Beiträge von Beorn

    MoinMoin!


    Das was du aber hast, Ralf, was bei anderen bisweilen nicht so vohanden ist:
    Eine gute Selbsteinschätzung und die soziale Kompetenz, niemals so zu tun als wüsstest du etwas, was du nicht weißt.
    Daß die Leute bei dir sicher sind, hat niemand bezweifelt. Aber es ging darum, daß es auch Gegenbeispiele gibt wie den jenigen, der hier Anstoß für diese Diskussion war.


    Und wenn ich darauf hinweise, daß es genug Menschen gibt, die es nicht aus ihrer eigenen Lebenserfahrung einschätzen können, dann genau wegen der Geschichte, die hier am Anfang stand. Exkursionen von einem sicherlich ungeprüften und auf mykologischem Gebiet auch völlig inkompetenten Mann, zu denen 40 Leute erscheinen. Und der dann noch durch die unkritische Presse gelobt und sozusagen empfohlen wird.


    Stephan, du hast natürlich recht: Es kann auch Spaß machen, eine Prüfung abgelegt zu werden. Und es gibt ein gutes Gefühl.
    Daß 90% der PSVs weniger wissen sollen als ich, halte ich im Übrigen auch für falsch.
    Ich glaube auch nicht, daß es da Sinn macht, mit irgendwelchen Zahlen zu jonglieren. Die allermeisten PSVs die ich kenne (Übers Forum oder privat) halte ich für absolut kompetent. Auch für kompetenter als mich, wobei es mir eigentlich nicht behagt, da einen Komperativ zu schreiben. Pilzwissen und beraterische Kompetenz ist kein Wettbewerb im sportlichen Sinne. Damit tut man den vielen Sachverständigen (mit und ohne Schein) unrecht, die ihrer Aufgabe hervorragend nachkommen. Da zu behaupten, ich wüsste "mehr" oder würde mich "besser auskennen", ist unglücklich. Auch für mich selbst.



    LG, Pablo.

    Hallo, Dieter!


    MIkroskopisch geht die Trennung ganz gut anhand der unterschiedlich aufgebauten Huttrama.
    Aber auch das ist nicht ganz einfach, ohne ein wenig Übung.
    Oligoporus tephroleucus ist monomitisch. Die Huttrama besteht aus lauter dickwandigen, verschlungenen und septierten (mit Schnallen) Hyphen.
    Tyromyces chioneus ist dimitisch. Die generativen Hyphen sehen ähnlich aus, sind auch oft dickwandig und septiert mit Schnallen. Dazwischen finden sich aber auch Skeletthyphen, die sich dadurch unterscheiden, daß sie lange ohne Septierungen durchlaufen. Und diese Hyphen muss man finden, also unseptiert, dann ist es Tyromyces.



    LG; Pablo.

    Hallo.


    Ich denke, das läuft mit allen Hutpilzen +/- analog ab wie bei den großen Porlingen (Ganoderma, Fomes, Fomitopsis usw). Der Wind / Luftzug geht horizontal an dem Pilz vorbei. Es entseht beim Vorbeiströmen am Hut eine Turbulenz, ein Wirbel, der die Sporen von der Hutunterseite mitnimmt und auf der Hutoberseite wieder ablegt.
    Funktioniert sicher nicht immer, aber vom physikalischen Grundprinzip ist es logisch.



    LG, Pablo.

    Hallo, Uli!


    Uah, Knaller! 8|
    Leute, das Bild muss man anklicken, damit man es in voller Auflösung sieht.
    Aber eine Sache fällt auf, bei diesem im Prinzip fast perfekten Photo: Die Moose in der Umgebung sind etwas unglücklich konturiert. Liegt am Stacking, oder? Das sind so die kleinen Fehler, die schwer rauszubekommen sind. Wenn man das Moos nicht ganz wegräumen will. Aber ich finde das Ensemble gerade mit dem Moos so schön. Und daher frage ich mich: Wenn man da etwas mehr Tärfenschiefe zugibt und auf den Stack verzichtet, wie würde das dann aussehen?
    Hast du da ein ungestacktes Bild, oder vielleicht auch eine Einzelaufnahme aus dem Stack, Uli?
    Nur so zum Vergleich.



    LG; Pablo.

    Hallo.


    Bei 9/10: Ja, ich würde hier Hydropus ausschließen wollen. Aber es ist schwer zu erklären. Der Buchenwald - Wasserfuß ist hier ja recht häufig, aber das Gesamtbild deines Fundes bekomme ich nicht in das Bild von H. subalpinus, das ich habe, integriert. Das liegt wohl an der Hutform, auch an der eher unregelmäßig gerunzelten (welligen) Hutoberfläche, auch an den Stieltexturen und dem Aussehen der Lamellen. Aber fies schwierig zu beschreiben, ohne Fruchtkörper beider Arten in der Hand.


    zu 46/47: Inonotus ist innen niemals so hell. Auch die Farbverläufe der Hutoberflächen sind irgendwie anders und bei so großen Fruchtkörpern wirst du bei Inonotus cuticularis niemals so einen dicken rand sehen.
    Die Tröpfchen beim Harzporling gibt es nur, wenn der Fruchtkörper noch ganz jung ist und gerade Energie in Größenwachstum investiert. Die sind bei deinem schon abgetrocknet. Fertil ist der aber noch nicht. Das ist immer noch die leptoporoide Phase. In der fertilen (fomitoiden) Phase fängt er an, nach Anis zu riechen, wird härter und auch deutlich dunkler. Vor allem in Röhren, Poren und Hutfleisch. Beobachte die mal, ich denke, so ab Dezember wandelt der sich um.
    Wie du ihn nun auch immer benennen magst: ich bin eh nicht sicher, ob man da tatsächlich zwei Arten draus machen kann. Einen genetischen Stammbaum, wo bei beiden eine verschiedene Sequenz steht, habe ich noch nicht gesehen. Und bis auf das Substrat gibt es kaum Unterschiede. Jedenfalls nichts, was nicht so variabel wäre, daß da Übergänge bestehen.



    LG; Pablo.

    Hallo.


    Das sind ja durchaus mindestens zwei, vermutlich drei veschiedene Täublingsarten.
    So sind die natürlich nicht bestimmbar, vor allem nicht durcheinander. da müsstest du erstmal sortieren, welche Fruchtkörper genau zu welcherm Fund gehören, also welche von der selben Art sind. Und dann sind viele der >Merkmale zur Pilzbestimmung< auch für Täublinge von großer Bedeutung. In so einer schwierigen Gattung kommt man ohne die Pilze zu untersuchen nicht weit.
    Aber das weißt du ja sicher. Denn ich gehe mal aus, daß du mit "Riesentrichterlingen" Clitocybe geotropa (Mönchskopf) meinst. Ist ja auch die einzige Trichterlings - Art mit großen Fruchtkörpern, die als Speisepilz in Frage kommt. Und die ist ja auch nicht leicht von ähnlichen Arten abzugrenzen, da muss man ja auch etliche Merkmale beachten:
    Insofern: Sorry, nur nach Bild sind diese Täublinge nicht bestimmbar.
    Aber ein versuch schadet nicht.



    LG; Pablo.

    Hallo, Dieter!


    Geschmacksprobe ist bei dieser Gruppe von Saftporlingen schon recht nützlich. Da kannst du bitter schmeckende Arten wie Oligoporus stipticus gleich mal ausschließen. Der wäre auch eher ein Nadelholzbewohner, geht selten an laubholz und ist in der Konsistenz mehr wie Oligoporus guttulatus (Getropfter Saftporling).
    Bei deinem Fund mag ich mich nicht entscheiden zwischen Tyromyces chioneus und Oligoporus tephroleucus / lacteus (Milchweißer / Grauweißer Saftpolring, ist beides die selbe Art nur in unterschiedlichen Farben).
    MAkroskopisch ist die Unterscheidung schwer. Du kannst gucken, ob das Holz weißfaul oder braunfaul ist. Aber meistens hast du an solchem Holz eine Menge verschiedene Pilze und damit große Chancen auf eine Mischfäule.
    Wenn du Schwefelsäure (60% oder mehr) im Haus hast, kannst du davon mal einen Tropfen auf die Huttrama im Schnitt geben.
    Oligoporus tephroleucus hat eine ganz lustige Farbreaktion. Erst rot, dann violett bis schwarzviolett.


    Hier mal ein Bild von O. tephroleucus / lacteus:

    Als ich die Reaktion getestet habe, war der Fruchtkörper schon recht angetrocknet. Das müsste bei frischen Fruchtkörpern noch kräftiger sein.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Die Größe ist bei Macrolepiota procera s.str. recht variabl. Da gibt es auch kleinwüchsige Sippen. Und wahrscheinlich ist es mit denen so, wie Oehrling sagt: Es hängt vom Standort und der Witterung ab.



    LG, Pablo.

    Hallo, Abeja!


    Was ich hoffe: So ging es hier auch los vor einigen Wochen, mit einer Vielzahl an kleinen bis mittelgroßen zersetzern. Und inzwischen sind in Nordbaden auch die Röhrlinge wieder da.
    Ich drücke die Daumen, daß es bei dir ebenso läuft.
    Immerhin einen schönen Anfang hast du gemacht. Aber es ist viel... extrem viel auf einmal. Man kann gar niht jeden Pilz angucken, auch wenn man gerne würde. Und vor allem etwas zu den einzelnen Funden schreiben? Puh, das wäre zu viel.


    ich versuche trotzdem kurz, ein paar Dinge durchzugehen. Bitte um Entschuldigung, wenn ich es nicht in der gewohnten Gründlichkeit tue, aber es würde den Rahmen sprengen.


    09-10: Warum nicht einfach auch Mycena galericulata? Die Art ist sehr variabel.


    17: Pholiotina stimmt, die Art wird man aber nur mirkoskopisch ermitteln können.


    22+23: Sowohl Psathyrella (aktuell: Parasola) conopileus als auch Mycena acicula passt.


    34+35: Wenn du es ganz genau wissen willst, wird da wohl "var. rickenii" rauskommen mit der einen, zusammenhängenden, vielzackigen Sternschuppe.


    43: Auf das Röten bei Physisporinus sanguinolentus muss man auch mal ein paar MInuten warten, das kommt nicht immer sofort. Wenn er gar nicht rötet (oder zumindest weinbraun wird), dann ist es eine andere Art.


    46-47: Sollte man vielleicht umtaufen in Ischnoderma benzoinum oder Ischnoderma resinosum (wenn Substrat Laubholz).


    48-49: In der Farbe kann das genausogut Ganoderma carnosum sein. Da G. lucidum auch mal braunschwarz werden kann, stehen die Chancen 50:50, welche Art es ist. Auch das Substrat bringt da keinen Aufschluss.


    50 = Clitocybe gibba.



    LG; Pablo.

    Hallo, Anita!


    Oweh, dein Frust ist nur allzu verständlich. Du bist aber auch ausgerechnet in einer Region, wo das Wetter so lange so schlecht war. Der äußerste Süden (Bodensee) und der Osten baden-Württembergs ist quasi komplett tot...



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ohne die Sporengrößen und Form meine ich dazu nichts.
    Die Arten um Agaricus urinascens (Großsporiger Champignon), Agaricus arvensis (Schafchampignon) und Agaricus osecanus (Rundlichspoiger Anischampignon) sind nach makroskopischen merkmalen nicht zu unterscheiden. Also keine Bestimmung.
    Überprüfe mal den Geruch an einem der jüngeren Exemplare, damit das mit dem Marzipan auch rauskommt. Bei den alten fruchtkörpern aus der Gruppe ist der Marzipangeruch meist nicht mehr wahrnehmbar.
    Aber wenn du solche großen, gilbenden Egerlinge hast, die am Hut und am Stiel außen so schön verfärben, aber im Schnitt in der Stielbasis weiß bleiben, dann hast du bei jungen Fruchtkörpern eigentlich immer einen Marziopangeruch. Und bist dann immer in dieser Gruppe angekommen.



    LG; pablo.

    Hallo.


    Kartoffelboviste sind in der Größe recht variabel. 15 cm Durchmesser wäre da schon gut möglich.
    Und ja: Dein abgebildeter Fund ist ein Riesenbovist. Da habe ich keine Zweifel. :)



    LG; Pablo.

    Hallo.


    Natürlich können in dem Wald da oben durchaus Steinpillze wachsen.
    Wenn kalkig, dann würde ich da vor allem Boletus reticulatus (Sommersteinpilz) und Boletus aereus (Bronzeröhrling) erwarten. Wenn der Untergrund eher sauer ist, dann würde ich Boletus aereus nicht unbedingt erwarten, naben Boletus reticulatus aber noch Boletus edulis (Gemeiner Steinpilz) und Boletus pinophilus (Kiefernsteinpilz).
    Gerade Boletus edulis als häufigste Art kommt im Grunde überall vor, Mindestanforderung ist ein saures bis neutrales Milieu, auf Kalkböden nur an oberflächlich übersauerten Stellen.
    In der Wahl des Partnerbaumes ist Boletus edulis extrem flexibel. Auf dem Bild sind vor allem Buchen und Kiefern zu sehen, mit beiden kann Boletus edulis Mykorrhiza bilden.
    Wichtig ist die Witterung: Wenn es trocken ist, kannst du solchen Wäldern generell lange Pilze suchen. Oder es einfach bleiben lassen, das Ergebnis (Funderfolg) wäre das Selbe.
    Selbst habe ich in solchen Wäldern durchaus schon Boletus edulis gefunden (und je nach Boden alle anderen drei Steinpilzarten auch). Und das auch nicht zu knapp. Aber alles kann, nichts muss: Ich kenne auch solche Wälder, wo diese Arten nicht vorkommen.




    LG; pablo.

    Hallo.


    Nun, bei Maronen ist es eben so, daß die blau verfärben können. Aber nicht müssen. Manchmal verfärben sich Fleisch und sogar Röhren da auch gar nicht.
    Ein kleiner Hinweis noch: Es macht Sinn, sich nicht nur bei Anfragen im Forum ein wenig nach >den Merkmalen der Pilze< zu richten, sondern auch wenn man so für sich selbst Pilze bestimmt. Da kommt man durch diese sehr schwierige Materie einfach besser durch.



    LG; Pablo.

    Hallo.


    Vielleicht hilft es ein wenig:
    >Tylopilus felleus<
    >Leccinum scabrum<


    Ideal wäre es übrigens, wenn du für Bestimmungsanfragen einige der >Standardmerkmale< berücksichtigen würdest.
    Solche Sachen wie die Stielbasis immer mitzunehmen, wenn es um die Bestimmung geht und gerade bei Röhlringen ein vollständiges Schnittbild zu machen, ist schon wichtig. Auch für dich selbst, um mit den merkmalen vertraut zu werden.



    LG; pablo.

    Hallo, Norbert!


    Ich würde sagen: Basidien. Aber du kannst selbst mal gucken: Wenn die so aussehen, wie die Basidien an den Lamellenflächen (also von Größe und Form her +/- identisch), dann kann man "Cheilozystiden negativ" annehmen.



    LG; pablo.

    Hallo.


    Kiefer, nicht Fichte. ;)
    Einfach dem Link folgen. Da muss auch keine Kiefer stehen, Buche und Eiche gehen auch als Mykorrhizapartner.
    Der Geruch ist dann wohl ein Artefakt. Woher das kommt: Keine Ahnung. Aber ein Kiefernsteinpilz ist das schon und Anisgeruch habe ich an dem noch nie festgestellt, ist auch nirgendwo als charakteristisch beschrieben.



    LG; Pablo.

    Hallo.


    Junge Kartoffelboviste sind innen auch weiß.
    Aber die sind viel härter, da kannst du selbst mit viel Kraft die Oberfläche mit dem Daumen nicht eindrücken. und eben - wie Heidi schon gesagt hat - nie so rein weiß und glatt, sondern immer irgendwie gefärbt in ocker-, gelb- und Brauntönen und schuppig bis feldrig gemustert.



    LG; Pablo.

    Hallo, Thomas!


    Die Bilder zu Pilz 9 sind irgendwie verschütt gegangen, fürchte ich.
    Aber räumen wir das Pferd dann mal ab Nummer 8 von hinten auf:
    Das sieht mir sehr nach dem Verfärbenden Schneckling (Hygrophorus discoxanthus) aus. Passt auch irgendwie gut zu dem beschriebenen Geruch.
    Davor (Pilz 7) hast du einen Rötling, ganz klar. Aber warum es da nicht weiter geht, ist nicht deine Schuld: Die wesentlichen Bestimmungsmerkmale sind mirksokopischer Natur. Und da stößt man als Makroskopiker in der Gattung sehr schnell an seine Grenzen.
    Das Gleiche Problem hast du mit deinem Rißpilz (Pilz 1). In beiden Gattungen mit über 150 Arten in Europa gibt es jeweils kaum ein Dutzend Arten, die sich makroskopisch bestimmen lassen. Und für Rißpilze brauchst du auch immer eine möglichst vollständige Kollektion, also mehrere Exemplare aus verschiedenen Altersstufen. Nur dann hast du bei manchen Arten eine Chance auf eine sichere makroskopische Bestimmung.
    Eine Ausnahme in beiden Fällen wäre vielleicht, wenn du Machiel Noorderloos (im Falle der Rötilnge) heißt, oder Ditte Bandini bzw. Helmut Zitzmann (wenn es um Inocyben geht). Leute, die sich intensiv mit einer Gattung beschäftigen und schon einige tausend Funde (auch mikroskopisch) untersucht haben, können schon mal Diagnosen auch bei schwierigen Arten wagen.


    Bei den Schleierlingen (Pilz 4 und Pilz 6, den ich eher für einen Schleimfuß (Myxacium) halte, ist es auch eine Sache der Kollektionen: In der Gattung kann man schon einiges makroskopisch erreichen. Aber auch da ist Funderfahrung ganz ganz wichtig und man muss immer Kollektionen von mehreren Fruchtkörpern in verschiedenen Altersstadien beurteilen können.


    Also weiter im Text:
    Gibt es bei Pilz 3 noch eine schöne Profilaufnahme der Stielbasis? Sieht mir sehr nach Amanita citrina var. alba (Weißer Gelber Knolli) aus.


    Tricholoma (Ritterling) könnte gut passen bei Nummer 2. Aber wenn es einer ist, kann ich nciht sagen welcher. Eher etwas ungewöhnliches, wenn ohne Mehl- oder sonstigen auffälligen Geruch. Eine wichtige Frage: Hast du den so gefunden oder war der zunächst deutlich weißer? Dann wäre das ocker nämlich eine Verfärbung, die durchaus Aufschluss zur Artfindeung geben könnte (Tricholoma sulphureum?). Dennoch irritiert mich der fein geschuppte Hut, die meisten weißlichen Ritterlingsarten (Umgebung Tricholoma album) hätten aus meiner Erfahrung einen ziemlich glatten Hut.
    Aber wir haben auch einige Ritterlingsspezialisten im Forum, vielleicht meldet sich da noch jemand.



    LG; pablo.

    Hallo.


    Das kann auch Kalk sein. Unsinn ist es aber allemal.
    Hallimasche sind sowas von resistent, irgendwelche Gifte oder auch Kalk interessiert die nicht die Bohne.
    In einem gesunden Wald ist der Hallimasch auch kein Problem. Wenn man aber stümperhaft im Wald rumpfuscht, zB durch zu starken Holzeinschlag oder durch das Ausbringen von Fungiziden, dann eröffnet man dem Hallimasch erst recht Tür und Tor, weil man eben die anderen Arten stört, die die Waldgesellschaft und die Bäume stärken. Diese sind in aller Regel wesentlich empfindlicher, was Störungen angeht.
    Du kannst ja mal versuchen herauszufinden, wer Eigentümer des Waldes ist und da anfragen, was es mit dem weißen Pulver auf sich hat.



    LG, Pablo.