Beiträge von Beorn

    Hallo, Dieter und Matthias!


    Eigentlich hat es Nobi eben schon geschrieben.
    Das Wesentliche wiederhole ich aber gerne: Was für unglaublich schöne Aufnahmen. :thumbup:

    Makro - wie mikroskopisch. Versucht habe ich mich ja auch schon mal daran, an der Präparation und auch der Darstellung dieser reichlich winzigen Mikrostrukturen in den kleinen Schönheiten. Von so schicken und vor allem aussagekräftigen Darstellungen war ich immer meilenweit entfernt - und werde auch wohl nie sowas Gutes hinbekommen (ist aber auch nicht mein Anspruch an mich selbst und meine Bilder).
    Trotzdem: Solche Aufnahmen würden sich in so ziemlich jeder Publikation sehr gut machen.


    Danke für diese famosen Eindrücke aus der Welt der kleinen bunten Punkte!!!



    LG, Pablo.

    BonSoir!


    Aye, der Gecko!

    Kein bessereres Tier kann ich mir vorstellen als gutmütigen Mitbewohner, obwohl ich auch bestimmte Spinnenarten ganz gerne mag, und in Indien fand ich mal einen bunten Frosch im Bad, der nicht nur über eine psychodelische Farbgestaltung, sondern auch über eine extravagante Sprungkraft verfügte. Nein, Geckos sind besser.

    Solte man hier wirklich auch einbürgern.



    LG; Pablo.

    Hallo, Christoph!


    Die Frage ist halt, ob die Pilze - sebst wenn ihr Basismycel mit zB Bucheckern oder Ahornblättern erkennbar verbunden ist - diesen Detritus tatsächlich verbauen. Wenn ich mich richtig erinnere, sind bei allen mir bekannten Standorten zumindest Pappeln irgendwo in der Peripherie. Kann also sein, daß andere "Substrate" nur so durchwachsen werden, nicht aber als Nahrungsquelle relevant sind. Das kann ich natürlich nicht untersuchen, nur die Beobachtung, daß die Fruchtkörper (mit ihrem Mycel) auch auf anderen Substraten rumkrabbeln, wollte ich mal erwähnen. :)



    LG, Pablo.

    Hallo miteinander!


    Die Trennung von Trametes ochracea und Trametes versicolor halte ich nach wie vor für schwierig - zumindest in diversen Fällen, wo die Fruchtkörper nicht typisch für eine der beiden Arten ausgeprägt sind. Insbesondere Trametes versicolor halte ich für ein Chamäleon, aber auch Trametes ochracea könnte einigermaßen variabel sein.

    Ich würde es auch nicht alleine am Habitus fest machen: Meiner Ansicht nach gibt es sowohl reichlich dicke, im Schnitt deutlich "dreieckige" Fruchtkörper von Trametes versicolor (insbesondere an weichem Laubholz wie Prunus etc.), sowie eher flache Fruchtkörper von Trametes ochracea - zwar schon verdickt zur Ansatzstelle hin, aber eher als ein sehr schmales Dreieck ausgeprägt im Schnitt. Dann gerne aber mit einer eher abrupten, knubbeligen Verdickung an der Ansatzstelle.


    Die zonale Struktur der Haare (ob anliegend oder nicht) kann gute Hinweise geben, denke ich. Aber auch die Farbverläufe im Hutfilz, vor allem Trametes versicolor hat einige Farbschattierungen, die meiner Ansicht nach bei Trametes ochracea nicht vorkommen können: Da insbesondere alles, was irgendwie blau oder schwarz enthält, oder sämtliche Grautöne ohne Beimischungen von Ocker.


    Eine dunkle Schicht zwischen Tomentum und Kontext bilden beide Arten aus - aber beide Arten nicht konstant. Soll heißen: Bei beiden kannst du vor allem bei jungen oder sonstwie zu blassen Fruchtkörpern eine Scheibe nach der anderen runtersäbeln, ohne diese Schicht nachweisen zu können.
    Wobei diese feine, dunkle Schicht (wenn vorhanden) vor allem ein feines merkmal ist, um ungewöhnlich stark pigmentierte Kollektionen von Trametes pubescens abzugrenzen (weil da niemals mit dunklerer Zwischenschicht.

    Das Interessante bei dieser Schicht: Sie verhält sich farblich analog zum Farbspektrum des Hutfilzes. Soll heißen: Bei Trametes versicolor hast du sie oft auch in blauen, schwarzblauen, graublauen Schattierungen, bei Trametes ochracea dann nur in diversen Braun- und Ockertönen (die aber bei Trametes versicolor auch vorkommen können).


    Das mit den Sporen ist so eine Sache: Der Übschneidungsbereich scheint schon recht groß zu sein, und sowohl Länge als auch Breite ist in der Realität bei beiden Arten wohl etwass variabler als in verschiedenen Studien angegeben. Aber: Ich denke schon, daß da was drin stecken könnte. Im grunde weisen die Quellen ja alle in die gleiche Richtung (sofern sie da überhaupt Unterschiede beobachten): Die Sporen von Trametes ochracea scheinen insgesamt (und vor allem in den Extremwerten) schon größer als die von Trametes versicolor zu sein. Eventuell könnte auch der Qm beider Arten statistisch gesehen etwas abweichen.

    Um das mal richtig gründlich zu untersuchen, müsste man aber wirklich mal reichlich Kollektionen beider Arten einsammeln und immer schon Sporenabwürfe anfertigen und diese beobachten. Was dann auch wieder ein Problem ist, weil man eben oft das Pech hat, die Fruchtkörper gerade außerhalb ihrer Sporulationsphasen anzutreffen.


    Es gibt makroskopisch aber - zumindest nach meinen eigenen Beobachtungen - noch ein paar Details, die ganz interessant sein könnten, aber jedes für sich erstens schwer zu beschreiben und zweitens auch nicht zu 100% konstant sein dürfte. So zB daß Trametes ochracea doch ein Stückchen weichfleischiger ist als Trametes versicolor (wenn auch längst nicht so extrem wie Trametes pubescens), was bei frischen, vitalen fruchtkörpern kaum auffällt (tut es ja bei pubescens auch nicht), aber man merkt schon, daß ochracea irgendwie schneller von Tierhen abgebaut wird, schneller krümelig wird. Oder daß die Zonierung von ochracea generell etwass undeutlicher, die Farben eher eintönig ausgeprägt sind. Oder die komischen Pickel, Warzen, Knubbel, teils regelrecht Hydnellum-artig zerklüfteten Auswüchse nahe der Ansatzstele von ochracea. Das sind aber wie gesagt nur persönliche Eindrücke - könnte interessant sein, inwieweit sich welche Details in ein stimmiges Gesamtbild integrieren lassen.

    Übrigens auch die makrochemischen Reaktionen könnte man nochmal angucken, irgendwo kam mal die Idee auf, daß eventuell mit H2SO4 ein UNterschied sichtbar werden könnte - das müsste aber zunächst mal an typischen Fruchtkörpern unter immer gleichen Bedingungen getestet werden.


    Anyway: Deinen Fund würde ich so vom Gesamteindruck her schon eher für eine etwas untypische Trametes versicolor halten, Mario. Natürlich nur eine Vermutung ohne Pilze in der Hand.


    Ein paar Bildchen von Pilzen, die ich für Trametes ochracea halte:


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    LG, Pablo.

    Grüezi!


    Oh, getrocknete Korällchen?
    Für die findet sich bestimmt ein Abnehmer. Da gäbe es zwar wesentlich besser geeignete Nerds als mich, aber bevor sich niemand findet, tät ich's anbieten.

    Die Hozpilze hättet ihr gar nicht feucht halten müssen: Die sind am besten untersuchbar, wenn direkt nach dem auffinden einfach getrocknet.

    Und dann sehe ich da also noch Schwefelköpfchen, einen Faserling, eine Tarzetta und die Grubenlorchel... Ob das tatsächlich eine solche ist? Ich meine mich vage zu erinnern, daß da mittlerweile in dem Dunstkreis einige Arten beschrieben sind, die optisch recht ählich, aber doch wass Anderes sind. Gerade freilich bei einer kanarischen Lorchel wär's interessant - das müsste aber ein Fachleut für die Gattung untersuchen, da bin ich nicht der Richtige dafür.



    LG; Pablo.

    MoinMoin!


    Wobei ich schon glaube, daß diese Funde aus der elata - clade auf Rindenmulch im urbanen Bereich schon immer die selbe Art ist.

    Ich habe nur keine Ahnung, wie die momentan heißen muss.



    LG, Pablo.

    N'abend!


    Zumindest bei mir in der Gegend, im Bereich der Oberrheinebene (und angrenzende Hügelländer) ist Pholiota oedipus (= Meottomyces dissimulans) vor allem im Winterhalbjahr ziemlich häufig, und kommt nicht nur in Auwäldern sondern in diversen Laubwaldgesellschaften regelmäßig vor. Außer Pappelblättern kann er auch noch diverse andere Laubstreu als Substrat nutzen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Domingo!


    Belasse es bei der Benennung am besten einfach bei "Conocybe spec." (= irgendeine Samthäubchen - Art).

    In dieser Gattung mit an die 100 Arten in Europa sind ungefähr 99% aller Funde ausschließlich mikroskopisch bestimmbar. Soll heißen: Die Arten sind fast alle makroskopisch nahezu identisch in ihren Variationsbreiten.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ralf & Beate!


    Ganz tolle Bilder und eindrücke. Nicht nur die Pilze, sondern auch die Nebelimpressionen, speziell die malerische Süntelbuche!


    Und mein beineid zu der durchaus gelungenen Fotomontage von diesem Märzellerling, den es in wirklichkeit gar nicht gibt.



    LG; Pablo.

    Servus!


    Ein Nachtrag, ebenfalls wichtig:
    Falls man doch die Beiträge mehrfach abgeschickt haben sollte, und die überflüssigen dann löscht:
    Immer den ersten stehen lassen, nur die darauf folgenden löschen.

    Vor allem, wenn man Bilder hochgeladen hat. Die Bilder sind nämlich bei diesen Mehrfachposts nur im ersten Beitrag gespeichert, die anderen sind leer. Löscht man den ersten beitrag (mit den gespeicherten Bildern), sind die Bilder futsch, auch in den vermeintlich identischen weiteren Beiträgen.



    LG; Pablo.

    Buenos tardes!


    Also halten wir mal fest: Es gibt da defintiv Stereum - Arten, Korallen, die eigentlich mehr nach Clavulina aussehen als nach Ramaria (vielleicht aber noch mal was ganz anderes sind), Mollisia, Calycina, Mycena, Neodasyscypha cerina (oder was anderes, was hier nicht vorkommt, aber da, und genauso aussieht wie unsere heimische Neodasyscypha), und das Geilste ist ja natürlich die blassgelbe Kruste am Holz mit den reichlichen Zähnchen, die entweder in die Phlebia - Ecke oder die Kavinia - Ecke gehören sollte. Die hätte ich ja zu gerne näher angeguckt.


    Übrigens: So schlimm sieht die Brandung ja gar nicht aus an dem Badeverbotstag. Das Problem sind aber ja oft nicht die Wellen selbst, sondern die Strömungen (rip currents), die durch bestimmte Richtungen aus denen die Dünung kommt (engl. swell, in älteren Seemannsbüchern wohl auch deutsch "Schwell" genannt) ziemlich fies verstärkt werden können. Kann man trotzdem anbaden, muss man aber ein Seil am Ufer festmachen und sich anbinden, zur Sicherheit.



    LG, Pablo.

    MoinMoin!


    Wenn bei -18- tatsächlich keine Poren, dann würde ich das am ehesten für Striegelige Schichtpilze (Stereum hirsutum) halten, denen die gelbe Farbe irgendwie ausgegangen ist. Kommt durchaus vor, insbesondere bei alten Pilzen wenn es mal länger recht trocken ist.

    Wenn doch Poren - nur eben so fein, daß es auf den Bildern nicht sichtar ist, dann am ehesten Aschgraue Wirrlinge (Cerrena unicolor), bei denen die Poren durchaus auch mal ziemlich fein ausfallen können und die eben auch längst nicht immer erkennbar grau sind.



    LG, Pablo.

    Salve!


    Aha, gefunden!

    Diese Gesellen suche ich immer noch - als Freilandvariante. Das wäre mir mal ein Fest, die nicht im urbanen Bereich auf Mulch anzutreffen.

    Sag mal, der Lamellops am Anfang, der wuchs nicht zufällig an übermoostem, völlig verrottetem Nadelholz, hatte fein gezähnte Lamellenschneiden, breit angewachsene und mit Zahn herablaufende Lamellen und du hattest nach dem Anfassen und Knautschen des Pilzes bebbige Finger?



    LG, Pablo.

    Hallo!


    Ui, ziemlich interessant auch der Rindenpilz zum Schluss: Eine Wachskruste (Sebacina bzw. Exidiopsis) kanns ja nicht sein, das ist ja schon ein Homobasidiomycet.

    Mit der Makroskopie, Basidienform und Struktur der subbasidialen Hyphen (dicht ineinander verflochten) kommt mir gerade Phlebia in den Sinn, aber wenn ja, dann eine der großsporigen Arten ohne Zystiden - und da wird die Auswahl dünn und so richtig will das auch nicht passen. Phlebia centrifuga kann man hier makroskopisch ausschließen, für nitidula und bresadolae sind die Sporen schon zu groß, Phlebia griseoflavescens sollte Zystiden haben. Phlebia albida kenne ich zwar auch mit kleineren Sporen, darf aber wohl laut Literatur auch bis 10µm lange entwickeln. Aber ob das wirklich passt...? Makroskopisch ist das auch nicht wirklcih das, was ich von der Art kenne.

    Also viellelicht doch noch eine andere Gattung.



    LG; Pablo.

    Hallo, Alex!


    Ich finde die Mikrobilder ziemlich schick.
    Die Sporen sind meiner Ansicht nach noch nicht reif, insofern lässt sich da auch nix über die Konidiogenese bestimmen.

    Mit den gekrausten Haaren an der Außenseite ist aber Sarcoscypha coccinea schon mal sicher raus, und jurana (wohl ausschließlich an Linde) hatte ich noch nicht. Der darf eohl schon auch mal etwas gewundene Haare haben, aber ob so schön korkenzieherig gedreht wie hier, da habe ich Zweifel.



    LG; Pablo.

    Hallo, Chris!


    Ich bin ja mittlerweile der Ansicht, daß man nur dann von einer positiven Guajak - reaktion sprechen kann, wenn innerhalb von weniger als einer Minute eine deutliche, blaue oder dunkel grünblaue Verfärbung eintritt. Guajak reagiert mit Luftsauerstoff ebenso grünblau wie mit den Enzymen (für Holzabbau), die man da erwartet. Bei den Täublingskennern ist es wohl so, daß nur unmittelbare, deutliche Reaktionen an frischen Pilzen als positiv betrachtet werden - und bei den Ritterlingen würde ich das am liebsten ebenso halten.


    Entoloma clypeatum und Entoloma s(a)epium sollten auch makroskopisch etwas unterschiedlich aussehen, um das abschätzen zu können braucht es aber größere Kollektionen mit mehreren fruchtkörpern. Einzelfruchtkörper von Rötlingen zu bestimmen ist ähnlich wie zB bei Schleierlingen oft aussichtslos.

    Mit den Verfärbungen ging aber glaube ich auch was - auch mit den grünlichen Flecken am Stiel. Das habe ich aber nicht im Kopf und müsste da selbst erstmal recherchieren, wo was dazu steht und ob es denn verlässlich ist. Vielleicht muss man auch die weiteren Arten mit Ritterlingshabitus noch auf dem Schirm haben, da kommen noch ein paar mehr auch im frühjahr vor.


    Mehlartiger Geruch passt übrigens soweit ich weiß zu sehr vielen Arten der Sektion, definitiv aber sowohl zu clypeatum als auch zu s(a)epium.



    Lg; Pablo.

    Hallo, Mario!


    Diese Peniophorella - Arten ohne Lamprozystiden finde ich teilweise etwas schwierig in der Beurteilung - zumindest nach Bildern.

    Wenn das auf deinen Bildern tatsächlich bräunliche Inkrustierungen aus harzigem Material sind, dann sollte das schon passen.

    Bei Peniophorella pallida sind die Elemente nach meinen Beobachtungen oft in den Fruchtkörpern schlecht verteilt. Neben den harzig inkrustierten (oft etwas verbreiterten) Hyphenenden (und Hyphen und Basidien und Basidiolen und manchmal auch zwischendurch) gibt es noch spitz zulaufende Zystiden (bisweilen mit lichbrechendem Inhalt --> Gloeozystiden) und apikal abgerundete, bisweilen kopfige Leptozystiden. Sehr selten auch Stephanozysten. Manchmal findet man stellen weise nur einen Zystidentyp, manchmal mit, manchmal ohne braune Inkrustierungen - das alles kann stellenweise ausgebildet sein und an anderen Stellen nicht so erkennbar.

    Darum am besten Präparate auch von ganz unterschiedlichen Stellen machen. Die Inkrustierungen sind teilweise in KOH löslich - manchmal aber auch gerade in KOH noch besser zu erkennen.


    Wie das aussehen kann (aber nicht immer muss):


    Ich finde ja, die Sporen passen auch ganz gut bei deinem Fund.



    LG, Pablo.

    Hallo, Beli & Jörg!


    Diese Varietät (oder form oder wie immer man lustig ist) "columbinus" erscheint mir schon relativ speziell in ihrem Erscheinungsbild zu sein. Auch wenn es - genetisch - wohl nichts anderes sein soll als eine reine Ausprägung, bzw. Zuchtform von Pleurotus ostreatus. Diese sehr großen, flattrigen, speckigen und dunkel taubenblauen bis stahlblauen Fruchtkörper sind mir allerdings auch erst selten begegnet, erschienen mir dabei aber durchaus ziemlich markant.


    Der Phellinus an Prunus dürfte schon ein Phellinus sein, aber diese Gattung - ich mag sie nicht so gerne, muss ich gestehen. An Prunus standardmäßig oft zu finden wäre ja Phellinus pomaceus (= Phellinus tuberculosus), der aber anders aussieht. Mindestens eine der Arten aus der Gruppe um Phellinus ferruginosus kann auch an Prunus gehen - das würde makroskopisch immerhin passen. Ob an Prunus noch weitere, resupinate Feuerschwämme vorkommen können, weiß ich leider auch nicht.
    Wenn die weiße Kruste auf den letzten drei Bildern an einem Holunderast gewesen sein sollte, dann würde ich so über den Daumen gepeilt behaupten, daß es mit einer Wahrscheinlichkeit von ca. 75% Lyomyces sambuci (= Hyphodontia sambuci) ist. Wenn anderes Substrat, dann Wahrscheinlichkeit für Lyomyces sambuci nur noch so zwischen 15 und 20 %, grob geschätzt.



    LG, Pablo.

    Hallo, Christoph!


    Klar, das ist schon eine feine Sache, was man so alles im Netz finden kann und wie der Austausch auch ein Gewinn für die Forschung sein kann. :thumbup:

    Der Gedanke ging nur in die Richtung, wie sich das noch ein wenig optimieren ließe. Mal abgesehen davon, daß es schon ziemlich gut ist, so wie es ist.

    Ein tolles Beispiel ist auch zB das Ascofrance - Forum, das schon so lange als Plattform für Spezialisten, Einsteiger und Interessierte bereit steht.

    Der Verlust des Fungiworld - Forums steht leider für die Kehrseite der Medaille: Daß Vieles im Netz recht kurzlebig ist, und zu schnell wieder verschwindet bzw. nicht weiter gepflegt wird. Private Seiten von Einzelpersonen haben es oft schwer, sich zu behaupten, wenn irgendwann die Zeit fehlt für die Pflege der Onlinepräsenz oder das Geld oder die Ressourcen - und wir leben ja auch alle nicht ewig, so daß zB der wunderbare Blog von Werner Pohl nicht mehr weiter geführt wird, weil das natürlich niemand übernehmen und ausbauen kann.


    Man könnte das noch weiter ausführen, aber was ich meine ist eben: Es ist nicht immer einfach, die wichtigsten Infos im Netz auch zu finden - bzw. die unwichtigen herauszufiltern. Vor allem auch aus Sicht der Wissenschaftler, die zB für ihre anstehende Arbeit belegte Funde mit schönen Dokumentationen zu suchen.

    Und andersrum auch für die engagierten Mykologen, wenn sie eben ihre Kenntnisse ausbauen wollen, eigene Funde hinterfragen oder Bestimmungen diskutieren wollen.

    Vor allem letzteres ist Inhalt einer kleinen Präsentation im Verein, wo ich gerade was zusammenstelle und ausarbeite. :gzwinkern:



    LG; Pablo.

    Hallo, Karl!


    Danke für die schönen Eindrücke der erblühenden Pilzlandschaften!

    Leider bleiben - nun bereits im zweiten Jahr in Folge - die Schwarzweißen in meiner Ecke aus. Zumindest an den Standorten, die ich bisher kontrolliert habe. Die Frühjahrslorcheln sind ebenfalls betroffen, auch die sind verschwunden. Möglicherweise ist das eine Auswirkung der extremen Dürrekatastrophen 2015 und 2018, aber die haben deine Gegend ja auch betroffen. Insofern: Regeneriert sich das hoffentlich noch.



    LG, Pablo.

    Ahoi!


    So ein farbenfrohes Geflatter. g:-)

    Diese Bilder, wie der Nebel über die Kraterränder suppt, hatte ich einige schon angeguckt in letzter Zeit. Faszinierende Erscheinung jedenfalls.


    Ich tu dann mal einen Korb anfangen zu flechten, der groß genug sein möge, die erhofften Morchelmassen aufzunehmen.



    LG; Pablo.

    MoinMoin!


    Eine Giraffe vielleicht, die könnte auch recht hoch aufragen an einem baum mit ihrem Hals. :gzwinkern:

    Also ich habe keine Ahnung, wie es zu dieser Rindenablösung kommt, aber für mich sieht's auch nicht so aus, als wäre das durch Pilze verursacht. Wobei ich die schwarzen Flecken nicht einordnen kann: Wenn Pilz, dann wäre das was Kernpilziges, und von sowas habe ich keinerlei Ahnung. Das hätte sich aber dann womöglich auch einfach an den verletzten Stellen angesiedelt, ohne aber die Ursache für die Verletzung zu sein.



    LG; Pablo.

    Hallo, Norbert!


    Ja, die Idee gestern war nix. Hätte mir direkt auffallen müssen: Sporen zu klein und zu dunkel, Lamellenschneide ohne zahlreiche richtige Pleuros, sowie die erwähnte Hutgröße (viel zu klein für Psathyrella spadicea, hatte ich gestern überlesen).

    Das dürfte vielmehr auf den >Kleinsporigen Mürbling< hinauslaufen. Dürfte eher passen, aber die Gattung ist ziemlich schwierig, insofern...

    Vielleicht wird Andreas das noch korrigieren, mal schauen.



    LG, Pablo.