Beiträge von Beorn

    Hallo, Nanni!


    Schick. :thumbup:
    Dann sind sie vermutlich im Odenwald auch schon da, müsste man mal gucken.
    Wenn du die Beiträge von einem smartphoneähnlichen Gerät (Ei-Pott, Eipatz oder sowas) schreibst, dann habe ich leider keine Ahnung, wie das mit dem Bilder drehen funktioniert.



    LG; Pablo.

    Hej.


    Also so wie ich das jetzt verstanden habe, wachsen da eben an einem Standort zwei verschiedene Arten in unmittelbarer Nachbarschaft. Was ja auch völlig normal ist und nicts Besonderes. Nun sind es halt zwei Lycoperdon - Arten, aber auch zwei verschiedene Arten der selben Gattung dürfen sich mal kuschelig nahe kommen.
    So wie hier Radulomyces confluens (links, ohne Zähnchen) und Radulomyces molaris (rechts, mit Zähnchen).



    LG, Pablo.

    Hi.


    Ja in der Tat. Clitocybe gibba hat keinen gelben Stiel, sondern einen cremefarbenen bis weißlichen. Das ist ja sogar ein wichtiges Merkmal der Art...
    Der erst Fruchtkörper ist dazu ziemlich merkwürdig geformt, ich vermute fast, den müsste man zu Bestimmungszwecken erstmal ignorieren. Eher sieht der zweite so aus, als wäre da beim Wuchs alles in normalen Bahnen verlaufen. Aber dennoch, einen trichterling mit solch gelbem Stiel kenne ich nicht.



    LG; Pablo.

    Moin!


    Der auf dem zweiten Bild erinnert mich sehr an Lycoperdon mammiforme (Flockenstäubling):


    Beim ersten Bild meine ich auch ungefähr Flaschenstäublinge (Lycoperdon perlatum) zu erkennen, auch wenn das Bild ziemlich klein geraten ist. ;)



    LG; Pablo.

    Guten Morgen (ähem... Vormittag) !!


    Immerhin ein B- Vordschlag ist noch angekommen, hat sich also gelohnt. Das war aber auch in der Tat nicht einfach und da musste mans chon etwas Glück haben oder eben die Art gut kennen.
    Dazu aber gleich mehr, zunächst die Auflösung der offiziellen Runde 25:
    >Sumpfhaubenpilz = Mitrula paludosa< war gesucht.

    Das Bild, aus dem der Rätselausschnitt stammt, ist sogar im Portrait drin. Hättet ihr aber wohl sowieso nicht gebraucht. ;)


    Jedenfalls sah es dann so aus, als wärt ihr alle viel zu unterfordert mit dem Rätsel. Und weil halt nach zwei Jahren Pause der Dreifarbige Krempenritterling (Leucopaxillus compactus = Leucopaxillus tricolor) eben wieder aufgetaucht war, gab's das kleine Zusatzrätsel.
    Hier ist er in voller Pracht:




    Schon eine schwierige Aufgabe, vor allem weil der Pilz auch nicht häufig und wenig bekannt ist. Eigentlich hätte jeder Tip dazu einen Punkt verdient, die Vorschläge waren nicht nur kreativ, sondern auch durchweg nachvollziehbar. :thumbup:
    Insbesondere der Gerippte Ritterling (Tricholoma acerbum) kann ziemlich ähnlich aussehen. Aber dort sind die Lamellen normalerweise wohl nicht ganz so krass gelb (mit schönem Kontrast zum reinweißen Stiel), die Stiele nicht ganz so "boletig - keulig" und die Sporen nicht amyloid (was man auch makroskopisch schon beobachten kann).
    Drei Leute hatten den aber tatsächlich erkannt, denen wie geplant nun 5 Bonuspunkte gutgeschrieben werden. Sieht jetzt natürlich verwegen aus, weil es zum ersten Mal Punktestände über 50 gibt:




    1. 53 Romana (+ 15); beli1 (+ 15)
    3. 50 Wutzi (+ 10); ipari (+ 10)
    5. 49 Climbingfreak (+ 15)
    6. 48 Brassella (+ 10); EberhardS (+ 10); Lupus (+ 10); Malone (+ 10)
    10. 46 nochn Pilz (+ 10); JanMen (+ 10); Safran (+ 10)
    13. 44 Engelchen (+ 10)
    14. 41 Joe83 (+ 10)
    15. 37 Linnea (+ 10)
    16. 18 Mollisia (+ 10)


    [hr]




    Also nun wieder was ganz Einfaches für das Rätsel nummer 26:


    Die Frage ist die: Soll's wieder ein Bonusrätsel zu der Runde geben, oder lieber nicht?



    LG, Pablo.

    Hi.


    Ach ja, richtig. Da war ja noch was.
    Aber eben darum werde ich die weiterhin als eigenständige Arten betrachten. Was blaut, ist für mich nicht scabrum. ;)



    LG; Pablo.

    Hallo, Jörg!


    Danke für die Bilder! :thumbup:


    Vermutlich werden die Pilze irgendeinen Plan haben, warum sie da immer wieder Fruchtkörper hinstellen, auch wenn die immer wieder abgesammelt werden.
    Oder es ist ihnen einfach egal, die Bedingungen passen, also wird produziert. Was ja auch ein gutes Zeichen ist. Sommersteinpilze sind ja immerhin häufig, da fällt es weiniger ins Gewicht, wenn an dem Standort erheblich weniger Sporen freigesetzt werden können wegen Absammelns.


    Bei Satansröhrlingen und ähnlich seltenen Arten ist das schon wieder was ganz Anderes...



    LG, Pablo.

    Hallo, Helmut!


    Das ist nicht ignorant, sondern genau richtig so. Wenn man etwas Ungewöhnliches beobachtet, soll man nachhaken und auch kritisch hinterfragen. :thumbup:
    Ein paar Sachen will ich mal versuchen, zu erklären: Sommersteinpilze (Boletus aestivalis = Boletus reticulatus) und Schwarzhütige Steinpilze (Boletus aereus) sind die beiden Arten mit der filzigen bis samtigen, matten Hutoberfläche. Im Gegensatz zum Fichtensteinpilz (Boletus edulis) und dem Kiefernsteinpilz (Boletus pinophilus): Das sind die beiden, mit der glatten, speckigen und niemals filzigen oder samtigen Hutoberfläche. Bereift können die Hüte bei allen Arten sein, wichtig ist die Haptik der Huthaut an sich.
    Darum sind Sommersteinpilze auch eigentlich nie als "Abweichung" von Boletus edulis beschrieben wirden, sondern als eigene Art.
    Zum Sommersteinpilz ist mir als "Abweichungsform" Boletus carpinaceus bekannt, der aber noch mal anders aussieht und eher ein bisschen an den Schwarzhütigen Steinpilz erinnert. Insofern gibt es da viel weniger Formen, Varietäten usw. als beim Fichtensteinpilz (Boletus edulis), wo eine ganze Menge abweichender Formen beschrieben wurde (teils als eigene Arten), von denen man aber mittlerweile festgestellt hat, daß sie sich zumindest genetisch nicht wirklich von Boletus edulis unterscheiden. Aber das wären ja alles Formen mit "speckiger" Huthaut.


    Alle europäischen Steinpilze sind variabel in der Wahl ihrer Mykorrhizapartner. Wieder Boletus edulis als Beispiel: Der heißt zwar "Fichtensteinpilz", bildet aber minestens genauso häufig mit Rotbuchen Mykorrhiza. Und nicht nur das: Der geht Verbindungen mit ungefähr jeder Baumart ein, die generell in der Lage ist Ektomykorrhiza zu akzeptieren (sämtliche Ahorn - Arten, Rosskastanie & Eberesche können das zB nicht).
    Sommersteinpilze sind etwas wählerischer, haben aber immer noch ein breites spektrum an möglichen Mykorrhizapartnern. Es wird sogar über Verbindungen mit Weißtanne gesprochen, auch wenn ich selbst noch keinen Boletus aestivalis eindeutig einem Nadelbaum zuordnen könnte. Aber Roteiche (Kanadische Eiche) geht auf jeden Fall als Mykorrhizapartner für Boletus aestivalis.


    Die Hutfarben sind in der Tat sehr variabel, und dazu auch noch witterungsabhängig. Bei sonnigem, trockenem, heißem Wetter finde ich auch oft fast weiße Boletus aestivalis. Du kannst ja nochmal ins Portrait schauen, Jörg hat gerade Bilder von einer besonders schicken, rothütigen Kollektion hochgeladen. So wie du es beschreibst, scheint sich der Umfärbungseffekt beim Trocknen auch umkehren zu können.


    Wichtig ist: Das Fleisch muss immer komplett weiß sein, die Pilze dürfen nirgendwo blauen, die Poren müssen bei ganz jungen Exemplaren weiß sein und dann zu gelblich umfärben. Die rostroten Poren bei deinem ziemlich alten Exemplar sind ein Hitze- / Trockenschaden, den ich auch schon oft bei eigentlich gelbporigen oder weißporigen Röhrlingen beobachtet habe.


    Wunderlich ist der bittere Geschmack bei einem sehr jungen Exemplar. Von dem wäre natürlich ein Bild interessant, und weil besonders hell gefärbte Sommersteinpilze auf den ersten Blick mal recht ähnlich aussehen können wie Wurzelnde Bitterröhrlinge (Boletus radicans) wäre das vielleicht noch was, das man überprüfen könnte. Nicht sicher beurteilen kann ich da den größen Fruchtkörper auf dem ersten Bild (der kleinere ist aber klar ein Sommersteinpilz). Boletus aestivalis und Boletus radicans können aber auch mal kunterbunt durcheinanderwachsen; wobei dir Fruchtkörper auch direkt nebeneinander stehen dürfen. Trotzdem ist die Unterscheidung normalerweise kein Problem, weil ja Boletus reticulatus nicht blaut und komplett weißes Fleisch hat.
    Ansonsten hat der Bittere wohl irgendwas aus dem Boden aufgenommen, was ihn unangenehm macht.



    LG; Pablo.

    Hallo, Heidi!


    Und du wirst lachen: Die Art habe ich auch vor ein paar Wochen zum ersten Mal gesehen. Das können nur ein paar Tage gewesen sein, bevor du sie gefunden hast. :)



    LG, Pablo.

    Hallo, Thorben!


    Sehr hübsch. :thumbup:
    Ich hatte den tatsächlich auch schon mal unterm Mikro, aber kaum vernünftige Bilder davon gemacht. Deine sind auf jeden Fall besser.
    Da würde es sich doch lohnen, die vielleicht >ins Portrait< zu stellen, wenn du Zeit und Lust hast?



    LG, Pablo.

    Hallo, Torsten!


    Solche Wälder hast du auch? Das sieht ja aus wie im Schwarzwald. 8|
    Fehlen nur noch die Mohrenkopfmilchlinge und die Kegelhütigen Knollis.


    Sehr abgefahrene versammlung der Lorcheln. Bei mir steht die Art vor allem in den Kiefernwäldern auf sandigen Böden, so ein Gelage habe ich da aber noch nicht gesehen.
    Die weißen Keulchen sind eher Calvulina als Clavaria: Clavulina rugosa (Runzlige Keule / Koralle) steht hier auch oft in solchen Versammlungen herum.



    LG, Pablo.

    Salut!


    Dann schlage ich noch einmal drüber schlafen vor. Aber morgen vormittag führt kein Weg mehr dran vorbei.
    Bis dahin nutze ich die Zeit, um mich meinem kleinen Privaträtsel zu widmen, nämlich welches Samthäubchen sich im Blumentopf bei der Zitrone wohl fühlt.





    LG, Pablo.

    Hallo, Jörg!


    Lustig, so eine Hutfarbe habe ich bei >dem< auch noch nicht gesehen. Wäre super, die Bilder im Portrait zu haben, um diese Variationsmöglichkeit zu dokumentieren.
    Der >Kiefernsteini< kann zwar auch mit Laubbäumen Mykorrhiza bilden, hat aber eine andere Huthautcharakteristik. Die ist wie beim Fichtensteini, also immer glatt (gelegentlich bereift, aber darunter glatt), speckig, nie samtig oder filzig wie beim Sommersteini und beim Schwarzhütigen.



    LG, Pablo.

    Hallöchen.


    Will noch jemand Bedenkzeit wegen dem Bonusrätsel?
    Dann würde ich die Auflösung auf morgen früh verschieben. Weil zB von dir, Irmtraud, ist noch keine PN zu dem Bonuspilz gekommen. Nicht, daß es wieder Schwierigkeiten mit den Nachrichten gibt...



    LG, pablo.

    Hallo, Heidi!


    Da sind dir nun ein paar schöne Aufnahmen gelungen. Man sieht nun auch sehr gut den weißen Flaum um die Becher herum bei jungen Fruchtkörpern.
    Die Art ist eher nicht häufig. >207 Datensätze< klingt viel, ist es aber nicht. Vor allem wenn man beachtet, daß der Pilz in weiten landesteilen gar nicht vorzukommen scheint bzw. noch nicht gemeldet wurde.



    LG; Pablo.

    Hallo Heidi!


    Die Birkenpilze aus der scabrum - Verwandschaft verfärben nicht oder höchstens mal blass rosarot im Hutfleisch.
    Also auch der mit den dichten, schwarzen Schuppen an der Stielbasis auf dunkelgrauem grund (Leccinum melaneum).
    Hainbuchen - Raufuß (Leccinum pseudoscabrum = Leccinum carpini) passt hier, würde der jetzt aber noch irgendwo blauen (Stielbasis), dann wäre es wieder was Anderes.



    LG, Pablo.

    Moin!


    Ich glaube, Peter weiß wie das mit den Pilzberatungen bei möglichen Vergiftungsfällen funktioniert. ;)
    Darum habe ich mich nur auf den Pilz konzentriert, zumindest mal auf die Idee, die ich dazu hatte.


    Die Art scheint sich immerhin hierzulande etwas auszubreiten, bevorzugt in wärmeren Gebieten. Wie selten der aktuell noch ist, weiß ich nicht. Vermutlich häufiger als >hier< dokumentiert. Der Fund in Monnem ist nicht der vom Friedhof, den hat Horst Staub mal bei sich um die Ecke irgendwo (Neckarstadt) gehabt.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Das Graue dürfte einer der verschiedenen Röhrlings - Goldschimmel sein. Womit jetzt keine Pferde gemeint sind. ;)
    Bei solcherart befallenen Exemplaren ist meistens ohnehin keine Bestimmung mehr möglich, weil die wichtigen merkmale (Porenfarben, Verfärbungsverhalten, Tramafarben) in der Regel verfälscht und verändert sind und nicht mehr so, wie sie normalerweise sein sollten.


    Was die "ideale" Pilzdoku betrifft, das ist mitunter schon in einem Bild erledigt bei Röhrlingen.
    Dazu braucht man aber mehrere Exemplare, arrangiert die ein wenig, daß alles in einen Bildausschnitt passt und dann kann das (im Idealfall) so aussehen:

    Zum Vergrößern: Bild anklicken.
    Ist alles drauf was man normalerweise braucht: Hutoberseiten, Stieloberfläche, Schnittbild (vollständig, incl. Stielbasis).



    LG; Pablo.

    Hallo.


    Pfifferlinge sind's schon mal. :thumbup:
    Ich denke, für den >Samtigen< sind die Farben etwas zu viel gelb und etwas zu wenig apricot, und die Fruchtkörper im bereich Hutmitte zu dickfleischig.
    Je büscheliger der >echte< wächst, desto schmächtiger sind halt auch die einzelnen Fruchtkörper. Ich denke, das hier ist eher cibarius.



    LG; Pablo.

    Hallo, Pit!


    Spätestens dann hast du den Üppigen Rübling (Gymnopus luxurians) eh raus. ;)
    Steht zur Zeit üppig (im wahrsten Sinne des Wortes) an einigen Stellen auch auf dem Monnemer Hauptfriedhof, falls du ihn dir live und in Farbe angucken willst.
    Bild von heute:



    LG; Pablo.

    Hej.


    Nö. Oder mal sorum: Es wäre auch kein Gegenkriterium, wenn X. chrysenteron blauen würde. Solange es nicht gerade das Stielfleisch (und Stielrinde) ist...
    Bei X. pruinatus wartet man ja mitunter auch mal 20-30 Minuten, bis da was blau wird.



    LG, Pablo.

    Hi.


    Doch, die Knolle würde schon auch passen. Die ist allerdings bei beiden Arten recht variabel.



    LG, Pablo.

    Hallo, Stefan!


    Stimmt, und der hier kann das auch.
    Die beiden sind ja nicht kreuzbar, insofern wohl schon zwei zu trennende Arten, aber am Substrat nicht auseinanderzuhalten.



    LG, Pablo.