Beiträge von Beorn

    Hallo, Stefan!


    Müsste das nicht auch eine Art mit viel breiteren Sporen mit Keimporus sein, zudem mit etwas kräftigeren, oft büscheligen Fruchtkörpern ohne Gelbtöne? :/
    Das waren jedenfalls so die Gründe, warum ich den schon mal ausgeschlossen hatte, aber ich kenne ich wie gesagt in der Gattung gar nicht aus. Noch nicht mal einen birnbaumii hatte ich bisher in der Hand...



    LG; pablo.

    Merci, Thorben! :thumbup:


    Ein Makro hättest du ruhig noch dazu packen können, aber es ist so auch ok. Wichtig waren die Mikrobilder, weil die ja noch gefehlt haben.
    So rein gefühlsmäßig werden deine Aufnahmen in dem Bereich übrigens auch immer besser.



    LG; Pablo.

    Morgen!


    Starkes Bild, Karl-Heinz. :thumbup:
    Super Blickwinkel und Kompisition von Farben und Formen vor allem.


    Und stimmt: Die Frage nach den Stielen bei Pilz A (vermutete Lycoperdon perlatum) ist durch das Zeigen einer anderen Art natürlich nicht geklärt.



    LG; Pablo.

    Hallo, Thomas!


    Tyromyces kmetii galt bis in die 90er hinein als extrem selten, aber die Art breitet sich seitdem stark aus. In der Oberrheinebene und angrenzenden Hügeln ist sie inzwischen recht regelmäßig anzutreffen und kann zumindest dort keineswegs mehr als "selten" bezeichnet werden. Weiter nach Norden zu ist sie aber noch immer kaum verbreitet.



    LG, Pablo.

    Hallo zusammen!


    Der oben verlinkte Schüssel ist möglicherweise etwas solider und die Autoren haben dazu auch fleißig genetische Bäumchen gebastelt.
    Was die Mikromerkmale betrifft: Es gibt ja so einige Gattungen, wo sich mikroskopisch nicht viel oder gar nichts rausholen lässt. Bei Ritterlingen (Tricholoma) ist das in einigen Gruppen so, bei manchen Röhrlingen ebenfalls, sogar bei Porlingsgattungen wie Trametes gibt es zu trennende Arten, wo mikroskopisch nichts zu unterscheiden ist.
    Dann muss man halt nach geeigneten, möglichst konstanten makroskopischen Merkmalen suchen, die sich den genetischen Sippen zuordnen lassen. Das kann schon funktionieren, auf solche Schlüssel und Studien muss man sich erstmal einlassen und eine ausreichende Anzahl an Funden danach bearbeiten, um sich ein Bild von der Stimmigkeit zu machen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Heidi!


    Filzröhrlinge sind aber auch wirklich eine undankbare Gattung. Was auch damit zu tun hat, daß es da noch gar nicht so lange schlüssige Artkonzepte auch mit genetischer Pberprüfung gibt. Zuvor hatte man da einzelne Arten eher per Zufallsgenerator unterschieden (ca. bis zur Jahrtausendwende), so auch nach Hutformen und Farben usw.
    Das alles ist aber viel variabler als man angenommen hatte, viel konstanter sind Schnittbilder und Verfärbungsverhalten. Aber auch das ist nicht immer ganz konstant, so zB bei diesem Fund. Da hat man es mal mit einer nicht (sichtbar) verfärbenden Ziegenlippe zu tun, so wie diese hier:


    Und dann wird die Abgrenzung gerade zu Xerocomus ferrugineus schwierig und funktioniert fast nur noch über die Farbe des Basismycels und über die Fleischfarben im Schnitt. In diesem Fall ist die Hutfarbe aber nicht schlecht, denn dieses kräftige Rostbraun habe ich bei X. ferrugineus noch nie beobachtet.



    LG, Pablo.

    Moin!


    Ohne Bonusrätsel ist es für mich auch einfacher.
    Bei deinem Pilz habe ich einen verdacht, Claudia, aber ich halte mich lieber mal mit vermutungen zurück. Keine Bonusrätsel bitte! ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Wolfgang!


    Wenn das mal keine Tubaria (Trompetenschnitzling) ist. ;)
    Bei dem kann das weiße Velum auch mal eine wattige, angedeutete Ringzone am Stiel bilden.
    Gifthäublingsbilder gibt's auch reichlich >im Portrait<, und dort auch mit links zu weiteren Themen, insbesondere >das hier< von Anna.



    LG; Pablo.

    Moin!


    Bei den Leistlingen hat sich einiges getan in letzter Zeit.
    Christoph hat ein paar Ergebnisse (mit Links zu Literatur) [url=http://forum.pilze-bayern.de/index.php/topic,1551.msg23839.html#msg23839]>hier<[/url] zusammengestellt.
    Cantharellus ferruginascens soll sich aber vor allem durch trübe, helle Farben mit grünlichem Shcimmer auszeichnen und wäre auf dem Hut eher unbereift.
    Neben der Art können auch Cantahrellus amethysteus (manchmal und dann eher zögerlich) und Cantharellus subpruinosus (im verlinkten Schlüssel als C. pallens, wobei ich subpruinosus als epithet bevorzuge) rostig flecken.
    Den Fund hier halte ich für C. subpruinosus (C. pallens) mit etwas blass geratenen Leisten (normalerweise lebhafter gefärbt und in deutlcherem Kontrats zur Hutoberseite).



    LG, Pablo.

    Hallo, Norbert!


    Ich glaube, die eine oder andere Melanoleuca - Art kann das schon auch. Mir erschien die Hutoberfläche so unrunzlig, ungrubig und auch eher matt und nicht glänzig. Daher der Gedanke. Aber wenn du dir sicher bist... Ich kann es über Bilder weniger gut beurteilen als du mit dem Pilz in der Hand. Immerhin da bin ich sicher. ;)



    LG; Pablo.

    Hallo, Michael!


    Danke, alles klar. :thumbup:
    Ich hatte mich geirrt und dachte bei dem vorderen im Ausgangsbild, das sei doch eine eher filzige Hutoberfläche. Also mehr was richtung Filzröhrling.
    Hättest du aber vermutlich selbst schnell gemerkt.



    LG; pablo.

    Hallo, Leute!


    Eigentlich ist das jetzt gar nicht so meine Baustelle. Aber die fielen mir halt auf, standen an mehreren Stellen auf dem Mannheimer Hauptfriedhof.
    Also gut, Leucocoprinus hatte ich noch keine, im Freien sind die auch ungewöhnlich (Klima ist hier allerdings subtropisch), guckst en halt mol an.


    Kurzbeschreibung: Fruchtkörper dünn, weich, filigran, Hut deutlich gerieft;
    Hutmitte frisch blass zitronengelb, ansonsten Hut weiß; Velum grob flockig, recht beständig, frisch cremegelb bis weißlichgelb
    Lamellen frei, weiß, beim Antrocknen gelb bis orange
    Stiel dünn, mit aufsteigendem, beständigem Ring; Stielbasis keulig erweitert; Stielspitze frisch blass zitronengelb, darunter Stiel weißlich; beim Antrocknen untere Stielhälfte gelb, obere Stielhälfte orange.
    Riecht nach Nelkenschwindling.



    Mikros auf den Mikrobildern (Anklicken und großmachen, sonst erkennt man garnichts):


    Mit Gröger habe ich schon mal geschlüsselt, da kommt wahlweise "Leucocoprinus spec." oder "fatal error - reboot system" oder "andere Gattung wählen" raus.
    Bzw.: Die Arten, die nach dem Schlüssel in Frage kommen, schließen sich anhand der Beschreibungen bei Ludwig jeweils aus einem oder mehreren Gründen aus.
    Kein Wunder, wenn man sich in eine Gattung begibt, in der man sich absolut null auskennt und die größtenteils aus adventiv auftretenden tropischen Arten besteht.


    Aber: Vielleicht hat ja doch jemand eine Idee?
    Sonst bleibt's ein Pilz ohne Namen, fürchte ich.



    LG, Pablo.

    Hallo, Peter!


    Tolles Farbspiel. :thumbup:
    Die krass verfärbenden Leucoagaricüsse spielen versteck mit mir. Obwohl ich den einen oder anderen Standort kenne, bin ich immer zur falschen zeit da.



    LG; Pablo.

    Hallo, Jan!


    Das ist auf jeden Fall eine Art aus der Parasol - Verwandschaft.
    Klugscheißerisch ausgedrückt würde ich es "Macrolepiota procera sensu lato" nennen. ;)
    Die Stielfarbe ist nicht so wichtig, wichtig ist die Stielnatterung. Und die ist hier vorhanden, bei den Safranschirmlingen gibt es nie einen genatterten Stiel.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    So eine Stielzeichnung kann der >Blutrote< aber auch nicht, zudem blaut der meist stärker und die Röhren- und Porenfarbe ist anders (blasser, stumpfer, nicht so leuchtend gelb wie hier).
    Der >Nadelholzröhrling< sieht anders aus und dessen Huthaut lässt sich auf dem Hutfleisch umherschieben wie die Haut am Ellenbogen.
    Wenn das hier kein >Brauner Filzröhrling< ist, dann ist es eben wieder >das hier<. Letzteres vermute ich hier, kann es aber nicht mit Sicherheit sagen, denn es fehlt die Stielbasis und das Blauen in Hutfleisch und Röhren. Wobei dann die Frage ist, wie viel Zeit zwischen Aufschnitt und Foto verging und ob das Blauen vielleicht erst danach einsetzte.



    LG; Pablo.

    Hallo, heidi!


    Hutfleisch gelb + Stielfleisch gelb bis blass rosabraun: >Ziegenlippe<. Trotz des Alters sieht man hier auch immerhin noch einen Ansatz von blauendem Hutfleisch.



    LG, Pablo.

    Hallo, Björn!


    Klasse Funde. :thumbup:
    Nummer 1 ist ein toller Pilz, sowas hatte ich lieder noch nie in der Hand. Daher auch kein Hinweis, welcher der gelbmilchenden Milchlinge das nun sein mag.
    2: Gefühlsmäßig am ehesten der >Weißtannenbegleiter<.
    3: Ziemlich sicher Thelephora penicillata (deutscher Name vielleicht Fransiger Warzenpilz?)
    4: Bei den beiden ist es oft nicht leicht über Bilder und ohne Pilz in Hand. tendenziell aber eher >aestivalis<.
    6: siehe Karl-Heinz
    16: sieht fast eher nach >Rhodonia placenta< aus, aber das ist manchmal erst mikroskopisch klar zu erkennen.
    17: ziemlich eindeutiger >Amethysteus<.



    LG, Pablo.

    Hallo, Norbert!


    Warum auch nicht? Paukenschlegel (junge, knackige, noch geschlossene Parasolhüte) gehören für mich zu den besten Pilzen überhaupt. Können Rotkappen meiner Ansicht nach durchaus das Wasser reichen. :thumbup:
    Der schneeweiße weiße Pilz sieht abschreckend nach Weichritterling (Melanoleuca) aus. Also besser in Deckung gehen. ;)



    LG, Pablo.

    Moin!


    Das sieht jedanfalls mal schick aus.
    Allerdings: Wenn der auf den Grill soll, ist es schon fast zu spät. Die schmacken nur, wenn sie noch ganz jung und sozusagen "cremig" in der Konsistenz sind.



    LG, Pablo.