Beiträge von Beorn

    Hallo, Ditte!


    Donnerstag abend?
    Ich bin da. :thumbup:


    Bei Anna und Stefan weiß ich's nicht, von denen habe ich nichts gehört, seit die nach Korsika abgerauscht sind. Die lassen es sich hoffentlich gut gehen.
    Pilze habe ich heute versucht aufzuscheuchen, das sah sehr mau aus.
    Email folgt noch.



    LG, Pablo.

    Hallo, Helmut!


    ich bin froh, von dir (von euch!) mal wieder was zu hören. Du warst wenig aktiv in letzter Zeit, das macht sich bemerkbar.
    Ein neuer Hund ist eine prima Sache. Der von meinen Eltern ist auch kürzlich gestorben. Das hinterlässt eine Lücke. Ihr habt eure gefüllt, meine Eltern müssen noch überredet werden. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Matthias!


    Wow.
    Rötlinge? Saftlinge?
    Die sind früh dran. Aber kein Wunder vielleicht, bei dem kühl - regnerischen Wetter im Juni. Die dachten wohl schon, es wird Herbst.
    Einen tollen Garten hast du, der schleimfuß - Saftling jedenfalls fehlt noch in meiner Sammlung, obwohl das ja keine der ganz seltenen Arten ist.



    LG, Pablo.

    Ahoi!


    Oder ob ihr vielleicht auch zwei unterschiedliche Arten untersucht habt?
    Viele Pilze wohnen ja in WGs, kann also doch durchaus möglich sein, daß da zwei Arten an einem Fleck waren.
    Ich habe von Daldinia nicht die geringste Ahnung, aber sowas kann man ja mal in Betracht ziehen. Dann wären beide Bestimmungen ja korrekt.



    LG, Pablo.

    Hallo, Dieter!


    Mit der Variabilität hast du wohl recht. Auf >Dittes Seite< sieht der Pilz jedenfalls gar nicht mehr aus wie Tricholoma virgatum.
    Das hätte ich freilich gestern schon nachschlagen können. Es gibt aber noch einen anderen Ritterling im sauren Fichtenwald mit +/- spitzem Buckel, schlanker Statur und eher bräunlichen Farben. Müsste ich jetzt aber in FNE4 nachgucken, wie der hieß.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Glaubst du?
    Ich finde den dafür ja irgendwie doch deutlich zu feinschuppig und sehe auch kein Buckelchen in der Hutmitte (was aber schwer zu erkennen ist).



    LG, Pablo.

    Morgen!


    Ich finde nach wie vor die erste Frage, die im Gespräch war ganz gut: Ob der Pilz ein poroides Hymenophor ausbildet. Das würde doch die Sache schon mal wesentlich einschränken, oder?



    LG, Pablo.

    Liebe Melanie!


    Bei dir denkt man immer, daß du ohnehin nicht älter wirst, wenn man dich sieht.
    Trotzdem wünsche ich dir alles Gute, weiterhin beste Gesundheit und gleichbleibend robuste Kondition. Lass dich von deinem Mann und deinen Kids heute schön feiern und mit allen Ehren bedienen, das hast du dir verdient.


    Bleib wie du bist und behalt immer den Durchblick:

    Bei den Pilzen so wie bei allem Anderen.


    Ein wenig mehr Zeit würde ich dir wünschen, aber das kommt so wie es eben kommt.
    Dein Mikroskop wünscht sich sicher auch ein paar Stunden mit dir, aber Familie geht selbstverständlich vor.
    Der kleine Baumwoll-Blaugnolm, der mir neulich begegnet ist, will dich aber auch grüßen:



    LG, Pablo.

    Buongiorno, Mario!


    Alles Gute an dich und viel Glück, Gesundheit und Spaß für ein weiteres Jahr.
    Ich habe ien wenig das Gefühl, daß du in letzter Zeit ziemlich viel mit "anderen Dingen" beschäftigt warst. Hoffentlich sinds keine schlimmen Sachen, sondern eben das Übliche: Familiengeschichten (ist ja auch oft was Schönes) und Arbeit (kann ja auch was Gutes sein, wenn's gut läuft). Da drücke ich die Daumen, daß alles in Ordnung ist und sich für dich auch bald wieder mehr Zeit ergibt für Natur und Pilze. Bei gleichzeitiger Freude mit der Familie und Erfolg im Job, versteht sich.


    Machs dir bunt und spannend:



    LG, Pablo.

    Hallo, Hans!


    Wenn du der selben Fährt folgst wie ich, dann habe ich eine ungefähre Ahnung, was diese kryptische Botschaft bedeuten soll.
    Aber: Vielleicht sollten wir einfach mal eine Frage stellen.
    ich habe den Verdacht, daß uns das immens weiter bringen würde.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Das ist wirklich ein schöner Rißpilz. :thumbup:
    Den kann man sich ja auch gleich mal merken: Ein Höckersporer, der +/- aussieht wie Tricholoma virgatum und auch +/- die selben Standortvorlieben hat.
    Ist notiert. Vielliecht finde ich den mal, den so ähnlich aussehenden Ritterling sucher ich ja auch noch.


    Also:
    Danke an Dieter fürs Einsammeln und Zeigen,
    Danke an Ditte fürs Bestimmen!



    LG, Pablo.

    Hallo, Reiner!


    Ui, das sind ja erstaunliche Pilze. Stiele mit Hüten drauf, man glaubt es kaum. :)
    Die Fransigen Wulstlinge sollen übrigens sehr gute Speisepilze sein. Ich habe sie selbst noch nicht probiert, weil ich die leider nie in vernünftiger Anzahl finde, um das mal zu testen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Hans!


    Trichterling ist es schon mal sicher. Die Gruppe stimmt auch, wobei es da nicht so ganz klar ist, wie die Unterscheidung zwischen Clitocybe squamulosa und Clitocybe sinopica ablaufen soll. Jedenfalls mir ist es nicht klar.
    Ich hatte letztes Jahr mal eine Kollektion mit Funga Nordica geschlüsselt und kam bei C. sinopica raus, die Pilze waren deinen makroskopisch sehr ähnlich.
    Der Geruch müsste allerdings mehlig sein, und zwar deutlich. Also nach Maipilz.
    Es kann aber sein, daß eben das auch dazu taugt, die beiden Arten zu unterscheiden, daß nämlich bei C. squamulosa der Geruch weniger ausgeprägt und diffuser wäre. Das müsste ich aber auch nochmal nachlesen, nagel mich bitte nicht drauf fest.
    Eventuell könnte die Gruppe auch nopch größer sein, wenn man Arten wie subsinopica etc. als eigenständig betrachtet.
    Aber die Gattung ist mir eh irgendwie unheimlich. Du merkst ja, ich komme gerade mächtig ins schwimmen. ;)



    LG, Pablo.

    Hi.


    Jetzt geht's ja zur Sache hier. Ich bin schon gespannt, was die Spezis da rauslesen können und hoffe auf einige ungewöhnliche Arten.



    LG, Pablo.

    Hallo, Leute!


    Kann irgendwie fast nicht sein, oder?
    Angaben, daß die Art an Nadelholz vorkommt (noch dazu an Zapfen) finde ich keine.
    Wahrscheinlich ist es also was Anderes. Aber was käme dann in Frage?


    Der Fundort sieht so aus:

    Befindet sich auf dem Hauptfriedhof Mannheim. Eine Weide ist da nicht gerade in der Nähe, der Zapfen lag unter dieser Kiefer zusammen mit diversen Zapfen ohne Pilz drauf.


    Makroskopisch zeigen sich kleine Flecken und Knubbel, die zu größeren Gebilden zusammenfließen, in einem zarten Altrosa, Oberfläche fein plüschig (Lupe).


    Mit KOH 20% wird's orange:


    Laeticorticium roseum (Rosa Weidenschichtpilz) habe ich im Frühjahr zum ersten Mal gefunden (an Salweide) und untersucht, makro- und mikroskopisch sieht das sehr ähnlich aus.
    So auch die Sporen:

    Die hier teils etwas eingedellt sind und einen Tik größer als bei meinem Fund im Frühjahr, aber das soll ja recht variabel bei der Art sein. Inamyloid, und auch wenn der Inhalt sich mit Melzer orange einfärbt: die Sporenwand tut das nicht.


    Reichlich Dendrohyphidien:


    Und diese fetten Dinger sollten die Basidien sein:

    Jedenfalls hatte ich bei dem "sicheren" Fund im Frühjahr diese komischen Säckchen als Basidien abgehakt.
    Ansonsten finden sich noch hyaline, dünnwandige Hyphen mit Schnallen, keine Skeletthyphen.


    Eine weitere Auffälligkeit ist das hier:

    Das halte ich aber eher für Befall durch einen Fremdpilz. Auch weil die bräunlichen, leicht dickwandigen Hyphen nicht zu dem rosa Schichtpilz zu gehören scheinen. Und die kleinen Kugeln gehören offenbar zu den Fremdhyphen und könnten Konidien sein.


    Alsoi falls jemand eine Idee hat, was da noch in Frage kommt außer C. roseum, ich freue mich über alle Anregungen. Und stöbere auch gerne weiteren Hinweisen nach, das ist ja kein Becherchen, daß sich rasch zersetzt. Der wird nur trocken.



    LG, Pablo.

    Hallo, Safran!


    Andererseits kann es sicher nichts schaden.
    Lesen muss man es ja nicht, wenn es einem zu viel wird. Ich lese auch keine (oder kaum) nordamerikanische Pilzbücher.
    Die Frage ist: Was wollt ihr mit der Übersetzung anstellen?
    Soll die in den Handel? Dann würde sich wohl eher eine Übersetzung ins englische lohnen, um ein größeres Klientel anzusprechen (international).
    Wäre es nur zum Spaß, für Bekannte und Freunde, dann wäre deutsch die logische Übersetzung.
    Ich denke es gibt sicher einige Leute, die gerne mal einen Blick in ein chinesisches Pilzbuch werfen. Entweder für Urlaubsreisen, oder wenn es sich um Myko - Freaks handelt, die sich auch in die dortige Funga ein wenig einlesen wollen.
    Das schwierige dabei: Erstmal rausfinden, auf welchem wissenschaftlichen Standard dort welche Bücher sind.



    LG, Pablo.

    Hi.



    ...ich wäre auch für die Frage, ob wir hier einen Porling oder einen Lamellenpilz sehen ..


    ...und wenn die Antwort dann Nein wäre?! :/


    Na ist doch klar. :thumbup:
    Wenn die Antwort auf die Frage, ob es ein Porling oder Lamellenpilz ist, ein Nein wäre, dann ist es:
    a) sowohl ein Porling als auch ein Lamellenpilz
    b) keins von beidem (= Leistling, Stacheling, Stoppelpilz, Filzgewebe, corticoider Pilz, Hefe, Zygomycet, Nebenfruchtform, Bauchpilz, Asco - Becher, Asco - Corti, Kernpilz, Hyphomycet...)
    :evil:


    Trotzdem ist das eine logische Frage.
    Aber wir könnten auch einfach nach einer bestimmten Ausprägung des Hymeniums fragen, um das entweder zu bestätigen oder auszuschließen. Also zB:
    "Bildet der Pilz ein poroides Hymenium aus?"



    LG, Pablo.

    Hallo, Ralf & Karl!


    Na, der hätte mich dann aber ganz schön ander Nase rumgeführt.
    Ehrlich gesagt halte ich eure Idee für möglich. Vor dem Mikroskopieren hieß der pIlz bei mir "wunderlich aussehende S. crucipila".
    Zwei Meter weiter gab es allerdings auch richtige crucipilas, mit den richtigen Haaren und Sporen, die erstens viel deutlicher ornamentiert sind und zweitens regelmäßiger in der Größe und einen Tik schlanker.


    Kurzcharakteristik Scutellinia crucipila:



    Sieht für mich schon etwas anders aus als die verworrenen Pilze im Startbeitrag. Insbesondere die Sporen und die Haare passen nicht, die Paraphysen sehen anders aus (wobei ich das nicht überbewerten will) und makroskopisch die Farben die etwas mehr ins rotorangene gehen, die reif glänzige Fruchtschicht und die eher fransigen als wimpernartigenm Randhaare.
    ich kann mir keinen Reim drauf machen, eine Scutellinia crucipila die zB durch Viren eine Wachstumsstörung erfahren hat ist vielleicht noch die beste Lösung.


    Ralf, ich schicke dir morgen gerne eine Probe zu. Ich hoffe, die Pilze sind nicht hinüber, bis sie bei dir ankommen (streikt die Post noch?). Momentan sind sie schon - naja - vollreif.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Schon komisch, was dann das rechts unten ist. :/
    Wäre es ein fertiger Haken, dann müsste er von der Mutterzelle durch eine Zellwand getrennt sein, richtig? Das ist hier in der Tat nicht der Fall. Und es ist das selbe Phänomen wie das auf dem unscharfen Bild drei beiträge weiter oben. Jedenfalls sah das ebenso aus.
    So langsam beginne ich aber zu begreifen, daß ein "Haken" bei Ascos schon noch mal was Anderes ist als eine "Schnalle" bei Basidios.
    So ungefähr bin ich bislang an die Sache rangegangen: "Such nach Strukturen, die wie Schnallen aussehen".
    Aber auch wenn es "ähnlich" aussieht im Mikroskop und eine ähnliche Funktion erfüllt, da scheint eine andere Geschichte dahinter zu stecken.



    LG, Pablo.

    Hallo, Juliane!


    Wie schon an anderer Stelle geschrieben: Der Schleimi, der auf der Buckeltramete rumkrabbelt, ist unbestimmbar. Im Plasmodienstadium müsste man schon sequenzieren, um die Art rauszubekommen.


    Der Blutmilchpilz schmollt nicht. So sehen die immer aus, wenn sie reif sind. :)



    LG, Pablo.