Beiträge von Beorn
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Hallo, Fiebi!
Super, die Bilder sind jetzt sichtbar.
Einer der Violettmilchlinge ist das sicher nicht, denn die Verfärbung ist da schon (nach 20 Minuten umso mehr) sehr viel deutlicher. Das sieht dann aus wie hier bei Lactarius flavidus:
Dein Fund hat eine gewisse Ähnlichkeit mit Lactarius resimus (Wimpernmilchling), aber ob der denn auch in Mitteleuropa vorkommt?

LG; Pablo.
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Hallo, Adrian!
Schöne Bilder und Funde.
Nummer 11 würde ich eher für einen Lackporling halten, solche dick wultigen weißen Rändern bildet FomPini eigentlich nicht (jedenfalls nicht ohne gelbe und rote Zone direkt daneben).
Nummer 12 ist ein resupinater Porling, könnte eventuell Physisporinus sein, solche Porlinge sind aber grundsätzlich mikropflichtig.
LG; Pablo.
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Hallo, Daniela!
Auch wenn ich mich mit Hypogäen ja nicht befasse: Gerade die "inneren Ansichten" sind immer wieder ein Augenschmaus. So auch hier, beim Angucken der Sporenbilder dachte ich wieder mal: "Wow!"

LG; Pablo.
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Servus!
Da wäre ich natürlich auch gerne wieder dabei.
Wenn sich's einrichten lässt, nehme ich auch einen gehörigen Schluck SÄFT!
LG; Pablo.
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Hallo, Maria!
Ja, deine einordnung stimmt hier: Das ist auf jeden Fall ein Klumpfuß (Cortinarius, Untergattung Phlegmacium).
Ich fürchte, mehr wird in diesem Fall aber kaum möglich sein, das gibt dieser einzelne, bereits verwitternde Fruchtkörper nicht her.
LG; Pablo.
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Hallo, Kersten!
Die ersten sind auf jeden Fall Seitlinge (Gattung: Pleurotus, der Ohrförmige ist systematisch gesehen was Anderes, und gehört in eine andere Gattung: Pleurocybella).

Von Habitus und Wuchsweise ausgehend am ehesten Austernseitlinge (Pleurotus ostreatus), wobei Lungen- und Austernseitlinge mitunter schwer bis gar nicht sicher zu untescheiden sind.
Die anderen sind allerdings keine Ohrförmigen (Pleurocybella porrigens), aber auch hier hast du richtig erkannt: Es sind auch keine Seitlinge der Gattung "Pleurotus".
Wenn du da einen Fruchtkörper auf ein Glasplättchen oder weißes Papier absporen lässt, wird das Sporenpulver braun sein. Damit hättest du da eines der Stummelfüßchen (Gattung: Crepidotus), da gibt es auch einige Arten mit recht großen Fruchtkörpern, die so ähnlich wie Seitlinge aussehen können.
LG; Pablo.
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BonJour!
Bei Nadelholz als Substrat und der glatten (runzligen, aber strukturell glatten!) Hutoberfläche ohne Filz / Flaum, sollte das schon >der hier< sein, und nicht >dieser<.

LG; Pablo.
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Hallo, Beli!
Das kann durchaus sein, aber ich denke: Egal wer den so bestimmt hat: Sie oder er lag richtig.
LG; Pablo.
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Morgen!
So vom makroskopischen Eindruck könnte Tyromyces fissilis da gut hinkommen. Auch das Verfärbungsverhalten passt gut, die fetten, fleischigen Fruchtkörper und auch die relativ groben Poren. Spongipellis verfärbt normalerweise anders, Trametes auch, insofern...
Reinlinsen sollte man allerdings bei Porlingen generell, um zu wirklich sicheren Bestimmungen zu kommen.
Das Substratspektrum bei Tyromyces fissilis ist in der Tat recht groß, wenn auch mit Bevorzugung diverser Rosaceae.Hier mal eine Doku der Art:
LG, Pablo.
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Hallo, Beli!
Besser einmal mehr gezeigt als einmal weniger.

Wie auch Werner würde ich das für >Phellodon confluens< halten. Diese dunkelfleischigen Formen sind allerdings wirklich knifflig in der Abgrenzung; weniger von Phellodon melaleucus / connatus (da ist der Habitus ja ganz anders), sondern vor allem in der Abgrenzung von Phellodon niger - der aber schon im Jungstadium deutlicher schwarzes Fleisch (schwarz, nicht dunkelbraun) und schwarzen, oft blau schimmernden Filz haben müsste.LG; Pablo.
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Hallo, Maria!
Wow, toller Pilz.
Cortinarius salor ist allerdings anders im Habitus und hat (wie ja alle "Schleimfüße" = Myxacium) ein anderes, schleimiges Velum am Stiel.
Das hier ist ein Phlegmacium (Schliemkopf), Sektion könnte Caerulescentes sein, ohne KOH - Reaktion eventuell was aus der Ecke um Cortinarius caerulescens und Cortinarius terpsichores?LG; Pablo.
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Hallo, Fiebi!
Gelöscht wurde da nichts, wir haben den nur freigeschaltet...
Das mit den Bildern ist allerdings komisch (die sind nicht zu sehen), aber das dürfte der gelegentlich auftretende Bug sein, wenn man einen Beitrag schreibt, Bilder hochlädt, dann zwischenzeitlich die Seite verlässt und den gespeicherten / automatischen Entwurf wieder aufruft. Zuvor hochgeladene Bilder sind dann oft futsch, was man aber nicht bemerkt, da im eigenen Cache noch gespeichert.
Da hilft leider nur: Beitrag bearbeiten und Bilder erneut hochladen.

LG; Pablo.
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MoinMoin!
Also wie gesagt: Ich werde mal etwas aufmerksamer hingucken. Denn das könnte in der Tat ein Punkt sein: Daß man generell nicht so drauf achtet, wenn man sich ja bestimmungstechnisch ohnehin schon sicher ist, und eine Verhaltensweise dafür dann gar nicht mehr braucht. Trotzdem kann es ja eine interessante Beobachtung sein.
Gestern in den Vogesen hatten wir ein paar Lachsreizker eingesammelt, die kaum grün werden, aber nach einiger Zeit (~ >30min) an den Schnittstellen von orange zu weinrot umfärben. Aber da ist es ja bekannt, und darum ging es hier ja nicht.Und man muss wohl auch klar differenzieren: Verfärbung der Milch und Verfärbungen an verletzten Stellen (denn nach >1h kommt ja nicht mehr viel Milch, ist also schwer zu sagen, ob sich dann das Fleisch verfärbt, oder die auf dem Fleisch eintrocknende Milch).
LG, Pablo.
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Servus, Felli!
Stimmt, da hast du allerdings recht. Das Netz wäre nach meienr Erfahrung auch ganz schön grob für einen WuBi (im weiteren Sinne).
Der bittere Geschmack allerdings ist nicht immer bei allen Fruchtkörpern gut ausgeprägt, da kann man sich offenbar nicht wirklich drauf verlassen. Habituell ist es für mich nach Bildern schwer einzuschätzen, aber der Fruchtkörper sieht mir gefühlsmäßig schon etwas gewaltig für einen Silberröhrling aus... Aber Silberröhrlinge hatte ich selbst bisher auch noch gar nicht Viele in der Hand und darum nur eine wackelige Einschätzung zur Variationsbreite bei den Größen und Formen.LG; Pablo.
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Morgen!
Und wer's mit den Niederschlägen ganz genau und in diversen Parametern, Messdaten, Satelliten- und Radardaten beobachten will, wird >hier< fündig: Einfach mal auch ein bissel rumklicken, auch mal zu den "Messwerten" wechseln oder die unterschiedlichen Radar- und Satellitenquellen und Produkte durchklicken.
LG; Pablo.
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Hallo, Maria!
Naja... Vor dem ohnehin geplanten Termin werde ich es nicht schaffen, wegen zu viel Programm im Moment im familiären Kreis.
Das sind auch Sachen, die sich nicht wirklich aufschieben lassen. Ich hoffe halt, daß die noch ein weilchen durchhalten. Sollte aber klappen, wenn uns kein frost in die Quere kommt. Und auf's kommende Jahr spekuliere ich ja nicht nur wegen den Stachelingen, sondern auch wegen den Röhrlingen, die es bei dir ja auch reichlich gibt - und auch viel Wunderliches, was da rum steht.
LG; Pablo.
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MoinMoin!
So ein ganzes schnittbild würde mich bei dem jetzt auch interessieren.
Kann das nicht auch ein WuBi sein, oder eben das pendant mit rosa Subkutis (Caloboletus kluzakii, egal ob als Varietät oder eigenständige Art)?LG, Pablo.
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Hallo, Craterelle!
Hatte ich das im portrait geschrieben?
Beobachtet hatte ich es nur bei solchen Edelreizkern, die ich zum essen mitgenommen habe, daß da die Schnittstellen irgendwann dunkel wurden. Das aber eben erst nach Stunden, also quasi zuhause dann beim nachputzen des Sammelgutes. Ich habe dem ehrlich gesagt nie große Bedeutung beigemessen, weil andere Arten eben sehr viel früher verfärben. Ein Punkt kann dann möglicherweise sein, daß diese Schnittstellen nahezu ebensoschnell leicht grünlich werden, so daß man die weinrote Verfärbung gar nicht mehr wahrnimmt?
Ich muss das wohl noch mal genauer beobachten, wie das da abläuft. Für die Bestimmung macht es ja nun keeinen UNterschied mehr, ob die Milch / Schnittstellen sich nach mehr als einer Stunde doch noch langsam rötlich verfärben, oder gar nicht.LG; Pablo.
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Hallo, Ingo!
Hoffen wir mal das Beste: Hier im Südwesten kein Tropfen bisher. Aber das soll noch kommen, und vor allem soll es auch tendeziell feucht bleiben.
Mal sehen, was der Oktober und der November dann noch so zu bieten haben.LG; Pablo.
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MoinMoin!
Wenn ihr's euch locker mit dem Deutschen Namen dieser Art machen wollt:
Eine Freundin, der ich den Pilz mal zeigte, und versuchte aus Schleim, Rübling, Gruben und Wurzeln ein tolles Wortungetüm zu basteln, guckte mich verständnislos an, und meinte dann: "Der heißt Langundünn."LG; Pablo.
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Servus!
>Netzhexen< können auch ganz ohne Netzzeichnung auftreten. Ist zwar selten, kommt aber vor. Gerade bei ganz jungen Fruchtkörpern kann das Netz mal nicht deutlich ausgeprägt sein, aber auch bei ganz alten, da kann es dann verwittert sein (so wie hier). ein Flocki ist das nicht, das ist dann wirklcih viel zu viel rot im Stielfleisch.LG; Pablo.
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Servus!
Danke an Christoph und Stephan für die famosen Beiträge und Recherchen!
Auf diesen berg bin ich schon mal reichlich gespannt - sowohl wegen den Phlegmacien, als auch wegen den Stachelingen...
Auch wenn ich für die dann wohl im kommenden Jahr mal die Reise machen muss.LG; Pablo.
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