oft wirklich hübsch.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Interessant. Und ziemlich knifflig, wie es scheint. In dem Bereich wird recht wenig sequenziert, kann das sein? Man soll natürlich nicht an dieser Methode kleben bleiben und blind für die Morphologie werden, aber einm hilfreiches Instrument kann es ja schon sein.



    LG, Pablo.

    Hallo, Dieter!


    Jetzt musst du nur noch herausfinden, was gegen die von Ingo vorgschlagene Art spricht. Außer daß A. lividopallenscens in thermophile Buchenwälder gehört, meine ich.
    Da muss es auch noch morphologische Unterschiede geben.
    Rotbraun fleckendes Velum (Scheide, Hutvelum) wäre schon mal ein Punkt.
    Da müssten wir bei A. submembranacea schon einen guten Grund haben, warum der sowas machen soll, was eigentlich zu einer anderen Art passt.



    LG, pablo.

    Hallo, Dieter!


    Ich denke, das mit der Beschaffenheit der Röhren ist eher dem Alter geschuldet. Da können Bakterien, andere Pilze und werweißwas dransitzen und ihr eigenes kleines Festmahl halten, mit einem typischen, gleichmäßigen Aussehen darf man in dem Alter des Pilzes nicht mehr rechnen.


    Für die Nadelbaum - Problematik habe ich momentan keine Lösung, aber eben darum muss man sich auch in der Gattung Albatrellus umschauen. Dort sind auch Symbiosen mit Laubbäumen möglich. Oder ich habe für Boletopsis nicht alle Informationen,weil ich nur die ökologioschen Angaben aus "Großpilze Baden-Württembergs" verglichen habe.


    Beim Stiel kann es schon sein, daß er reduziert ist. Ich würde aber wetten, daß da etwas vorhanden ist. Die Popren laufen am Stiel herab, das kann dann etwas irritierend sein.


    Wenn du Bilder aus dem Netz "zitierst", dann gib bitte immer wenigstens einen Link zum Originalbild an (Datenschutz!). In dem Fall musst du das Bild auch nicht hier einbinden.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Viel interessanter als der Stand der Datenbanken wäre natürlich Zottos Einschätzung zu dem Pilz bzw. zur Synonymie.
    Bei den Datenbanken ist ja Vieles Kraut und Rüben, am besten hält man sich da doch an jemanden, der in dem entsprechenden Bereich forscht, daran arbeitet, die Literatur kennt und die Situation somit sehr viel besser abschätzen kann, als jemand, der nur Hinweise in eine Datenbank einpflegt.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Wenn man Clitocybe phyllophila und Clitocybe cerussata (oder Clitocybe krizii-josephi, da sollte man sich eher mal über Synonymie unterhalten), trennen will, dann trennt man vorwiegend über die Farbe des Sporenpulvers.
    Bei C. cerussata / C. krizii-josephi ist es rein weiß.
    Also kann man das hier schon mal ausschließen.


    Clitocybe phyllophila ist aber aus meiner Sicht auch was anderes als das, was da auf den Bildern zu sehen ist.
    Hutdurchmesser 1,5 bis 4 cm?
    Da müsste man bei C. phyllophila schon von einer Wachstumsstörung ausgehen, in diesem Fall Zwergenwuchs.


    Das Sporenpulver sieht auf meinem Monitor übrigens ziemlich dunkel aus.
    Über dem Schwarz schon fast goldgelb, über dem weiß irgendwie ockerbraun. Auf der Seite liegt es aber auch ganz schön dünne, vielleicht kann man es noch etwas zusammenschieben.


    So insgesamt könnte das für mich fast ein Trompetenschnitzling (Tubaria furfuracea) sein.



    LG, Pablo.

    Hallo, Gerd!


    Sehr schöne Bilder mal wieder! :thumbup:
    Ähm...
    Du hast nicht zufällig die Sporen vom Riesenbovist gezählt? Das würde mich mal interessieren, wie viele in so einem Fußballgroßen (also durchschnittlichen) Gerät stecken.



    LG, pablo.

    Hallo, Peter!


    Ich bin mir bei der Abbildung beim Tintling gar nicht so sicher, ob das nicht Pluteus nigrofloccosus ist.
    Schau dir mal die Bilder von Matthias >im Portrait< an. Der kann auch mal etwas samtig am Hut sein.
    >Pluteus umbrosus< ist aber wirklich überall schuppig.
    Auf das Substrat kann man sich nciht zu 100% verlassen.
    Deine Pilze sind aber für mich ohne Zweifel P. umbrosus. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Zum vermuteten Graublatt kann ich nichts sagen.
    Da habe ich keine Funderfahrung.


    Clitocybe sinopica hat vor allem eine matte, filzige Hutoberfläche und kurz herablaufende Lamellen. Und natürlich einen intensiven Mehlgeruch.
    Ich bezweifle allerdings, daß die Art ein klassischer Brandstellenbewohner ist. Und wie alle Pilze ist auch immer etwas später im Jahr möglich.
    Fund vom 15.07.2014 auf einer Wiese unter Eiche, definitiv kein Kontakt zu verbranntem Holz (Friedhofsgelände):


    Pholiota highlandensis kann gut passen. Oft findet man Bilder, auf denen die Art recht hell ist bzw. nur eine dunkle Hutmitte und sehr helle Hutränder aufweist. So geht aber auch:

    Gefunden auf Brandstelle im Dezember 2013, Kaiserstuhl.



    LG, pablo.

    Hallo.


    Ich würde mal die Brille wechseln, Pablo und dieses komische Ding nochmals und völlig unvoreingenommen betrachten. :cool:


    Hm, ja.
    Das habe ich schon ein paar Mal probiert.
    Also mir das Bild mehrmals zum ersten Mal angeschaut.
    Das Ergebnis ist immer das Selbe, aber das heißt ja nicht, daß meine Schlussfolgerung stimmen muss.


    In der Tat habe ich einen Favoriten.
    Der ist es aber wahrscheinlich nicht.
    Die Art kommt in Deutschland normalerweise nicht vor, ich glaube zwei oder drei Streufunde, das wars.
    Kann etwas bedeuten, muss aber nicht.
    Wie war das nochmal mit der Herkunft der Bilder?
    Müssen es Pilze aus Deutschland sein, oder ist zB auch Süditalien oder Marokko eine Möglichkeit? Oder Österreich wenigstens?


    Zitat


    Übrigens, @ Pablo, deine dezidierten spekulativen Überlegungen haben mir doch geholfen


    Immerhin, Abeja.
    irgendjemand muss den Pilz ja knacken.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Eben, das war einige Zeit auch mein Problem.
    Daß die meisten Hüte in der Mitte dunkler sind als am Rand.
    Aber es geht durchaus auch anders.
    Einmal so wie Mario schreibt, aber auch noch mal anders.
    Das Problem bei deiner Theorie, Mario: Wie kommt das Sporenpulver unter den Schleim?
    Und warum ist das auf der rechten Seite in großen Teilen weiß, wenn das Sporenpulver so dunkel braun ist?



    LG, pablo.

    Hallo.


    OK, ich kann ja meine 0,3 Gedanken dazu mal notieren, ohne allzuviel zu verraten (wie auch?).
    Links ist der Hut einesn Pilzes zu sehen. Wohl ein Röhren- oder ein Lamellenpilz. Bei Leistlingen, Stachelingen und Porlingen würde jeweils etwas nicht passen.
    Der Hut liegt auf der Seite, also um 90 ° gedreht. Der Hutrand ist ganz links am Bildrand. Den sollte man sich auch mal genau angucken, denke ich. Der ist ja weder glatt noch gerippt.
    Also wir sehen den Hut des Pilzes von der Seite. An einer Stelle drückt er vielleicht gegen etwas. Kann das sein? Liegt er vielleicht in einer Plastedose oder einem Glas?
    Jedenfalls kann man unschwer erkennen, daß die Oberfläche sowas von schleimig ist. Und glatt. Da sind keine Schuppen, auch Fasern lassen sich nicht erkennen, noch nicht mal eingewachsene.
    Dann sind da die Farben. Wunderlich, oder?
    Interessanterweise gibt es einen Haufen Pilze aus diversen Gattungen, die marmorierte oder scheckige Hüte haben. Nicht alle davon triefen von Schleim. Und die meisten davon werden zu Hutmitte hin dunkler, nicht zum Rand!
    Also was soll dieses Marmorierte, das Gescheckte, was besonders am Hutrand so auffällig ist?
    Was sehen wir da?
    Und wie ist es mit dem unscharfen Krempel in der rechten Bildhälfte in Einklang zu bringen?



    LG, Pablo.

    Hallo, Stefan!


    Du weißt ja, die Vorweihnachtszeit...
    Vielleicht sollte man das Rätsel künftig auf einen Zeitraum verlegen, wenn nicht alles auf einen losbricht und kein Mensch Zeit hat.
    Ist halt schon etwas zeitaufwendig, dieses hier.


    Jedenfalls: Ja, auf der rechten Bildhälfte ist auch etwas.
    Ich bin mir nicht sicher, aber es könnte etwas ganz und gar Unscharfes sein. Es ist schwer, da eine Struktur rauszulesen.
    Die wichtigste Frage ist aber:
    Gehört es dazu oder nicht?


    Möglichkeit 1: Es hat nichts mit dem Rätsel zu tun. Dann könnte es ein zerknülltes Taschentuch oder sonstwas sein, womit jemand versucht hat, den unglaublichen Gelibber von dem Dingens links im Bild abzuwischen. Übrigens erfolglos.
    Möglichkeit 2: Es gehört dazu. Dann bleibt aber die Frage, ob es zum selben Fruchtkörper gehört, oder zu einem anderen Fruchtkörper der gleichen Art. Und, warum es so unscharf ist. Aber das erklärt sich von selbst: Wäre es scharf, dann wäre das Rätsel womöglich ganz leicht zu lösen.


    Ganz abgesehen davon, kann man sich ja mal überlegen, was das auf der linken Bildhälfte ist, wie rum es gehört und was man da eigentlich sieht.
    Soll ich weiter schreiben?


    PS.:
    Ist schon mal jemandem aufgefallen, daß Auriporia aurulenta wunderhübsche Lamprozystiden hat? Die total gnolmig aussehen. Und auch irgendwie Gloeozystiden, aber die werden in meiner Literatur gar nicht erwähnt...?



    LG, pablo.

    Morgen!


    Schöner Avatar übrigens, Hans.
    Wusstest du, daß das entsprechende Getränk bei Heidelberg zusammenbebraut wird?


    Nun mal zum letzten Pilz:
    Habt ihr den alle, oder sollen wir uns mal darüber unterhalten?



    LG, pablo.

    Hallo, Hans - Peter!


    Ja, das ist normal.
    Auch bei anderen Stäublingsarten kann das passieren, die verbrauchten Fruchtkörper überdauern oftmals den Winter. Im nächsten Jahr sind sie bis ins Frühjahr hinein zu finden. Das Aussehen wird zunehmend verknittert, aber gerade die Birnen sind schon sehr dauerhaft.



    LG, pablo.