Beiträge von Beorn

    Hallo, Enrico!


    An Gyroporus ammophilus glaube ich da eher nicht. Die verfärbung ist schon komisch, da frage ich mich, ob das nicht eine der beringten Arten (Stiel hat ja Ringzone, oder?) aus dem cyanescens - Aggregat ist.

    Wenn das tatsächlich eine Velumringzone ist, dann sind castaneus und auch ammophilus raus. Und die Verfärbung (der cyanescens - Arten) könnte ja hier einfach undeutlich ausgeprägt sein.



    LG; Pablo.

    Servus!


    Auf jeden Fall ein Filzröhrling. Also ein Mykorrhizapilz, der mit irgendeinem Baum oder Strauch in der Umgebung des Hauses Mykorrhiza bildet.

    Irgendwie ist die Hausisolierung eher mäßig, wenn das Mycel von Mykorrhizapilzen aus dem Garten durch die Wände bis ins Badezimmer klettern kann, um da Fruhctkörper zu bilden.



    Lg; Pablo.

    Hallo, Peter!

    Pablo, gibt es den bei uns irgendwo?

    In der Umgebung kenne ich für die leider keine Stelle.
    In Nordhessen hatte ich mal welche, und im Pfälzer Wald (ziemlich im Süden), aber die Fundorte weiß ich nicht mehr genau, ist auch eine Weile her.
    Aber die finden wir noch, hier irgendwo im Umfeld!



    Lg; Pablo.

    Hallo, Maria!


    Ich finde, der sieht irgendwie komisch aus.
    Klar, da ist so eine Art "Kragen", aber sehr ungewöhnlich für Geastrum triplex wäre die Form der Endoperidie (höher als breit?), das merkwürdig riesige Peristom und der fehlende Hof um das Peristom. Schlau werde ich aus diesem Fund nicht, aber er sieht doch deutlich anders aus, als Geastrum triplex wie ich die Art kenne.

    Oder ob's vielleicht eine Mißbildung sein kann?



    LG; Pablo.

    Hallo, Raphael!


    Die aktuelle Ausgabe vom Boertmann für die Saftlinge hast du, oder?

    Ich denke schon, daß du mit beidem richtig liegst, mit schmierigem Stiel kämen noch schmierstielige und gelbe Formen von Hygrocybe insipida in Frage - aber die haben ja eine kurzzellige Lamellentrama.

    Schicke Funde, und obwohl ie angeblich so häufig sein sollen, finde ich nur ganz selten Mal Arten aus dem persistens - acutoconica - Aggregat.



    LG; Pablo.

    MoinMoin!


    Das Habitat stimmt ja auch, meine Funde übrigens zu 90% auf sauren bis neutralen Böden, basisch mag der hier eher nicht so gerne. Aber Rotbuchen natürlich.

    Optisch haut das hin, Geschmacksproben darf man bei Ritterlingen ruhig machen (die drei Tigger sollte man ausschließen können). Hier ist es wichtig, auch eine Weile drauf rumzukauen. Diese Art kommt langsam, aber dann dafür mit Macht!



    LG, Pablo.

    Hallo, Acrux!


    Das ist ganz normal, bei jungen fruchtkörpern sind die Poren sehr eng, die Porenränder sind dunkelgrau, darum alles da unten relativ dunkel. Beim aufschirmen / altern weiten sich die Poren, und das grau hellt sich nach und nach auf.



    LG; Pablo.

    Salve!


    Das sieht ja in der Tat sehr ordentlich aus.
    Macht etwas Hoffnung, weil so weit weg vom Teutoburger Wald bin ich ja ab Mittwoch nicht.
    Nur vermutlich kaum Zeit, da so richtig in die Wälder zu gucken, aber mal schauen. macht jedenfalls Hoffnung, was du zeigst.



    LG; Pablo.

    Hallo, Murph!


    Oh, was es bei dir so gibt!

    Regen? Gab's hier mal kurz. Da wollten die Pilze noch nicht. Dann war wieder ende Regen (voraussichtlich nach den ersten Frösten ende November das nächste mal so drei bis vier mm), jetzt können sie nicht.
    Also mein Beineid, aber wie das eben so ist: Mit Blaugrün gepunktet daneben sind die meisten Pilze eh am Schönsten. :gzwinkern:



    LG; Pablo.

    Servus!


    Sagen wir mal so: Ich kenne eine Art, die deinem Fund sehr ähnlich sieht.
    Die wächst um Mannheim herum an Stellen mit eher trockenem, sandigem Boden, teils auch mitten in der Stadt auf sonnenexponierten Grünflächen, an Weg- und Straßenrändern.
    Ich nenne den Pilz Agaricus litoralis, ob er das auch tatsächlich ist, wäre eine andere Frage. Seit ich letzten Winter ein wenig in der Parra - Monografie geschmökert habe, bin ich mir in Sachen Champis wenigstens in einem Punkt sicher: Bestimmen kann ich die nicht. :gkopfkratz:


    Hier ein paar Bilder von Agaricus litoralis sensu Pablo:









    LG, Pablo.

    Servus, Maria!


    Macht nix. Die Doku mit den Mikromerkmalen ist ja oben hier im Thema einzusehen. Da hat ja auch Frank schon geschrieben, daß das vorerst mal ein Rätsel bleibt und man die wirklcih auch frisch vergleichen müsste.
    Ich wünsche dir und Stephan viel Glück, wenn er vorbeikommt, daß ihr reichlich Stachelinge findet (die im anderen Thema habe ich auch gesehen und bewundert).
    Bitte Bildchen machen und zeigen, wenn ihr die auseinanderklabüstert!



    LG, Pablo.

    Servus!

    ich finde die Form der Stielbasis hier ganz passend für Agaricus campestris s.str.
    Bei den jüngeren fruchtkörpern zylindrisch, bei den älteren auch etwas verjüngt. Man darf sich nicht irritieren lassen: Wo Erde dran klebt, sieht es etwas verbreitert aus, ist aber so minimal, daß das noch unter "zylindrisch" einzuordnen ist. Ebenfalls markant und ein gutes merkmal für campestris s.str.: Der schüttere, eher vergängliche Ring, teils nur in unvollständigen Bändern als Ringzone bei voll aufgeschirmten Fruchtkörpern erhalten bleibend und die fein wattig - faserige bis teils sogar wollig - faserig aufschuppende Huthaut. Zusammen mit Verfärbungen = 0 (höchstens Stielspitze im Schnitt etwas rötlich und Stielbasis blass ockergelb fleckend) und Geruch = 0 (also schon vorhanden, aber unbedeutend, weder nach Jod noch nach Marzipan, auch nicht beim Rubbeln an der Stielbasis) kommt mir das Gesamtbild schon sehr passend vor für einen echten Wiesenchampi.
    Der übrigens ein ganz passables Jahr zu haben scheint, da hatte ich auch schon einige Funde in diesem Jahr.



    LG; Pablo.

    Hallo, Marcel!


    Wenn du Funga Nordica hast (die zweibändige Auflage von 2012, das ist gleube ich die letzte Version, auch in neueren Drucken), dann kannst du es mal damit probieren.
    Für Schleierlinge ist das nach wie vor das beste Schlüsselwerk, mit dem du am solidesten wenigstens mal bis zu einer Artengruppe kommst.



    LG, Pablo.

    Hallo, Shawn!


    versuch's einfach bei den Bäumen, die bei euch häufig sind.
    Fichtensteinpilze bilden normalerweise vor allem mit Rotbuchen Mykorrhiza, etwas seltener mit Hasel, Kiefer, Eichen, Fichten, Linden, Birken, Lärchen, Hainbuchen, Weiden und so weiter.
    Viel wichtiger ist: Boden sollte sauer sein und nährstoffarm.



    LG, Pablo.

    Hallo, Matthias!


    Beim ersten Pilz hat dich ein Bug erwischt: Die Bilder sind nicht zu sehen. Also für dich schon, weil in deinem cache noch gespeichert, aber sonst halt für niemanden.
    Passiert wohl vorwiegend, wenn du über diesen automatischen entwurf gehst, da schon BIlder hochgeladen hattest, dann nochmal rausgehst - die BIlder sind anschließend weg (nur in deinem Cache noch gespeichert), der Text belibt erhalten.
    Du kannst aber den beitrag bearbeiten, da siehst du in der Liste der Dateianhänge, was fehlt, die fehlenden einfach nochmal hochladen und einbinden, dann sollte es klappen.
    Sorry wegen dem Nerv, es ist lästig, da sind momentan mehrere Bugs aktiv...



    LG; Pablo.

    Hallo, Marcel!


    Wahnsinnsaussicht!
    Die Pilze dürften Schleierlinge (Gattung: Cortinarius) sein. Bei der Art muss ich passen, aber es wäre durchaus denkbar, daß alle fruchtkörper zur selben Art gehören (alt und jung eben).



    LG; Pablo.

    Hallo, Holger!


    Das sind Kartoffelboviste (Scleroderma), offenbar eine der dünnschaligen Arten - da gibt es mehrere, die sich letztlich nur mikroskopisch bestimmen lassen. KArtoffelboviste sind Mykorrhizapilze, in dem beschriebenen Fall vermutlich in Symbiose mit den eichen lebend.
    Ist aber nicht wirklich wichtig in dem Zusammenhang: Alle Arten dieser Gattung sind roh und giftig. Allerdings dürften die Kids selbst in einem unglücklichen Moment kaum jemals genug davon runterbringen, als daß es zu einer relevanten Wirkung kommt. Weil anfangs zu hart, später dürfte der wattige, staubige Geschmackrelativ abweisend sein.


    Die Fruchtkörper zu entfernen, wenn die Kids im Garten alleine sind, kann nicht schaden, kann aber auch keine Dauerlösung sein.

    Früher oder später müssen die lernen, daß sie draußen in der Natur (und dazu gehört der Garten) nur das in den Mund nehmen dürfen, was Mama, Papa oder andere Vertrauenspersonen freigegeben haben. Das gilt nicht nur für PIlze, sondern auch für das gesamte Pflanzenreich, da gibt's noch deutlich kritischere Vertreter als im Pilzreich.

    Weil es aber in gewissen Phasen tatsächlcih schwer kontrollierbar ist: In der Zeit Pilze besser wegräumen, aber halt auch die entsprechenden Pflanzen im Garten.



    LG, Pablo.