Hallo, Beli!
Makroskopisch würde ich das für Gloeoporus dichrous (Zweifarbiger Porling) halten.
LG; Pablo.
Hallo, Beli!
Makroskopisch würde ich das für Gloeoporus dichrous (Zweifarbiger Porling) halten.
LG; Pablo.
Hallo, Adrian!
Alle bisher hier erwähnten Lentinellus - Arten sind ungestielt. ![]()
Hilft uns also leider nicht weiter.
Bei so einem alten, modrigen Holz muss man davon ausgehen, daß das Substrat mit den Mycelien zahlreicher Pilzarten regelrecht durchwirkt ist. Die sind auch nicht immer Nahrungskonkurrenten, bisweilen sogar aufeinander angewiesen, weil erst durch die Stoffwechselprodukte der einen Pilzart Nährstoffe für andere Arten verfügbar werden. Darum trifft man an solchen Holzstämmen sehr oft eine beeindruckende Vielzahl von Pilzchen an, die sich da tummeln.
Die Rotfüßchen als Mykorrhizapilze haben den Stamm wohl hauptsächlich als Position für ihre Fruchtkörper ausgesucht, weil da gute klimatische Bedingungen herrschen. Und auch Mykorrhizapilze schnabulieren ja hier und da immer noch ein wenig was an Substrat weg, trotz ihrer Symbiose mit Bäumen. Auch Fruchtkörper von Gallenröhrlingen, Maronen, diversen Täublingen, Milchlingen, Kartoffelbovisten usw. findet man gerne an mehr oder weniger zersetztem Totholz.
LG; Pablo.
Hallo, Hilmgrid!
Diese gelatinöse Schicht ist auf dem Schnittbild von beli (drittletztes Bild) zu erkennen als die dunkelbraune Linie zwischen der heller ockerlichen Huthaut und dem weißlichen Hutfleisch.
LG; Pablo.
Bon Soir!
Ich sehe Nebelkappen (Clitocybe nebularis), Falsche Pfifferlinge (Hygrophoropsis aurantiaca s.l.), Hallimasch (Armillaria spec.) und Goldröhrlinge (Suillus grevillei).
Zur Frage nach der Genießbarkeit >siehe hier<.
Zur Optimierung der Darstellung >siehe hier<.
LG; Pablo.
Salut!
Ich denke, daß das alles zur elben Art gehören könnte. Das wären dann irgendwelche Tintlinge, vermutlich eine der Arten aus der Glimmertintlingsecke (Coprinellus spec.).
Lg; Pablo.
MoinMoin!
Bei den Rötelritterlingen: Passen die arg helleln Hüte und eher gedrängten Lamellen nicht eher zu Lepista densifolia?
Die kann ja auch +/- büschelig wachsen.
Lg; Pablo.
Hallo, Waldfuzzi!
Ästiger Stachelbart (Hericium coralloides) ist richtig, die Glucke würde ich eher für eine Krause (Sparassis brevipes) halten.
Die Korallen sind wunderbare Pilze, aber in den allermeisten Fällen (zumindest für mich) makroskopisch unbestimmbar. Gerade die ganzen gelben, rosagelben udn gelbgrauen Arten sind extrem kompliziert, das kann wohl so gut wie kaum jemand ohne ausführliche mikroskopische UNtersuchung.
Lg; Pablo.
Hallo, Sebastian!
Tricholoma album wäre hier durchaus plausibel. Für meine Nase riechen die ziemlich nach Amanita phalloides, bei älteren fruchtkörpern mischt sich eine muffige Komponente rein (aber eher T. stiparophallum als T. lascivum).
tricholoma columbetta hat viel massigere Fruchtkörper, riecht mehlartig, bekommt gerne mal blaue Flecken an der Stielbasis und hat gedrängtere Lamellen sowie eine ganz fein seidig - radialfaserige Huthaut.
Tricholoma album aus dem Dossenwald bei Mannheim:
Tricholoma columbetta, Norditalien / Valle Cannobina (bei Rotbuchen & Birken):
LG; Pablo.
Hallo.
Das sind vermutlich irgendwelche Stummelfüßchen (Crepidotus).
Wenn Huthaaut abziehbar und elastisch, dann wohl Crepidotus mollis. Das wäre eine der Großfrüchtigen Arten der Gattung, die anhand der Huthaut leicht erkennbar ist. Ansonsten geht die Bestimmung nur mikroskopisch.
LG; Pablo.
Hallo, Ondelish!
So rein von der Theorie her: Stimmt schon, deine Herleitung. Allerdings hatte ich die beiden noch nicht in der hand, darum auch keine Möglichkeit einer wirklcih belastbaren Einschätzung.
Vielleicht findet ja noch jemand mit eigener Funderfahrung das Thema. beli 1 vielleicht?
LG; Pablo.
MoinMoin!
Tricholoma roseoacerbum bei Hornberg zusammen mit Eike gefunden:
Könnte ich mir hier schon vorstellen, auch wenn die tief verwitternde Hutoberfläche komisch wäre.
Falls dich der genaue Standort interessiert, Uwe: Björn und Katrin hatten wir den damals recht präzise beschrieben, vielleicht haben die den noch mal an der Stelle wieder gefunden. Ich kann mich an die genaue Stelle leider nicht mehr erinnern.
LG; Pablo.
MoinMoin!
Hast du einen mit rosa Hut auch schon mal sequenzieren lassen, Christoph?
Rot ist auch interessant, aber das hatte ich noch nicht, und das richtige pink ("var. mougeotii nom. illeg.") dürfte ja nochmal ein anderer Farbstoff sein und dieses Pigment sehe ich bei normalen pulverulentus sonst nie auch nur ansatzweise, oder als Flecken, oder undeutlich. Also bisher hatte ich noch nichts beobachtet, wo man von einem "Übergang" sprechen könnte.
Der Fund von Noobmaster wäre schon nahe dran an sowas wie einem Übergang, aber auch schon recht verwittert und dann mischen sich halt auch Farben rein, die nicht zum ursprünglichen Spektrum eines Fruchtkörpers gehören.
Anders halt das hier:
wo der Hut halt auch jung einfach nur rosarötlich ist, ohne andere Farben (rötliche Flecken infolge von verwitterung habe ich auch bei "normalen" pulverulentus schon gesehen).
LG; Pablo.
Hallo.
Der zweite im zweiten beitrag ist ein Kahler Krempling im weiteren Sinne (Paxillus involutus s.l.).
Zu den Täublingen kann ich nichts sagen. Das ist keine Gattung, wo ich mich auskenne. Aber mit dem farbspektrum (leuchtend rot-weiß-kontrastierend) wie beim zwoten würde ich von einer beeindruckend scharf schmeckenden Art ausgehen.
LG; Pablo.
Hej.
Also wenn's nicht alles einfach fulvum und terreum ist, kannst du ruhig mal den einen oder anderen Ritterling zeigen.
Weil wer weiß, ob was bei dir "ganz verbreitet" ist, vielleicht anderswo (bei mir?) ganz außergewöhnlich wäre. ![]()
LG; Pablo.
Grüß Gott!
Ach, Daten sind ja auch mehr was für die Statistik. Für Pilze also ganz und gar uninteressant. Wie dieses Jahr mal wieder unterstreicht. ![]()
Die Stockschwämmchen koche ich dir übrigens bedenkenlos ab. ![]()
LG; Pablo.
Hallo, Thomas!
Genau. Das wäre jetzt das Idealbild, so wie ich mir perfekte squarrulosum vorstelle. Danke, daß du das Bild nochmal gezeigt hast. Die Hutoberfläche passt ja wie angebügelt auch zu deinem diesnjärhigen Fund - aber die Stielbekleidung könnte ja auch tendenziell einfach vergänglich sein.
LG; Pablo.
Hallo, Schupfnudel!
Was steht den in den Nachbargärten so an Bäumen rum?
Auf dem Bild von dem Douglasienstamm meine ich noch links was Strauchartiges zu sehen, die Blätter könnten zB zu einer Hainbuchenhecke gehören. Ob's da vielleicht doch noch irgendwo eine kleine Kiefer in Nachbars Garten gibt? Die Fruchtkörper von Mykorrhizapilzen können durchaus auch mal bis zu 20 Meter entfernt vom Stamm des Partnerbaums gebildet werden.
Weil die ringlosen Butterpilze gehören schon zu Kiefern, Ausreißer sind tendenziell schon mal möglich, aber mit exotischen, ansonsten schlecht ins hiesige Biom eingebundenen Arten?
Hainbuche wäre zB für gilbende Erdritterlinge (egal ob scalpturatum oder argyraceum oder inocyboides) ein geeigneter Mykorrhizapartner.
Lg; Pablo.
Ahoi!
Hoppla... Also nein, auf den zweiten (bzw. dritten) Blick ist das natürlich kein Safranschirmling. ![]()
Die verfärbung ist aber schon markant, für einen Schirmling (Lepiota) würde ich es aber auch nicht halten.
Darum neue Idee: Können wir da >Leucoagaricus americanus< draus machen? Wächst normalerweise etwas büschelig, muss aber wohl nicht.
Der weiße, weiche Porling erscheint mir oberseits viel zu haarig für Trametes pubescens. Die ist ja (auch jung) nur filzig, aber eben nicht behaart. Die groben Poren wären auch etwas komisch. Also wenn das nicht Climacocystis borealis wäre, dann doch eher ein Saftporling (Postia s.l.). Das müsste man echt mikroskopieren, fürchte ich.
LG; Pablo.
Hallo, Beli!
Makroskopisch wäre da Radulomyces molaris mein Arbeitstitel.
Etwas ungewöhnlich gewachsen, aber der Pilz bildet ddie Fruchtkörper normalerweise an abgestorbenen, aber noch ansitzenden Ästen. Wenn die Äste aber runterfallen, verändert sich ihre Position, und der Pilz muss die Stacheln anders ausrichten, da habe ich ab und an schon sehr merkwürdige Formen bei Radulomyces molaris gefunden.
LG; Pablo.
Hallo, Björn!
Ui, ist das stark. Grandiose Aufnahmen. ![]()
Nr. 3 dürfte eine der Arten aus dem Dunstkreis von Macrolepiota mastoidea oder Macrolepiota excoriata sein - wobei für den Ackerschirmling die Stielnatterung fast schon zu ausgeprägt ist. Also eher einer der Zitzenschirmlinge, eventuell so richting Macrolepiota affinis (wenn's den denn als eigene Art noch gibt).
Nr. 4: Sandtrockenrasen? Und mit teils satt gefärbten (gelb - rötlich) Lamellen? Langsam schwärzend? Dann vielleicht Hygrocybe conicoides.
Nr. 6: Eher Zunderschwamm als FomPini. Sonst würde die Farbverteilung nicht gut passen, und "mäandernde Linien" sind ja vorhanden. Rot kann FomFom auch, obwohl das hier schon sehr krass ist.
LG; Pablo.
Hallo, Bernd!
Daß der noch absport, hätte ich ihm nicht zugetraut. Aber gut, dann ist das jedenfalls klar.
Ein Saftling wird da trotzdem nicht draus. Die Stiele waren eher brüchig, oder? Damit wäre ein verwitterter Nelkenschwindling auch raus.
Lg; Pablo.
Hallo, Beli!
Das ist eine der Arten um Hohenbuehelia geogenia (Erdmuscheling).
Neben dem Wachstum auf Erdboden (Streuzersetzer) und dem geruch passt auch die Fruchtkörperform und die gelatinöse Schicht unter der Huthaut dazu.
LG; Pablo.
Servus!
Ich hab' natürlich keine Ahnung.
Aber zum Hochschubsen braucht's halt einen Beitrag. ![]()
LG, Pablo.
Grüezi!
Das Habitat ist schön.
Da müsste es doch auch so einiges an Ritterlingen geben, oder?
Leucocortinarius bulbiger hätte ich jetzt nicht in so einem Wald verortet, aber morphologisch ist die Bestimmung natürlich richtig. Ob der sich da mit den Birken verknüpft hat?
Die Rhodocybe caelata hätte ich in dem Fall makroskopisch wohl auch nicht erkannt. Bei mir sehen die meistens etwas anders aus, aber bei deinen ist eben die Huthaut noch nicht in der typischen Weise aufgefeldert.
LG, Pablo.
Servus!
Absolut. Hoffentlich wurden nicht statt dessen die Stiele geputzt (wodurch diese grauslich aussehenden ringe verschwunden sind). ![]()
Andererseits ist es bei denen (egal welche Art) durchaus sinnvoll, vor der Zubereitung die Huthaut zu entfernen, weil sonst, möglicherweise...
LG; Pablo.
