Hallo, Markus!
Ich kann dich wunderbar verstehen!
Es ist noch gar nicht lange her, da ging es mir wie dir: Da war alles filzige mit Röhren und Rottönen am Stiel ein Rotfuß. Jetzt hat mich allerdings der Arten - Teufel (steckt hier im Detail) erwischt. 
Es kommt auch darauf an, warum du dich für Filzröhrlinge interessierst. Wenn du es genau wissen willst, erwartet dich ein Haufen Arbeit und manchmal auch Frustration: ca. 20 % meiner Funde bleiben unbestimmt, weil sie irgendwo "dazwischen" liegen und ich kein Mikroskop habe, um die Ideen und Möglichkeiten abzusichern.
Wenn es dir nur darum geht, etwas für die Pfanne zu bekommen, kann ich dich beruhigen: Jung, fest und ohne Schimmelbefall sind alle Filzröhrlinge essbar.
Achtung, jetzt kommt ein Mykologenwitz (von Nobi geklaut):
Auch gestandene Pilzfreaks unterscheiden bei den Filzröhrlingen bisweilen nur zwei Arten (wenn sie keine Lust haben, sich damit näher zu befassen):
- Xerocomus esculentus. Merkmale: jung, klein, fest, knackig, wohlriechend, ohne Schimmel oder Parasitenbefall (essbar, recht wohlschmeckend)
- Xerocomus venenatus. Merkmale: alt, wabbelig - weich, teils übelriechend, meist mit Schimmelbefall und madig (unbekömmlich bis giftig)
LG, Pablo.