Hallo, Christoph!
Auch Athelia epiphylla s.l. könnte dankbarer sein als Skeletocutis nivea. 
Aber so wie das eben läuft, scheint mir das Entscheidende eben die Zusammenarbeit zu sein. Man kann nicht von den morphologisch versierten Hobbymykologen erwarten, daß sie so schlüssig mit Sequenzen arbeiten können, wie ausgebildete Genetiker, und von den auf jenem Gebiet hochqualifizierten Biologen kann man nicht unbedingt erwarten, daß sie eine so spezielle morphologische Formenkenntnis entwickelt haben, wie manche "Feldmykologen".
Die Vernetzung ist meiner Ansicht nach das entscheidende Stichwort, und ich sollte das Fass eigentlich nicht aufmachen, kann mich aber schwer zügeln: Da wäre eine Institution sehr wünschenswert, die sich eben dieser Vernetzung widmet, und zB gezielt Dokumentationen mit Belegen sammelt und archiviert.
Zur Zeit finde ich das schon etwas ünubersichtlich, weil es sich auf so viele unterschiedliche private Seiten, Foren, FB - Gruppen usw. verteilt.
Ist aber nur so eine Träumerei von mir, das alles irgendwo mal zu sammeln und dadurch eine Anlaufstelle zu entwickeln, wo man aus einer Quelle rauslesen kann, was es derzeit so alles gibt an gut dokumentierten Belegen, also an Arbeitsgrundlage für weitere Untersuchungen.
Daß man Typusstudien immer mit einbeziehen sollte ist klar, das wird ja meistens auch versucht, soweit es denn möglich ist.
LG, Pablo.