Beiträge von Beorn

    Hallo, Sepp!


    Ich denke ja, das stimmt schon auf jeden Fall, was du da zeigst.
    Wie du schreibst, kommt es bei Ritterlingen ja sehr auf die makroskopischen Merkmale an, weil sich mikroskopisch wenig klare Trennmerkmale finden. Insofern sind auch etwas zu große Sporen wahrscheinlich kein Problem, bei so einer typischen Erscheinung. :thumbup:


    Gefällt mir auch, wenn ihr bei solchen Funden dann die Belege weiterreicht.
    So soll mykologische Arbeit sein, und wir haben noch unseren Spaß dabei mit den tollen Bildern. :)



    LG, pablo.

    Morgen!


    Das Waldhof - Stadion ist zum Glück ein Stück weg von meiner Wohnung.
    Ich war da auch erst ein Mal auf einem Spiel, das war allerdings ganz nett.
    Wurde nicht verschlägert. ;)


    Übrigens: Zhaunphaele sind schon irgendwo versteckt, glaube ich. Aber da muss man so viel zwischen den Gnolmen lesen, da fehlt mir einfach die Zeit.
    Und verstehen würde ich sie sowieso nicht. Ich warte immer noch auf den Gnolm, der da ja mit der Lösungsliste die Runde machen soll.


    Aber eigentlich brauche ich das alles nicht mehr. Auch die Macht nicht.
    Anna hat vorhin versprochen, bei jedem Pilz noch die Sequenzen dazuzuschreiben. :thumbup:



    LG, pablo.

    Moin, Moin!


    Ich habe nicht ernsthaft die Messungen bei dem abgebildeten Präparat durchgeführt. Messen in Kongo ist ohnehin nicht so das Wahre, glaube ich.
    In einem Wasserpräparat lagen die zwar auch durcheinander, aber ein paar findet man ja immer, die einigermaßen gerade auf der Seite schwimmen. ;)


    Interessant, daß die Art sich wohl etwas ausbreitet. Das wird weiter verfolgt.
    Allerdings schienen auch andere Lepisten in diesem Jahr oft aufzutreten, allen voran ja Lepista personata (nur ich finde den nicht).


    Wenn du den so kennst, Andreas, dann akzeptiere ich das gerne so. Wäre ja auch mein Favorit gewesen, wenn mnich der büschelige Wuchs nicht so gestört hätte.


    Vielen Dank euch allen!



    LG, Pablo

    Hallo.


    Nagut, wenn man da eine starke Ähnlichkeit zwischen Nebelkappen und Reizkern sieht, dann müsste ich jetzt hier eine etwa 100 Arten lange Liste an verwechselbaren Giftpilzen hintippen. ;)


    Aber ich denke, es ist schon richtig so: Nebelkappen können nicht zum verzehr empfohjlen werden. Nicht nur wegen individueller Unverträglichkeit, sondern auch weil es nicht abschließend geklärt ist, wie das mit der Genverändernden (und damit krebserregenden) Wirkung mancher Inhaltsstoffe aussieht.


    Übrigens:
    Besonders aufpassen sollte man mit diversen giftigen Rötlingen (Entoloma, insbesondere Entoloma sinuatum), weiteren teils stark giftigen trichterlingen und auch meist giftigen Ritterlingen. Da gibt es schon unangenehme Verwechslungsmöglichkeiten, wenn man die arten eben nicht kennt.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Wahrscheinlich habt ihr ja recht.
    Aber auch hier irritiert mich der Lamellenasatz auf dem letzten Bild. Das würed ich auch bei jungen Austern anders erwarten, nicht so aprupt endend.
    So einen Lamellenasatz kenne ich zB von Pseudoclitocybe cyathiformis (Kaffeebrauner Gabeltrichterling).



    LG, Pablo.

    Hallo, Martin!


    Ausgezeichnet!
    An die Ähnlichkeit zwischen Pfirsichtäubling und Grünem Knolli hatte ich noch gar nicht gedacht. Das sollte man im Auge behalten, auf den ersten Blick sehen die sich schon sehr ähnlich. Wenn man eben nicht auf die Merkmale achtet (Fleischbeschaffenheit, Hutoberfläche, Geruch, Scheide, Ring), sondern nur oberflächlich nach dem Aussehen geht.



    LG, pablo.

    Hallo, Sepp!


    Großartige Aufnahmen. :thumbup:
    Und natürlich interessiert das immer. Bitte gerne mehr davon. ;)


    Bestimmst du Ritterlinge nach Riva oder nach FNE4?
    Den T. bresadolanum hatte ich noch nie in der Hand, aber deiner passt ja wunderschön zu der Art, wie sie Christensen und Heilmann-Clausen in FNE4 beschreiben.
    Wahrscheinlich ist der ja schon selten, aber ob er nicht auch öfter mal verwechselt wird? Der Tiger und die beiden rötenden Erdritter wären da ja Kandidaten...



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ich würde da wirklich das Substrat vernachlässigen und nur nach den morphologischen Merkmalen gehen.
    Ich überlege gerade, ob ich Austern an Nadelholz schon hatte, bin mir nicht sicher, glaube aber schon.
    An eher dünnen Ästen und auch kaum mehr als daumendicken Zweigen aber durchaus, das ist mir schon untergekommen.


    Zum Lamellenansatz: Herablaufend ist ja nicht gleich herablaufend.
    Als Beispiel mal der Gelbstielige Muschelseitling: Auch der hat herablaufende Lamellen. Aber der Ansatz ist doch ganz anders als beim Austernseitling. Sie laufen kürzer herab und enden alle in einer Linie, eben so abrupt wie oben auf den Bildern. Wie mit dem Lineal gezogen.
    Austern machen das nicht, da laufen die Lamellen weiter am Stiel runter und das auch recht unregelmäßig lang. eine scharfe Trennlinie, wo die Lamellen aufhören lässt sich da eigentlich nicht ziehen.



    LG, pablo.

    Hallo, Jörg!


    Ich sehe, was du meinst.
    Also so auf dem Holz sollte man einen Märzschneckling nicht erwarten.
    Auch wenn ich gar nicht so sicher bin, ob der wirklich eine reine Kalkart ist.


    Aber nochmal zum Austernseitling: Dieser Lamellenasatz wundert mich schon. dabei finde ich es wenig überraschend, daß der an Lärche wachsen kann. Der besiedelt ja im Grunde so ziemlich jedes Holz, von daher wäre das nicht mein Problem.



    LG, Pablo.

    Hi nochmal.


    Das ist freilich eine Sache, wenn diese Pilze eben direkt an Holz saßen. Hygrophorus marzuolus ist ja ein Symbiont. Zwar wissen wir von Maronen, Gallenröhrlingen, Kartoffelbovisten uvm, daß die auch gerne mal "auf Holz" wachsen, aber die Frage ist, wie das hier aussieht.
    Du hast nicht zufällig noch ein Bild, wo man die mit dem Holz verwachsene Stielbasis sehen kann, Jörg?



    LG, pablo.

    Hallo, Jörg & Stefan!


    Ich weiß es nicht.
    Mir will der Lamellenasatz (wie mit dem Lineal gezogen) und die Farben (insbesondere graue Lamellen und grauer Stiel) einfach nicht für einen Austernseitling gefallen. Gerade der Lamellenansatz dürfte fast ein Kill sein. ;)


    Deine Idee würde mir schon gefallen Stefan. Aber ohne den mal in der Hand gehabt zu haben, muss ich mich da zurückhalten.



    LG, pablo.

    Hallo.


    Ich weiß nicht, liest hier noch jemand?
    Nobi hat die Erdzungen ja mittlerweile bestimmt. Steht im verlinkten Beitrag.


    Da war noch diese Lepista:

    Die ich mal längere Zeit zurückgestellt hatte. Die habe ich noch mal rausgekramt und >hier< vorgestellt.
    Irgendein wunderlicher Pilz eben.



    LG, pablo.

    Hallo, Leute!


    Ich versuche gerade, eine Altlast aus dem Sommer aufzuarbeiten.
    Die stammt noch von >Taunus - Treffen<.


    Den Pilz habe ich nciht selbst gefunden, bekam aber die Bestimmung aufs Auge gedrückt. Ich glaube, Verena ist schuld an der Misere. ;)
    Meine Notizen zum Fund:
    13.09.2014
    Taunus, Gebiet Hessenpark, ca. 470 m üNN; Wegrand im Fichtenhochwald;
    stark büschelig wachsend, Hüte teils mit Wasserflecken, nicht oder nicht erkennbar hygrophan, rötlichbraun, stark bereift;
    Geruch intensiv erdig, Geschmack mild;
    Trama fest, blassocker, bei Verletzung etwas rotbraun verfärbend;
    Lamellen abschiebbar, kurz herablaufend, recht gedrängt, rosabraun;
    Sporenpulver rosa, Sporen klein, elliptisch, auch mit neuem Mikro fast glatt, teils etwas rau, in BWB wie fein punktiert (aber nicht alle), dextrinoid, ca. 4-5,5 x 2,5-3,5 µm;
    HDS –“ Hyphen mit membranärem (teils auch vakuolärem? Bläschen?) Pigment, nicht inkrustiert;
    Schnallen vorhanden;
    keine Zystiden.


    Die Bilder dazu:










    Die Probleme dazu:
    - der büschelige Wuchs
    - die Sporen


    Zu den Sporen: Es kann sein, daß ich mir da was einbilde. Die Kamera packt es da eh nicht, aber was ich sehe, ist bei manchen Sporen eben nicht glatt. Das sind vor allem die Sporen, die noch an den Basidien hängen. Da sind nur aber nicht mehr Viele zu finden. Leider habe ich das Abwurfpräparat nicht aufgehoben und muss mir nun Sporen auf den Hüten zusammensuchen für vernünftige Ansichten.


    Insgesamt ist das alles nicht befriedigend.
    Darum hier mal ein weiterer Auszug aus meinen Notizen:
    Die Schlüssel und Beschreibungen in –žGroßpilze BWs–œ und in –žSydowia 36 –“ Studies in Lepista sect. Lepista–œ G. Gulden führen ins Leere bzw. zu –žLepista sp–œ.
    Nach GPBWs landet man am ehesten bei Lepista ovispora, die aber deutlich größere Sporen hat und sich auch in weiteren morphologischen Punkten (Farben, Habitus) stark unterscheiden muss.
    Nach FN schlüsselt man entweder zu Lepista martiorum, hier stimmt aber der büschelige Wuchs nicht, die Sporen sollen –žglatt–œ sein, ist aber bei so feiner Punktierung kaum definierbar.
    Schlüsselt man dann weiter, kommt man zu Lepista pseudoectypa. Hier allerdings sind die Sporen etwas zu klein. Auch zeigen die wenigen Bilder im netz einen völlig anderen Pilz.
    Ergo: doch Lepista martiorum.
    Erklärung: Bei FN muss man im Schlüssel eben von glatten Sporen ausgehen. Der büschelige Wuchs ist hier irrelevant.
    In GPBWs würde man zu der Art kommen, wenn nicht L. ovispora im Schlüssel verwirrend beschrieben wäre (–žRotbraune Art–œ), so daß man hier hängenbleibt, statt weiter zu schlüsseln.
    In Sydowia ist die Art nicht enthalten, weil eben nicht zu den büscheligen Lepistas gezählt.


    Irgendwie scheint mir aber außer dem büscheligen Wuchs doch alles zu Lepista martiorum zu passen. Insbesondere die doch meist glatten oder glatt wirkenden Sporen.


    Kennt sich jemand etwas mit der Gattung aus und weiß vielleicht Rat?



    LG, Pablo

    Boah! 8|


    Meinst du echt, Stefan?
    Ich kenne den zwar nicht (scheint ein Phantom zu sein), aber es ist nicht von der Hand zu weisen. Austern erkenne ich da auch nicht (siehe Lamellenasatz, Stielfarben).


    Und nachdem wir neulicha uch schon Maipilze bewundern durften: Möglich ist alles. Oder vielleicht eine verwandte Art?



    LG, pablo.

    Hallo, Martin.


    Der Boertmann ist das Standardwerk zu Hygrocybe, ich glaube da gibt es kaum bessere Literatur.
    Zu den Kristallen bei H. calciphila schweigt er sich aber aus, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.
    Bei Saftlingen kann man kaum nach dem Bodensäuregehalt oder Kalkgehalt gehen, da viele Arten absolut bodenvag sind.
    Ich denke aber, um in die Gruppe zu kommen (um H. miniata und H. calciphila) sind erstmal ein paar makroskopische Details von entscheidender Bedeutung: Lamellenansatz und Hutoberfläche. Die Hutoberfläche sollte jedenfalls unbedingt trocken und auch schuppig sein. Möglicherweise feinschuppig zumindest in der Hutmitte.
    Ansonsten müsste man auch mal in einer anderen Gruppe auf die Suche gehen. Es gibt ja genug weitere Arten mit trockenem Hut und Stiel mit orangenen bis rötlichen Farben.



    LG, pablo.

    Hallo, Helmut!


    Oha. 8|
    Zahlreiche ähnliche Arten?
    Ich hatte jetzt so ungefähr mit zwei gerechnet.
    Also außer Lentinellus flabelliformis noch mit Lentnellus vulpinus und mit Lentinellus omphalodes.
    Und ein paar weitere Namen, die da in der Peripherie auftauchen (L. micheneri gibt es glaube ich noch) in die Synonymie zu der einen oder anderen Art gestellt.
    Wobei L. omphalodes ja eher ein Pilz mit ausgeprägtem Stiel und ganzrandigen Hüten sein sollte.


    Welche Literatur wäre denn dazu zu empfehlen?



    LG, pablo.

    Hallo, Ralf!


    Da muss man mal schauen.
    Aber eigentlich möchte ich schon wissen, was genau nun alles auf dieser Düne wächst. Im grunde war ich ja erstmal zum Adermooslinge gucken draufgestiegen. Aber da fanden sich nur die gewöhnlichen Verdächtigen.


    Da gibt es so viele schöne Moose und Flechten und Gräser und dabei sicher auch einiges, was ziemlich selten ist.
    Ich fürchte nur, vor Jahresbeginn komme ich da nicht mehr drauf. Zu viel zu tun bis Weihnachten, und danach erstmal nicht zu hause.
    Aber wenn ich beim nächsten Mal mehr als 5 Fruchtkörper sehe, dann dürfen gerne ein paar mitkommen. ;)



    LG, pablo.

    Ah?


    War das jetzt schon zuviel?
    Im Grunde ist es doch nichts, was man auf den Bildern sieht und dazu mit einiger Blätterrei auch rausbekommen würde.
    Übrigens: Die Pilze haben auch keine biseriaten Asci!



    LG, pablo.

    Hallo, Gerd!


    Oh ja, die Diskussion kenne ich. Hat mir auch schon einiges geholfen und erklärt. :)
    Ganoderma pfeifferi hatte ich noch nicht in der Hand, Ganoderma resinaceum wächst im Luisenpark in Mannheim an einer Platane (wenn diese nicht gefällt wird). Im Frühjahr hatte ich da einen abgestorbenen Fruchtkörper aus dem Vorjahr.
    Dieser war ziemlich fluffig und leicht und roch schon ziemlich auffällig.
    Mikroskopisch hatte ich mich da anhand der Struktur der Hutkruste auch vergewissert.


    Im Sommer kam ein Fruchtkörper an der selben Stelle nach, bei dem ich keinen auffälligen Geruch festgestellt habe. Der stand mächtig im Saft und war zwar nicht gerade schwer, aber auch nicht auffallend leicht. Interessant war da, daß der ganze Fruchtkörper von Harz durchzogen schien. Hat man irgendwo gedrückt, klebten die Finger.
    Und bei dem kann ich garantieren: Definitiv einjährig.



    LG, pablo.

    Hallo.



    ..."bei Mannheim"...


    Ganz genau so ist es aber richtig.
    Aber Moment: Bei Dresden hatten wir den auch gesehen. Und bei Karlsruhe fand ich den wohl auch mal.
    Allen Funden gemein waren aber Keifernwälder auf sandigem, zumindest oberflächlich abgesäuertem Boden. Die Kiefern standen meist in Schonungen und waren noch nicht ausgewachsen.
    Der Boden jeweils auch nicht allzu trocken, die Standorte jeweils eher schattig.
    Das zumindest sind meine Erfahrungen dazu. Inwiefern das variiert, müsste man herausfinden.



    LG, pablo.

    Hallo, Leute!


    Oh.
    Interessanter Pilz. Kein B - Rätsel diesmal? Oder vielleicht doch?
    ich glaube aber ich weiß, welche zwei Gattungen du meinst, Craterelle.
    Ich würde fast denken, weitere Gattungen muss man da in Europa nicht auf dem Schirm haben. Da wäre sowas nur mehr als Wachstumsstörung zu finden.
    Bei den zwei Gattungen: In einer Gattung haben die Arten grob gesägte Lamellenschneiden, in der anderen fein gesägte.
    Die mit den Feingesägten Lamellenschneiden ist die einfachere Gattung. :evil:



    LG, pablo.

    Hallo und Willkommen, Helmut!


    Interessante Sachen hast du da im Vorgarten.
    Nur mit der Gattung (Armillaria / Hallimasch) kann ich mich bei der Wuchsform nicht anfreunden.
    Mein erster Gedanke wäre Würziger Tellerling (Rhodocybe gemina) gewesen.
    Dann müsste der Sporenabwurf aber Rosabraun sein.
    Oder hast du die sporen unterm Mikro gehabt? Dann zeig das ruhig mal her.
    Weitere Ideen (für Weißsporer) könnten sich vielleicht in der Gattung Leucopaxillus (Krempenritterlinge) finden.



    LG, Pablo.

    Hi.


    Na dann: Lasst es euch da gut gehen.
    Wunderbar sieht es ja aus. Ich muss zugeben, daß sowas schon auch ein Traum von mir wäre. Im Moment geht das nicht, aber irgendwann ziehts mich sicher auch mal raus aufs Land und in die Wälder.



    LG, pablo.