Beiträge von Beorn

    Hallo.


    Eine kleine Ergänzung zum Satan (Boletus satanas): Den gibts auch mit gelblichem Hut, oder ockerlichem. Das kann auch mal ein wenig ins Blassbraune spielen, ist aber nicht die Regel.
    Ansonsten gibt es da noch einige Purpurröhrlinge mit rötlichen Huttönen, die vom verzehr her kritisch zu bewerten sind.
    Durchaus giftig ist dann der Ochsenröhrling (Boletus torosus), dessen Hutfarben schon auch ins (Oliv-)Braune gehen können.
    Aber: Alle diese Röhrlinge haben ein Stielnetz, der Flocki nicht.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Naja, das sieht auch stark nach einem hygrophanen Hut aus. Und das passt nicht zum Maggipilz (Lactarius helvus), den ich auch noch nie in so knalligen Orangetönen gesehen habe. Da muss man also noch ein wenig nachforschen und die merkmale durchgehen. Was den Maggipilz charakterisiert, hat Oehrling ja schon auf den Punkt gebracht.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Das eine sind wohl irgendwelche Milchlinge, das andere können entweder Weichritterlinge (Melanoleuca) oder Trichterlinge (Clitocybe) sein.
    Auf jeden Fall beides nichts zum Essen.


    Die Sache mit dem Bestimmen von Pilzen ist etwas komplizierter, als du momentan denkst.
    An "Großpilzen", was eine etwas willkürliche Definition ist und nur Pilze berücksichtigt, deren Fruchtkörper größer als 1 cm werden, gibt es in Mitteleuropa weit über 5000 Arten.
    Da muss man meistens viele Merkmale berücksichtigen und diese auch darstellen und / oder beschreiben.
    Einen kleinen Guide, auf was man so achten kann und was sich abzubilden lohnt, findest du >hier<.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Klar gibt es eine ganze Reihe an Cordyceps - Arten, die auch teils wirtspezifisch sind. In Mitteleuropa ist Cordyceps militaris aber optisch wohl einzigartig und gut zu bestimmen. Auch wenn das Bild recht klein ist und nicht alle Details zeigt, habe ich da wenig Zweifel.



    LG; Pablo.

    Hallo.


    mein lieber Mann, da ist ja mächtig was los bei euch. Und was für schöne Exemplare!
    Glückwunsch und viel Spaß beim Putzen (hehe :evil: ).


    Euer Unbekannter erinnert mich sehr an den Natternstieligen Schwefelkopf (Hypholoma marginatum).



    LG, Pablo.

    Hallo.


    OK, dann nach der Auflösung erstmal Pause. Wir können ja im November noch zwei oder drei Runden machen, zum Anheizen für's APR, so es denn eins gibt.
    Die Frage kannst du gerne noch stellen, Claudi. Schaden kann es keineswegs.



    LG, pablo.

    Hallo.


    Hebeloma sollte doch zumindest fein punktierte (muss man vielelicht acuh mal mit KOH vorbehandeln und dann irgendwie anfärben) bis grob warzige Sporen haben?
    Wenn die Sporen wirklich völlig glatt sind, bringt die HDS immerhin für die Gattungsdiagnose gute Aufschlüsse.



    LG; Pablo.

    Hallo, Stefan!


    Ah, du hast den schon anmikroskopiert?
    Klingt in der Tat komisch, deine Beschreibung der Cheilos. Sporen und HDS hast du auch?
    Wenn HDS aus +/- blasigen Zellen (Hymeniderm) kannst du ja mal noch bei Agrocybe gucken.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Uff, drei Stunden eine Fahrt? Das ist in der Tat ziemlich extrem.
    Ich möchte an dieser Stelle noch mal die Wurmlochforschung zur besseren Vernetzung der Mykofreunde Europas und weltweit zurück in den Fokus rücken. Das scheint mir etwas schleppend zu laufen. Ob man vielleicht den Mehchef Bahndorn mit der Aufgabe betreuen sollte? :/



    LG, Pablo.

    Moin!


    Gefällt mir gut, was sich da tut. :thumbup:
    Der erste ist nunja, etwas schwierig zu beurteilen über die Bilder. Aber bei der Lamellenfarbe + Habitus + deine Beschreibung (Ring) sollte das zu Pholiotina gehören.
    Gibt es einen handfesten Grund, warum der Dritte (vermutete Hebeloma) nicht auch eine Inocybe sein kann?



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Naja, ich finde die ganze Gruppe wunderlich.
    Bei einer Kollektion von ideal ausgeprägten Fruchtkörpern: Kein Thema.
    Aber da es anscheinend so sein soll, daß alle drei Arten optisch in verschiedene Richtungen variieren können, so daß es Überschneidungsbereiche gibt: Diffus.
    In dem Fall bliebe mir zumindest nichts anderes, als vorläufig Tricholoma spec (oder cf irgendwas) dranzuschreiben.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Nö, Lepista nuda ist eine Art die bevorzugt im herbst / Spätherbst auftaucht. Manchmal auch mit einem Schub schon im Frühjahr.
    Wann die in diesem jahr kommt kann ich nicht sagen. Das muss der Pilz selbst entscheiden.



    LG; pablo.

    Hallo, Mareike!


    Wenn Michael nichts dagegen hat, von mir aus kein Problem. Auch wenn es sinnvoller ist, für eigene Anfragen neue Themen zu eröffnen, dann geht weniger durcheinander und es reagieren mehr Leute darauf.
    Kann man bei deinem Bild noch näher ran? Weil so richtig erkennen lässt es sich nicht auf die Distanz. So regelmäßig wie das aussieht könnte man fast denken, daß es von Menschen angebracht ist. Vielleicht Farbe oder Kalk als irgendeine Markierung.


    Edit: Ah, da ist ja ein Nahphoto. Klar, das ist was Pilziges, keinesfalls Farbe oder so. Aber was es ist, das kann man so noch nicht feststellen. Muss eben beobachtet werden, wie Michael schon sagte. :thumbup:



    LG; pablo.

    Hallo. Michael!


    Wie gesagt, möglich ist vieles. Für einen Polsterpilz müsste dann aber Nadelholz knapp unter der Erdoberfläche vorhanden sein.
    Es ist allerdings so, daß sich diese Filzgestalten oft gar nicht weiter entwickeln und keine Fruchtkörper da raus kommen. Jedenfalls nicht direkt. ich kenne solche Stellen, da taucht nur immer wieder mal Filz auf. Dann zu einer anderen Zeit ein wenig daneben Fruchtkörper (Laccaria, Leccinum, Clitopilus, verschiedene Becherchen, Xerocomus, Tubaria an der Stelle), aber da ist nicht zu erkennen, ob die mit diesen weißen Filzpolstern in verbindung stehen. Ich glaube einfach, daß das Mycel der unterschiedlichsten Arten so was macht, wenn es die Erdoberfläche erreicht. Dann bildet es einen Flauschknubbel, hockt da eine Weile und verschwindet wieder.



    LG, Pablo.

    Hallo, Michael!


    Das ist schon etwas mehr als ein Mycel, das ist schon ein richtiger Filz. Sowas sehe ich auch oft, aber bestimmbar ist es nicht. Manchmal entwickelt sich daraus ein dunklerer Filz oder Fransen, so daß es in Richtung Tomentella gehen könnte, aber so wie du das zeigst, kann es zu allem Möglichen gehören.



    LG, Pablo.

    Hallo, Peter!


    Das Stielnetz mag ich in dem Fall nicht beurteilen. Das ist ohnehin eine recht variable Sache bei vielen Filzröhrlingen. Neulich schickte mir jemand Bilder von einem bei Facebook gezeigten Fund von Xerocomus rubellus (Blutroter Filzröhrling) zu, der ein extremes Stielnetz entwickelt hatte, fast schon wie bei manchen Boletellus - Arten. Da gibt es also auch selten auftretende Wachstumsstörungen, die Gründe dafür sind nicht immer leicht nachzuvollziehen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Michael!


    Mit den Bovisten hätte man fast eine ganze Hochzeitsgesellschaft satt machen können.
    Und ganz egal, ob diese Riesenboviste sich schon seit dem letzten jahr da angesiedelt haben, oder das Mycel dort schon länger zu gange war: Sobald du Fruchtkörper mit dir herumträgst und irgendwo zum Aussporen wieder ablegst, hilfst du natürlich dem Pilz bei der Verbreitung.
    Denn du hast schon recht: Diese winzigen Sporen werden mit dem Wind über enorme Distanzen getragen. Und in einem solchen Fruchtkörper sind... öhm... Gerd hat's mal ausgerechnet, aber mit zaheln hab ichs nicht so. Jedenfalls mehr als ein paar Dutzend Milliarden Sporen. Das dann mal fünf nur für den Standort, den du da zeigst.



    LG, Pablo.

    Hallo, Wolfgang!


    Warum ich X. pruinatus ausgeschlossen hatte: Die Art habe ich noch nie mit blauendem Hutfleisch gesehen. Selbst an den Röhren hatte ich da nie eine ausgeprägte Farbreaktion. Nur an der Stielrinde und sehr langsam und zögerlich im Stielfleisch (unteres Stieldrittel).
    Aber das mag hier ja auch auf den Befall zurückzuführen sein...



    LG, Pablo.

    Hallo, Norbert!


    Bei dem Habitus dachte ich eben erst an Entoloma sericeoides. Aber das ist er nicht. Die Hutoberfläche ist etwas anders, und die Sporen von E. sericeoides kenne ich einen Tik kleiner und etwas mehr heterodoametrisch.
    Bestimmen kann ich deinen Fund nicht. Es wird wahrscheinlich das ganze mirksokopische Programm nötig, also auch Huthaut (Struktur und Pigment), Schnallen, und ob da Cheilos sind, wird man wohl auch ncoh wissen müssen.
    Vielleicht medet sich Wolfgang P. oder Karl W. noch, die in dem Bereich eine sehr viel höhere Funderfahrung haben als ich.
    Aber wenn du Zeit und Lust hast, versuch dich ruhig mal an der Huthaut.



    LG; pablo.

    Hallo.


    Die auf dem unteren Bild? Da fällt mir auch nichts anderes ein, als Maronen. Die eine könnte ein wenig alt sein, aber das kann ich über Bilder nicht beurteilen. Die anderen, die dich wegen den dicken Stielen und dem fehlenden Blauen etwas irritiert haben, sind noch jung. Gerade junge Maronen blauen oft nicht. Und dicke Stiele sind auch in Ordnung für die Art.



    LG; pablo.

    Hallo.


    Mist. Ja, jetzt ist es raus. Ich bin Pilzabhängig. X/
    Ein schweres Schicksal, aber ich trage es mit Fassung. Solche Süchte wird man nie wieder los, selbst wenn man noch so regelmäßig zu den treffen der Anonymen Mykoholiker geht.
    Apropos AM - Treffen: Kommst du in den Taunus, oder ist das zu weit für dich?



    LG; pablo.