Hallo, Joe!
Wieder mal ein paar interessante Sachen dabei. 
Nr. 1 erinnert in der Tat makroskopisch am ehesten an Gloeoporus dichrous, aber das Vorkommen an Nadelholz wäre schon sehr ungewöhlnich. Darum vermutlich eher einer der Knorpelporlinge um Skeletocutis amorpha oder Skeletocutis carneogrisea.
Pilz 2: Steccherinum bourdotii verirrt sich öfter mal an Nadelholz als Steccherinum ochraceum. Sollte man aber auf jeden Fall mikroskopieren, weil in der Gattung auch noch ein paar weitere, seltenere Arten in Frage kommen können.
Pilz 3: Sieht nach einem Heterobasidiomyceten aus, so nach Bild. Wenn das auch Nadelholz ist, dann vielleicht irgendwas aus der Ecke um Exidiopsis grisea.
Direkt im Anschluss: Blättling? Wo? Gallertträne passt und der Lederporling ist Trichaptum abietinum (Trichaptum hollii / fuscoviolaceum hat keine Poren, sondern ein irpicoides Hymenophor).
10: Ist schon ziemlich gut makroskopisch eingegrenzt.
Da kann in der Tat alles Mögliche rauskommen, kann durchaus auch ein Heterobasidiomycet sein, aber auch eine Peniophora zum Beispiel.
16, also diese schicken Schichtpilze: Vom Substrat her und dem gilbenden Hymenium schon Stereum subtomentosum, aber die satten, rotbraunen Farben erinnern auch an Stereum insignitum. Kannst du ruhig dazu legen, wenn mal wieder Pilze auf Reisen gehen.
Der schicke orangene zum Schluss: An Walnuss oder Haselnuss? Erle ist auszuschließen? Weil für Peniophora incarnata macht der doch einen extrem knubbeligen Eindruck. Es wäre schon möglich, aber eben extrem am Rande der Variationsbreite, da könnte man auch ruhig noch mal nachgucken.
LG, Pablo.