Beiträge von Beorn

    Hallo, Mario!


    Kommt drauf an. Wenn du clanculare, mollusca, hymenocystis und candidissima komplett unter "Trechispora mollusca s.l." zusammenfasst (so wie das früher wohl gehandhabt wurde), dann kann man das so stehen lassen. Wenn du es richtig machen willst, wird es etwas komplizierter. Trechispora clanculare wäre raus, die hätte größere Sporen. Die anderen drei sind nicht einfach abzugrenzen. Trechispora hymenocystis ist die häufigste Art, trechispora mollusca (s.str.) scheint selten zu sein. Ich hatte sie noch nie in der Hand (nur ein paar mal hymenocystis und einmal candidissima).
    Du brauchst die Kristalle, aber da fangen die Schwierigkeiten schon an. Denn Trechisporas haben meistens mehrere Arten von Kristallen im Gewebe. Neben ganz normalen unförmigen bis rosettenförmigen (gequetscht zu kleinen Würfeln zerbröselten) Kristallen muss man entweder nach prismatischen / rhomboiden Kristallen (sehen in Seitenansicht wie ein schräges Viereck mit Diagonalllinien aus) oder nach bipyramidalen Kristallen suchen. Diese spezifischen kristalle können selten sein und zwicshen den anderen Kristallen schwer zu beobachten, oft finden sie sich nur im Subikulum und / oder den Rhizomorphen. Auch die großen, blasigen Zellen von Trechispora hymenocystis sind manchmal schwer zu beobachten, weil unregelmäßig im Fruchtkörper verteilt und schnell kollabierend (blos nicht zu viel Quetschen!). Um Trechispora mollusca und Trechispora candidissima zu unterscheiden brauchst du noch die Breite der Hyphen (nicht die Anschwellungen) im Subikulum.
    Schau doch auch mal im >Dämmrich - Schlüssel< nach.



    LG, Pablo.

    Hallo, Beli!


    Toll, in was für Gebieten du unterwegs bist. :thumbup:
    Den Saftling kannst du ganz beruhigt als Hygrocybe persistens (= Hygrocybe acutoconica = Spitzgebuckelter Saftling) ablegen.
    Der weiße Pilz am Ende ist meiner Ansicht nach ein Weichritterling, es gibt da eine ganze Reihe weißliche Arten, manche auch mit vorwiegend alpiner Verbreitung. Der einzige aus der Riege, der mir mal begegnet ist (wenn auch im Flachland) ist Melanoleuca substrictipes, natürlich mit der üblichen einschränkung, daß in der Gattungen Artbestimmungen generell instabil und unsicher sind.



    LG, Pablo.

    Hallo, Daniel!


    In der Tat Zufall, und der ist sicherlich wahrscheinlicher bei höherer Beitragsfrequenz. ;)
    Das Portrait hatte ich seit vorgestern fertig, da kannte ich deine Anfrage noch nicht, habe aber mit der Antwort halt gewartet und erst das Portrait hochgeladen, um den Link setzen zu können.



    Lg; Pablo.

    Phellodon confluens (Pers.) Pouzar
    Verwachsener Duftstacheling, Starkriechender Duftstacheling
    Synonyme:
    - Hydnum amicum


    Familie: Bankeraceae
    Ordnung: Thelephorales
    Klasse: Agaricomycetes



    makroskopische Eigenschaften: Fruchtkörper mehr oder weniger gestielt; auf Erdboden oder auf umliegendem Detritus, bisweilen werden Fruchtkörper auch bodennah auf Ästen und an Baumstümpfen platziert; gesellig in Gruppen, oft annähernd büschelig, seltener einzeln; Hüte unregelmäßig geformt, meist miteinander verwachsen und ineinander übergehend; Oberseite jung mit weißem bis graubraunem Filz überzogen, im Alter dunkler, jung bisweilen mit stacheligen Auswüchsen; alt mit angedrückt strähnigem Haarfilz, der sich oft ins braune oder rotbraune verfärbt; Stiele kurz und kräftig, meistens exzentrisch; im Schnitt zweischichtig, mit schwammig –“ filziger Außenschicht und festerem Innenfleisch; Stacheln geotrop, am Stiel herablaufend, jung grauweißlich, manchmal mit purpurbraunem Schimmer, später mehr weißlich bis graubraun; Fleisch mit Duplexstruktur, Filzschicht an Hutoberfläche und Stieloberfläche im Schnitt deutlich, weißlich bis dunkelbraun oder rotbraun (alt und durchnässt auch schwarzbraun); inneres Fleisch weißlich, cremefarben bis dunkelbraun; ausgequetschtes Stielinnenfleisch (frische Exemplare) oder dünn abgekratztes Stielinnenfleisch (Exsikkat) färbt sich in KOH 10% ockerlich bis olivbraun; Geruch frisch unspezifisch, getrocknet deutlich nach Maggiwürze (bei gut verschlossenen Exsikkaten noch nach vielen Jahren kräftig ausgeprägt).


    mikroskopische Eigenschaften: siehe Bilder unten; insgesamt unauffällig und kaum bestimmungsrelevant. Sporenpulver im Abwurf weiß.


    Vorkommen: in vielen Gegenden fehlend oder sehr selten, ansonsten zerstreut, in manchen Gegenden auch verbreitet; bodenvag (sowohl auf sauren als auch auf basischen Böden); Mykorrhiza meist mit Laubbäumen, selten mit Nadelbäumen (?); gerne in weitestgehend naturbelassenen Rotbuchen- und Rotbuchenmischwäldern an nährstoffarmen, trockenen bis feuchten Standorten (keine Staunässe)



    Bilder (Draufklicken zum Großmachen)
    Lavalle - Kollektion:



    Cora - Lollektion, kaum hunter Meter entfernt und in den Details ungefähr identisch (etwas hellfleischiger):


    Rode - Kollektion:



    Valle - Loana - Kollektion (deutlich dunkelfleischig):



    Schriesheim - Kollektion (teils noch dunkelfleischiger):




    Schriesheim - Kollektion, junge Fruchtkörper:



    Verwechslungen: Der Schwarze Duftstacheling (Phellodon niger) ist sehr ähnlich, besonders die dunkelfleischigen Formen von Phellodon confluens sind bisweilen nur sehr schwer zu trennen. Es gibt keine mikroskopischen Trennmerkmale; einzig die Farbe des Stielinnenfleisches und die KOH –“ Reaktion dieses Gewebes kann zur Trennung verwendet werden:
    Bei Phellodon niger ist das Fleisch der inneren Schicht glänzend schwarz oder grauschwarz ohne Brauntöne und reagiert deutlich olivgrün bis grün in KOH10%.
    Bei Phellodon confluens ist das Fleisch der inneren Schicht (im Stiel) hellbraun, rotbraun oder dunkel graubraun, es reagiert mit KOH10% (nur ganz dünne Krümel und Fasern aus dem Fleisch in 10% KOH geben!) allenfalls olivbraun, meist aber ockerlich.
    im direkten Vergleich:

    Phellodon tomentosus hat keine deutliche Filzschicht auf der Hutoberfläche (Fleisch höchstens an der Stielbasis mit Duplexstrukur).
    Phellodon connatus hat viel dünnere (bleistiftminendünn) Stiele und ebenfalls keine Duplexstruktur.
    Die Gattung ist definiert durch unregelmäßige, oft verwachsene Fruchtkörper, weißes Sporenpulver und intensiven, maggiartigen Geruch der getrockneten Fruchtkörper.
    Ebenfalls weißes Sporenpulver und Maggigeruch bei getrockneten Pilzen gibt es in der Gattung Bankera, dort werden aber einzelne, nicht miteinander verwachsene und regelmäßiger geformte Fruchtkörper gebildet.
    Arten der Gattungen Sarcodon und Hydnellum haben braunes Sporenpulver (Abwurfpräparat oder Mikroskopie!) und riechen getrocknet nicht maggiartig (Geruch frischer Exemplare ist irrelevant).
    Hydnum –“ Arten (Stoppelpilze) haben zwar weißes Sporenpulver, aber keinen Maggigeruch; ihre Stacheln sind leicher abwischbar, das Fleisch im Schnitt niemals mit Duplexstruktur.


    Links zu verwandten und ähnlichen Arten im Archiv:
    >Phellodon niger = Schwarzer Duftstacheling<
    >Phellodon connatus = Schwarzweißer Duftstacheling<
    >Phellodon tomentosus = Filziger Duftstacheling<
    >Bankera fuligineoalba = Schmutziger Weißsporstacheling<
    >Bankera violascens = Violettlicher Weißsporstacheling<
    >Hydnellum compactum = Derber Korkstacheling<
    >Hydnum repandum = Gemeiner Semmelstoppelpilz<

    Hallo, Daniel!


    Solche als Schwächeparasiten oder Totholzzerestzer lebenden Porlinge sind nur für die befallenen Pflanzen unangenehm.
    Für Säugetiere wie Hund, Mensch, Katze oder Delphin geht da keine Gefahr aus, einzige Ausnahme wären Hapalopilus Arten um den >Zimtfarbigen Weichporling<, aber die sehen ganz anders aus.
    Eine Bestimmung wage ich da jetzt nicht, dazu ist das Gebiet zu komplex. Da kämen Arten aus ganz unterschiedlichen Gattungen wie Perenniporia, Fomitopsis, Antrodia und einige weitere in Frage.



    LG, Pablo.

    Hapalopilus nidulans (Fr.) P. Karst.
    Zimtfarbiger Weichporling
    Synonyme:
    - Polyporus nidulans Fr.
    - Hapalopilus rutilans (Pers.) Murrill
    - Boletus rutilans Pers.
    - Boletus variegatus Sowerby
    - Boletus versicolor Schaeffer


    Familie: Phanerochaetaceae
    Ordnung: Polyporales
    Klasse: Agaricomycetes



    makroskopische Eigenschaften: Fruchtkörper deutlich pileat, an schrägem (überhängenden) Substrat mit mehr oder weniger deutlichen Resupinatanteilen, aber auch an Substratunterseiten mit dem Bestreben zur Hutbildung; stets recht einheitlich gefärbt, hell zimtocker bis zimtbraun; frisch weichfleischig, leicht zerreißbar, getrocknet spröde aber kaum schrumpfend, sehr leicht; Fleischfarben analog zu Hut- und Porenfarben; Hutoberfläche anfangs flauschig –“ filzig, Haare aber bald zusammenklebend und angedrückt, von der Ansatzstelle zum Hutrand hin mehr und mehr verkahlend, zuletzt glatt und feucht glänzig, dabei oft etwas rippig oder gerillt, ansonsten unzoniert; Poren anfangs rundlich bis schwach eckig, 2-4/mm, später mehr und mehr irregulär aufreißend bis sinuos; am Hutrand vor allem jung mit steriler Zone; Geruch unbedeutend, von Kauproben ist unbedingt abzusehen.


    mikroskopische Eigenschaften: Hyphenstruktur monomitisch, generative Hyphen dünn- bis dickwandig, Septen mit Schnallen; Zystiden fehlen; Sporen elliptisch, glatt, dünnwandig, inamyloid; um 3,5-5 x 2-3 µm


    Verwendung: Der Pilz kann zum Färben von Textilien verwendet werden. Sein Farbstoff ist allerdings hochgiftig, bei Verzehr können schwere Organschäden auftreten. Der Zimtfarbige Weichporling (und möglicherwese seine Gattungsverwandten) ist der einzige bekannt giftige Porling in Europa. Sammelt man andere Porlinge zu Speisezwecken, sollte man diese Art kennen.


    Vorkommen: Weit verbreitet und stellenweise häufig; besiedelt werden abgefallene Laubholzäste und dünnere Stämme in ganz unterschiedlichen Waldgemeinschaften.



    Bilder:











    Verwechslungen: Hapalopilus croceus sollte tendenziell etwas größere Fruchtkörper bilden, die im Farbspiel greller sind, mehr ins Gelbliche oder Goldgelbe spielend. Mikroskopisch durch die deutlich größeren Sporen (um 4-7 x 3-4,5 µm)gut abgegrenzt. Hapalopilus ribicola ist (wenn man ihn als eigene Spezies akzeptiert) sehr ähnlich, soll aber nur an Johannisbeersträuchern wachsen und ist möglicherweise hauptsächlich in Nordeuropa heimisch. Hapalopilus eupatorii (= Ceriporiopsis herbicola = Hapalopilus nidulans f. resupinata) wächst resupinat und normalerweise an abgestorbenen Stengeln von krautigen Pflanzen.
    Weitere makroskopisch annähernd ähnliche Porlinge ohne rote bis violette Laugenreaktion:
    Das Fleisch von Riesenporlingen (Meripilus giganteus)verfärbt sich bei Verletzungen nach wenigen Minuten bis ¼ Stunde über bräunlich nach schwarz.
    Ausgewachsene Schwefelporlinge (Laetiporus sulphureus) sind schon aufgrund ihrer Größe kaum zu verwechseln. Junge Schwefelporlinge sind viel aufregender gefärbt, in leuchtenden Gelb- und Orangetönen; solange sie noch klein sind, sind sie knubbeliger und unregelmäßiger geformt als Zimtfarbene Weichporlinge.
    Bjerkandera fumosa ist insgesamt etwas heller gefärbt, mehr holzfarben bis ockerbräunlich, mit einer dünnen, dunklen Schicht aus gelifizierten Hyphen zwischen Hutfleisch und Röhren, die bei Hapalopilus fehlt.
    Schillerporlinge wie Inonotus radiatus (Erlen –“ Schillerporling) sind ebenfalls weniger einheitlich zimtbraun gefärbt. Die Poren frischer Fruchtkörper flecken bräunlich; die mikroskopischen Unterschiede (schnallenlose Septen, Setae) sind eklatant.
    Die blasse Borstentramete (Trametes trogii) bildet deutlich festere, zähere Fruchtkörper; ebenso wie ähnliche Antrodia –“ Arten (zB Antrodia malicola).
    Pycnoporellus fulgens besiedelt vorwiegend Nadelholz, auch ist er freudiger gefärbt.
    Pycnoporus cinnabarinus ist fester und rot, rotbraun oder orangeockerlich gefärbt.
    Blättlinge wie Gloeophyllum trabeum oder Gloeophyllum odoratum sind bedeutend fester und stabiler, sie besiedeln vorwiegend Nadelholz.
    Albatrellus –“ Arten (wie zB Albatrellus confluens) sind hellfleischig, vorwiegend Bodenbewohner und sollten auch anhand ihrer Form kaum Anlass für Verwechslungen bieten.


    Vergleichshinweise:
    >Hapalopilus croceus= Safrangelber Weichporling<
    >Hapalopilus ribicola = Johannisbeer - Weichporling
    >Hapalopilus eupatorii = Krautstengel - Weichporling<
    >Meripilus giganteus = Riesenporling<
    >Bjerkandera fumosa = Graugelber Rauchporling<
    >Laetiporus sulphureus = Schwefelporling<
    >Inonotus radiatus = Erlen –“ Schillerporling<
    >Trametes trogii = Blasse Borstentramete<
    >Antrodia malicola = Zimtfarbige Braunfäuletramete<
    >Pycnoporellus fulgens = Leuchtender Weichporling<
    >Pycnoporus cinnabarinus = Zinnoberporling<
    >Gloeophyllum trabeum = Balkenblättling<
    >Albatrellus confluens = Semmelporling<



    Anmerkungen: Die Namen –žHapalopilus rutilans–œ und –žHapalopilus nidulans–œ sind einigermaßen gleich geläufig. Es fällt schwer, sich da für einen Namen zu entscheiden: Am besten merkt man sich beide, weil beide je nach Autor regelmäßig für den Zimtfarbenen Weichporling verwendet werden. Ob man dem älteren, Persoonschen Basionym (Boletus rutilans, 1798) den Vorzug gibt, oder generell das Friessche Basionym (Polyporus nidulans, 1821) bevorzugt, ist wohl eine Meinungsfrage, die den Pilz selbst allerdings nicht weiter interessieren dürfte. ;)
    Ob Hapalopilus ribicola eine eigene Art ist, dürfte noch strittig sein; in >Miettinen O, Spirin V, Vlasák J, Rivoire B, Stenroos S, Hibbett DS (2016) Polypores and genus concepts in Phanerochaetaceae (Polyporales, Basidiomycota). MycoKeys 17: 1–“46.< wird er als eigene Spezies geführt, was wohl auch durch DNA –“ Analysen gestützt ist.

    Hi.


    Wenn das denn Phylloporia ribis ist. Wobei an solchem Substrat und bei dem Aussehen die Wahrscheinlichkeit schon über 95% liegt, zumindest in Mitteleuropa.
    Uwe hat sicher recht, daß das ein sehr gemächlicher Parasit ist. Direkt anstecken kann er die umliegenden Büsche nicht. Das geht nur, wenn diese geschwächt oder verletzt sind, sozusagen als "Folgeinfektion".



    LG; Pablo.

    Hallo, Björn!


    Guter Blick für die Details und auch für die kleinen Wunder des Lebens im Wald. :thumbup:
    e: >Stockschwämmchen<
    h: Will erst noch wachsen. Daraus kann mal ein trametoider Porling oder auch ein Schichtpilz werden, muss man abwarten.
    i: Mollisia stimmt auf jeden Fall, Artbestimmungen in der Gattung sind allerdings sehr knifflige Geschichten. Auch mit umfassender mikroskopischer Untersuchung klappt das nicht immer.
    l: würde mich nicht wundern, wenn das >Dasyscyphella nivea< wäre.



    LG, Pablo.

    Hallo, Beli!


    Merci, Themen sind zusammengefügt. :thumbup:
    Weil die Art wohl eine subtropische Verbreitung hat und in Europa nur im Mittelmeerraum gelegentlich vorkommt, muss man nach Beschreibungen ein wenig suchen. In den "Porlings" - Monografien (European Polypores, Poroid Fungi of Europe, Fungu Europaei 10) ist die Art natürlich drin, aber die Werke muss man halt auch erstmal haben.
    Was sich auch meistens Sinn macht, wenn man es mit Krusten oder Porlingen (im weitren Sinne) zu tun hat: Mycobank hat da zu vielen Arten freigegebene Literatur abgespeichert. Zu >Hexagonia nitida< ist es nicht viel, nur die lateinische Originaldiagnose und die Beschreibung aus European Polypores.
    Aber immerhin.



    LG; Pablo.

    MoinMoin!


    Wenn ihr beiden in der richtigen Zeit mal hier in der Gegend seid, können wir ja mal auf flavorubens - Suche gehen. :)
    Die Hygrocybe helobia wollte ich auch ganz und gar nicht bezweifeln. Zumal ihr ja mikroskopiert hattet (und mit der Lamellentrama gibt es sonst kaum was Ähnlich aussehendes).
    Das mit dem Knoblauchgeruch hat mich einfach nur interessiert. Aber Saftlinge sind ja meistens sowieso nicht die Geruchsbomben schlechthin, da muss man schon ganz schön was mit anstellen, um Knoblauch, Honig oder Wanzen riechen zu können.



    LG; Pablo.

    Hallo, Beli!


    Schönes Portrait! :thumbup:


    Wenn es dir recht ist, würde ich das gerne mit dem >Portrait von Sarah< zusammenführen.
    Nur mit den Bildern von mir ist beim Verkleinern irgendwas schief gegangen. Ein Tip: Das Verkleinern ist im Grunde gar nicht nötig. Du kannst Bilder mit einer Gesamtgröße bis 4,6 MB hochladen. Bis vor ein paar Monaten war die Grenze noch bei 400 KB, aber Frank hat das Limit für einzelne Bilder erhöht.
    Aber kein Problem, die beiden Bilder kann ich ja auch selbst ergänzen:





    LG, Pablo.

    Hi, Stefan!


    Na klar, so ist das auch wenn du Begriffe wie zB "Bauchpilze", "Corticoide Pilze", "Porlinge" oder gar "Aphyllophorales" verwendest.
    Es sind halt keine systematisch gültigen Bezeichnungen und erlauben ganz individuell einen großen Definitionsspielraum. Wenn man es exakt machen wollte, müsste man die systematisch korrekten Begriffe verwenden. Nur besteht dann auch nicht weniger Diskussionspotential, weil auch diese sich im laufe des menschlichen Erkenntniswandels in ihrer Definition verändern. Und man kann von niemandem erwarten, sich da ständig auf dem Laufenden zu halten und vor allem immer alles richtig zuordnen zu können.


    Darum ja auch für die grobe Struktur der Portraits die ganz und gar unwissenschaftlichen Einteilungen nach relativ willkürlich definierten, morphologischen Eigenschaften. Ich denke, so können noch die mesten Leute etwas damit anfangen. Und die, die sich schon tiefer eingearbeitet haben und auch ein wissenschaftliches Verständnis der Systematik entwickeln: Man möge mit einem Augenzwinkern über diese "laienhafte Darstellung" hinwegsehen und einen Blick in den Index (siehe Signatur) werfen.
    Da bin ich übrigens auch jederzeit für Hinweise dankbar, wenn was umgestellt werden soll (bitte mindestens mit minimaler Überpfüfbarkeit, also wenigstens mal Link zu Mycobank oder so), weil ich kann mich bestenfalls bei den Gattungsgruppen einigermaßen auf dem laufenden halten, die ich bevorzugt bearbeite. Da das wohl jedem so geht (sonst wird's einfach zu viel), ist da Kritik jederzeit willkommen, um die systematischen Indices zu verbessern und zu aktualisieren.



    LG; Pablo.

    Salut!


    Im Zweifel ist man mit der häufigeren Art bei einem Rätsel besser bedient. Aber ich sag's mal so: Auch wenn man den Bildausschnitt des Rätselpilzes vergrößern würde, wäre da nirgendwo was Rotes zu sehen.



    LG; Pablo.

    Hi.


    Ähm... Das Thema habe ich mal in die weitestgehend leere Oberrubrik der Pilzportraits gestellt, Weil es ja schon eine Frage im Zusammenhang mit der Struktur der Portraits beinhaltet, aber doch auch wieder keine Beschreibung einer spezifischen Pilzart ist. ;)


    Wenn ich das richtig verstanden habe, ist ein Pyrenomycet (= "Kernpilz") ja kein systematischer Begriff. Sondern fasst Gattungen und Arten aus ganz unterschiedlichen Ecken eines genetisch - systematischen Stammbaumes zusammen, also Pilze aus unterschiedlichen Familien, Ordnungen und sogar Klassen. Gesucht wird nur der kleinste gemeinsame Nenner beim Aussehen der Pilze, und daraus wird eine (sehr heterogene) Gruppe von Pilzen virtuell unter einem begriff zusammengefasst. Wie Nobi es ausdrückt: "Kleine schwarze Punkte". Allerdings: Wenn man die Gattungen und Arten dazu zählt, die ihre Perithecien in Sammelfruchtkörpern (Stromata) zusammenfassen (wie zB Kohlenbeeren, Eckenscheibchen, Holzkeulen, Kissenpustelpilze usw.), dann gehören die "größeren schwarzen Knubbeldinger" ("larger black dots and notalwaysblack crusts") auch dazu. :)


    Ist so ein wenig wie mit dem Begriff "Porling". Das fasst alles zusammen, was irgendwie an Holz wächst oder um Holz rum am Boden wächst und die Sporen aus Löchern im Fruchtkörper fallen. Ist auch kein systematischer Begriff und beschreibt eine ebenfalls ganz heterogene Gruppe von Pilzen, mit ähnlichen Eigenschaften im Aussehen.



    LG, Pablo.

    Moin, die Damen und Herren!


    Also hier ist er, der Joker zu Runde 17:


    Hoffentlich nicht ganz so mißverständlich wie der zuvor, allerdings ist das schon auch immer ein schmaler Grat. Einerseits sollen keine falschen Fährten gelegt werden, andererseits will man auch nicht glaich alles verraten.
    Mal gucken, wie sich das diesmal zusammenfügt.


    PS.: Es spielt keine Rolle, was der Hund auf dem Bild macht und zu welcher Jahreszeit und bei welchem Wetter das aufgenommen ist. ;)



    LG; Pablo.

    Ahoi, Leute!


    Wenn man das Video angucken will, muss man dem Browser befehlen, auch "unsichere Scripts" auf dieser Seite zu laden.
    Ist bei mir (Chrome) ein Button oben rechts in der Adressleiste, wo man das für einzelne Seiten zulassen kann.
    Habe ich natürlich gemacht und das Video angeguckt. Schöne Sache, Verena, genau so soll das wohl aussehen. :thumbup:



    LG; Pablo.

    Hallo, Andreas!


    OK. :thumbup:
    Würde man nur den Stiel alleine betrachten, könnte man noch an Conocybe oder Pholiotina denken, nur passt dabei die Struktur der Hutoberfläche gar nict mehr ins Bild...



    LG, Pablo.

    Hi.


    Vielleicht. Aber sicher ist sicher, und man soll sich wohlfühlen bei dem, was man tut.
    Nicht nur beim Sammeln und Beobachten der Pilze, sondern auch beim Verköstigen. :)



    LG, Pablo.

    Ahoi!


    Ein Ackerling, aufgrund der feldrig aufplatzenden Hutoberfläche, Andreas?
    Das macht Sinn und leuchtet ein. Auch wenn mir die Art, wie der Stiel nach dem Brechen auffasert und aussieht, noch an einen Faerling (Psathyrella) erinnert.
    ist aber natürlich anhand dieser Bilder nicht so ganz einfach.


    Wäre der Stiel bei Agrocybe putaminum (die Art fand ich erst ein Mal) nicht etwas dunkler, ockerlicher in der Bereifung?



    LG; Pablo.