Hallo, Beli!
Stimmt. Das steht da. Also mein Fehler.
Aber weil es eben nicht stimmt, habe ich das nun mal geändert.
LG; Pablo.
Hallo, Beli!
Stimmt. Das steht da. Also mein Fehler.
Aber weil es eben nicht stimmt, habe ich das nun mal geändert.
LG; Pablo.
Hallo, Chris!
Die Bestimmung über die minimal unterschiedliche Sporengröße (einen Tik größer bei T. palmata mit großem Überlappungsbereich) festzumachen, funktioniert da nicht. Wenn du Sporen von reifen Fruchtkörpern aus einem Abwurf nimmst, dann kann man es einigermaßen sehen, ansonsten nicht.
Um die beiden mikroskopisch zu untescheiden, müsstest du glaube ich die Tramahyphen (nicht Hymenium oder Subhymenium!) in KOH betrachten: Bei palmata blau, bei anthocephala nicht (aber dort Subhymenium pp. in KOH grünblau).
Aber der Geruch reicht eigentlich. Thelephora anthocephala riecht zwar (irgendwie fruchtig, nichts, was ich zuordnen könnte), aber ganz und gar kein bisschen nach Kohl.
Was du da hast, sollte schon Thelephora palmata sein, aber das mit den cyanescenten Tramahyphen kannst du ja noch überprüfen. Müsste theoretisch auch makroskopisch funktionieren (5-10% KOH im Längsschnitt auf Trama aufbringen).
LG, Pablo.
Hallo, Uwe!
Nuja, jedenfalls ist bisher nichts zu sehen, was gegen deine Idee sprechen würde. Schnittbild durch den ganzen Pilz kann aber in der tat nicht schaden.
LG; Pablo.
Hallo, Fredo!
"2" sind die Milchlinge. ![]()
Bei "3" lässt sich wirklich nichts sagen, so ein doch eher überalterter Einzelfruchtkörper ist meistens nicht mehr bestimmbar.
Am besten setzt du diese Funde wieder im Wald aus und sammelst neue Pilze. Gibt ja genug zu Zeit.
Und versuch ruhig mal, so weit wie möglich nach den Gedanken von Ingo zur Untersuchung und Präsentation (link in meinem Beitrag oben) vorzugehen. Bei mir hat's geholfen, daß anfangs immer wieder durchzuspielen, von der Beobachtung am Standort bis zu den Sporenabwürfen. Das Sammeln von Merkmals- und Formenkenntnis kann dir niemand abnehmen, wenn du dich auch mit solchen Pilzen beschäftigen willst.
LG; Pablo.
Hallo, Beli!
Wow, tolle Pilze. ![]()
Die sehen echt spannend aus, und hätte Jürgen nichts geschrieben, hätte ich nur gesagt: Keine Ahnung, aber L. cyaneobasileucum ist es nicht: Weil eben keine wolligen Stielschüppchen, sondern sparrige.
LG; Pablo.
Tach.
Klar, Xerocomus ferrugineus scheidet bei der Farbe im Schnittbild glatt aus.
Xerocomus subtomentosus im Prinzip auch. Nur: Für Xerocomellus pruinatus passt wieder das Gesamterscheinungsbild nicht wirklich. Ist natürlich mit der Fleischfarbe naheliegend, aber Habitus, Hutoberfläche und daß die Stielrinde offenbar null blaut, das passt nicht dazu.
Mit diesem Fruchtkörper kann ich momentan nicht viel anfangen. Das ist so einer dieser Fälle, wo (vor allem nur nach Bild) es bei mir erstmal nihct "Klick" macht.
Übrigens: Vergesst mal das mit den Hut- und Stielfarben. Das führt meistens eher in die irre, als daß es für die Bestimmung weiter hilft. ![]()
LG, Pablo.
Hallo, Jörg.
Ja, das glaube ich auch, daß Heidi diesen Geruch erkennt.
Aber bei Porlingen gibt es schon immer mal wieder irgendwelche Geruchsanomalien. Hier wird nix anderes draus als ein Löwengelber, egal wie der riecht.
Die anderen morphologischen Merkmale sind in dem Fall wesentlich wichtiger. Andersrum hatte ich auch schon einige Anistrameten in der Hand, die absolut gar nicht anisartig gerochen haben. Dafür ist mir der Geruch schon bei einigen Porlingen begegnet, wo er normalerweise nix verloren hat. Sogar bei Lackporlingen.
Eine schicke Antrodia gossypium hatte ich mal, die kolossal nach Nimm-2-Bonbons geduftet hat. und eine Antrodia malicola mit überwältigendem Geruch nach Ananas. Ist in so einem Fall ganz witzig, aber man darf sich da in der Bestimmung nicht irritieren lassen.
LG; Pablo.
Hallo.
Das sind Grünblättrige Schwefelköpfchen (Hypholoma fasciculare).
LG; Pablo.
Hallo.
Vermutlich ein Kahler Krempling (Paxillus involutus, lebensgefährlich giftig).
Ist aber nur geraten, weil das ist keine Pilzpräsentation. ![]()
Schau mal bitte >hier rein<.
LG, Pablo.
Hi.
Nicht mehr, als das was ich oben schrieb. Und halt vollständige Fruchtkörper einsammeln (2 reichen, die restlichen können ja einfach stehen bleiben, sind ja wichtig für den Wald) und auch mal dran riechen.
LG; Pablo.
Hallo, Ingo!
Häufig wird diese Art wohl nicht sein, aber bestimmt kommt sie an mehr Stellen vor, als sie bisher kartiert wurde. Das ist ja generell ein Problem von solchen Pilzchen, denn da muss halt erstmal jemand im richtigen Moment vorbeikommen, die / der sich dann auch mit der Bestimmung beschäftigen mag. ![]()
LG; Pablo.
Hallo, Stephan!
Aufgrund der nicht vorhandenen Zystiden in allen Fruchtkörperteilen hatten bei meinem Fund allerdings Funga Nordica, Gröger und sogar Großpilze BaWüs was anderes gesagt. ![]()
Ich fürchte, die makroskopischen Merkmale könnten da etwas variabler sein, als Gerhard vermutet.
LG; Pablo.
Hallo, Marion!
Die großen, knubbeligen Porlinge sollten Lackporlinge sein. Müsste man mal durchschneiden, aber ich könnte mir da den >Wulstigen< schon vorstellen.
Richtig interessant ist der grobporige, stufig-resupinate Porling. Mein erster spontaner Gedanke sagt da Oxyporus, da kommen aber mindestens zwei Arten in Frage (O. corticola & O. latemarginatus).
Solche Porlinge sind leider ohne Mikrodetails nicht bestimmbar.
LG, Pablo.
Hallo, Beli!
Xerocomus ferrugineus blaut nicht. Wenn der mal blauen sollte, ist es eben eine andere Art. Xerocomus subtomentosus blaut normalerweise (Poren und Hutfleisch), aber eben auch nicht immer und wenn, dann manchmal nur schwach.
In diesem Fall kann ich mich nicht etnscheiden zwischen den beiden, weil der Fruchtkörper halt auch nict mehr der Jüngste ist.
LG; Pablo.
Hallo, zusammen!
Ja, aber sowas von >Löwengelb<.
Dessen Fruchtkörper können allerhand interessante Formen annehmen, vor allem wenn sie an so dickem Substrat wachsen. Und halt eben auch solche Formen, die die Anistramete niemals hinbekommt.
LG; Pablo.
Hallo, Björn!
In dem Fall ist es jedenfalls ein Merkmal, das elastica ausschließt. Was aber das nun für eine Lorchel sein mag, kann ich nicht sagen.
Aber man kann ja mal >hier< vergleichen.
Der Erdstern ist der >Gewimperte<.
LG, Pablo.
SAlut!
Die auf den Bildern 1-4 sind >dieser hier<, die auf den Bilder 5-7 >Edelreizker<.
Auf den restlichen Bildern geht das ziemlich kunterbunt durcheinander, da sind neben Lacktrichterlingen und Pfifferlingen auch noch mindestens ein Milchling dabei.
Vielleicht helfen >diese Anregungen<, da noch etwas an der Untersuchung und der Darstellung der Funde zu optimieren, dann fällt auch das Wiedererkennen leichter. ![]()
LG; Pablo.
Hallo, Rainer!
Auch wenn ich von Stäublingen im Grunde nix verstehe: Bei der Größe, der Form und dem Standort sollte nichts Anderes in Frage kommen. ![]()
LG, Pablo.
Hallo, Beli!
Nö, das geht auch so. Moderatorenprivileg.
Gilt aber nur für Beiträge, auf deinen Account kann ich nicht zugreifen, sonst könnte ich ja auch PNs zB lesen und das soll nicht sein.
Tippfehler sind verbessert und Tricholoma scalpturatum noch als Link eingebaut.
LG; Pablo.
Hallo, Beli!
Nicht wirklich, leider. Aber ich meine mich eben zu erinnern, daß L. holopus unter anderem dadurch auch charalterisiert wäre, daß er so einen grünlichen Schimmer auf dem Hut entwickeln kann. Und das mag auch mal olivgelb sein, glaube ich.
Die weißen Formen diverser raustielröhrlinge auseinanderzuhalten, finde ich bei aktuellem Stand der Forschung wirklich irgendwie unbefriedigend...
...lediglich die weißen Formen von L. cyaneobasileucum sind wegen ihrer speziellen Struktur der Stielschuppen noch einigermaßen gut abgrenzbar.
LG; Pablo.
Hallo, Beli!
Super gemacht.
Auch die Bescheribungen sind sehr gut verständlich, was eben keine Selbstverständlichkeit ist, wenn man nicht in der Muttersprache schreibt.
Bei der makroskopischen Beschreibung könnte man noch den mehligen / gurkigen geruch (also +/- nach Maipilz) erwähnen, ansonsten: Astrein.
Bei den Verwechslungsmöglichkeiten sind ein paar Tippfehler in den Namen (lateinisch und deutsch). Wenn du willst, kann ich die aber auch schnell ausbessern.
LG; Pablo.
Hallo, Ingo!
Eine sehr schöne Dokumentation dieses makro- wie mikroskopisch schicken Pilzes. ![]()
Bei dem Fund aus der Mehlinger Heide hat's auch einiges an Kopfzerbrechen gekostet, bis ich den raus hatte, und es ging dann letztlich ziemlich genau über den Weg und die Literatur, die du auch angegeben hast. ![]()
Meine Bilder sind aber nicht so hübsch:
Und da wuchsen sie in Moosen auf sandigem Boden zwischen Erika - Büschen.
Verwechslungen mit Aleuria aurantia wären doch eher unwahrscheinlich bei solchen kleinen Pilzchen. Eher wohl mit einigen bryophilen Arten (Neottiellas zB), oder Byssonectria oder solchen Sachen. Aber solche Becher muss man eh mikroskopieren, und dann ist diese Art doch recht charakteristisch, denke ich.
LG; Pablo.
Hallo, Rainer!
Es gibt solche violetten Formen von Lepista sordida, die auch hier in den Kiefernwäldern gerne ihr Unwesen treiben. Schwierig von Lepista nuda zu unterscheiden, aber eben doch deutlich schmächtiger im Wuchs und ohen jeden charakteristischen geruch.
LG, Pablo.
