Hallo, Jörg!
Vielleicht schaffe ich es am Wochendende, mal nach den Kaiserstühler Satanen zu gucken. Die stehen allerdings auch teils so, daß sie gerne mal umgeschubst werden.
LG; Pablo.
Hallo, Jörg!
Vielleicht schaffe ich es am Wochendende, mal nach den Kaiserstühler Satanen zu gucken. Die stehen allerdings auch teils so, daß sie gerne mal umgeschubst werden.
LG; Pablo.
Hallo, Alex!
Na also, klappt doch. ![]()
Die Ansicht des Waldes auf dem ersten Bild gefällt mir am besten. Das sieht tatsächlich recht natürlich aus.
Der erste unbekannte Schleierling drüfte der Honig - Schleimfuß (Cortinarius stillatitius) sein. Der gelbe Schüppling ist der Feuerschüppling (Pholiota flammans) und die Korallen am ende gehören in die Gattung Clavulina, hier entweder Clavulina rugosa (Runzlige Keule) oder Clavulina coralloides (Kammkoralle).
LG; Pablo.
Salut!
Ich denke, auch die Ökologie spielt da eine Rolle. Und so ein Biotop ist eben eine einladung für echt Sumpf - und Moorarten.
Wirklich ein Traum von einem Garten, finde ich. Nicht nur wegen der Pilze.
LG, Pablo.
Salve!
Famos, Björn & Karl! ![]()
Die letzte Version, die ich gespeichert hatte, war nämlich noch älter.
LG; Pablo.
Moin, Bo!
Ich denke, dieser Beitrag sollte sichtbar sein, und nicht gelöscht, oder?
Da schlagen wir uns gerade mit einem >lästigen Bug< herum, also falls dir sowas noch mal passiert (sich automatisch löschende Beiträge) bitte einfach einen Mod anschreiben (Beorn, Climbingfreak, JanMen), wir korrigieren das dann.
LG, Pablo.
Hallo, Jörg!
Oder ihn vorher über den Satan informieren: Ein Bild schicken mit der Überschrift "Pilz Nr. 666; auf keinen Fall berühren oder umschubsen!" ![]()
LG; Pablo.
Hallo, Thorben!
Ich denke trotzdem, daß du da mit der letzten version des Melzer - Schlüssels (hat die jemand abgespeichert?) zu Psathyrella candolleana agg. kommen würdest.
Sporen bis 8,5µm habe ich auch schon gemessen (auch bei der Kollektion >hier< am Anfang), die "Art" scheint halt recht weit zu streuen bei den Sporengrößen. Bei den Zystiden könnte es sich ebenso verhalten, wobei ich in dem Fall eher die Form komisch finde. Und zwar tatsächlich etwas mehr in die Richtung, wie die Cheilo- und Pleurozystiden von Psathyrella piluliformis (und weiteren Arten) aussehen. Aber ich vermute eher, daß da in der Zystidenentwicklung wass gehapert hat, da könnte es sich lohnen, weitere Fruchtkörper aus der Kollektion anzugucken.
Psathyrella piluliformis würde ich hier aus folgenden Gründen ausschließen: Die Fruchtkörper sind da schon noch mal etwas anders im Wuchs, vor allem erscheinen sie immer direkt auf oder unmittelbar an morschem Totholz. Auf Erdboden habe ich die noch nie gesehen (und die Art ist bei mir in der Gegend durchaus häufig).
Psathyrella piluliformis wäre zudem auch eine Art mit wirklich markant kleineren Sporen; 8 oder mehr µ sind da meines Wissens tatsächlich aus dem Rahmen.
Darum mal eine schicke, typische piluliformis - Kollektion an modrigem Rotbuchenholz:
LG, Pablo.
Hallo, Thorben!
Dieser Deiner Einordnung wird wohl niemand ernsthaft wiedersprechen können. ![]()
Schicke Dokumentation!
LG; Pablo.
N'Abend!
Ich sehe das wie Schupfnudel, und finde die hier sogar ziemlich typisch - die etwas glatt wirkende Hutoberfläche mit Abstrichen, aber auch das ist noch gut im Rahmen.
Leichtes Blauen im Hutfleisch und Röhren sowie das rosabräunliche Stielfleisch sind hier durchaus charakteristisch, und ganz unten in der stielspitze darf das Fleisch dann auch wieder gelblich sein.
LG; Pablo.
Ahoi!
Oder vielleicht auch Getropfter Saftporling (Oligoporus guttulatus), da müsste man wohl mehr sehen vom Pilz, und auch vielelicht ein Schnittbild haben.
LG, Pablo.
Servus, Werner!
Stimmt, ist nicht so ganz sicher. In der Vergrößerung meine ich schon zumindest beim vorderen Fruchtkörper Poren zu erkennen.
Aber wenn Maria da tatsächlich noch mal hinkommt, vielleicht kann sie noch das Detail kontrollieren. ![]()
LG, Pablo.
Salut!
Ja, letzteres (Falscher Rotfuß = Xerocomellus porosporus) würde ich auch vermuten, allerdings fehlt was ganz Wesentliches: Die Stielbasis beim Schnittbild. Die wäre relevant, um einen atypischen X. chrysenteron (Echter Rotfuß) sicher auszuschließen.
LG; Pablo.
Hallo, Jörg!
Was die Filzlis betrifft: Ja, sieht für mich auch nach Xerocomellus aus, aber ich denke (siehe rote Fasern im Stiel und Stielfleisch nicht blauend) eher an den Gemeinen Rotfuß (Xerocomellus chrysenteron).
LG, Pablo.
MoinMoin!
Aber sagen wir mal so: Die präsentation von deinem Bruder war vorbildlich, Jörg.
Gute Bilder mit ordentlcihen Farben und Licht, Schnittbilder dabei und Stielbasis - in der Hinsicht hat er alles richtig gemacht, also unbekannte Pilze so präsentiert, daß die Bestimmung auch klappt. Schade eben, daß er dann ausgerechnet den adoleszenten Satan in die Finger bekommen hat...
Einen Schlüssel nur für Rubroboletus könnte man sich im Grunde ja schnell backen, das sind ja nur 5 (7, wenn man lupinus und dupainii da mit rein nimmt) Arten in Europa, soweit ich weiß. Die genetzten hast du dann schnell von den ungenetzten getrennt, lupinus und dupainii durch Hutoberfläche und Farbspektrum gut getrennt, bei den genetzten wären pulchrotinctus und rhodoxanthus leicht auszuschlüsseln. Die letzten drei (satanas, rubrosanguineus & legaliae) sind dann etwas schwieriger untereinander zu trennen, aber das ist nachher eh eine Frage der Funderfahrung und Formenkenntnis, wo Schlüsselschritte mit ein oder zwei Merkmalen nicht mehr gut weiter helfen, weil es in dem Bereich wenig absolut harte Kriterien zur Trennung gibt.
LG; Pablo.
Morgen!
Die Fruchtkörper von Inschnoderma (beide Arten) durchlaufen ja verschiedene Phasen, darum ist ihr Aussehen so variabel.
Im Schnittbild ist das auch verblüffend, wenn man Belis Schnittbild von einem fruchtkörper in der finalen, fomitoiden Phase vergleicht (braunes Fleisch ohne Saftzonen) mit den anderen Schnittbildern von Fruchtkörpern in der leptoporoiden Phase, wo das Schnittbild dem eines Leberreischlings echt ähnliich sieht.
Tja, und die Ischnoderma an Nadelholz wäre halt Ischnoderma benzoinum (Gebänderter Harzporling) und die an Laubholz Ischnoderma resinosum (Laubholz - Harzporling). Rein morphologisch sind die beiden Arten kaum konstant trennbar, die Nuancen in Fruchtkörperform, Farben (außen und innen im Schnitt) und Wuchsweise sind nach meinen Beobachtung schon bei beiden so variabel, daß es in den Grenzbereichen ineinander über geht.
Also trenne ich vorwiegend nach Substrat, und das kann natürlich auch mal knifflig sein, bei solchen ganz und gar entrindeten Stämmen wie hier.
Ich denke aber auch, daß das Kiefer ist, nicht nur wegen den Begleitpilzen, sondern auch wegen der Struktur des Holzes, Form des Stammes, auf längerer Strecke fehlende Astansätze...
Bei den Begleitpilzen würde ich auch zustimmen, daß auch die ganz jungen Fruchtkörper auf Marias erstem Bild in Beitrag #3 ganz junge Trichaptum - Fruchtkörper sind.
Mit den älteren darunter ist Trichaptum fuscoviolaceum / hollii (Zahnförmiger Violettporling) dann klar, bei mir kommt der immer an Kiefer, aber das kann sicher variieren, wenn man irgendwo weniger Kiefern und mehr Fichten hätte.
Der Pilz auf Marias letztem Bild in beitrag #3 ist meiner Ansicht nach aber keine Leucogyrophana, sondern Skeletocutis amorpha (Orangeporiger Knorpelporling). ![]()
LG, Pablo.
Hallo, Schorsch!
Stimmt, es nervt mit den Bildern. Vielleicht ist es aber der gleiche Softwarefehler wie im Nachbarforum:
Wenn du einen Beitrag beginnst, die Bilder hochlädst, dann die Seite verlässt und später wieder aufrufst, kommt die Frage nach "Entwurf wieder herstellen?"
Da klickst du auf wiederherstellen und das sieht toll aus, weil der Text noch da ist und die Bilder vermeintlich auch.
Aber die Bilder sind gar nicht da. Die sind längst gelöscht, weil die bei dieser dabbischen Automatischen-Entwurf-Funktion nach wenigen Minuten gelöscht werden. In deinem Chache sind sie halt noch gespeichert, aber außer dir wird sie niemand sehen können...
Darum mein Tip: Wenn man auf diese automatische-Entwurf-Funktion zurückgreift, immer die Bilder noch mal kontrollieren (Attachment - Liste) und ggfs noch mal hochladen.
So viel dazu, nun aber noch ein paar Krempenritterlinge:
LG; Pablo.
Hallo, Raphael!
Interessant, Infundibulicybe catinus war mir bislang gar kein Begriff.
Dafür hatte ich gibba immer als sehr variable Art aufgefasst, die mit Buckel wie ohne Buckel auftreten kann, und Hutdurchmesser irgendwo zwischen 1 und 10 cm entwickelt...
Farblich auch recht variabel, von nahezu weiß (vor allem bei abgetrockneten Hüten) bis kräftig orangeocker...
Und alle diese Punkte als frei variierend mit allen Übergängen und teilweise in einer Kollektion bunt durcheinander - aber ich habe die nie mikroskopisch angeschaut, ehrlich gesagt.
Konstant: Hutoberfläche halt nie wirklich glatt (sondern matt / samtig / fein filzig an den Rändern) und nie wirklich hygrophan. Stiel immer heller als Hut, Geruch immer aromatisch - süßlich (mit mykologischer Bittermandel als Komponente) - solange Fruchtkörper frisch. Hutrand zumindest bei jungen Fruchtkörpern immer filzig und kurz gerippt / gekerbt.
Hm, bin mal gespannt, wo sich da noch was aus diesem Chamäleon rausgliedern lässt.
Überraschen würde es mich ja nicht.
LG; Pablo.
Hallo, Björn!
Eine beeindruckende Tomentella - Sammlung. ![]()
Die Nummer 5 erinnert mich vage an Tomentella sublilacina (s.l.), wobei die Sporen da schon etwas klein für wären. Wieweit das bei unreifen Fruchtkörpern dann wieder mit der Größe passen könnte, das weiß ich nicht.
Nummer 6 sieht nach einer Mischkollektion aus. Auf dem zweiten Bild ganz gut zu sehen, daß da anscheinend zwei Fruchtkörper von zwei verschiedenen Arten übereinanderwachsen. Die obere davon (grauviolett, nicht di rotbraune) könnte auch Tomentella sublilacina sein.
LG; Pablo.
Hallo, Holl!
Ich denke das eher nicht, wegen der verbreiterten Stielbasis mit (schwach ausgeprägtem aber doch deutlichem) dickem Rand.
Sowas machen Wiesenchampis (Agaricus campestris) nicht, da wäre die Stielbasis zylindrisch oder sogar verjüngt. Zudem würden da die Lamellen deutlicher rosa werden (auch bei noch geschlossenem Velum) und die Hutoberfläche wäre weniger seidig glatt, sondern eher wollig auffasernd bis schuppig.
Was es nun aber für ein champi ist: Das zu bestimmen, könnte sehr schwierig werden.
LG; Pablo.
Salve!
Richtig. Und dieser eigenartige, markante und kräftige Geruch ist sogar sehr dauerhaft, also da müssen die Fruchtkörper schon sehr alt und trocken sein, daß das nicht mehr wahrnehmbar wäre.
LG; Pablo.
Salut!
Grundsätzlich ja - wenn da nicht das Problem mit den älteren rubellus - fruchtkörpern wäre. Da verschwindet das Rot nämlich gerne mal:
...und zwar auch am Stiel. Die hier auf dem Bild waren drei Tage zuvor noch richtig schön rubellus - rot.
Andere merkmale (Stieloberflächentextur, Habitus, Wuchsort) sind bei beiden Arten leider recht variabel, darum hat man gelegentlich tatsächlich Kollektionen, die sich wohl nur noch mit Sequenz absolut sicher zuordnen lassen (oder auch nicht?).
Engelii kann allerdings auch mal +/- rothütig auftauchen, dann aber normalerweise mit dunklerem Farbton, also mit einer beimischung von dunklem Braun.
Diese engelii - Kollektionen erinnern dann (jung!) von der Hutoberfläche gerne mal an Xerocomellus pruinatus.
Lg; Pablo.
Hallo, Norbert!
Vielleicht waren die ja dünn und labbrig weil fast hinüber?
Was Besseres als Birkenblättlinge (Lenzites betulina) fällt mir bei der Zonierung und Behaarung wirklich nicht ein. Die anderen lamelloiden Porlinge machen so was nicht, und die weichfleischigeren Polyporales mit Lamellen (Lentinus s.l., Lentinellus etc.) erst recht nicht.
Möglicherweise Fruchtkörper, die bereits im Jungstadium abgestorben sind und sich darum etwas anders zersetzen, als ausgereift abgestorbene Fruchtkörper.
LG; Pablo.
Hallo, Thorben!
Sieht für mich sehr nach Phlebia fuscoatra aus. Schöner Fund, die hatte ich selbst noch nicht.
Falls aber nicht nur mit inkrustierten Hyphidien an den Zähnchenspitzen, sondern auch im Hymenium darunter mit inkrustierten lamprozystiden, dann wär's >Phlebia nothofagi< (wäre deutlich häufiger als Phlebia fuscoatra).
LG; Pablo.
Hi.
Ich fürchte, dann muss es bei "irgendein Champignon" (Agaricus spec.) bleiben.
Ist halt eine schwierige Gattung, und ohne die Fruchtkörper zu entnehmen sind die Arten gar nicht bestimmbar.
LG; Pablo.
Hallo, Schupfnudel!
Beim Vermessen der Sporen bei so ziemlich allen Röhrlingen spielt die Reife des gesamten fruchtkörpers zum Zeitpunkt der Entnahme vom Mycel eine wesentliche Rolle.
Nimmst du einen eher jungen fruchtkörper vom Mycel, bekommst du von dem zwar einen schönen Sporenabwurf - aber die Sporen werden durchschnittlich kürzer sein, als bei einem voll ausgereiften Fruchtkörper. Die längsten Sporen scheinen erst gegen Ende der Reifephase gebildet zu werden, am Anfang immer mehr kürzere Sporen, wogegen die Breite weniger zu schwanken scheint. Dadurch vermutlich die wiedersprüchlichen Angaben (abgesehen von der grundsätzlichen, natürlichen Variationsbreite), bzw. das Problem, daß junge Fruchtkörper beim Schlüsseln nach Sporenquotienten wohl oft falsch eingeschätzt werden.
LG; Pablo.
