Salve!
Und da der letzte noch fehlt: Das wäre dann eine Buckeltramete (Trametes gibbosa).
LG, Pablo.
Salve!
Und da der letzte noch fehlt: Das wäre dann eine Buckeltramete (Trametes gibbosa).
LG, Pablo.
Hallo, Jann!
OK, dann gucken wir eben im kommenden Jahr nochmal. Ersterne sind ja meistens ziemlich standorttreu, und wenn der bei dir schon mehrmals erschienen ist, stehen die Chancen gut.
LG, Pablo.
Hallo, Sebastian!
Dann mal Glückwunsch zu diesem nicht so häufigen Fund.
Der "Wässrige Mürbling" wäre ja Psathyrella piluliformis (denke ich?), und der sieht in der Tat auch makroskopisch zwar ähnlich, aber doch eben etwas anders aus.
Psathyrella laevissima dürfte auf deutsch wohl "Kleinsporiger Mürbling" sein.
LG, Pablo.
Hallo, Adrian!
Danke, nun passt das. ![]()
Werner hat's schon geschrieben; bemerkenswert allerdings der Farbwechsel bei der etwas verwachsenen Tramete. Die Fruchtkörper scheinen tatsächlich noch sehr jung zu sein, aber das Farbspektrum jetzt ist dann auch wirklich eindeutig für Trametes versicolor.
LG, Pablo.
Hallo, Jann!
Stimmt, das kann auch so sein, wie Wolfgang vorschlägt.
Kannst du aber direkt auch an diesem Exemplar überprüfen: Dazu müsstest du den fruchtkörper aber eventuell etwas zerpflücken. Jedenfalls so weit, daß man den Übergang zwischen Endoperidie und Exoperidie erkennen kann. Die Endoperidie von Myriostoma sitzt auch mehreren, kurzen (bisweilen etwas verwachsenen) Stielen. Ich wüsste keine Geastrum - Art, die sowas macht. Bei Geastrum ist da immer nur ein einziger Stiel.
LG, Pablo.
Hallo, Sebastian!
Interessant. Makroskopisch hätte ich fast an Trompetenschnitzlinge (Tubaria spec.) gedacht - aber mit der Sporenpulverfarbe ist das genauso ausgeschlossen wie Galerina.
Psathyrella wäre möglich, erste spontane Idee: Psathyrella laevissima. Die sieht jedenfalls makroskopisch und mikroskopisch durchaus ähnlich aus. Ob's dann auch wirklich psst müsste ich jetzt auch nachgucken...
LG; Pablo.
Hallo, Andreas!
Ich finde Ascocoryne übrigens erstaunlich oft an verschiedenstem Nadelholz inkl. Douglasie (sarcoides wie auch cylichnium), auch an den Schnittflächen von Stämmen - früher dachte ich mal das seien Laubholzbesiedler. Sind die an Nadelholz häufiger geworden, oder kommt mir das nur so vor?
Besonders lange beobachte ich ja noch nicht Pilze (also zumindest solche nicht). Ascocoryne als Gattung erkenne ich seit etwa 5 Jahren, und finde zwar Ascocoryne sarcoides und Ascocoryne cylichnium vorwiegend an Laubholz, aber immer wieder auch mal an Nadelholz wie Kiefer oder Fichte. Wobei ich bei weitem nicht jede Kollektion mikroskopiert habe, also nicht sagen könnte, welche der beiden Arten denn nun häufiger an Nadelholz auftritt. Nur eine Beobachtung: Die Anamorphe von A. sarcoides sehe ich relativ selten an Nadelholz, wogegen sie ja mitunter an laubholz ganze Stämme überzieht (teils auch ohne Hauptfruchtform).
LG, Pablo.
MoinMoin!
Da der erste anscheinend Poren hat (in der Vergrößerung des zweiten Bildes), an Nadelholz (Kiefer?) wächst und - wenn auch stark ausgeblasst - an einigen Stellen violette Farben erkennbar sind, sollte das Trichaptum abietinum sein.
LG; Pablo.
Hallo, Buntspecht!
Das ist >Myriostoma coliforme<.
Toller Fund, und dann noch im eigenen Garten, das ist natürlich kolossal. ![]()
LG, Pablo.
Hallo!
Ein Gallertbecher müsste das sein (zusammenmit Trichaptum abietinum oder fuscoviolaceum?); ob Ascocoryne cylichnium oder Ascocoryne sarcoides - das müsste man mikroskopisch ermitteln.
LG; Pablo.
Morgen!
Schon, die vermutete Dreifarbige (sieht von oben tatsächlich eher wie eine Rötende = Daedaleopsis confragosa aus) müsste man auf jeden Fall von unten sehen, und bei der Schmetterlingstramete (Trametes versicolor) im drittletzten Bild vom Startbeitrag wärst du mit einem Blick auf die Unterseite auch gar nicht auf einen Schichtpilz gekommen, wegen den Poren.
Bei den letzten ist es wohl so, daß der Stamm seine Lage verändert hat wärhrend dem Wachstum der Fruchtkörper. Da schließe ich mich aber auf jeden Fall Werners Gedanken an: So sehen junge Striegelige Trameten (Trametes hirsuta) aus.
Der vorletzte im Startbeitrag erinnert so vage an Cylindrobasidium laeve, aber da müsste man näher dran, um das besser einordnen zu können. Solche weißlichen Rindenpilze gibt's halt haufenweise, meistens nur mikroskopisch bestimmbar.
LG; Pablo.
Buona Sera!
Gratie, Ingo! Dann ist der also schon gut aufgehoben; es wäre nur schade gewesen, wenn diese famose Geschicht irgendwie verschütt gegangen wäre. ![]()
LG; Pablo.
Hallo, Thorben!
Wenn du noch ein Bild hast, wo man den Schichtpilz etwas genauer drauf sehen kann, dürfte das schon reichen. Die heimischen Arten sind da nicht besonders kompliziert und meistens auch makroskopisch schon gut und sicher bestimmbar. Für die ganzen Tremellas aber halt interessant, weil das ja eben alles parasitische Pilze sind. Phaeotremella wohl ausschließlich an Stereum, ob man dann vom Wirt auch was über den Parasiten ableiten kann, weiß ich nicht - und bin auch nicht sicher, ob das überhaupt schon zu 100% bekannt ist. Bei Tremella mesenterica ist es das zB wohl noch nicht. Darum könnte die Dokumentation des Wirtes bei solchen Funden schon auch ganz interessant sein.
LG, Pablo.
MoinMoin!
War da nicht auch noch so ein ganz unbewusster Phal von Hans zum Flämmling, der "Werder - Phal"?
Also Tannenbaum mit Feuer dran? So am Rande meine ich da wass mitbekommen zu haben. Oder gehört der nicht hier her, weil gar nicht beabsichtigt?
Ich fand den jedenfalls auch bemerkenswert.
LG, Pablo.
MoinMoin!
Ich denke nicht, daß eine Trennung von Phlebia radiata und Phlebia rufa nach Farbspektrum funktioniert. Dazu scheint mir Phlebia radiata zu variabel zu sein (wenn es denn wirklich nur eine Art ist). Die Form des Hymenophors dürfte (auch mitsamt der jeweiligen Variationsbreiten) wichtiger sein: Das hier wirkt auf den ersten Blick in der Tat grenzwertig, weil die strahligen Kämme doch etwas kurvig und teils stark unterbrochen sind. Aber sie sind bei Phlebia rufa (bzw. dem, was ich als Phlebia rufa interpretiere, siehe Link von Björn) doch deutlich breiter, viel stärker ineinander gewunden und bilden dabei schon zumindest stellenweise eine grubige, fast poroide Struktur.
Auch habe ich bei Phlebia rufa noch nie centrifugal / strahlig auseinanderstrebende Strukturen gesehen. Das ist eher linear oder chaotisch angeordnet. Solche strahligen Wuchsweisen kenne ich in der Form wie hier eben nur von Phlebia radiata, Phlebia albida und Phlebia centrifuga (solange frisch zuwachsend bei den beiden letzten).
Zwischen "typischen" Phlebia radiata und dem, was Björn zeigt, gibt es auch fließende Übergänge, also zB sowas:
Die röten beim Antrocknen auch etwas anders als Phlebia rufa, sondern werden eher violett oder violettbraun.
Ob diese komisch strukturierten, blassen (oft komplett ohne orangetöne) Winterkollektionen von Phlebia radiata vielleicht sogar was Eigenes sein könnten, das müssen Genetiker klären - wobei in der ITS wohl keine Abweichung zu finden ist, die eine Trennung auf Artebene rechtfertigen würde.
Problem am Rande: Phlebia radiata und Phlebia rufa sind halt mikroskopisch nahezu identisch. Am ehesten erkennt man noch einen Unterschied bei Zystiden, die bei Phlebia rufa nach meinen Beobachtungen tendenziell fetter, breiter, insgesamt größer und oft auch zahlreicher sind.
LG; Pablo.
Hallo, Thorben!
Keine Ahnung, ich könnte das auch nur nach dem verlinkten Schlüsssel zu bestimmen versuchen.
Aber immer interessant ist ja der Wirt: In dem Fall das Stereum, was man auf deinen Bildern im Hintergrund sieht. Wäre sicherlich auch wichtig zu wissen, ob das denn nun Stereum hirsutum oder Stereum gausapatum ist.
LG; Pablo.
Hallo, Björn!
Nr. 8 ist >Sistotremastrum guttuliferum<, auch wenn Sporenlängen hier eher am unteren Rand des möglichen Spektrums. bei suecicum wären die noch schmaler, bei niveocremeum deutlich fetter und größer (und der ist auch makroskopisch anders).
Bei dem Blättling stimmt irgdendwas nicht, kann das sein? Ob der Stamm möglicherweise mal gedreht wurde?
LG, Pablo.
Hello!
Aye, so schön. ![]()
Also zur Nummer 8: Ich glaube nicht, daß das Abortiporus ist. Der gehört nicht an solche mageren Ästchen, erst recht nicht an noch berindete.
Klingt jetzt bestimmt seltsam, aber ich halte das für eine etwass aus der Form gefallene Schmetterlingstramete (Trametes versicolor): Hymnophor nicht poroid, sondern odontoid weil nicht horizontal ausgerichtet, sondern schräg. Hutoberseiten irgendwie vermurkst, und darum auch die ungeeignete Ausrichtung des Hymenophors und keine durchgehende, deutliche Zonierung möglich. Aber so vom Farbspektrum täte es gut passen... Besser als Aschgrauer Wirrling (Cerrena unicolor, müsste man da auch noch auf der REchnung haben) oder Rötender Saftwirrling (Abortiporus biennis).
LG; Pablo.
Hallo, Björn!
Famos, dann hat der also auch eine Zuordnung. ![]()
Botryobasidium vagum ist so einer dieser eigentlich gar nicht seltenen Pilze, der sich beharrlich vor mir versteckt hält. Aber irgendwann bekomme ich den schon noch in die Finger. ![]()
LG; Pablo.
Hallo, Björn!
Ja, Sporen sind 'n büschen lütt, aber liegen schon noch im normalen Variationsspektrum würde ich sagen. Zahlreiche kleinere Sporen sind auch normalerweise kaum ein Bestimmungshindernis. Nur wenn man etliche zu Große dabei hat, oder einen Abwurf von einem ausgereiften fruchtkörper mit ausschließlich kleinen Sporen, dann stimmt manchmal was nicht.
LG; Pablo.
Servus!
Unabhängig von der Porlingsbestimmung (da bin ich ganz bei Beli, und bei Ulla hinsichtlich der Substratunabhängigkeit): Struktur des Holzes und der Rinde sehen für mich sehr nach Kiefer aus. Wobei ich da von einer Artbestimmung absehe, und es einfach mal bei "Pinus spec." belasse. ![]()
LG, Pablo.
Hi.
Ich finde das eine sehr vernünftige und ordentliche Fruchtkörpersammlung!
OK, von den Schirmlingen hätte man ein paar weniger einpacken können, aber daß die nichts zum Essen sind, das wurde ja offenbar eben erst später klar.
Was den Königsröhrling betrifft: Lieber sehe ich das so, also mit einem mitgenommenen Fruchtkörper, als daß für eine Anfrage mal gleich ein ganzer Korb voll gesammelt wird ("kann man das essen?").
Für den Pilz ist es so wie hier doch ideal, anhand des einen Fruchtkörpers lässt sich die Art schon mal ganz gut lernen und besprechen, und man weiß auch, daß man auf diese Pilze besondere Rücksicht nehmen sollte. Gewinn für alle Seiten!
Was die Gesetzeslage betrifft: Erstmal müsste jemand kontrollieren. Dann müsste das auch gerade noch jemand sein, der Butyriboletus regius sicher aus der Hand bestimmen kann. Dann müsste man John noch nachweisen, daß er diesen Pilz ebenso bestimmen konnte, und ihn trotz besseren Wissens eingesammelt hat, und nicht ein Exemplar zur Bestimmung. Also: Da passiert gar nichts. Und für den Königsröhrling ist es ohnehin überhaupt gar kein Problem, wenn John einen Fruchtkörper mitnimmt. Was für den Königsröhrling ein Problem ist, sind Biotopzerstörungen zB durch das Fällen alter Buchen und Eichen, Wegverbreiterungen, Bauprojekte, Einsatz von Artenvernichtungsmitteln (wie Glyphosat usw.) in der Umgebung und (das wohl allerschlimmste): Erhöhte Stickstoffkonzentrationen im Boden.
LG; Pablo.
Hi.
Die kleinen Hellsporer dürften ja klar sein (Flammulina spec.).
Die anderen würde ich schon eher für Pholiota nameko halten als für Agrocybe aegerita (= Agrocybe cylindracea). Und zwar weil: Die Hutoberfläche erscheint teils eingewachsen faserig, teils sogar etwas anliegend schuppig. Faserige oder schuppige Hutoberflächen gehen nicht bei Ackerlingen. Das ist wegen dem Aufbau der Hutdeckschciht nicht möglich, die ist aus bei allen Ackerlingen aus rundlichen, blasigen oder keuligen Zellen aufgebaut, kann also höchstens rissig aufplatzen, aber niemals irgendwelche Fasern oder Schuppen entwickeln. Die Hutoberflächen bei Pholiota sind aus liegenden, länglichen Hyphen aufgebaut, da sind Fasern und schuppen also möglich.
Und Pholiota nameko sieht ja nun auch so aus. Der Ring ist bei beiden weiß (also bei Agrocybe cylindracea sowie bei Pholiota nameko). Aber bei beiden Arten ist das Sporenpulver braun, fällt also braunes Sporenpulver auf den weißen Ring, erscheint die Oberseite des Ringes durch das Sporenpulver braun.
LG; Pablo.
