Moin!
Schon, die ausgemessenen Sporen sind heterodiametrisch. Aber die Sporen auf Bild 5 und Bild 6 sind doch recht isodiametrisch, auch ohne die Maße dazu.
Schnallennichtnachweise sind bei Rötlingen immer nervig. Manchmal findet man dann doch irgendwo drei Basidiolen, die Schnallen haben. Mach dir bei der Geschichte nicht das Leben schwer, Peter: Dein Kongorot kannst du ruhig verdünnen (wenn das Fläschchen zu 2/3 nur noch voll ist einfach mit dest. Wasser auffüllen).
Lamellenpräparat abschneiden und direkt in einen Tropfen Kongo geben. Kurz einwirken lassen (paar Sekunden reicht), dann mit einem Tupfer das Kongo ums Präparat absaugen (möglichst vollständig). Dann ein Tropfen Wasser drauf (Leitungswasser), Deckgläschen rüber und Quetschgemetzel veranstalten. Also unter leichtem Druck Deckgläschen vorsichtig umherschieben, bis sich alle Sturkturen schon voneinander lösen.
Dann kannst du wunderbar einzelne, voneinander getrennte Basidien und Basidiolen beobachten.
Geht natürlich nict bei Präparaten, wo du den Aufbau noch beurteilen willst, also Huthaut zum Beispiel. Da will man ja auch wissen, welche Zellen in welche Schicht gehören.
Huthautpräparate sind schwierig, vor allem bei Rötlingen, wenn man wirklich erkennen muss, welche Zellen wo angeordnet waren.
Zum Pilz sage ich nichts, ich kenne weder Entoloma cetratum noch die Nachbararten aus eigener Beobachtung.
LG, Pablo.