Beiträge von Beorn

    Hallo zusammen!


    ...und weil eben doch stets Gesprächsbedarf besteht, ist dieses Thema ja auch offen und es darf parliert werden. ;)
    Solange es - wie jetzt - schön sachlich bleibt, ist das ja völlig in Ordnung. Es ging vor allem auch darum, diese Diskussion eben nicht in dem Thema zu führen, das den Stein ins Rollen gebracht hat.


    Dazu noch ein paar Details, die bislang angesprochen wurden:

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    Ich würde mich zur Verfügung stellen und gegebenenfalls ein paar Wörtchen mit den entsprechenden Usern per PN wechseln.


    Klar, Silbergrau. :thumbup:
    Das kannst du aber jederzeit auch ohne "Erlaubnis" der Moderation tun. Auch dazu ist die PN - Funktion da, um ohne Öffentlichkeit mal ein paar Dinge zu besprechen. Auch wenn ich fürchte, daß in vielen Fällen Gespräche in der Richtung eher abgelehnt werden, versuchen kann man es immer. Und es klärt möglicherweise auch, ob es dann tatsächlich um das Interesse am Pilz als Rauschmittel ging, oder ob es eben ein Mißverständnis war.


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    Man hätte vielleicht aber doch noch im Interesse der Unschuldsvermutung etwas langsamer zu Werke gehen können, vielleicht mal ein paar provokante Fragen stellen können, z.B. welche Pilze er denn sonst noch gefunden und erfolgreich bestimmt hatte...


    Nur hatte sich die Unschuldsvermutung hier wie in den meisten Fällen ja schnell in Luft aufgelöst. In dem Moment, wo der Zusammenhang in einem Beitrag hergestellt wird, hängt dieses Stigma ja in der Diskussion mit drin. Kaum überraschend bei Erstanfragen wie der hier diskutierten. Das ist ja - wie erwähnt - auch ein Grund zum Schließen des Themas. In den Zusammenhang passt auch die Anmerkung von Maria:

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    Die Antwort/Aufforderung um 19:13 "... Deiner Anfrage nach drängt sich der Verdacht auf, dass es dir um Pilze mit berauschender Wirkung geht. Zeigst du mal deine anderen Funde ?" fand ich durchaus berechtigt und sinnvoll. Was mich dann allerdings doch etwas irritierte war, dass man erst eine Aufforderung macht (zeig uns Deine Pilze), dann dem anderen aber überhaupt keine Gelegenheit gibt dies auch tun zu können (der Thread wurde um 19.32 geschlossen) Und ich glaube, dass vielleicht dies der eigentlich Punkt ist, weshalb hier noch einmal nachgefragt wurde


    Dazu kann man ja einfach ein neues Thema eröffnen. Das klappt wesentlich besser als ein Thema fortzuführen, daß schon gleich zu Beginn "Irgendwie mit dem Falschen Fuß aufgestanden" ist. ;)
    Dann zeigt sich im Verlauf auch (und in entspannterem Rahmen), wo das eigentliche Interesse liegt. Denn wie Safran festgestellt hat: Bisweilen tappt man da ganz unbedarft in ein Fettnäpfchen, hat aber ein ganz normales pilzkundliches Interesse an der Sache. Auch solche Fälle hat es hier schon gegeben. Ob du eine davon warst, Safran, das weiß ich jetzt allerdings nicht mehr aus dem Kopf.


    Übrigens: Wenn hinter einer Anfrage tatsächlich eine Mißbrauchsabsicht steckt, ist die Pilzbestimmung meistens müßig und wird zu keinem Ziel führen. Die meisten dieser kleinen Pilzchen (auch solche und ähnliche Helmlinge) sind schwer bis sehr schwer zu bestimmen und es braucht neben wirklich guten Bildmaterial detaillierte Beschreibungen, Fundortdokumentationen und etwas Basiswissen zur Merkmals- und Formenkenntnis, um den Pilz überhaupt so darzustellen, daß "die Experten" etwas damit anfangen können. Und da kommt in den meisten Fällen nichts nach, sondern höchstens ein ebenso mangelhaft dokumentiertes Häufchen ähnlicher, aber anderer Pilze.
    Das ist aber ein eher allgemeines Problem, daß man bei diesen schwierigen Gattungen und Artengruppen sowieso nicht jeden Fund bestimmen kann.


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    In einem Pflanzenforum gibt es die Regel bei Herba-Photos einen Bestimmungsversuch mitzugeben - sonst wird der Beitrag gelöscht
    (dort geht es nicht um Inhaltsstoffe oder irgendwelche Schwingungen sondern darum, dass das Forum keine Studien- oder Hausarbeit [Bestimmung] KOMPLETT abnehmen soll).


    Vielleicht hätte dies hier funktioniert oder ein anderes Bild geworfen, wenn der Ersteller geschrieben hätte, dass er Entoloma oder Mycena vermutet...


    Das wäre sicher eine interessante Idee, aber ob das auch praktikabel ist?
    Denn was ist zum Beispiel gewonnen, wenn man die Ausgangsvermutung des Themenstarters nachfragt und dann eben der Satz kommt: "Ich hatte halt gehofft, daß das Psilos sind..."?
    Das bereinigt die Situation ja keineswegs, im Gegenteil wäre dann ja genau das eingetreten, was man eigentlich vermeiden wollte: Klar formulierte Mißbrauchsabsicht, strafrechtlich relevant, und was noch schlimmer ist: In hohem Maße gesundheitsgefährlich.
    An der Stelle kann man in zwei Richtungen argumentieren: Was hilft das den Betroffenen, wenn die Situation im unklaren bleibt, der Themenstarter einerseits keine richtige Antwort bekommt, sein Interesse weiterhin fraglich ist und das Thema geschlossen oder unsichtbar gemacht ist?
    Klar, erstmal nix.
    Aber auf der anderen Seite: Was hilft es dem Betroffenen, wenn seine Absichten klar und deutlich sind, die Anfrage weiterläuft (mitsamt allen kaum zu vermeidenden "Flamewars", die das normalerweise provoziert)?
    Ebenso klar: Auch nix.
    In so einer Situation zählt für mich als Moderator eindeutig das Wohlbefinden des Forums und der Community. Und die führt halt zu den enstprechenden Entscheidungen, die auch hier getroffen wurden (schließen des Themas).


    Die PN bei Schließung oder Unsichtbarmachung eines Themas schicken wir alle ab, das ist nicht eine Marotte von mir persönlich. Dazu gibt's sogar ein vorgefertigtes "Formular", das wir je nach Situation nur noch geringfügig anpassen müssen. Daraus entsteht in manchen Fällen dann durchaus noch eine Diskussion, wenn die / der Betroffene das Thema noch vertiefen möchte: Da können dann auch Fragen der Suchtprävention, Diskussion zu Verwechslungsgefahren und auch den unmittelbaren Gefahren auch beim verzehr "der Richtigen" Pilze zur Sprache kommen. Es läuft also in den meisten Fällen auch noch was hinter den Kulissen, wovon die Öffentlichkeit nichts mit bekommt. Das soll auch so sein, denn das sind Thematiken, die am besten persönlich bleiben, nicht nur, weil man sich da wesentlich offener unterhalten kann.


    Was durch die Schließung oder das verscheiben eines solchen Themas ohne lange Diskussion (aber eben mit PN) klar gemacht werden soll:
    A) Der Mißbrauch von Pilzen zur Berauschung ist nicht ok. Weder strafrechtlich, noch in diesem pilzkundlichen und speisepilzorientierten Forum, und erst recht nicht für die eigene Gesundheit.
    B) Wenn es eben nicht um eine Mißbrauchsabsicht geht, aber die Anfrage hier Mißverständnisse provoziert, wird für den Teilnehmer die Möglichkeit eines Unverfänglichen Neustarts gegeben.


    Kurz zusammengefasst: "Null Diskussionsbedarf" besteht zu getroffenen Entscheidungen der Moderation. ;)
    Nachfragen zu den Gründen einer Entscheidung, zum Vorgehen bei auftretenden Problemen, zum Betrieb des Forums generell und wie man sich selbst einbringt, sind immer ok. Solange das nicht aus dem Ruder läuft und sich in sachlichem, freundlichem Rahmen abspielt.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Auch wenn ich nicht so sicher bin, ob's von dir überhaupt erwünscht war, durchgratuliert zu werden: Ich tu's trotzdem. :)
    Lass es dir gut gehen, genieße den kommenden Herbst und Winter und das Frühjahr. Bei ordentlicher Gesundheit und hoffentlich gibt es viel, worüber du dich neben Pilzen noch freuen kannst.


    Hier ein nasses, subalpines Bergtal voller Hölzchen und exotischer (ne: alpiner) Krautstengel:

    Wäre sicher auch was für dich. Und deinen Pilzen hätte der Hagel des eben abziehenden Gewitters auch kaum geschadet, glaube ich.



    LG, Pablo.

    Morgen!


    Das rechtliche Problem besteht eben, über Sinn und Unsinn der Gesetzeslage kann man unterschiedlicher Meinung sein, auch über den Umgang damit von Seiten des Forums. Nur wäre dies halt nicht das erste Mal, daß diese Diskussion angerissen wird, und in aller Breite so lange ausgebreitet, bis es nicht mehr um Sachfragen, sondern nur noch um persönliche Ressentiments einzelner Nutzer gegeneinander geht.


    Darum meine Bitte: Weder die Gesetzeslage an sich noch unser Umgang hier im Forum damit können hier wirklich gewinnbringend diskutiert werden. Zumindest hat's bisher nicht wirklich funktioniert, so daß es auch in einem sachlichen und freundlichen Rahmen geblieben wäre.


    Was aber die Anfragen betrifft: Klar geht es ausschließlich um die Mißbrauchsabsicht. Nicht um die Pilzart an sich, die nichts dafür kann, wenn ihre Inhaltsstoffe Menschen zum Mißbrauch verleiten. Mit pilzkundlichem Interesse können hier auch jederzeit alle LBMs diskutiert werden, ob sie nun neurotoxische Sunbstanzen enthalten oder nicht.
    Nur leider ist es eben nicht immer klar zu erkennen, ob jemand ein pilzkundliches oder anderweitiges Interesse an einem Fund hat.
    In diesem Fall sind es auch die Kommentare zu der Anfrage, die es uns unmöglich machen, das Thema so weiterlaufen zu lassen!
    Mal nur als Beispiel: Wenn in der ersten Antwort steht: "Das sind vermutlich irgendwelche Helmlinge", in der zweiten "Zur Näheren Bestimmung braucht man noch xyz Angaben und xyz Bilder" und in der Dritten "ja dann sind die nicht bestimmbar, aber auf jeden Falls nix zum Essen", dann kann man das theoretisch sogar entspannt laufen lassen: Auch wenn ein unangenehmes Interesse dahinter stecken mag.
    Sobald aber auf eine solche Erstanfrage entsprechende Kommentare folgen ("Psilos", "sind die Falschen" usw.) ist das Thema auch für jeden unkundigen Mitleser als Drogianfrage gebranntmarkt. Solche unkundigen Leser können dann im Zweifel nicht nur irgendwelche Saubermann - Anwälte sein (die darum dem Forum ans Bein pinkeln wollen), sondern auch eure Chefs oder sonstige Datensammler, die irgendwie einen Nick mit einer IP verknüpfen können und es möglicherweise ganz interessant finden, wer sich im Netz mit "Drogen" beschäftigt. Und das betrifft nicht nur den Anfragenden, sondern auch die Antwortenden.


    So gering manche Wahrscheinlichkeiten sind, es gibt ganz erstaunliche Möglichkeiten...


    Und ganz im Ernst: Um Stress für's Forum und damit Stress für alle Teilnehmer zu reduzieren, verschiebe ich persönlich solche Anfragen am liebsten sofort ("unsichtbar machen"), wenn noch niemand drauf geantwortet hat. Mit erklärender Nachricht an den Verfasser, denn ebenso wie auch in diesem Fall besteht in den meisten Fällen bei solchen Erstanfragen auch die Möglichkeit, daß die anfragende Person an sowas überhaupt nicht gedacht hat.
    Warum die Wahrscheinlichkeit dafür bei einer so strukturierten Anfrage äußerst gering ist, hat Melanie schon geschrieben.
    Und wenn dann tatsächlich eine Mißbrauchsabsicht dahinter steckt, dann können wir hier im Forum eh nichts Sinnvolles und Hilfreiches mehr schreiben.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Das macht etwas Hoffnung.
    Auf dem Weg aus Italien nach hause mache ich gerade Station bei meinen Eltern am Kaiserstuhl: Dort ist absolut tote Hose, ebenso am Rand des Südschwarzwaldes wie am Rand der Vogesen. Die Böden sind schauderliich trocken. Jetzt hoffe ich gerade, daß es knapp 200 km nördlicher besser aussieht. Mal sehen, wenn es so wäre wie hier bei dir, wäre das schon ein Gewinn.


    Eine Frage zu dem erstaunlich dickstieligen X. cisalpinus: Sicher ganz und gar karottensprenkelfrei im untersten Stielbasiszipfel? So vom Gesamteindruck scheint das eher einer aus der communis / bubalinus - Gruppe zu sein. Den Starkblauenden kenne ich eher als schmächtigen, schlanken Pilz und die "Gartenfilzröhrlinge" (eben die communis - Gruppe) blauen ja mitunter auch recht stark...



    LG, Pablo.

    Hallo, Joe!


    Sehr schöne Aufnahmen! :thumbup:
    Die erste Koralle dürfte Clavulina coralloides (Kammkoralle) sein. Bei der zweiten muss ich passen, das ist eine Ramaria, vielleicht irgendwo aus dieser verwirrenden Gruppe um Ramaria formosa (Dreifarbige Koralle).



    LG, Pablo.

    Hallo zusammen!


    Ich finde auch, daß der sogar ziemlich typiscch ausgeprägt ist, inklusive des Hymenophors. Sandige Wälder mit Kiefern sind auch das Lieblingshabitat der Art, das passt ebenfalls gut. Zum hymenophor sind auch im >Portrait< ein paar passende Bilder dabei.



    LG, Pablo.

    Moin!


    Pilzerkennung über Bilder (auch mit guter zusätzlicher Beschreibung) und mit dem Pilz in der Hand sind halt nochmal zwei unterschiedliche paar Schuhe. Da bin ich schon oft genug ins Fettnäpfchen getreten.
    Sowohl von GanodApp als auch von GanodAus habe ich diverse Kollektionen schon untersucht, bisweilen war ich selbst überrascht, was am Ende beim Vermessen der Sporen dabei raus kam. Die Sporengröße jedenfalls scheint mir das solideste Trennmerkmal zu sein, gefolgt von der Kontextfarbe: Das meint nicht, ob es hellere, weißliche Einschlüsse im Hutfleisch gibt, sondern ob die Fasern in Massse satt dunkel rotbraun sind oder mehr schokoladenbbraun bis milchkaffeebraun. Das drittsolideste merkmal ist nach meinen bisherigen Erfahrungen die Wuchsform und Wuchsweise, also wie sich die Fruchtkörper entfalten. Das ist aber relativ schwer zu beurteilen und funktioniert nur bei +/- ausgewachsenen Fruchtkörpern, die nicht aus Substratoberseiten (zB Schnittflächen von BBaumstümpfen) fruchten, sondern an mehr oder weniger senkrechtem Substrat.


    Aus der Dicke und Stabilität der Hutkrusten konnte ich bisher eher wenig ableiten, manchmal passt es ganz gut zu den weiteren merkmalen, manchmal aber auch nicht. Auch das scheinnt mir stark vom Alter der Fruchtkörper und den Wuchsbedingungen abhängig zu sein, viel mehr jedenfalls als zB die Farbe der Fleischfasern.
    Ganoderma australe wird allerdings - zumindest weltweit gesehen - noch wesentlich komplexer dadurch, daß es nnoch eine reihe weiterer Arten gibt, die morphologisch mehr oder weniger identisch, aber genetisch unterschiedlich sind und unterschiedliche verbreitungsräume haben. Das muss uns aber vorerst für Mitteleuropa nnicht interessieren.



    LG, Pablo.

    Moin, ihr Beiden!


    Tja, war auch nur so eine Idee.
    Beim Mikroskopieren muss man auch auf die Schnallen achten, aber das ist ja sicherlich ohnehin bekannt.
    Ich bin mal gespannt, was es da für eine Auflösung geben wird. :)



    LG, Pablo.

    Hi.


    Ui. Ich probier's grade nochmal, und wollte auch eigentlich den lundellii verlinken, nicht den versipellis:
    >Bei Stridvall<, wo ich Bestimmungen in dem Bereich eigentlich für recht zuverlässig halte. Allerdings sehen die Pilze, >die Hlasek als sarcodon lundellii bestimmt< schon wieder ziemlich anders aus. Und den halte ich da für mindestens ebenso zuverlässig. :/
    Kann aber auch am Alter der Pilzfruchtkörper liegen.
    Ist auch nur eine Idee, wirklich weiterhelfen kann ich da nicht, weil ich die erwähnten Arten alle nicht aus eigener Anschauung kenne.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Wegen der Hutoberfläche: Die verändert sich farblich bei der >rötenden< mit dem Alter recht stark. Am Anfang noch ziemlich einheitlich grauweiß und ohne deutliche Zonierung, ist sie bei alten Exemplaren irgendwann tief dunkelrot bis schwarzbraun.



    LG, Pablo.

    Moin!


    Wenn du den netzstieligen gelben aus dem bodensauren Nadelwald hast, und die Hyphen der Stielbasis inamyloid wären, dann kann das auch der Böhmerwaldröhrling ("Boletus" gabretae) sein.
    Infos zum Taxo - Wirrwarr um gelbe Flockis und ein paaar Bilder von Harzi zu Boletus gabretae gibt's >hier<.



    LG, Pablo.

    Hej.


    Wirklich entscheiden möchte ich mich hier nicht. Vom Gesamteindruck her eher Tendenz zum Flachen, aber die Merkmale beider Arten überlappen sehr stark.
    >GanodAus< ist zumindest gebietsweise gut verbreitet und in meiner Ecke (um Mannheim herum) nicht selten. Das warme Klima mit allerhand "Stadtbäumen" gefällt ihm ganz gut, vermutlich verhält sich das in anderen Metropolregionen nicht anders.



    LG, Pablo.

    Ahoi!


    Zum ersten kann ich nur sagen, daß die Wahrscheinlichkeit für Cinereomyces lindbladii ziemlich gering ist, gefühlsmäßig deutlich unter 0,001%. ;)
    Die Art hat eine andere Wuchsweise, besiedelt fast ausschließlich Nadelholz, hat gröbere Poren und ist auch schon im Frühstadium selten so ganz rein weiß. Wenn der tatsächlich nur so ein dünner Überzug auf dem darunter liegenden schwarzen Dingens (das ja auch die NFF von Inonotus obliquus sein könnte). wäre eine der resupinat wachsenden mykophilen Antrodiella - Arten denkbar.
    Aber ihr kennt sicher das Mantra bezüglich solcher resupinaten weißen Porlinge...



    LG, Pablo.

    Hej.


    Antwort von mir kommt jetzt recht spät, aber das Thema hatte ich markiert. Weil es eben eine interessante Fragenstellung war.
    An einen Milchling hatte ich initial auch nicht gedacht. Aber die Auflösung erscheint mir nun plausibel und nachvollziehbar. :thumbup:
    Ist natürlich hätte-wäre-tätärä: Anhand der Bruchstellen des Stieles auf dem ersten Bild hätte man theoretisch sogar drauf kommmen können, daß das ein Sprödblättler ist. Aber da müsste man tatsächlich eine ganz besonders glückliche Eingebung gehabt haben. ;)



    LG, Pablo.

    Salut zusammen!


    Wie fändet ihr denn >den hier<?
    Ohne jetzt was zum Geschmack nachgelesen zu haben, rein optisch (und nach den weiteren Merkmalen wie Stielbasis, Schuppenanatomie) könnte das ja hinkommen.
    Eine der Arten um Sarcodon scabrosus scheint mir das nicht zu sein, auch keine der ganz glatthütigen Arten, und wie eine Bankera schaut das auch nach meiner Ansicht nicht aus.
    Und der verlinkte Hrouda - Schlüssel bietet außer dem erwähnten S. leucopus halt noch S. versipellis (da passt m.E. die Hutoberfläche nicht so gut) oder eben S. lundellii an.



    LG, Pablo.

    Moin, Lea & co.!


    So nebenbei vielleicht interessant: In diesem Jahr sind mir auch etliche ziemlich riesige und dabei madenfreie Perlpilze begegnet. Lustigerweise in Grüppchen, wo die kleineren daneben total durchwurmt waren. Ich komme nicht dahinter, es scheint kein sinnvolles System zu geben, wann ein Perlpilz verwurmt ist und wann nicht.


    Wiesenellerlinge (Cuphophyllus pratensis) sind farblich recht variabel, rein weiße Formen (allenfalls mit schwach gelbockerlicher Hutmitte) wurde auch schon als eigene Art (Cuphophyllus berkeleyi) betrachtet, scheinen aber nur eine Varietät zu sein.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ja und ja:
    Es gibt noch (mindestens) eine weitere Art mit Knobigeruch und scorodonius kommt auch im Laubwald vor.
    Ob man Marasmius prasiosmus und Marasmius quercus überhaupt als Synonyme auffassen kann habe ich jetzt nicht im Kopf, das müsste ich nachschlagen, ob das nicht eher zwei Arten sind.
    Oberste Reihe das Bild ganz rechts und zweite Reihe beide rechten Bilder auf der verlinkten Seite zeigen Saitenstielige Knoblauchschwindlinge (Mycetinis alliaceus). Also nicht verwirren lassen. Marasmius (Mycetinis) scorodonius und Marasmius (Mycetinis) quercus sollte man anhand der Hutfarben und der Stielbereifung trennen können, glaube ich.



    LG, Pablo.

    Hallo, Karl!


    Einen Sporenabwurf haben mir die oben gezeigten Pilze verweigert. Obwohl es eigentlich reichlich Sporen gab, und da eben immer wieder Verbindungen zwischen den einzelnen Graten. Was ja einer der Punkte war, wegen denen ich dann zu der Bestimmung kam. Einige weitere Sporenbilder habe ich noch, die aber erstmal bearbeitet werden wollen. Das kommt nach dem Urlaub, dann komme ich vielelicht auch mal dazu, eine kleine Vorstellung des Fundes zu schreiben.
    Jedenfalls weiß ich, wo die wohnen, und daß es da auch noch mindestens eine weitere Art der Sektion gibt. Mit kleineren, helleren Fruchtkörpern, die aber noch nicht untersucht ist.



    LG, Pablo.

    Hallo, Frank!


    Ich sehe da jetzt durchgehend Saitenstielige (Mycetinis alliaceus). :thumbup:
    Die echten Mousserons sind etwas kleiner, der Stiel wird nicht so dunkel und ist unbehaart, die Hutform ist etwas anders, die Hutfarbe spielt gerne in rosane.



    LG; Pablo.