Hallo.
Das ist ja auch richtig so.
Wenn es darum geht, welche Pilze ideal für die Pfanne siind und wie man die erkennt, dann muss man nicht alle Arten aus der Gattung exakt bestimmen können. Das ist dann eher was für die Pilzfreaks, die eben daran ihren Spaß haben.
Im Falle des Parasols:
Pilze groß + Hut grobschollig geschuppt + Stiel genattert + Ring doppelt & nicht fest mit dem Stiel verbunden + Fleisch nicht rötend = Riesenschirmling, kann man essen, sehr lecker.
Eines oder mehrere merkmale nicht gegeben = irgendwas anderes, besser stehen lassen.
Würde ich auf Exkursionen auch so erklären und weder groß auf die taxonomischen probleme in der Gattung noch auf die Spitzfiundigkeiten in der Arttrennung zwischen Macrolepiota procera, Macrolepiota mastoidea, Macrolepiota mastoidea var. rickenii, Macrolepiota rhodosperma (= Macrolepiota konradii), Macrolepiota olivascens, Macrolepiota procera var. fuligonosa & var. permixta usw. usf. eingehen.
Wichtig ist erstmal zu erkennen: ist das ein Riesenschirmling oder nein.
Hier im netz ist das ein wenig was anderes. Da schreibe ich's schon möglichst exakt hin, auch mit lateinischen namen und dem ganzen Kram. Weil da hat man ja Zeit und kann sich dann auch die Infos rauspicken, die eben relevant sind. Und den Rest eben als kleine Pilzkunde nebenher mitnehmen und wieder vergessen oder sich drüber freuen. 
LG, Pablo.