Beiträge von Beorn

    Hallo.


    Es geht nicht so sehr ums Bewegen der Lamellen, sondern ob sie sich ganz leicht bei Druck vom Hutfleisch lösen lassen.
    Das Resultat sollte so wie hier bei Lepista irina aussehen:

    Also bei dem umgedrehten Fruchtkörper rechts. Da hatte ich mit dem Daumen die Lamellen einfach vom Hutfleisch abgeschoben, zurück bleibt eine relativ glatte Fläche.
    Das geht bei allen Rötelritterlingen, nicht aber bei Trichterlingen und auch nicht bei Weichritterlingen.



    LG; Pablo.

    Hallo zuasmmen!


    Und auf ein drittes, auch die Goldmistpilze dürfen sich ein Thema teilen.
    ist aber natürlich nicht deine schuld, Bernhard.
    Niemand erwartet von dir, daß du die Variationsbreiten von Arten abschätzen kannst. Das lernt man eben erst durchs nachfragen, insofern hast du alles richtig gemacht. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Bernhard und Jan-Arne!


    Auch hier habe ich mal die aus zwei mach eins - Taktik angewendet.
    Beide Funde zeigen aus meiner Sicht glasklare FomFoms.



    LG, Pablo.

    Hallo, Bernhard, hallo zusammen!


    ich habe mir mal erlaubt, die drei Anfragen jeweils zu verschiedenen Fruchtkörpern von Pappelschüpplingen in ein Thema zusammenzufügen, inklusive aller Beiträge.
    ich bin zwar eher der Ansicht wie Fredy, daß man ruhig zu jedem Pilz ein Thema eröffnen kann, aber andere Leute wie Jan - Arne und Nobi haben schon auch recht: Es rutschen andere Themen sehr weit nach hinten und auch dadurch leidet eventuell die Übersichtlichkeit. In diesem Fall sind die Pilze jeweils auch in der Bestimmung unstrittig, da darf das ruhig auch in einem thema stehen.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Oha, da hast du ja was aufgestöbert.
    Also Lepista nuda ist das sicherlich nicht. Optisch passt das aber auch nicht wirklich zu Lepista irina. Lepista nebularis (Nebelkappe) wäre noch eine Option, aber der Lamellenansatz stimmt nicht.
    Wichtig wäre jetzt erstmal zu wissen, ob man die Gattung überhaupt festnageln kann.
    Da müsste man wissen, ob sich die Lamellen so einfach mit dem Finger abschieben lassen, oder ob man die dabei nur zermatscht.
    Theoretisch käme auch eine der größeren Trichterlingsarten (Clitocybe inornata, Clitocybe phyllophila usw) in Betracht. Oder sogar ein Wichritterling (Gattung: Melanoleuca, Arten in der Gattung sind generell nicht bestimmbar, weil nie wirklich sinnvoll untersucht).



    LG, Pablo.

    Hallo, Dodo!


    Dann hast du die Pilze sozusagen vom Norden in den Süden mitgebracht. Gut so. :thumbup:
    Beim Bereiften Rotfuß (Xerocomus pruinatus) würde ich mitgehen. Es sei denn, der blaut auch an den Röhren und im Schnitt, dann wäre es aber ein sehr ungewöhnlicher Xerocomus cisalpinus (Starkblauender Rotfuß).



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Wie wär's mit einer Pholiota, zum Beispiel eine verblasste Pholiota mixta (Runzelschüppling)?
    Wobei dann die Lamellen ebenfalls hätten verblassen müssen. Ist ja keine Spur von Gelb drin...


    PS.: Oder eine Agrocybe rivulosa, die ihren Ring verdaddelt hat?



    LG; Pablo.

    Hallo zusammen!


    Wenn da meine Meinung schon eingefordert wird: Ich halte das auch für einen verkümmerten Fruchtkörper von Hygrophoropsis aurantiaca.
    Passt für mich vom Gesamterscheinungsbild her, hauptsächlich aber wegen den Details, die Bernd auch oben schon beschrieben hat. Im Schnittbild ist schon zu sehen, daß die Lamellen nicht Teil des Hutfeleisches sind sodnern eine eigene, dem Fleisch aufliegende Struktur bilden.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Sobald man was Stacheliges findet, ist das schon praktisch. Denn offenbar prägen sich die Stacehln erst bei wirklich vollreifen Fruchtkörpern aus. Nicht vollreife haben zwar dann auch freie Sporen, nur sind die halt nicht stachelig.
    So zumindest meine vermutung beim Untersuchen einer Kolelktion von Clavaria candida. Manche Fruchtkörper haben da glatte Sporen, manche (offensichtlich auch reifer) haben ausgeprägt stachelige und glatte.
    Bei Clavulinopsis helvola vs. Clavulinopsis laeticolor sollte sich das analog verhalten.



    LG; pablo.

    Hallo.


    Bei den Schwefelköpfchen könnte ich mir vorstellen, daß auch der ganz rechts ein Grünblättriger ist. Immerhin scheint die Stielspitze in einem kalten neongelb gehalten zu sein. Was aber auf Aufnahmen natürlich trügen kann.



    LG; Pablo.

    Hallo, Ralf!


    Abendessen ist jedenfalls nie verkehrt. :)
    Die Hoffnung bleibt, daß diese Pilzchen nachher irgendwie bestimmbar sind. Aber verzwickt ist es schon. Wenn auch für mich irgendwie beruhigend, daß es nicht an meinen messungen liegt, wenn da nichts handfestes rauskommt.



    LG; pablo.

    Hi.


    Ach, da fällt mir wieder ein warum ich zu Anfang November gesagt hatte:
    Ich musste quasi den gesamten Oktober 2016 blocken. Meine Eltern haben ein Haus gekauft. Solche Sachen wie Renovieren und Umziehen können die leider nicht selbst. Das würde in einer Katastrophe enden. X/
    Also September oder November. Oder Oktober ganz spontan.
    Oder ihr kommt alle her und helft beim Umzug. ;)



    LG, Pablo.

    Hi.


    Natürlich. :thumbup:
    Du hast ja völlig recht: Vorsicht ist das Beste.
    Nur wenn doch mal was schiefgeht, muss man nicht gleich vom Schlimmsten ausgehen. Darum ging es bei der kleinen Geschichte.
    Auch soll das kein Anreiz sein, irgendwelche riskanten Experimente zu machen.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Interessant.
    Wobei ich mir das so nicht richtig vorstellen kann. Man muss ja ein wenig achtpassen, was man schreibt. Aber: Eine Kauprobe hatte ich auch beim Grünen Knolli schon mal durchgeführt. Nachdem ich bei Flammer / Horak etc. mich über die Konzentrationen der Giftstoffe kundig gemacht hatte. Und beim Kauen und Ausspucken / Nachspülen sollte man ja im Grunde noch mehr aufnehmen, als nur beim Ablecken. ;)
    Keine Beschwerden. Und er schmeckt tatsächlich mild und ein wenig süßlich - aromatisch.
    Also nur die Ruhe, nur eben nicht essen und runterschlucken.



    LG, Pablo.

    Hallo, Kerstin!


    Die lethale Dosis von dem Pilz sind meines Wissens ungefähr 60-80 Gramm. Also etwa ein ausgewachsener Fruchtkörper, hatte ich mir gemerkt, was allerdings für einen Erwachsenen gilt, bei einem Säugling kann es möglicherweise schon weniger sein. Ein Zehntel vielleicht?
    Das meint allerdings die Menge die man einnehmen muss, um einen potentiell tödlichen Leberschaden davonzutragen. Potentiell tödlich heißt: Auch der ist behandelbar.
    Nur: Durch einmal ablecken, wie viel Gramm Pilz nimmt man da so in etwa in sich auf? Ich würde mal vermuten, daß das sehr deutlich unter 50mg Pilmasse liegt. Also weniger als 1/1000stel der lethalen Dosis beim Erwachsenen.
    Da passiert rein gar nichts.
    Vorsicht ist ja gut und richtig, aber unnötig Angst muss man nicht haben.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ach, sowas kommt bei Pilzen nicht vor. Selbst einen Grünen Knollenblätterpilz (Amanita phalloides) kann man ablecken, ohne daß das zu Konsequenzen führt. Und auch bei kleinen Kindern wäre die dadurch aufgenommene Giftmenge so gering, daß keine Gefahr besteht.
    Dennoch soll man es ja nicht drauf ankommen lassen.
    Wichtig wäre eben, daß gerade solche hochgiftigen Arten nicht im Garten rumstehen. Und das machst du schon richtig, einfach mal durchfragen.



    LG, pablo.

    Hallo, ihr drei!


    Da kommt schon einiges zusammen!
    Danke für's Zeigen und neidisch machen. ;)


    Das Pärchen auf Bild 10b hättet ihr euch vielleicht mal genauer angucken können. Ich glaube nämlich, die haben nichts mit dem Holzritterling zu tun. Kann es sein, daß and er Stelle auch viele Kuhröhrlinge außenrum wuchsen?


    Bei 18 fürchte ich, daß man da auch noch mal durchmikroskopieren müsste. Da gibt es einige Arten auf Dung (Psilocybe coprophile, Psilocybe subcoprophila sowie ein paar wohl in Europa recht seltene).



    LG; pablo.

    Hallo.


    Wenn deine Kinder nicht regelmäßig Alkohol trinken, sind auch diese Pilze harmlos: Das sind Faltentintlinge (Coprinopsis atramentaria).
    Aber auch die sind roh nicht gerade bekömmlich. Es hilft nichts: Solange deine Kinder nicht begreifen können, daß Pflanzen und Pilze im garten nicht in den Mund gehören, musst du auf sie aufpassen, wenn sie draußen sind.
    Das größere Problem in den meisten Gärten sind übrigens die Pflanzen. Da gibt es wesentlich giftigere Sachen, als bei Pilzen. Und vor allem viel mehr stark giftige Arten, die halt auch hübsch aussehen und darum gerne in Gärten stehen.



    LG, Pablo.