Hallo, Nanni!
Beruhigend, dann hat es einfach ein weilchen gebraucht. Alelrdings kann es bei Ziegenlippen in der Tat ählinch sien wie bei Maronen: Sie blauen halt nicht immer.
LG, Pablo.
Hallo, Nanni!
Beruhigend, dann hat es einfach ein weilchen gebraucht. Alelrdings kann es bei Ziegenlippen in der Tat ählinch sien wie bei Maronen: Sie blauen halt nicht immer.
LG, Pablo.
Hi.
Prima. ![]()
Der scheint ja auch ziemlich ergiebig zu sein. Jedenfalls ergiebiger als meiner, aber den habe ich vielleicht einfach zu früh wieder im Wald ausgesetzt. ![]()
LG; Pablo.
Hallo zusammen!
Bei euch geht ja richtig die Post ab. Famos.
Aber ihr habt es euch auch verdient, und für uns ist ja auch was drin (starke Bilder).
Guckt euch die nummer 4 bitte nochmal genauer an. Insbesondere diese hochstehende Haut unten am Stiel.
Für mich sieht das aus wie >der hier<.
LG, Pablo.
Guten Morgen!
Wie kaum anders zu erwarten war, hat sich die Bestimmung bestätigt.
Die älteren fruchtkörper waren zwar nicht mehr sehr aussagekräftig, aber die jüngeren hatten mikroskopisch noch genug zu bieten, als daß man jede eventuell noch bestehende Unsicherheit ausräumen konnte. ![]()
Antrodiella serpula / hoehnelii (1600x1380):
LG, Pablo.
Moin!
Da stimme ich in allen Punkten zu. ![]()
Die sind wirklich schmackhaft und diese Sklerotien können ganz schön dicke Brummer werden. ![]()
Die findet man hier in der Gegend (wo der Sklerotienporling so häufig ist) immer wieder mal, Alex. Man muss gezielt nach einzelnen, am Erdboden wachsenden Exemplaren von P. tuberaster Ausschau halten und dann buddeln. Die "Kruste" des Sklerotiums sitzt nicht tief, aber das ganze Ding aus dem Erdreich zu holen, das kann schon eine Herausforderung sein.
PS.: >Das Portrait< würde sich sicherlich auch über die Bilder und eine kurze Beschreibung freuen, aber nur als Ergänzung und nur wenn du magst. Hier in einem eigenen Thema kann man jedenfalls freier und ungezwungener darüber plaudern. ![]()
LG, Pablo.
Morgen!
Eine Frage: Ist das Wasser zum Blanchieren gesalzen?
Weil so ähnlich kenne ich das auch beim Einkochen von Pilzen. Dabei verlieren sie sehr wohl Wasser, aber da ist das Kochwasser ja salzig, dem Pilzgewebe wird also vor allem osmotisch Wasser entzogen. Ob's mit ungesalzenem Wasser auch funktioniert ist die Frage, wenn dann vermutlich längst nicht so gut.
LG, Pablo.
Morgen!
Genau.
Sehr schön dargestellt und dokumentiert, die Unterschiede zwischen dem >Grauen< und dem >Perlpilz<.
Das mit dem Abziehen der Huthaut ist eine gute Idee, denn oft findet man direkt unter der Huthaut beim Perlpilz Rosatöne, die an anderen Stellen des Fruchtkörpers nicht sichtbar sind.
LG, Pablo.
Morgen!
Und dazu noch Bilderbuchexemplare. Glückwunsch, Tuppie!
Falls du Lust hast, davon was >ins Portrait< zu stellen, wäre das natürlich auch fein.
PS: OK, das klingt jetzt witzig, "Bilderbuchexemplare" und dann direkt noch mal "Bilderbuchexemplare".
Ich habe wirklich nicht von Karl abgeschrieben, das muss echt an den Pilzen liegen.
Lg; Pablo.
Hallo, Helmut!
So wunderschöne Pilze!
Was haben die gemacht? Den Baum gefällt?
Aber dann wenigstens hoffentlich den Stumpf stehen gelassen, dort kann der Pilz noch mehrere Jahre überleben und weiter Fruchtkörper bilden.
LG; Pablo.
Hej, Kuschel!
Aber Imperator klingt doch ganz gut, nich?
Spricht sich auch schön, und wenn ich der Imperator wäre... also zum Beispiel der der Ochsen (Imperator torosus), ich würde meinen Titel behalten wollen. ![]()
LG, Pablo.
Hallo, Stefan!
Das wäre zumindest eine der Arten, die auch nach Gröger noch einigermaßen hinzuhauen scheint. ![]()
Leucocoprinus straminellus könnte auch makroskopisch passen, hat aber wohl eine ganz andere Sporenform.
Ich hatte sogar schon mit dem Gedanken gespielt, das Pilzchen zu einem Leucoagaricus / Sericeomyces zu machen, aber das geht ja auch nicht mit der deutlichen Hutriefung und den Mauerzellen.
Cygneus ist mal eine Spur, der ich noch weiter folgen werde.
LG, Pablo.
Hallo, Michael!
Interessanter "Grenzfall".
Im Grunde ist das ein Flocki mit einer weitreichenden, aber nicht vollständigen Pigmentstörung.
Solchen Farbformen hat man bereits diverse Namen gegeben, unter anderem Boletus discolor, Boletus luridiformis var. dicolor, Boletus erythropus var. junquilleus...
Das Problem ist, daß Boletus junquilleus eigentlich einen Pilz komplett ohne rotes und braunes Pigment beschreibt. Also mit rein gelben (und niemals rötlichen!) Poren, feinerer Stielbeflockung ohne jeden Rotton, braune Stellen am Hut ausschließlich entstanden durch vorangegangene Berührungen (dadurch blauend, anschließend braun), ansonsten rein gelb und ohne jedes braune oder sonstwie andere Pigment.
"junquilleus" hat zudem noch das Problem, daß es nicht ganz klar ist, ob es sich nicht auf gelbe Formen eines ähnlichen Röhrlings mit weicherem Fleisch sowie weinrot verfärbendem und amyloidem Stielfleisch beziehen muss.
Darum nenne ich die ganz gelben (und immer komplett gelb bleibenden) gerne mal >Boletus pseudosulphureus<.
Wenn die Poren und Stielflocken aber mit Rottönen, ist das für mich erstmal nur ein Farbspiel vom >Flocki<.
Ob die komplett gelben Formen aber wirklich eine eigene Art sind und nicht einfach nur ein "Albino" vom Flocki, das müsste man aus meiner Sicht auch mal noch untersuchen. Ich kann mir auch gut vorstellen, daß das alles zusammen gehört. Euer Fund stellt da sozusagen einen Übergang da, nicht komplett gelb, aber eben doch schon mit massivem Pigmentverlust auch noch im Alter.
LG; Pablo.
Moin ihr!
Spannende Funde aber auf jeden Fall.
Eine Idee, die mir dabei gerade durch den Kopf geht: Wie wäre es mit ausgeblassten Clavulinopsis luteoalba?
Die 123 - Bilder würde ich hier auch mal ausklammern, das ist ja nicht nachvollziehbar, ob die auch richtig bestimmt sind und wenn ja nach welchem Artkonzept.
Es gäbe auch noch ein paar ins ockerliche verfärbende, ursprünglich weißliche Clavaria - Arten, die hier eventuell in Frage kommen könnten, wie zB Clavaria krieglsteineri oder Clavaria daulnoyae.
Wobei die hier schon ziemlich groß aussieht, was nicht zu den erwähnten beiden Arten passt, bzw. daulnoyae wohl eher abgerundete Spitzen haben müsste.
Irgendwie gefällt mir Karls Idee mit der fragilis / vermicularis momentan am besten.
Könnt ihr die nicht bei Gelegenheit mal Matthias Lüderitz unterjubeln?
LG; Pablo.
Hallo.
Keine Sorge: Mit Ausnahme von einigen Schimmelsporen (über längere Zeit in großen mengen eingeatmet) gibt es keine Pilze, derren Gift über die Atemwege aufgenommen werden kann. Du kannst auch drei Stunden intensiv an einem Grünen Knolli schnuppern, da wird gar nichts passieren.
Eine Art mit tricky Angewohnheiten ist noch der spaltblättling: Dessen Sporen können - über die Atemwege aufgenommen - massiv immungeschwächtes menschliches Gewebe besiedeln. Heißt also: Wenn man schwer krank ist und mit extrem starken Immunsupressiva behandelt, besteht eine minimale Wahrscheinlichkeit, daß bei starker Exposition zu den Sporen sich Schizophyllum commune in der Lunge ansiedelt.
Im Normalfall passiert wirklich nichts, weil sonst würden wir ja jeden Tag alle andauernd sterben. Jeder Kubikmeter Luft enthält Millionen von Pilzsporen tausender Arten, die sind omnipräsent. Wir sind genauso Natur wie diese Sporen und das ist schon aufeinander eingestellt.
LG; Pablo.
Hi.
Insbesondere auch der Habitus und der Standort (nährstoffarmer Boden im Fichtenwald) schließen die drei Schafchampignons aus (Agaricus osecanus, Agaricus arvensis, Agaricus urinascens sind makroskopisch nicht trennbar).
Also eine Art aus der Gruppe der eher schmächtig gebauten anisartig riechenden Waldbewohner, die beiden in Frage kommenden Arten sind (achtung:) Makroskopisch oft nicht trennbar. Ist aber nicht schlimm, ich habe mich inzwischen da schon dazu durchgerungen, Agaricus sylvicola und Agaricus essettei einfach "Wals - Marzipanchampis" zu nennne, einzusammeln und aufzuessen. Jeden Fruchtkörper zu mikroskopieren und dabei festzustellen, daß die Sporengrößen nie wirklich so ganz passen, hat einfach genervt.
LG, Pablo.
Hallo, Sergius!
Die gehören schon in die Anisegerlingsgruppe. Bestimmungen sind bei diesen arten oft sehr schwierig, aber wenn man mit kulinarischer Absicht sammelt auch nicht nötig: Alle gilbenden und eindeutig anisartig düftenden Arten sind essbar. Das "und eindeutig" ist wichtig. Nur gilbend und ohne spezifischen Geruch: Auf jeden Fall weglassen.
"Anisartig" ist so Mykologendeutsch irgendwie. Für mich riechen die meisten dieser Arten eher nach Marzipan. Ist halt oft eher dezent ausgeprägt, was dann manchmal hilft ist kräftiges Rubbeln am Stiel.
"Karbol" ist auch eine ziemlich technische Umschreibung für die Geruchsrichtung "Desinfektionsmittel / Krankenhaus / Wundpflaster". Ist ebenfalls oft dezent ausgeprägt, kann sogar fehlen, auch hier hilft: Kräftig reiben und dann kräftig riechen.
Bitte, gewöhn dir an, die Pilze mit Stielbasis zu sammeln und auch Schnittbilder anzufertigen.
Ist ja ganz nett, wenn ich und ein paar andere die Düsteren Rotfüße (Xerocomellus porosporus) auch so erkennen, aber es hilft dir nix. Weil wenn du sie selbst bestimmen willst, dann brauchst du die Schnittbilder. Nicht nur generell bei Röhrlingen (da sowieso) sondern auch bei den meisten anderen Pilzen. Und über abgeschnittene Stiele müssen wir nicht reden, glaube ich.
LG; Pablo.
Hallo.
Ich bin ein doofer Spielverderber, aber: Nö.
Das sind >Sklerotienporlinge<.
Die Poren sind beim >Wabenporling< noch weiter, anders geformt (und fühlen sich anders an!), auch Hutoberfläche und Hutfarben sind anders.
LG; Pablo.
Hallo.
Das sollte ein Trichterling sein.
Also Geruch wird benötigt, wobei das am besten bei einem jungen Exemplar funktioniert. Mögliche Gerüche wären da: Anis / Marzipan oder Mehl / frisch angeschnittene Salatgurke oder angenehm aromatisch mit dezenter Bittermandel - Komponente.
Dann kann man noch die Hutmitte genau angucken, ob es da einen kleinen Buckel gibt, den man manchmal mehr fühlen als sehen kann.
LG, pablo.
Moin!
Ich denke auch eher in die Richtung wie Norbert.
Auf dem letzten Bild sieht man einen eingerissenen Hutrand, das würde bei Crepidotus mollis ganz anders aussehen, eben weil man die "Gummihaut" nicht so einfach einreißen kann.
Crepidotus applanatus wäre in dem Fall die naheligendste und häufigste Alternative, sollte aber dennoch einmal mikroskopiert werden und am besten nach Consiglio / Setti verglichen.
Kleines Bildchen zur Beschaffenheit der Huthaut bei Crepidotus mollis:
LG, Pablo.
Hallo, Juliane!
Das Pilzforum ist zwar nicht soi schnell wie FB, aber halt wesentlich zuverlässiger.
Momentan ist viel los und wie Nobi schon schrob: Es gibt zu wenige Leute für die vielen anfragen. Vor allem, weil man ja auch gerne noch was zu Bestimmungstips und kritischen Artvergleichen schreiben möchte.
So zum Beispiel:
C. mollis ist die einzige Crepidotus-Art, die eine gelatinöse Schicht unter der Hauthaut hat. Dadurch ist die makroskopisch bestimmbar. Aber dafür ist mir schon die Huthaut zu dunkel; aber ich gebe dir recht, ohne den Test auf diese Gelschicht und/oder Mikro, ist die Art nicht zu bestimmen.
Stimmt nicht ganz. Die beiden Varietäten von Crepidotus calolepis (Ähm... wie nennt der sich auf deutsch?) haben ebenfalls diese Gummi - Huthaut.
Die sich im übrigens ebenso verhält wie die vom Dehnbaren Helmling.
Aber Crepidotus calolepis hat Hüte mit kräftig strähnig-haarigen Schuppen über der Gummischicht.
LG, Pablo.
Hi.
Aber ist das Basismycel wirklich weiß?
Ich glaube da nämlich etliche gelbe Fäden zu sehen. Aber ausgehend von den Fleischfarben (Huttrama und obere Stieltrama quietschegelb + unteres Stieölfleisch rosabräunlich) ist es eben dennoch eine >Ziegenlippe<. Mittlerweile glaube ich nicht mehr daran, daß die Farbe des Basismycels ein KO - Kriterium ist. Immerhin gestehen auch einige namhafte autoren X. subtomentosus "weißliches bis blassgelbes" Basismycel zu.
Kleiner Bonus für die Bestimmung: Keine spontane Neubildung von Huthaut an den Knabberstellen. Kleiner Malus für die Bestimmung: Kein Blauen der Röhren und Hutfleisch im Schnitt. Das fehlt aber öfters mal bei trockenen Ziegenlippen.
LG; Pablo.
Hallo, Anna!
Dachte ich mir's doch, daß es noch jemand merkt. ![]()
Schön, daß es der Markus war. ![]()
Also gut, doppelt gemoppelt hält besser: Alles Gute, Zeit und Muße für die kommenden 12 Monate!
Die großen, dunkel gefärbten Korallenmilchlinge im Kohlhof - Wald sind Lactarius romagnesii:
Mit dem krassen Sporenornament kommen nur noch drei Arten in Frage, L. pterosporus hat keinen gerippten Hutrand, L. ruginosus ist ein kleinerer, hellerer Pilz, der da allerdings auch steht. Glaube ich, aber den untersuche ich beim nächsten Mal.
LG; Pablo.
Moin!
Kanuwandern in Masuren?
Das klingt... Wow. Immerhin die Heimat meiner großväterlichen Verwandten, und ich war noch nie dort.
Es muss unglaublich schön sein, genieß die Zeit, Daggi. ![]()
Ob mein Gedanke (Trompetenschnitzling) wirklich stimmt, darf auch hinterfragt werden, Wolfgang.
Ich sehe ja nur das Bild, kann den Pilz nicht drehen, befühlen und beschnuppern. War nur so eine Idee, denn die beiden (Gifthäubling und TuFur) können auch mal ordentlich ähnlich aussehen.
LG, Pablo.
Hallo, zusammen!
Joker ist aber Pflicht.
Auch ohne Bonusrätsel. Ich würde mal Mittwoch abend vorschlagen bis zum Jokerschock.
LG, Pablo.
