Beiträge von Weisheit

    Hallo Alex,


    ich kenne diese Diskussion und bin der gleichen Meinung wie du und über die Nebelkappe habe ich mich vor einigen Tagen hier geäußert.


    http://www.pilzforum.eu/board/…cher-lamellenpilz-ist-das


    Die Meinungen gehen sehr weit auseinander und wir sind viel zu schnell dabei, etwas aus einer "wissenschaftlichen" Studie zu übernehmen. Ich habe auch keine Probleme mit Erdritterlingen, aber Unverträglichkeiten gibt es wohl auch bei allen anderen Lebensmitteln.

    Hallo geebro18,


    deine vermeintlichen Porlinge Bild 1 sind Buchenadernzählinge (Plicatura crispa) und auf dem 2. Bild könnte es sich um ein Stummelfüßchen handeln (Crepidotus sp.)

    Hallo Uwe,


    vielleicht kann ich dir helfen. ich sehe mir immer genau den Stiel an. Dieser muss grünlich sein, dauerhaft beringt und unter dem Ring weißflockig. Der Blaue hat so einen Ring nicht.

    Hallo Preetzer,


    der Inhalt des Artikel ist mir weitestgehend bekannt, auch diese Vergiftungen in Rostock. Die Nebelkappe steht bei der DGfM auf der Liste der kritischen Pilze, also auch hier keine eindeutige Festlegung. Und genau das ist das Problem. Wir haben ein gut funktionierendes Pilzberatungssystem und warum kann man dann bei all den Erkenntnissen nicht sagen, die Nebelkappe ist ein Giftpilz - Punkt. Den Grünling zum Giftpilz zu erklären, das ging relativ schnell.

    Hallo Kati,


    den Karbolegerling schließe ich hier aus. Der Agaricus silvcola ( nach Bon Dünnfleischiger Ch.) gilbt nach einiger Zeit an verschiedenen Setllen und riecht leicht nach Anis. Er wächst in Wälder, gern unter Buche. Wo war der Standort deiner Pilze?

    Hallo Florian,


    das mit den Nebelkappen und deren Essbarkeit oder nicht ist es so eine Sache. Sehr viel wurde darüber geschrieben, auch viel Unsinn. Wahr ist jedenfalls, dass es ein kritischer Pilz ist und von vielen vertragen und von vielen nicht vertragen wird. Ich selbst vertrage ihn, esse aber keine größeren Mengen mehr, weil bei der Zubereitung der Geruch, ein sehr parfürmierter, dumpfer, mir Kopfschmerzen bereitet. Kleine Fruchtkörper erscheinen in meinem Pilzgericht ab und zu, aber auch da ist der Geruch sofort zu spüren. In Essig eingelegt, ist er ein sehr brauchbarer Pilz - aber wie gesagt, die Verträglichkeit muss jeder für sich entscheiden. Der Mykologe Frieder Gröger, Autor zahlreicher Bücher, hat in einem kleinen Büchlein "Pilze und Wildfrüchte - selbst gesammelt und zubereitet", geschrieben, dass dieser Pilz nicht mit Wasser in Berührung kommen darf, weil er eben genau diesen scheuslichen Geruch entwickelt. Aber, man soll ihn sauber putzen, in Scheiben schneiden und in Buterr braten. Mehr nicht und es ist tatsächlich so, kein Kopfschmerzgeruch und sehr schmackhaft.
    Ich betone aber nocheinmal - es ist kein Pilz, der von allen gleich gut vertragen wird und er reichert Schwermetalle an!

    Hallo Pilzfreunde,


    ich habe nocheinmal diesen Beitrag "herausgekramt" - auf unserer Pilzausstellung am 29./30.10.2016 war wieder so ein Braunseidiger Afterleistling dabei. Ich habe den Pilz mal in die echten Falschen Pfifferlinge gesteckt, somit wird der Unterschied deutlich. Die Burschen scheinen in diesem Herbst öfters aufzutreten.


    Hallo Jürgen,


    das wäre schön, wenn das ginge. Geht aber nicht. Pilze haben nicht wie der überwiegende Teil der Pflanzen feststehende Blühtenfarben, sondern sie sind sehr verschieden sogar in einer Art, z.B. Frauentäubling oder Speitäublinge. Die Variationsbreite ist sehr groß. Ein Frauentäubling kann violett und schiefernfarbig auf dem gleichen Hut sein, Speittäublinge können mit der Zeit ausblassen, die rote Farbe geht in weiß über.


    Es geht nur über die Sporenfarbe und entsprechende Kenntnisse der Gattungsmerkmale.

    Hallo Klaus,


    sehr schön, dein Hallimasch.


    Ich finde diese Aufsplittung der Hallimascharten langsam übertrieben und ich glaube, sobald die Fruchtlörper an irgend einer Stelle kurze oder lange Schupen haben, dicke oder dünne Stiele, gelbschuppig oder fleischfarben aussehen, wird eine neue Art daraus gemacht. Mir fällt das beim Hallimasch besonders auf.

    Hallo Harald,


    danke für deine Antwort. Ja, das ist wirklich eine mysteriöse Art. Was meinst du mit "...und ob sie büschelig waren" ? Wenn du die Pilze meinst, ja, 3 Fruchtkörper wuchsen zusammen aus der Erde und andere einzeln.

    Hallo Pilzfreunde,


    am vergangenen Wochenende konnten wir in unserer kleinen Pilzausstellung 120 Arten präsentieren. Ich hätte wegen des verkorksten Herbstes bei uns ein solches Ergebnis nicht für möglich gehalten.
    Dabei haben wir auch diesen Pilz ausgestellt und ich würde gern wissen, ob die Bestimmung richtig ist. Der Pilz wuchs auf einer Wiese mit Anschluss an die Straße. In der Mitte der Wiese stand ein Nadelbaum, eine Fichtenart. Unter dem Baum und etwas entfernt davon stand der Pilz. Sehr ausgeprägt war die Knolle. Die daran haftende Erde ließ sich wenig entfernen.





    Ergänzung-die Ankratzstellen verfärbten sich rötlich-bräunlich.

    Hallo MoPe123,


    sehr aussagekräftige Informationen :thumbup: . Bestimmungen kann ich auch akzeptieren. Die Blätter des Dachpilzes zeigen nur ein sehr leichtes Rosa, aber das würde sich später verstärken.

    Liebe Pilzfreunde,



    miten im Buchen- Mischwald fand ich diese Tintlinge. Ich dachte sofort an Faltentintling, der aber für den Standort untypisch ist. Nach Überprüfung zu Hause (ohne Mikroskop) bin ich zu diesem Rausportintling (Coprinopsis insignis) gekommen. Merkmale, wie helle Farbe, bräunliche Hutmitte, Hut radial spaltend und Stiel mit einer Art "wolligem Stiefel".
    Was meint ihr dazu?


    Hallo Sprite,


    der dicke schwarze Pilz dürfte der Zunderschwamm (Fomes fomentarius) sein. Und das schöne rote Männlein im Walde brauche ich sicher nicht erklären.