Beiträge von Beorn

    Hallo.


    Die Bilder sind völlig in Ordnung. Und auch ein Shcnittbild gibt's, was will man mehr. :thumbup:
    Bei der Bestimmung schließe ich mich Beli an: Das sollte der Gemeine Rotfuß (Xerocomellus chrysenteron) sein. Die roten Fasern sind hier zwar spärlich ausgeprägt, aber sie sind erkennbar. Zusammen mit dem blassen (unud kaum verfärbenden) Fleisch und der Hutoberfläche haut das schon am besten hin.
    Die Stieldicke halte ich allerdings auch nicht für bestimmungsrelevant.



    LG, Pablo.

    Hi.


    Das Lieblingssubstrat der >Dreifarbigen< ist Kirsche, aber ich finde die auch immer mal wieder an anderen Laubgehölzen.
    Mit welchem Susbtrat wir es hier zu tun haben, kann ich nicht erkennen. Ist für die Bestimmung aber letztlich auch nicht entscheidend.



    LG, Pablo.

    Hallo, Sebastian!


    Schöne Bilder! :thumbup:
    War das nicht der Sinn der Sache, nass zu werden? Egal ob im Wald oder auf der schlammigen Wiese? ;)
    Ich freue mich immer über einen schönen Regen.
    Deine unbekannten gelben sollten >die hier< sein, die sind nicht immer orange.



    LG, Pablo.

    Hi, Mario!


    Umso wichtiger, daß du möglichst viel Zeugs untersuchst, und sei es nur, um mich einzuholen. ;)
    Aber mach dir um mich keine Sorgen: Ich weiß, daß du das auch hinbekommst, und wenn was unklar wäre, können wir das ja im Forum diskutieren.
    Und ich bekomme schon meine Pilze zum Untersuchen, zumal es hier so trocken sein kann, wie es will: Meine drei Krusten finde ich immer, wenn ich eine halbe Stunde raus gehe.



    LG, Pablo.

    Hallo, Thorben!


    Oh, die gibt's immer noch?
    Aber klar, warum auch nicht. Gefunden hatte ich die sonst meist im Frühjahr (Mai-Juli), aber das hat ja nun nicht viel zu sagen.
    Gerade habe cih noch geguckt, ob da ein Bild der Sporen in BWB bei mnir rumfliegt.
    Tut es, nur so richtig gut ist es nicht:

    Aber das ist ja eben eines der wichtigen merkmale der Art: Daß die Sporen so ornamentiert sind, daß man es auch in Wasser mal gerade noch so gut sehen kann, ohne Anfärben. :thumbup:



    LG; Pablo.

    Hallo, Magellan!


    Welche Trichterlinge kommen jetzt noch ins Spiel? Hast du von denen auch noch Bilder, oder sind die mehr so offtopic?
    Die Blätter jetzt gehören klar zur Hainbuche (Carpinus betulus). Aber selbst wenn an der Stelle noch Hasel (Corylus spec.) gestanden haben sollte: Ich finde, deine Milchlinge sehen immer noch wie Hainbuchenmilchlinge aus.
    Lactarius pyrogalus (Haselmilchling) kenne ich so:
    Lactarius pyrogalus.JPG
    ...und davon ist dein Fund schon ein ganzes Eck entfernt.


    In der Heide war ich schon ein ganzes Weilchen nicht mehr, Ditte.
    Nur die Wälder drumrum habe ich etwas durchstöbert, da tut sich im Süden mehr als im Norden. Aber jetzt lohnt es sich nochmal zu gucken, morgen oder übermorgen hätte ich Zeit und melde mich bei dir, wenn sich was regt.
    Im Dossenwald hatte ich was eingesammelt vorgestern, aber das scheint mir nur eine etwas mickerig geratene Inocybe bresadolae zu sein (mit kleinen höckerigen Sporen, eher schlanken Zystiden, komplett bereiftem Stiel und langsamem Röten).



    LG; Pablo.

    Hallo, Michael!


    Was würde dich denn bei dem letzten Fund stören am >Grauen Wulstling<?
    Weil, wenn man einen perlpilz hat, der aber nirgendwo rosarötlich verfärbt ist, dann ist das in aller Regel eben ein Grauer. ;)



    LG; Pablo.

    Hallo.


    Oder eben nicht.
    Die >Frage nach der Abgrenzung hatte ich ja neulich auch gestellt<.
    Das gelbe Velum ist schon ein Merkmal, das auch zB in Engel / Dermek / Klofac / Ludwig (Schmier- und Filzröhrlinge in Europa) erwähnt wird.
    Und das wäre auch logisch, weil Suillus viscidus kein gelbes Velum bildet. Was hier allerdings nicht passt, ist die Farbe des Fleisches: Das sollte deutlich gelber sein, vor allem im Stiel (wobei die og autoren das von Oehrling erwähnte braune Fleisch in der unteren Stilhälfte nicht beschreiben, zumindest nicht als signifikantes merkmal).
    Gucken könnte man auch, ob die Poren ganz am Hutrand gelblich sind, auch das wäre noch ein bresadolae - Merkmal.
    Eine Entscheidung kann ich bei diesem Fruchtkörper nicht fällen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Maria!


    Das ist bei Schleimpilzen eben abhängig vom Entwicklungsstadium, der Art, den Witterungsbedingungen...
    Gerade wenn die Entwicklung zum Sporocarp abgeschlossen ist, sind viele Schleimpilze ganz und gar nicht mehr flüssig. Den "schleimigen" Zustand brauchen sie ja nur, solange sie noch mobil sind, also als amöboide Zelle irgendwo rumkriechen, sei es auf Nahrungssuche oder auf der Suche nach einem geeigneten Ort zur Bildung der Fruchtkörper.



    LG, Pablo.

    Hallo zusammen!


    Also zumindest das, was Erhard Ludwig unter Hohenbuehelia angustata versteht, kann nicht dein Pilz sein, Abeja.
    Nach Ludwig wäre das ein Holzbewohner (modernde Stämme und Stümpfe) mit viel kleineren Fruchtkörpern (1,5-4,5 cm; in Ausnahmefällen bis 6), auch die Zeichnungen sehen da nach einem anderen Pilz aus.
    Ich glaube nicht, daß die gelatinöse Schicht immer abziehbar sein muss. Wichtig ist: Sie ist vorhanden.
    Ich würde bei deinem Fund schon an eine schicke, üppige Kollektion von Hohenbuehelia geogenia denken.


    Und dein Pilz, Beli, ist für mich ein Austernseitling, also da sollte deine Bestimmung stimmen. Eben auch aus den Gründen, die Abeja genannt hat: Die flaumigen Lamellenschneiden von Abejas Hohenbuehelia hat dein Pilz ja nicht.



    LG, Pablo.

    Hallo, Stefan!


    Merci, das wollte ich wissen.
    Auch mal wieder eine Art, die ich noch nie in der Hand hatte. Und hat auch nix mit dem Risspilzchen zu tun, das ich gestern fand. Aber der sieht eh anders aus.



    LG; Pablo.

    Hallo, Norbert!


    Von der Form her würde ich spontan aus dem Bauch sagen: Humaria hemisphaerica (Halbkugeliger Borstling).
    Aber mein Rat: Lass das mit dem Mikroskop. Der sieht aus, als würde da ein feiner, weißer Flausch drüberwachsen, und dann hast du da keine Freude mehr mit. Nur, wenn dieser Flausch noch eigene, ganz kleine und haarige Becherchen bildet, dann lohnt es sich, die anzugucken. ;)



    LG, Pablo.

    Moin!


    Hainbuchen sind keine Buchen, nur mal so am Rande. ;)
    Hainbuche (Carpinus betulus) ist ein Birkengewächs, Rotbuchen gehören in die selbe Familie wie Eichen.
    Das macht vor allem für etliche Pilze einen wichtigen unterschied. Nicht für alle, aber wo wir es gerade von diesen Milchlingen haben: Ich glaube, daß da Hainbuchen in der Nähe waren und nicht Hasel. Denn der Hasel - Milchling ist für mich was langstieligeres, mit entfernteren, mehr ockergelblichen Lamellen.
    Rein vom Aussehen der Fruchtkörper würde ich da auf den hainbuchenmilchling (Lactarius circellatus) setzen.
    Die Lacktrichterlinge... Hm. Ich würde mal sagen, daß sind eher irgendwelche rötlichen Lacktrichterlinge, kann - angesichts der deutlich braunfaserigen Stiele - sogar Laccaria proxima sein, also muss nicht mal in die eigentliche Lacc.lacc - gruppe gehören. Bestimmungen gehen da leider nur mikroskopisch.
    Kann mich bei den Risspilzen noch jemand einweihen, was ein "weinroter Risspilz" ist? Ich meine, gibt's dazu auch einen Namen, den man zB >hier< vergleichen könnte, also auf einer fachkundlichen Seite?



    LG; Pablo.

    Achso...


    Naja, dann ist eben das wohl erträglicher (finanziell), als ab und an ein paar Pferde draufzustellen.
    Schade, solche extensiv beweideten Wiesen sind toll. Denn da gibt es beides: Die sind mager genug, um Saftlingen und Keulchen ein zuhause zu bieten, und man hat noch die Möglichkeit allerhand schicke bunte und schwarze Punkte am Dung zu beobachten.



    LG; Pablo.

    Hej.


    Doch, das lohnt sich schon, auch mal Täublingsbilder einzustellen. Die Gattung ist aber ziemlich knifflig. Dennoch kann es ja nicht schaden, sich etwas ranzutasten.
    Und man darf sich von einem "vorerst unbestimmbar" nicht entmutigen lassen. Das darf man nie, denn in nahezu allen Gattungen gibt es zunächst mnal irgendwo die Mikroskop - grenze, und dann später noch die Grenze, daß Arten ohnehin schwierig zu definieren sind, und man manches auch mit Mikroskopie offen lassen muss.
    Aber das macht nichts: Es gibt eine Menge hervorragender Makroskopiker, die enorm viele Pilze erkennen und sicher ansprechen können.
    Auch Täublinge. ;)



    LG; pablo.

    Hallo, Robin!


    Ich - als absolut Trichterlingsunkundiger - würde mit einem Zitat von Anna antworten: "Alles gibba oder was?"
    Wenn er dezent süßlich - mandelig riecht und keineswegs anisartig oder mehlgurkig oder nach ranziger Butter, dann sollte es schon der Ockertrichterling sein.



    LG; Pablo.

    Hallo, Stefan!


    Ui, in der Tat. Viiiiiiiiel zu groß!
    Das wäre selbst für sylvicola / essettei (die beiden sind makroskopisch nicht wirklich sauber zu trennen) im absoluten Grenzbereich.
    Bei waldbewohnenden, gilbenden und marzipanig riechenden Champis wäre man mit der Größe schon eher im unteren Variationsspielraum von Agaricus macrocarpus (Großfrüchtiger Anischampignon). Nur gäb's da das gleiche Problem wie bei Agaricus essettei und Agaricus sylvicola: Der schuppige Hut. Essettei kann gelegentlich mal ganz fein aufschuppen, aber der sieht aus meiner Sicht nicht aus wie Agaricus essettei, und damit eigetnlich auch nocht wie Agaricus sylvicola. Was schwer zu erklären ist, neben den Schuppen ist das wohl in der tat vor allem die blasse Lamellenfarbe, die schlanke, langstielige Form bei noch nicht voll geöffnetem Hut und die Knolle, die nicht so ganz zu beiden Arten passt.


    Ich frage mich gerade, ob das nicht einfach ein etwas magersüchtiges Exemplar vom Riesenegerling (Agaricus augustus) sein kann.


    PS.: Immerhin hatte auch Alex einen Gedanken in die Richtung. Ist auf jeden Fall ein schwieriges Exemplar und vermutlich nicht so ohne Weiteres bestimmbar.



    LG; Pablo.

    Hallo, Ralf.


    Bestimmung ist nachvollziehbar, der Rest ist doof. :cursing:
    Aber vermutlich hat der Wiesenbesitzer das Problem, daß das ganze bunte Unkraut auf der Wiese wirtschaftlich wenig profitabel ist. Das muss also weg, und das geht am besten durch Vergiftung des Bodens, und dann rollt der Rubel.
    Krass ausgedrückt; anders umschrieben: Der Typ mit der Wiese versucht auch nur irgendwie zu überleben bzw. das Geld für den Zweitwagen und Sky - Abo zusammenzubekommen.



    LG; Pablo.

    Hi.


    So ist das mit den Bildern. Bei mir kommen die Lamellen zB ockerlich mit rosa Schimmer an. In jedem Fall aus meiner Sicht zu stark gefärbt für einen Egerlingsschirmling (egal welchen) in dem Alter. Es gibt halt auch eine Reihe Champis, wo die Lamellen kaum jemals richtig rosa sind, sondern von weiß über isabell / grau zu braun umfärben. Agaricus augustus wäre so eine Art, da findet man sogar oft voll aufgeschirmte Fruchtkörper mit nur blass graulichen Lamellen.


    Interessant wäre hier die Größe. Ich könnte mir da gut einen der Zwergchampis vorstellen, die auch zu den gilbenden Arten mit Mandelgeruch gehören. Die eine oder andere Art mit Hutschuppen ist da auch dabei, doch dieses Merkmal scheint je nach Artkonzept variabel zu sein.
    Aber ich denke es würde sich lohnen, zB in >dieser Richtung< weiter zu denken.
    Wobei Agaricus lutosus bei mir etwas schuppiger ausschaut:



    LG, Pablo.

    Hallo, Andreas!


    Danke. :thumbup:
    In der Tat ist das auch für mich (und die meisten anderen Mitleser) ein Gewinn, wenn du trotz erschwerten Bedingungen eine Einschätzung schreibst.
    Den hellen rand beim Saftling hatte ich zB gar nicht berücksichtigt. Aber ich kann dir dabei folgen, das passt nicht recht zu H. coccinea. Und auch kenne ich den als etwas größeren, stämmigeren Pilz. Wenn man hier nun noch die Größe im Verhältnis zu den Moosen und Pappel- und/oder Birkenblättern betrachtet, scheint das eher was kleines, Schmächtiges zu sein.


    Auch gut zu wissen: Daß man die Namen der "beiden battarraes" tauschen muss. Das wird ungewohnt, irgendwie hatte ich es mir auch andersrum angewöhnt.



    LG; Pablo.

    Hallo, Florian!


    Der ist wunderlich. So schick rosabräunliches Stielfleisch, das könnte sogar noch was Anderes sein. Wenn nur der Hut mehr rosa wäre. Ist er aber nicht, insofern glaube ich, daß es halt doch ein Anhängselröhrling ist, und nicht >sowas hier<.



    LG; Pablo.

    Hallo, Karl!


    Danke an Rainer für die Bilder und an dich für's Hochladen.
    Onteressant, weil: Nun ist da ja doch rosa Stielfleisch. Nur die Hutfarben scheinen anders zu sein als beim normalen Boletus fuscoroseus. Und auch so frisch ohne jedes Rot außen am Stiel. Laut Originalbeschreibung bekommt man wohl auch über die Huthaut noch was raus, aber ich nehme mal an, das genau das auch gemacht wurde bei der erwähnten Absicherung. :thumbup:
    Toller Pilz auf jeden Fall.



    LG, Pablo.

    Hallo zusammen!


    Ja, da denkt man, soviel kann's mit dem Aussehen nicht geben, aber es gibt halt doch wieder mehrere Möglichkeiten.
    Also braucht man sicherlich etwas Glück, aber ihr habt noch Zeit. Aufgelöst werden beide Rätsel zusammen. Die Frage ist nur: Wann?
    Wäre Freitag abend in Ordnung?


    Zunächst aber noch den Joker zur Runde 25. Wo ich eigentlich noch eigene Bilder hätte machen wollen, aber am nächstgelegenen baggersee keiine geeigneten Vögel fand.
    Dann bliebe nur, auf ein älteres Bild zurückzugreifen:


    Oder aber im Netz nach was Schickem zu suchen. >Vielleicht ein kleines Video?<


    Zu guter Letzt fiel mir noch ein, daß man früher im Bad ja >sowas< trug. Manche von uns werden sich noch dunkel erinnern. Krass, oder? So um die Grundschulzeit meine ich mich erinnern, in dem Bad wo ich Seepferdchen gemacht habe, auch so ein komisches Ding aufsetzen zu müssen.



    LG; Pablo.

    Ahoi!


    Da waren aber doch schwarze ellypsoide Flecken auf den Zapfen...
    Wer hat die denn fotohofiert?


    Phragmotrichum chailletii: War auf jeden Fall hier im Thread schon abgebildet. Sogar mit Mikros, glaube ich. Also von Holger oder Florian könnte gut sein, aber den Beitrag weiß ich nicht mehr. Irgendwo auf den vorderen Seiten?



    LG; pablo.