Hallo Claudia,
mit so freien Lamellen und diesen Zystiden (=Hakenzystiden) ist dies ein Dachpilz.
Wahrscheinlich aus der Gruppe des Rehbraunen Dachpilzes.
Gruß
Nosozia
Hallo Claudia,
mit so freien Lamellen und diesen Zystiden (=Hakenzystiden) ist dies ein Dachpilz.
Wahrscheinlich aus der Gruppe des Rehbraunen Dachpilzes.
Gruß
Nosozia
Ich denke das Vorgehen von Ralf klingt vernünftig.
Auf jeden Fall sollten die Sammler über die Sammelbegrenzungen aufgeklärt werden. Die meisten wissen es wirklich nicht. Das ist ein wichtiger Punkt.
Falls jemand seine giftigen Pilze nicht "abgeben" will, dann muss man das auf jedenfall dokumentieren.
Ich denke es gibt eher Probleme, wenn man probiert zu alte Pilze auszusortieren. Da kann man dann eher hören "die gehen doch noch!"
Gruß Nosozia
Ja - dass ist der Falsche Pfifferling.
Gruß Nosozia
Danke euch Allen,
dann werde ich mal probieren meinem Exikat bessere Details zu entlocken.
Ja - teilweise sind Staub/Dreck irgendwo in meiner Optik (einschließlich ein paar Kratzer auf dem Kamerasensor).
Gruß Nosozia
Eventuell der Schönfußröhrling.
Gruß Nosozia
Ich würde mal nachfolgendes vorschlagen:
Bild 3: Flockenstieliger Hexenröhrling und ein Täubling und event. Marone
Bild 4: Ziegelroter Schwefelkopf (müsste man mehr von Stiel oder das Fleisch sehen)
Bild 5+6: Grünblättriger Schwefelkopf
Gruß Nosozia
Ja - die Bilder sind nicht perfekt. Ich kämpfe immer noch mit HDS Präparaten.
Ich dachte, dass sind Dermatozysten OHNE Inkrustierungen - also mit schwärzlichem Inhalt INNEN.
Gruß Nosozia
Wow ist der rießig!
Ja - erinnert an Amanita strobiliformis.
Gruß Nosozia
Hallo Claus,
danke für die Antwort. Ich probiere mich gerade mit dieser Gattung zu beschäftigen, aber das ist nicht leicht.
Was fehlt denn bei den Makroangaben?
Wichtig für Russula Bestimmung sind Geschmack, SPP, Mykorrhizapartner und teilweise die Chemie. Ja, 4 bezieht sich beim SPP auf Romagnesi (sorry ich kann mir einfach nicht merken wie Romagnesi geschrieben wird, daher hatte ich es weggelassen
)
Farben sind sehr variabel aber ich denke an Hand der Bilder erkennbar. Daher habe ich diese nicht nochmal erwähnt. Dasselbe gilt für die Größen.
Verfärbungen hatte ich keine gesehen. Das hätte ich noch erwähnen können.
Im letzten Bild sind in der Mitte "Punkte" an den Hyphen. Das könnten Inkrustierungen sein. Ich habe mehrfach solche "Punkte" auf der Aussenseite der Hyphen gesehen und bin mir aber nicht sicher, ob das wirklich Inkrustierungen sind. Wenn ja, dann sehr spärlich.
Soweit ich gelernt habe kann man SV nutzen um diese sichtbar zu machen. Ich denke das gilt sowohl für Inkrustierungen der Dermatozystieden als auch der Hyphen. Karbolfuchsin habe ich nicht. Wäre wohl besser.
Bei den Dermatozystiden habe ich keine Inkrustierungen gesehen, wenn dann nur bei den Hyphen.
Sind Divertikel ein Merkmal für laricinae? Allerdings sind diese eher zerbrechlich, oder?
Gruß Nosozia
Hallo Beli,
der erinnert mich stark an Xerula radicata.
Zumal der momentan recht häufig vorkommt. Nur die schwarzen Flecken auf den Lamellen stören mich.
Gruß Nosozia
Hier mal ein Versuch zur Bestimmung eines Täublings.
SPP: 4 (dunkel)
Geschmack: mild
Sporen: lange Warzen, schwach gratig verbunden; 8.5 × 7 µm ; Q = 1.2
(7.4) 7.9 - 9 (10.2) × (6.1) 6.5 - 7.8 (8.2) µm;
Darmatozystiden recht schmal und event inkrustierte Primordialhyphen?
Chemie: Guajak = ++; FeSO4 leicht orange;
Wuchs unter Fichte, Kiefer.
Eventuell inkrustierte Primordianhyphen?
Ich denke es muss Richtung Ledertäubling gehen. Kann es Russula integra var. oreas sein?
Gruß Nosozia
Danke Pablo,
tja bei der Trockenheit nimmt man halt, was man kriegen kann.
Gruß
Nosozia
Hallo Zusammen,
bei diesem Pilz bin ich jetzt zu Pholiota tuberculosa gekommen. Wuchs im Mischwald auf total vermoosem Stamm. Daher keine Ahnung was es für Holz war.
Zuerst dachte ich an Geflecktblättrigen Flämmling - aber das passte dann mikroskopisch nicht.
Hut: ca 1 cm klein, angedrückt schuppig; Hutrand: gelblich abstehend schuppig
Stiel: gelb überfasert-schuppig
Lamellen: erst dunkelgelb - von der mitte her bräunend; untermischt
Schneiden: gezähnelt
Sporen: 8 × 4.6 µm ; Q = 1.7
Cheilozystiden: zahlreich, länglich "gewunden" und kopfig verdickt; keine Pleurozystiden gefunden.
Könnte das mit P. tuberculosa hinkommen?
Gruß Nosozia
Könnte eventuell Pholiota lenta (Tonfalber Schüppling) sein.
Alternativ auch Richtung Fälbling - wenn wie Öhrling fragt mit kakaoartig-schokoladigem Geruch.
Gruß Nosozia
Dank der Denkanstöße hier im Forum bin ich ja noch in die Richtige Richtung geleitet worden!
Super - danke.
Gruß Nosozia
Da kann ich Stefan nur zustimmen.
Die spitzen Schuppen sind ein sehr gutes Merkmal. Dazu ist der Pilz noch recht groß. Passt alles.
Gruß Nosozia
Also am Besten passt der Büchel-Rasling (L. decastes). Blöd wenn man ein einzelnes Exemplar bekommt. Das erschwert die Sache.
Gruß
Nosozia
Hallo Stefan - aufgefallen war mir nichts.
Mittlerweile ist er getrocknet.
Gruß Nosozia
Also auf den ersten Blick hätte ich bei den Bildern nicht an Stockschwämmchen gedacht.
Die Stiele kommen mir recht dick vor. Aber auf Bildern ist as manchmal schwer zu erkennen.
Gruß Nosozia
Hmm - gute Idee.
Werde ich mir mal anschauen.
Gruß Nosozia
Hallo Zusammen,
bei diesem Pilz komme ich nicht weiter. Er erinnert etwas an einen Erdritterling, allerdings ist die Farbe des Hutes eher bräunlich als gräulich und nur wenig faserig.
Fundort weiß ich leider nicht, da ich den Pilz erst am Ende unserer Wanderung in die Hand bekommen habe. Mischwald im Odenwald.
Die Sporen sind auffallend rundlich. SPP wahrscheinlich weiß.
Habt ihr eine Idee?
Hut: 2,8 cm; glockig, trocken, speckig bis fein faserig
Stiel: 2,5 x 0,8 cm; bräunlich überfasert
Lamellen: breit angewachsen mit Zahn, eng,
Schneiden: glatt
Fleisch: dünn, weiß
Geruch: angenehm würzig
Geschmack: mild etwas ranzig
Sporen: glatt, rundlich; 6.6 × 6.2 µm ; Q = 1.1
Gruß Nosozia
Sieht auf jeden Fall wie ein Hallimasch aus.
Gruß Nosozia
Wow - danke euch beiden.
Das war meine erste Idee - hat bei meinen Mitstreitern aber keinen Anklang gefunden.
Werde die Micromerkmale nochmal nachprüfen.
Gruß Nosozia
