Beiträge von Beorn

    Hallo, Rainer!


    Mycena alcalina? Keine Ahnung. >Aronsen< listet die Art nicht (Auch wenn sie in IF drin ist), da habe ich kein Bild zu.
    Aber Mycena galericulata würde ich für eher unwahrscheinlich halten, so büschelig kenne ich die Art nicht und auch nicht mit dieser Hutform.



    LG, Pablo.

    Ahoi, Hartmut!


    Mensch, Pablo es war ein Rätsel
    Danke Hartmut :D


    Aber ich meinte doch gar nicht, daß du schon auflösen sollst. ;)
    Stefan und ich spielen nur ein bisschen rum, in meinem Fall mit hilflosen Vergleichen, die meine Ahnungslosigkeit bei Hypogäen noch deutlicher machen, als sie ohnehin schon offenbar ist.


    Das sind aber auch faszinierende Pilze, wenn sie nur nicht so schwer zu entdecken wären.



    LG, Pablo.

    Ahoi!


    Zeit für mehr Bilder.
    2016 der Versuch, mal ein Exemplart ausreifen zu lassen wegen den Sporen. Die kommen erst zur Reife, wenn der Pilz fast schon am Zerfließen ist. 2016 gab's aber wie auch 2015 schon eine verheerende Dürrekatastrophe, im April habe ich trotzdem einen Fruchtkörper eingesammelt, der schon seit fast zwei Monaten stand:


    Hat gereicht für ein paar (nahezu) reife Sporen, immerhin klar ohne Anhängsel.


    Vom 24.02.2014:


    Anderer Standort vom März 2014:




    LG; Pablo.

    Hallo!


    Der erste könnte gut ein >Wulstiger Lackporling< sein.


    Aber diese Kaffeemaschine im Wald...


    Mein Papa hat dazu gesagt: "Wenn Menschen, die sowas machen eine Fliege verschlucken, haben sie mehr Hirn im Bauch als im Kopf." :D


    Recht hat dein Papa. :thumbup:
    Sehr schöne Beschreibung. Ich kapiere das selbst nicht, was man manchmal für einen Müll im Wald findet. Selbst schwere Sachen wie Waschmaschinen oder Kühlschränke, und das noch ein ganzes Stück vom Parkplatz weg. Die Geräte in den Wald zu schaffen ist nicht nur ätzend, sondern auch noch viel komplizierter als einfach zum nächsten Wertstoffhof zu fahren. Insofern kann ich solche Wegwerfaktionen auch überhaupt nicht nachvollziehen.



    LG, Pablo.

    Moin!


    Übles Wetter?
    Ist es bei dir denn auch so trocken?


    Und weil ich Riesenporlinge auch gerne mag (jung sogar zum Essen), hier noch einer aus dem letzten jahr:



    LG, Pablo.

    Hallo, Rainer!


    Büscheliger Wuchs und die Flecken ließen mich erst kurz an Mycena maculata (Fleckenhelmling oder so?) denken. Aber da wäre auch der Stiel fleckig und dunkler. Mit dem gezahnten Hutrand kommt ein weiterer Gedanke, solche Flecken haben auch oft die Helmlinge, die mit einem bunten Saft gefüllt sind. Und weil es Mycena crocata (Orangemilchender Helmling) nicht sein kann, wäre Mycena haematopus (Großer Blutmilchhelmling) eine Möglichkeit. Aber halt nur, wenn da beim kaputt machen tatsächlich roter Saft raus kam.



    LG; Pablo.

    Hallo, Hartmut!


    Wie schön!
    Tulpen und Urnen, und beides noch ganz jung, als wollten die in den kommenden tagen und Wochen dann so richtig loslegen. :thumbup:
    Die Rutstroemia am Anfang wird entweder firma oder bolaris sein, makroskopisch finde ich die beiden schwer auseinanderzuhalten.
    Was bei Ciboria amentacea (Erlenkätzchenbecherling) kaum ein Problem sein dürfte.
    Bei den restlichen muss ich passen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Uwe!


    Wenn Phlebiopsis gigantea (Großer Zystiden - Kammpilz) eintrocknet, dann sieht der so aus.
    Heißt nicht zwangsläufig, daß er es auch ist, aber die Wahrscheinlichkeit ist doch ziemlich hoch.
    Solche Kollektionen habe ich heute auch etliche gesehen, sehr merkwürdig, wie der seine Konsistenz verändert (von wachsartig zu fest schaumstoffartig) wenn er vertrocknet.



    LG, Pablo.

    Hallo, Dieter!


    :thumbup::thumbup::thumbup::thumbup:


    Mit was habt ihr die Clitocybe sinopica geschlüsselt? Und habt ihr noch ein Sporenbildchen davon?
    ich meine: Natürlich glaube ich euch die Bestimmung sofort, aber in der Gruppe gibt es noch ein paar extrem ähnliche Arten, mich hat da ein Fund von vor zwei Jahren beinahe zur Verzweiflung gebracht.


    Den Rötling wird man auch nur mit dem Standard - Programm (Huthaut / Pigment + Sporen + Lamellenschneide + Schnallen subbasidial) knacken können. Sieht aber spannend aus.



    LG; Pablo.

    Hallo, Nando!


    Man muss aber die Standorte auch kennen. Die fangen ja als winzige, braune Punkte an, die man normalerweise gar nicht sieht, wenn man nicht weiß nach was man gucken muss.
    Bei mir noch Fehlanzeige (ich war aber auch nur an einem Standort), vermutlich liegt es einfach an der extremen Dürre. In den letzten Jahren gab es ja immer noch einen gewissen Grundwasserspiegel, aber der ist nach den Dürrekatastrophen hier in den vergangenen jahren und vor allem jetzt im Herbst und Winter so abgesunken, daß die Auswirkungen langsam drastisch werden. Zum Glück ist auch hier für die kommende Woche gutes Wetter vorhergesagt.



    LG; Pablo.

    Hallo, Christian!


    Superschöne Bilder. :thumbup:
    Ich drücke mal die Daumen, daß Peziza labessiana die Schäden durch die Waldarbeiten verkraftet. Wenn diese Waldschäden durch Maschinen und Holztransport eine Weile in Ruhe gelassen werden, entwickelt sich ja an diesen Stellen auch gerne ein recht interessantes Pilzleben.



    LG, Pablo.

    Hallo, Alisa!


    Schöne Funde. :thumbup:
    Bei -4- glaube ich auch an ein >Breitblatt<, obwohl die Lamellen am Stiel frei zu sein scheinen. Aber für einen Dachpilz stehen sie zu weit auseinander und es fehlt auch das rosabraun vom Sporenpulver in den Lamellen.
    Der Erdstern (-6-) ist ein >Halskrausen - Erdstern<. Der Gewimperte hat nicht so ein deutlich behöftes Peristom.



    LG; Pablo.

    Hallo, Craterelle!


    Also eine "vollständige" Datenbank?
    Es gibt ja Gendatenbanken, nur sind da die Dokumentationen des Frischmaterials meistens nicht dabei, fehlen entweder vollständig oder man muss bei Findern, Untersuchern usw nachforschen, was es an Dokumentationen gibt. Sofern es nicht Sequenzen von Typusmaterial sind, das ohnehin irgendwo beschrieben ist.


    Eine gute Idee, finde ich. Das müsste man wenn dann direkt bei der DGfM anfragen, ob jemand dort Interesse an sowas hat.
    Machbar wäre das ansonsten vielleicht noch über eine Universität, aber es müsste eben eine Datenbank sein, die für alle einsehbar ist.



    LG, Pablo.

    Hallo, Stephan!


    Was für eine schöne Kollektion, so frisch und an anderen Stellen aber auch mit älteren Fruchtkörpern, wo man den Wechsel von tiefblauen Zuwächsen zu den taubenblauen bis grauen älteren Bereichen beobachten kann.
    Lustig auch wie der Blaue vom Holz auf das Laubblatt daneben übergeht.
    In welcher Gegend so ganz grob liegt denn "die Umgebung"?


    Der Weiße an dem Stamm darüber ist natürlich was ganz Anderes, aber da muss man Reinlinsen zur Bestimmung, das geht bei diesen Weißen Krusten nciht ohne Mikroskop.


    Und wo die Kollektion so schön ist:
    >Ins Portrait damit?<



    LG, Pablo.

    Hallo, Safran!


    Du hast - leider - größtenteils recht. Aber es kommt auf den einzelnen Arzt an: Mancher nimmt sich die Zeit, sich ein wenig einzulesen und sich damit zu beschäftigen. Was wichtig ist: Ein Schulmediziner müsste sich immerhin mit der unvermeidlichen sonstigen Medikation auskennen. Auch wenn keine Chemos etc. mehr gefahren werden, sind sicherlich bestimmte Medikamente unausweichlich (Schmerzmittel, hormonelle Unterstützung wenn der Krebs die Funktionen von Leber und Bauchspeicheldrüse beeinträchtigt) und weiß über deren Nebenwirkungen und Wechselwirkungen bescheid. Oder sollte zumindest wissen, wo welche (einigermaßen) verlässlichen Infos zu finden sind, wie sich mycogene Substanzen mit herkömmlichen vertragen.
    Denn so selten ist das nicht, daß bei Krebserkrankungen wenigstens zur Unterstützung auch Heilpilze zum Einsatz kommen. Bei >Tommis Frau< findet das statt, meine Mutter nutzt ebenfalls Heilpilze zur zusätzlichen Unterstützung. Jeweils in Absprache mit den behandelnden Ärzten.
    Funktioniert leider nicht immer, nicht alle Ärzte sind bereit, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Darum auch der Hinweis auf eine parallele Naturheilkundliche Betreuung (Heilpraktiker). Doch auch da gibt es solche und solche, manche sind richtig gut und manche agieren doch eher auf dem geistigen Niveau gewisser Regierungschefs großer Nationen. Ist also auch nicht anders als bei den Schulmedizinern.
    Aber nachfragen und reden schadet ja erstmal nicht. Das könnte wichtig sein, denke ich.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Die Birkenporlinge könnten schon was nützen, weil sie ja auch beruhigend auf Magen und verdauung wirken.
    Ansonsten ist halt die Frage ob es Sinn macht, viele verschiedene Pilzarten zu nutzen oder ob es besser wäre sich auf eine oder zwei zu konzentrieren.
    Und ganz gleich bei welcher Prognose und mit welchen Zielsetzungen: Es kann nicht schaden, das mit einem Arzt und vielleicht zusätzlich einem Heilpraktiker zu besprechen.
    Soll nicht heißen um Erlaubnis zu fragen oder so, sondern klar zu stellen: "Ich mache das, wie funktionierst es am besten?"


    Vorräte habe ich leider keine, und wollte ohnehin noch ein Päckchen Schmetterlingstrameten zusammenstellen für jemand anderen mit dem Problem.
    Wenn mir aber ein weiterer Pilz über den Weg läuft, kann man ja zupacken. Es wäre nur eben gut zu wissen, welche Arten weiter helfen und welche nicht.



    LG, Pablo.

    Hallo, Maren!


    Das sieht rein optisch sehr annehmbar aus. Leider kann ich kein Dänisch, mein Verstehen funktioniert da nur intuitiv und damit doch eher schlecht.
    Vermutlich lese ich deswegen in der Überschrift dieses Themas immer "Neu komplizierter Gattungsschlüssel..." ;)
    Wenn diese Barriere nicht wäre, hätte ich gerne mal ein wenig damit rumgespielt. Wenn es irgendwann auf englscih kommt, hole ich das nach.



    LG, Pablo.

    Hallo, Nando!


    Ganz klar: Erster Platz für dich in diesem Jahr. :thumbup:
    OK, ich weiß, wo ich morgen hinfahre. Im letzten und vorletzten jahr waren sie um die Zeit da (ebenso wie die Schwarzweißen), in diesem Jahr bin ich eher skeptisch.
    Ist aber zweitrangig, mich freut es vielmehr, dich wieder mal mit frischen, schicken Bildern lesen zu können.



    LG, Pablo.

    Moin.


    Oder man muss halt bei den Ergebnissen, die wir uns aus den ITS - Untersuchungen zusammenreimen, etwas kritischer sein.
    Nimmt man das Beispiel von Ingo: Ohne kritische Betrachtung wäre der Fehler vielleicht einfach übernommen worden und man hätte aus einer Art mal rasch drei gemacht. Tut mir leid, wenn ich weiter von "Arten" spreche. Das ist halt Definitionssache: Natürlich geht die Natur, die Evolution ihre Wege, von denen wir aus unserer anthropozentrischen Perspektive nur Bruchstücke verstehen. Dazu müssen wir aber Begriffe erfinden, um Dinge oder Vorgänge zu beschreiben, so daß wir sie diskutieren können. Die Realtität passt sich nicht an unsere Begriffe an, wir müssen nur unser Verständnis / unsere Definition dieser Begriffe nach und nach an die Realität anpassen. Auch das ist ein Prozess und somit Teil der Evolution. :)


    Helga Marxmüller hat mit Sicherheit ein gutes Verständnis von Russulaceae, das auf Erfahrung beruht, ausgehend von akribischer Beobachtung der morphologischen Eigenschaften. Da muss man sich nicht irritieren lassen, wenn eine "Art" ganz verschiedene ITS - Sequenzen aufweist. Vielleicht wäre das der nächste Schritt gewesen, bei ein paar morphologisch gut definierten "Arten" jeweils das gesamte Genom aufzuschlüsseln und nach einer geeigneteren Sequenz zu suchen.


    Wenn ich das übrigens richtig verstanden habe, gibt es Programme, die aus einzelnen Sequenzen je nach deren Aussehen und Ähnlichkeit Bäumchen berechnen. Ganz grob und sehr vage vorgestellt: So wie man aus einigen Punkten in einem Koordinatensystem eine Kurve ableiten kann, wird aus einigen Sequenzen ein Verwandschaftsbäumchen abgeleitet. Blöd nur, daß biologisches Leben nicht ganz so einfach ist wie eine Kurve in einem zweidimensionalen System, so daß es eben nicht klar sein muss, wohin ein einzelner Punkt (= eine einzelne Sequenz) wirklich gehört. Hätte man ein vollständiges Genom entschlüsselt und untersucht, würde das Bild schon vollständiger werden. Aber auch das bleibt dann ja nur ein Teil des Ganzen.


    Aber um noch mal auf einen wirklich interessanten Punkt zu kommen:
    Was sich ja anhand dieser beispielhaften Untersuchung gut nachvollziehen lässt, sind die zwei geografisch weit auseinanderliegenden "Stämme" von Kuehneromyces mutabilis: Der mitteleuropäische und der koreanische. Hier finde ich es wenig verwunderlich und durchaus nachvollziehbar, daß ein - wenn auch morphologisch sehr ähnlicher - Pilz am anderen Ende der Welt eben nicht ganz das Gleiche ist. Nun müsste man halt noch herausfinden, was das "koreanische" Stockschwämmchen außer der Heimat und der Sequenz noch vom "europäischen" Stockschwämmchen unterscheidet. Solche Ansätze sind durchaus interessant, müssten aber vertieft werden. So ähnlich ist es ja mit vielen Pilzen, die lange Zeit in Nordamerika den gleichen Namen hatten wie in Europa, bis man eben feststellen musste, daß es da doch ein paar Unterschiede gibt. Was halt auch auf wackeligen Füßen steht, solange die ITS - Sequenz das einzige Argument ist, um da zwei Spezies draus zu machen. Immerhin: Wenn gute morphologische Dokumentationen vorliegen, und man dennoch immer wieder zum selben Ergebnis kommt, hat auch das einen Informationsgehalt. Also wen "Art morphologisch XY" in Europa immer die "Sequenz A" hat und die morphologisch identische Art XY in Nordamerika immer die "Sequenz B" hat, die Sequenzen also bei morphologisch bestimmten Funden immer gleich ist und je nach Kontinent immer in dejn selben Basenpaaren abweicht, kann man daraus sehr wohl etwas ableiten, denke ich.


    Aber das ist eben der Punkt: Dazu braucht es intensiv untersuchte und dokumentierte Kollektionen.
    Bezogen auf die mit "Tricholoma sejunctum" beschrifteten Sequenzen im Kuehneromyces - Bäumchen: Wenn zu denen keiin Beleg und / oder keine detaillierte Dokumentation vorliegt, sind sie nutzlos und gehören im Grunde genommen gelöscht.
    Ebenso wie die sinnlosen Sequenzen zu "uncultured Basidiomycota", die in der Form ebenso null wissenschaftliche Aussagekraft haben.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Zitterpappel gab's auf jeden Fall bei dem Speyerer Fund am Fundort.
    Bei dem Dresdner weiß ich es nicht genau, aber das könnte Stefan bei Gelegenheit mal nachgucken. Der kennt den Standort besser als ich.


    Vanillezucker: So ähnlich lesen sich auch manche Quellen zu der Art. Es kann aber auch sein, daß dieser Pilz ein Geruchswechsler ist. Ich müsste mal wieder eine schöne Kollektion davon finden um genauer drauf zu achten. Und auch eine schöne Mikrodoku nachliefern zu können.



    LG, Pablo.