Hallo, Leute!
So als Preview lasse ich schon mal drei Bilder hier, jeweils eins von jeder eingesammelten Kollektion.
Im DGfM - Forum kommt irgendwann nächste Woche noch eine vollständige Dokumentation, mit ein paar mehr Bildern und mehr Angaben.
Was vorab schon mal interessant sein könnte: Alle drei Kollektionen stammen aus dem selben Waldstück und zeigen meiner Ansicht nach auch die selbe Art. Es sind aber voraussichtliich drei unterschiedliche Organismen, also drei getrennte Mycelien (soweit ich das absehen kann), weil jeweils schon mehr als 20 Meter zwischen den Fruchtkörperansammlungen lagen.
Fruchtkörper aus allen drei Kollektionen riechen stark mehlgurkig, sowohl unverletzt als auch durchgeschnitten. Fruchtkörper aus allen drei Kollektionen schmecken nach weniger als 3 Sekunden kauen deutlich bitter, wenn auch nicht im Sinne von Corrtinarius vibratilis oder so, aber eben doch deutlich. Je jünger die Fruchtkörper, desto stärker ist der Bittergeschmack ausgeprägt. Hutoberflächen sind überall erkennbar striat, dabei aber auch klebrig, jung am Hutrand deutlich schmierig und mit Tropfflecken, alt eher trocken und HUtränder gerippt. MAximale Hutbreiten: bis 10cm, meistens um 5-8 cm.
Das Guajak wurde jeweils wenige Sekunden vor der Aufnahme aufgebracht. Diese Reaktion an der Stielspitze würde ich als "schwach positiv" bezeichnen, also es passiert was in den ersten Sekunden, aber eben nicht viel. Und das ist immerhin auch schon mal bei allen Kollektionen konstant. Im Laufe der Minuten intensiviert sich die Farbe (Stielspitze) und wird deutlich grünblau, aber das passiert halt nach längerer Zeit auch bei etlichen anderen Ritteringen, nur daß die eben nicht so prompt schon eine Reaktion zeigen.
Bilder kann man natürlich wie immer anklicken, die werden dann schon groß.
LG, Pablo.
