Beiträge von Beorn


    und durch ist er in dem moment wo er von blau wieder auf gelbwechselt ?


    will erstmal nen stück alleine nur in angebraten probiern um den geschmack kennen zu lernen


    Ob der Farbwechsel gleichbedeutend ist mit dem Zerfall der toxischen Eiweißverbindungen, glaube ich nicht. Lieber noch etwas länger braten oder kochen.;)


    Um den Reingeschmack eines Pilzes kennenzulernen, ist das die beste Methode. Anschmoren in Butter, ein kleines Bisschen Pfeffer und Salz dazu und fertig.


    Guten Appetit!


    PS: Die blaue Farbe verschwindet ja auch beim Trocknen recht bald. Giftig (gastrointestinales Syndrom) sind sie dann aber ungekocht immer noch.

    Hallo, Carpenoctem!


    Was für geile Boleten! Wenn ich nicht so satt wäre, würde mir das Wasser im Munde zusammenlaufen. Ganz ungefähr: In welcher Gegend des Nordschwarzwaldes machst du solche Funde?




    Habe eine Problem. Die "Gefriere ist voll" und ich konnte bei dem Wetter bisher nicht trocken. Hat jemand Erfahrung damit, Pilze die schon eingefroren waren wieder aufzutauen und zu trocknen?


    Oh. Das würde ich nicht ausprobieren. Das dürfte Glibber geben. Es reicht ja schon, tiefgefrohrene Pilze einfach nur aufzutauen: Sie werden unangenehm weich. Den Fehler hab ich einmal gemacht, seitdem nur noch gefroren gleich in die Pfanne!


    Trockne doch einfach die nächste Fuhre.:cool:


    Grüße, Beorn.

    Hallo, Yezari!


    Hexenröhrling mit Zwiebeln in Butter angebraten, dann ein bisschen milde Chili dazu, sowie Pfeffer und Salz, gebraten bis der Pilz "golden" wurde (Sieht bei Hexen genauso lustig aus wie das Blauen beim Schneiden: wenn beim Braten das Blau wieder verschwindet), dann mit einem Schuß Weißwein abgelöscht, Rahm dazu: Feine helle Pilzsoße zur Pasta.


    Wichtig ist ja nur, daß der Pilz gut durchgegart ist. Ob gekocht oder gebraten spielt dabei keine Rolle.


    LG, Beorn.

    Hallo miteinander.


    ...aber ich habe keine richtige Kamera (noch nicht). Die Bilder sind wirklich schlecht, aber ein bisschen was erkennt man schon. Und ich will's euch ja nicht vorenthalten. Bei dem schönen Wetter heute ging's ab zum Pilzbiathlon: Mit dem MTB auf und ab rund um den weißen Stein (ein Hügel bei Heidelberg), und für jeden gefundenen Pilz gibt's natürlich ne Zeitgutschrift, bzw einen Katecholaminschub. Leider konnte ich nur die Pilze mitnehmen, die den Transport im Rucksack fut überstehen. Beim Gedanken an die ganzen Perlpilze blutet mir fast das Herz. Aber vielleicht freut sich jemand anderes drüber.


    Jedenfalls wurde ich zum Schluß noch mit einer Flockenhexe belohnt, die ich so auch seltenst bestaunen durfte. Der Hutdurchmesser an der breitesten Stelle waren abgemessene 21,5 cm. Ordentlich. Wobei die "Biegung" des Hutes nicht mitgerechnet ist (komplizierte geometrische Berechnungen sind nicht meine Stärke).




    Das Teil hatte nicht! eine! Fraßstelle, auch die Röhren 100% intakt. Und wie alle anderen Pilze wuchs das Gerät an der Böschung direkt neben dem Weg...



    Jedenfalls kämpft mein Magen jetzt gerade mit einer nahezu apokalyptischen Eiweißflut. Ich habe nur den Gigantenpilz direkt gegessen, die beiden "mittelgroßen" Hexen werden getrocknet, die kleineren und die Goldröhrlinge sind eingekocht.


    Tut mir echt leid wegen der be***enen Bildqualität.:shy:


    Grüße, Beorn

    Bilder

    • Großboletus 1.jpg
    • Großboletus 2.jpg
    • Pilze a.jpg

    Es gibt da auch verschiedene Arten von Wespen. Wahrscheinlich zig verschiedene, aber ich bin kein Biologe (Wespologe). Von diesen gelbschwarzen Dingern beobachte ich zwei Arten: Eine ist etwas dicker und die andere schlanker gebaut und die Beine und Flügel sind auch im Vergleich zum Leib etwas länger. Variante eins ist ein echtes Problem, auch teilweise agressiv. Da wird auch mal ein schöner Grillabend oder Biergartenbesuch zum Fiasko. Art zwei ist eigentlich ganz verträglich, viel weniger aufdringlich und mir persönlich viel sympatischer. Einem Nest von dieser Art kann man sich - wie bei Bienen und Hornissen auch - problemlos auf 20 - 30 cm annähern, solange man nicht wild mit den Armen fuchtelt o.Ä.


    Das mit dem Wetter passt aber auch: Gerade bei schwülem Wetter drehen die manchmal durch - genau wie Homo Sapiens ja auch.X(


    Wäre der Safranschirmling (Chlorophyllum rhacodes) giftig, würde es mich nicht mehr geben. Er schmeckt mir nur einfach bei weitem nicht so gut wie ein "Parasol" oder andere Macrolepiota.
    LG Jürgen


    Aye.
    Ch. Rhacodes ist essbar. Was mir im Kopf rumspukte, waren Berichte über den Chlorophyllum Molybdites (Grünblättriger Schirmpilz), aber der sollte ja auch nicht in freier Wildbahn auftauchen.


    Danke für den Hinweis.


    Was aber nicht heißt, daß icht auch noch andere Schirmpilze in Frage kämen. Ich les da gerade, daß auch der feuerfüßige Schirmpilz (Lepiota Ignivolvata) einen Hutdurchmesser von 15cm erreichen kann...


    Antonius behüte...


    Eds:



    (...)
    Andererseits, wenn man Hufgetrappel hinter sich vernimmt, sollte man nicht zuerst an ein Zebra denken.;)
    (...)


    Der ist gut! Muss ich mir merken:cool:


    15cm sind ein bisschen groß für die Todesschirmlinge, oder?


    Soweit ich weiß, schon. Aber ich bin kein Lepiota - Experte. Aber ohne das jetzt nachgelesen zu haben: Auch Safranschirmlinge sollen imo schon Vergiftungen verursacht haben.


    Wie auch immer: Ich kann's eh nicht beurteilen, weil ich den Pilz nur über Bilder sehe. Also entweder hast du ihn schon verspachtelt, und dir geht's gut, oder du hast ihn verworfen, und dir geht auch gut.


    LG, Beorn.

    Wir hatten letztes Jahr welche auf unserer Spielwiese unter den Büschen. Hatten in einem kleinen Hügel aus Grasnarben ihren Bau errichtet und großzügig in die Tiefe ausgebaut. Ein Imker war Zweimal da, um sie zu verg..., ist ja schließlich unsere spielwiese. Hat nicht gewirkt. erst als sich ihre Zeit dem Ende zuneigte, konnte ich das Nest ausheben.


    Ja, gerade mit Kindern ist das echt blöd. Meine Eltern hatten auch dauern diverse Wespennester ums Haus rum: Besonders beliebt waren Garage und Schuppen. Eines Jahres waren die weg, und jetzt kommt's: Was wirklich gegen Wespen hilft sind: Hornissen! Ein Hornissennest unterm Dachgiebel, die Großen haben die Kleinen plattgemacht und Ruhe war.:evil:
    Das Gute dabei: Hornissen interessieren sich keinen Meter für Grillabende, Menschen und Hunde. Die interessieren sich nur für Fallobst.

    Hallo, Cantharellus


    Wie sah denn der Stiel aus? Ich geh im Zweifelsfall immer danach, ob der genattert ist. Was auf den Bildern auch nicht wirklich erkennbar ist, ist die Größe des Hutes. Grob geschätzt würde ich auf einen Durchmesser von max. 10 bis 15 cm tippen. Das wäre für PArasol schon eher klein dann. Für einen Safran - Schirmling allerdings wieder passend. Der Hut ist auch a weng hell, aber das kann ja am Wetter liegen. Fazit: Da gibt es schon ein paar recht giftige, kleine Schirmlinge aus der Lepiota - Familie. Ich hoffe, du passt gut auf dich auf, Cantharellus.


    LG, Beorn.

    Sieht schon sehr nach Goldröhrlingen aus. Was mich ein bisschen irritiert: Bei dem Exemplar rechts im Bild ist der Hut durchgeschnitten oder abgebrochen, und das Fleisch ist weiß. Kann das auch an der Trockenheit liegen? Bei einem eher älteren Exemplar, wie dem im Bild finde ich bei Goldröhrlingen eigentlich immer gelbes Fleisch vor.


    Gruß, Beorn.


    (...)
    Einige Vergleichsbilder von Boletus aereus findest du übrigens auch in meiner Galerie: --> http://www.pilzraritaeten.de/schwarzhuetiger-steinpilz.html


    Hallo nochmal!


    Die Galerie hab' ich mir schon zu Gemüte geführt. Klasse Arbeit übrigens!:thumbup:


    Ich bin da wohl etwas zu sehr auf diese Bronzetöne fokussiert. Aber wenn das so ist, muss ich mal in meinem Norditalienischen Revier genauer hinsehen. Da hatte ich schon ab und an solche sehr dunklen Steinpilze, vergesellschaftet mit Bergbuchen auf Höhen von 1400 bis 1600 Metern. Hab' mir bisher immer gedacht, das wären "normale" Steinpilze, bisschen dunkler eben. Fleißig gesammelt, gegessen, für lecker befunden, aber nicht als was Besonderes angesehen.:shy:


    Zumindest bei den beiden gelben Exemplaren, die da vor vier Jahren wuchsen, war ich etwas aufmerksamer. Das eine roh probierte Stück war köstlich, aber die blieben trotzdem stehen...;)


    JasonX: Umso besseren Appetit wünsch ich dir!

    Hallo, Jakobus.


    Oder Du kannst auch einen externen Bilderhoster benutzen, den interessiert ja die Bildgröße nicht. Aber dann bitte nur den Thumbnail verlinken.


    Gruß, Beorn.


    Hallo Suse
    Der Schwarzfaserige Ritterling sieht ganz anders aus...


    Yar. Pflastert im Garten meiner Eltern in manchen Jahren den Rasen unter der Kiefer zu zu.



    ...und ist ab späten Herbst erst zu finden.


    Das ist dieses Jahr möglicherweise kein Ausschlußkriterium. Bin vor knapp drei Wochen auch über ein gutes Pfännchen Lepista Nuda gestolpert. Die sollten sich ja so früh eigentlich auch nicht zeigen?!?


    Grüße, Beorn


    (...)nicht schmierig auf dem Hut (...)


    8|


    Oha? Dann wären die Bilder aber schon noch mal interessant (Die vom "Blumenkohl" natürlich auch). Nicht schleimige Goldröhrlinge gibt's bei mir immer erst nach Entfernen der Huthaut.;)


    Grüße, Beorn.

    Hallo, Suse.


    Ein Experte bin ich auch nicht, aber ganz generell ist es bei Täublingen ziemlich unsicher, anhand von Bildern eine Bestimmung durchzuführen. Die Hutfarbe ist schon innerhalb einer einzelnen Art oft sehr variabel. Wichtige Erkennungsmerkmale sind hier eben auch Geruch und Geschmack, Biegsamkeit der Lamellen, Dicke und Abziehbarkeit der Huthaut, der Standort (wie Yezari schon schrieb), Farbe des Sporenpulvers, Beschaffenheit des Fleisches von Hut und Stiel...


    Aber bei dem Gallenröhrling auf dem letzten Bild liegst du richtig.:thumbup:


    Grüße, Beorn.

    Autsch.


    Pilzesammeln kann schon echt gefährlich sein. Ohne jetzt Angaben zu Namen, Ort und Zeit zu machen: Es wurde auch schonmal ein Pilzsammler von einem Jäger versehentlich für ein Wildschwein gehalten. Die Verwechslung endete tödlich.


    Bei der Schilderung mit den Erdwespen lief's mir jetzt gerade kalt den Rücken runter. Eine meiner besten Pfifferlingstellen wurde letztes Jahr von Bienen bewacht. Zum Glück hat mein Bruder das Nest rechtzeitig bemerkt, und zum Glück sind Bienen weniger aggressiv als Wespen.


    Ich wünsche allen Kolleginnen und Kollegen eine gesunde, wohl behütete Heimkehr aus dem Wald!

    Hallo, Naan!


    Eine schöne Bildserie, tolle Waldesimpressionen!


    Nur so als Anregung: Probier mal die andere Seite des Neckars, in etwa das Gebiet um den Weißen Stein. Da hatte ich dieses Jahr auch schon ein paar ganz gute Funde an Speisepilzen. Morgen mach ich mich da in der Gegend auch mal wieder auf die Pirsch...


    LG, Beorn.

    JA, Hallooooo!


    Das nenn ich mal ne Ausbeute! Starker Fund.
    Nur die drei eisamen Pfifferlinge dürften sich ein bisschen fürchen, gegen diese Übermacht an muskelbepackten Schwergewichten.:D


    LG, Beorn.

    Hallo!


    Boletus Aereus darf in Österreich gesammelt werden? Oder bezieht sich das auf Steinpilze allgemein? Als eher unerfahrener Sammler kann man ja auch schon mal Probleme mit der Abgrenzung Edulis - Aereus haben...


    Allerdings habe ich bei den Pilzen auf dem Photo auch leichte Zweifel an der Artbezeichnung. Das ist jetzt nur eine vage Einschätzung, aber: Ich sehe da Boletus Edulis. Unter was für Bäumen wuchsen die Kandidaten denn?


    Aber welcher Steinpilz es auch immer sein mag: Toller Fund, alle Achtung!


    LG, Beorn.

    Hallo.


    Dieser Korb voll Sommersteinpilze macht einen schon ganz schön hibbelig. Ich will auch wieder losziehen, und finde einfach keine Zeit.


    Rentner müsste man sein, oder arbeitsloser Multimillionär.........

    Jau, beeindruckend8|


    Seit Jahren versuche ich, den Hund meiner Eltern zum Pilzesuchen abzurichten. Leider absolut erfolglos. Vielleicht sollte ich's mal selber versuchen. Bei Steinpilzen hat der Nasensensor schon gute Dienste geleistet. Aber Trüffeln... Professor Farnsworth's Duftoskop müsste man haben:D


    Grüße, Beorn.

    Hallo, Peter!


    Nummer eins geb ich gleich mal weiter, mit den Holzbewohnern kenn ich mich zuwenig aus.


    Zu 2.:
    Ein Täubling auf jeden Fall. Für Speisetäubling (Russula Vesca) geht die Huthaut eigentlich zu weit über den Rand, auch wenn's von der Farbe her passen würde. Vielleicht R. Olivacea? Aber da sollte der Stiel doch nicht so ganz weiß sein... wie ist da denn der Geschmack? Mild? Bitter? Scharf?


    Zu 3.: Flockenstieliger Hexenröhrling, Boletus Erythropus.


    Zu 4.: Rotfüße. Xerocomus chrysenteron. Die Huthaut reißt - meiner Beobachtung zu folge (also nix Wissenschaft sondern Vermutung) - mit zunehmender Größe mehr und mehr ein. Insbesondere bei Trockenheit.


    Zu 5.: Hainbuchen Raufuß passt gut, denke ich.


    Zu 6.: Hast wieder recht. Auch das mit dem Huttausch...


    Gruß, Beorn.


    bleibt noch die Frage ob das schwarze Velum doch nur Erde war ;)


    Sieht jedenfalls auf dem Photo mehr nach Pilz aus. Für Erdreste eigentlich zu regelmäßig. Ist die Frage ob bei X. Rubellus die "Huthaut" im Alter so dunkel und so gar nicht rötlich sein kann? Mir fehlt da leider die Erfahrung, weil der mir sich mir bisher noch nicht vorgestellt hat:(


    Ein jüngeres Exemplar wäre schon famos *Frischfleisch braucht's*"...

    Hallo,


    Braun, gelb, rötlich oder auch fast weiß... Ist mir alles schon untergekommen. In verschiedensten Formen übrigens auch. Gugl mal Bilder dazu. Ist schon sehr variabel!


    Viel Spaß und guten Appetit!