Beiträge von Beorn

    Hallo, Dieter!


    Anscheinend hatten mich mikroskopisch mehr die untypisch ausgeprägten Zellen interessiert bei den Cheilos. ;)
    Direkt oberhalb der Mickeymouseohren - Zystide wäre zB noch eine typisch ausgeprägte lageniforme Zelle mit moliniformem Halsteil, aber die ist unscharf.
    Nach Pleuros muss man bei Cystolepiota auf jeden Fall gucken. Aber auch Makroskopie ist wichtig: In der Hinsicht passt mE. dein Fund auch nicht recht zu Cystolepiota hetieri, sondern mehr zu C. seminuda (s.l.). Aber ich kenne auch nur vier Arten der Gattung (wenn man Cystolepiota pulverulenta auch da einschließt).



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Und wieder mal bin ich begeistert, wie tief Erhard Ludwig für sein Werk recherchiert hat und was man da so alles finden kann. :)
    Nicht nur zum vergleichen ist das eine tolle Sache, sondern auch als Ansatz für die "Spurensuche" bei ungewöhnlichen Funden.


    Zur Abrundung noch ein paar Bildchen von Cystolepiota hetieri:





    Bild 2 & 3 zeigen die selbe Kollektion, Mikros von Kollektion 1.



    LG, Pablo.

    Hallo, Peter!


    Angucken immer gerne, aber nicht untersuchen.
    Diese Pilze sind eher was für >Andreas<. Der kennt sich mit Psathyrellchen aus (ich nicht) und forscht fleißig daran herum. :)



    LG, Pablo.

    Lilebe Ulla!


    Fast wär's durchgerutscht, doch eben sprang es mir noch ins auge beim Durchscrollen.
    Ich hoffe, du lässt dich angemessen feiern, genießt die kommenden Feiertage umso mehr.
    Für's nächste Jahr sei dir alles Gute gewünscht, Erfolg mit privaten (auch myxomycetischen und pilzlichen) und beruflichen Projekten und am besten auch bei stabilster Gesundheit!



    Geburtstag zur Morchelzeit hat was. :)



    LG, Pablo.

    Hallo, Miniversum!


    Wolfgang hat aber recht: Das ist schon ein klassisches Wabenköpfchen (Morchella esculenta s.l.). :thumbup:


    "Miniversum" hat nichts mit der Batterie von Ricks interdimensionalem Raumschiff ("keep Summer safe!") zu tun, oder? ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Torsten!


    Tolle Eindrücke von einer Insel, wo ich auch gerne mal hin würde. :thumbup:
    Immerhin ist das Klima dort doch so viel feuchter und freundlicher als in der nördlichen Oberrheinebene.
    Neben Bergen, Wäldern und Pilzen soll es dort auch noch wunderbare Strände und schöne Wellen geben, was man so hört...



    LG, Pablo.

    Hallo, Dieter!


    Hast du einen Ludwig I zur Hand? Oder Persoonia 13(3): 325?
    Da erwähnt Ludwig eine von Else Vellinga in der Zeitschrift vorgestellte Kollektion von Hujsman aus dem seminuda - Umfeld, nur eben mit Cheilos und etwas größeren Sporen (die lustigerweise nach Ludwigs Notiz ziemlich gut zu deinem Fund passen können).
    Ist aber vielleicht auch wieder zu weit hergeholt. Aber eine Cystolepiota sollte das schon sein, und wenn mit gröger nicht schlüsselbar...



    LG; Pablo.

    Hallo, Grüni!


    Das wäre mal so ein Pilz, wo sich ein Sporenabwurf echt lohnen würde. Dann könnte man etwas präziser an die Sache herangehen, wenn man mal wüsste, ob das ein Dunkel - oder ein Hellsporer ist.
    Weil mal angenommen, das wäre ein Weißsporer und der röche brachial nach ollem Kohl (oder weniger brachial, sondern erst beim Reiben, weil es halt trocken ist), dann sieht zB >Gymnopus brassicolens< in jung auch so aus.



    LG, Pablo.

    Hallo zusammen!


    Hier mal ein Bildchen vom Taunustreffen 2015:

    Das jedenfalls waren mit 100%iger Sicherheit Nebelkappen (Clitocybe nebularis).


    Bei solchen Bildungsabweichungen sind aber die Pilze oft schwer bestimmbar.
    Ich denke, daß die beschriebene Konsistenz und vor allem das auf Prärielilis Bildern erkennbar faserige Stielfleisch gegen alle Sprödblättler (Täublinge und Milchlinge) sprechen.
    Ob es denn letztlich aber wirklich Nebelkappen sind oder eine andere Art, wage ich nicht mit Sicherheit zu sagen. Die Hutfarbe kann man für die Bestimmung ignorieren, die darf auch bei Nebelkappen durchaus braun sein. Der Geruch ist manchmal flüchtig und bei jungen fruchtkörpern ja durchaus angenehm (wenn auch ein bisschen "blumig").



    LG, Pablo.

    Hallo, Nobi!


    Dieser Fund sei dir ganz besonders gegönnt! :thumbup:
    Dieses Gemörch scheint in deiner Gegend ja eher rar zu sein, da ist ein solcher Fund umso beeindruckender und schöner.


    Sehr interessant finde ich auch diese rötlichen Larven. Ich bin sicher, solche (oder optisch sehr ähnliche) auch schon mal gesehen zu haben und auch im Zusammenhang mit Schichtpilzen. Aber war es diese Art? Das weiß ich nicht mehr, habe eben mein Archiv durchgeguckt, ob ich davon irgendwelche Bilder gemacht habe, aber es sieht nicht so aus.
    Hoffentlich entdecke ich die mal wieder.



    LG, Pablo.

    Hallo, Verena!


    Auch von dir ein prima Aktionsbericht. :thumbup:
    Warum sehen nur die meisten Pilzsporen aus wie besonders schmackhafte Süßigkeiten? :P
    Die von Uromyces ficariae sind ganz tolle, kandiertes Fruchtsückchen.


    Also gut, du hast mein vollstes Verständnis, diesen Kurs den Vorzug vor dem Sonntäglichen treffen zu geben (wenn schon nicht beides geht).



    LG; pablo.

    Hallo, Stefan!


    Das gefällt doch schon mal ziemlich gut.
    Für mich am interessantesten (na, wer hätte das gedacht): Ein Oligoporus mit so dünnen Hütchen an Laubholz.
    Porengröße lässt sich leider schwer beurteilen, aber ich glaube fast, ihr müsstet da die Gattung revidieren. Wenn's einen Beleg dazu gäbe...


    Interessante Psathyrellen, die mir als Tintlinge verkauft werden sollten. :evil:


    >Sind doch auch welche< ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Bernd!


    Und wie winzig. :thumbup:
    Du weißt nicht zufällig, ob solche roten Pustelchen an Daldinia oder an Xylaria auch zu dieser Art gehören, oder ob die wieder was Anderes darstellen?
    Gerade an Xylaria polymorpha sind sie mir ab und an aufgefallen.


    Ingo hatte den Pilz übrigens auch schon mal >portraitiert<.
    Macht aber nichts, ich habe im Index einfach einen zweiten Link zu diesem Portrait ergänzt.



    LG, Pablo.

    Hallo, Alex!


    Halt im Waldpark auch immer die Augen auf nach dem Orangeroten Dachpilz und dem Wolligen Scheidling!


    Ich fahre am Samstag früh für eine Woche weg, am Karfreitag ist packen und so angesagt, da muss ich leider passen.
    Odenwaldrand oder Kraichgau: Weit ist es wirklich nicht und da gibt es eben diese Streuobstwiesen. Ideal wäre bei dem Wetter eigentlich eine schöne Radtour gewesen, da ist man in einem angenehmen Tempo unterwegs und kommt doch einigermaßen voran. Aber Auto geht natürlich auch.#



    LG; Pablo.

    Hallo.


    Für Psathyrella multipedata sehen die ganz schön dickstielig aus.
    Aber es ist eh müßig: So ist der Pilz erstmal nicht bestimmbar. Was man tatsächlich mit Gewissheit sagen kann: Es sind keine Kräuterseitlinge und auch sonst nichts aus der Umgebung.
    Da müsste man mal mehr >Details< kennen, wichtig wäre hier vor allem mal ein Blick auf die Lamellen und die Farbe des Sporenpulvers im Abwurf.
    Zur Beurteilung übers Netz wären auch farbechte Bilder ideal, also am besten bei tageslicht aufgenommen (aber nicht direkt in der Sonne). Hier scheint ein Gelb- oder Rotstich drauf zu liegen.


    Wenn man schon sp am Spekulieren ist (hat ja nichts mit bestimmung zu tun): Möglich wären auch Grüne Schwefelköpfe (Hypholoma fasciculare), die sehen gerne mal so komisch aus, wenn sie auf Rindenmulch erscheinen. Oder irgendwelche Blassporrüblinge, da gibt es ja auch eine ganze Reihe arten, nicht zuletzt um Gymnopus luxurians...



    LG, Pablo.

    Hallo, Alex!


    Der treibt im Waldpark an diversen Stellen sein Unwesen. :)
    Besonders mag er Stämmme, die periodisch von Wasser überspült werden. Also in solchen Gräben, wie zB dem "Schlauch" sitzen manchmal wahre massenansammlungen an den Stämmen.
    ...
    Wenn auch wohl nicht in diesem Jahr, denn auch diese Gräben sind ja völlig vertrocknet wegen dem niedrigen Grundwasserstand.
    Morcheltechnisch sind in diesem jahr übrigens die Vorkommen unter Rosaceen ganz gut. Also zB Streuobstwiesen, vor allem die älteren und eher unegpflegten wären gut.
    Ich hatte iegentlch vor, in diesem Jahr mal den Westrand des Kraichgaus nach solchen Stellen abzusuchen, idealerweise an Stellen, wo kleine Tälchen aus den Hügeln zur Ebene runter führen. Da könnte es auch noch feucht genug sein.
    Nur komme ich wohl nicht dazu.



    LG, Pablo.

    Hallo, Beli!


    Ach, Märzschnecklinge gibt es doch gar nicht wirklich.
    Das ist doch nur ein Mythos, den sich die Pilzler ausgedacht haben und dazu allerhand Fotomontagen erfanden. ;)


    Trotzdem Glückwunsch zum Fund dieses "mystischen Pilzes".



    LG, Pablo.

    Hallo, Juliane!


    Mach bitte nicht den Fehler, vom umstehenden Baumbestand auf das Substrat zu schließen. ;)
    Glaub mir, das funktioniert nicht. Es gibt liegende Kirschenstämme in Wäldern, wo weit und breit nur Eichen, Buchen und Fichten stehen, aber weit und breit keine Wildkirsche (mehr).
    Pappelstämme in Weißtannen - Fichtenforsten, wo auch niemals eine Pappel gestanden hat, aber vor zwei Jahren bei Forstarbeiten 200Meter weiter oben am Hang ein Holzlaster umgekippt ist, der Pappelstämme aus dem nachbartal geladen hatte.
    Einen liegenden Kiefernstamm in einem Sumpfigen Auwald, wo nur Eschen, Ahorn und Weiden rumstehen.
    Ein Laubwaldareal, bestehend nur aus Rotbuchen, Eichen und Esskastanien, mittendrin ein liegender Fichtenstamm.
    und so weiter...



    LG, Pablo.

    Hallo zusammen!


    Das könnte man hier auch noch kurz aufklären:
    "Schichtpilz an Buche" ist in der Tat Lopharia spadicea (= Porostereum spadiceum = Rußbrauner Schichpilz).
    Der Zahnige danach ist Radulomyces molaris (Gezähnter Reibeisenpilz).



    LG, Pablo.

    Hallo, Markus!


    Ein sehr schöner Fruchtkörper ist das. :)
    Deine Beobachtung zum Verhältnis Röhren / Kontext kann ich teilen: Was ich bisher von Auriporia gesehen habe, bestand tatsächlich vorwiegend aus Röhren, mit meist dünnem Subikulum darunter.
    Das könnte noch ein weiteres makroskopisches Merkmal sein: Bei dem, was ich von Romanas Frantisekia untersucht hatte, gab es schon recht ausgeprägte Kontext - Bereiche, also schon sowas wie richtiges "Hutfleisch". Vielleicht auch interessant: Die Röhren waren stark geschrumpft, im Exsikat sehr fein und hornartig - brüchig, vor allem ließen sie sich leicht längs an den Porenwänden trennen. Das erschien mir bei Auriporia auch noch etwas anders.



    LG; pablo.

    Hallo, Beli!


    Schade, daß Ivan Focht verstorben ist.
    Daß die Beschreibung nicht wahrgenommen wurde, kann schon auch mit der politischen Situation zusammenhängen. Ist aber in dem Fall sicher keine böse Absicht. Umso wichtiger wäre es, dem weiter nachzugehen. Wenn es da eine besondere Varietät oder sogar eine eigene Art gibt, sollte das auch erforscht werden.
    Die Daumen sind gedrückt, daß du dort Material einsammeln kannst im Oktober. Nur bitte nicht alles aufessen (auch dieser Pfifferling ist sicher sehr lecker), lass etwas für einen Beleg übrig. ;)



    LG, Pablo.

    MoinMoin!


    Die Poren vom Zinnoberporling können schon richtig prall rot werden. Was in dem Zusammenhang vielleicht auch interessant ist: Normalerweise sind sie beim Zinnoberporling dunkler und intensiver gefärbt als die Hutoberseite. Beim leuchtenden Weichporling ist das umgekehrt: Poren normalerweise heller und blasser gefärbt als die Hutoberseite.
    Sehen wir mal von den Bildern von Joe ab ( ;) ), wo Ober- und Unterseite ungefähr gleich sind. Ist aber dennoch ein recht eindeutiger Leuchtender Weichporling.


    Zur Holzfrage noch ein Gedanke: Bikenrinde kann schon mal die Rinde eines Nadelbaumes imitieren. Insbesondere bei alten Bäumen im untersten Bereich des Stammes. Was auch mal "nadelholzig" aussehen kann, ist Weide: Da ist das Holz auch bald ziemlich weich, bei Braunfäule auch krümelig, ähnlich wie Nadelholz. Manchmal ist das eben auch kompliziert mit dieser Holzbestimmung.


    Zur Ergänzung noch ein paar Bildchen.
    Pycnoporellus fulgens / Leuchtender Weichporling:


    Pycnoporus cinnabarinus / Zinnoberporling:



    LG, Pablo.