Nur als Anmerkung,
wenn das ein Schwarzhütiger Steinpilz ist steht er auf der Artenschutzliste und darf nicht gesammelt werden.
Gruß Nosozia
Nur als Anmerkung,
wenn das ein Schwarzhütiger Steinpilz ist steht er auf der Artenschutzliste und darf nicht gesammelt werden.
Gruß Nosozia
Hallo Norbert,
nach dem Bild würde ich auch Wabenporling sagen.
Den Tip mit der Huthaut von Christoph muss ich mir merken. Werde ich beim nächsten Fund ausprobieren.
Gruß Nosozia
Hallo Karl, Christoph,
ja, leider habe ich die Sporen nicht in Wasser mikroskopiert. Ich dachte ja zuerst an Helmling und die hellen Sporen sind da manchmal schwer zu sehen. Werde ich mir aber merken und mehr auch in Wasser machen. Von der Pilzfarbe her gefällt mir Fl. carpophilus besser. Die Pilze waren schon sehr hell. Bisher hatte ich aber noch nicht das Vergnügen mit dieser Gattung.
Ich werde mir die Merkamle noch mal genau anschauen, die in dem PDF beschrieben sind. Da sind zu mindest mehr Arten aufgelistet als ich dachte.
Gruß Nosozia
Hallo Tanja,
da hat sich dein Beitrag gerade mit meiner Flammulaster Anfrage überschnitten.
Ja, die Sporen passen hier wirklich nicht so richtig. Aber was es sonst sein könnte, weiß ich momentan auch nicht.
Gruß Nosozia
Hallo Zusammen,
diesen kleinen Pilz hatte ich im Frühjahr - als es noch Pilze gab - mikroskopiert und erst mal als Helmling zur Seite gelegt.
Jetzt, in der "pilzfreien" Saison
, sind mir die Bilder wieder in die Hände gefallen.
Bei genauerem Hinsehen waren mir die Lamellen zu dunkel für einen Helmling und der Stiel zu flockig. Sporenpulver hatte ich leider nicht genommen.
Ich bin jetzt bei Flammulaster carpophilus hängengeblieben. Kann das stimmen?
Hut: 0,7 cm, weißflockig - wie gezuckert, trocken; Hutrand: schwach durchscheinend gerieft
Stiel: 3 x 0,1 cm, im unteren Teil mit braunen Fasern fast wie genattert/flockig, oben weißflockig
Lamellen: angeheftet, beige
Geruch: unbedeutend; Geschmack nicht probiert
Fundort: Mischwald; Wachstum: büchelig bis gesellig
Sporen: 7.6 × 4.5 µm ; Q = 1.7; N = 30; (6.9) 7.1 - 8 (8.3) × (3.9) 4.1 - 4.9 (5.4) µm; Q = (1.4) 1.5 - 1.9 (2) (Kongorot NH3)
Basidien: 4 sporig, wahrscheinlich mit Basalschnalle
22.4 × 6.9 µm; N = 3; (21.7) 21.71 - 23.6 × 6.2 - 7.4 µm
Cheilozystiden: schmal länglich schlauchförmig, teilweise septiert; Pleurozystiden: keine gefunden (Kongorot NH3)
HDS mit blasigen Zellen (Kongorot NH3)
Kaulozystiden ähnlich den Cheilozystiden (falls es welche sind) (Kongorot NH3)
Was meint ihr?
Gruß Nosozia
Danke Harald,
ja die sehen so aus wie meine. Der Umgedrehte hat auch so "orangene Schatten" in den Lamellen.
Was ist momentan nicht hitzegeschädigt? Diese waren noch fast frisch - im Gegensatzt zu den anderen ![]()
Gruß Nosozia
Also Karls Idee gefällt mir gut.
Da passen die Sporen perfekt. Und auch die Farben passen besser.
Den habe ich noch nie gefunden, daher kenne ich auch die Varianzbreite nicht.
Ich hatte mir die Lamellen gelbliche vorgestellt - na ja ist wohl wie beim Rosablättrigen Helmling ![]()
Gruß Nosozia
Hallo Beli,
Knopfstieliger ist bisher die beste Möglichkeit.
Das Bild/Link mit den Lamellen sieht auch aus, wie bei mir.
Gruß Nosozia
Also Brenneneder Rübling ist leider raus. Der Geschmack war mild und die Sporen doch viel zu klein.
Momentan bleibt nur der Knopfstielige. Da stimmen, wir Beli sagt, die Sporen +- gut.
Habe noch mal SPPabwurf in H2O gemessen-
5.1 × 3.3 µm ; Qe = 1.6 Also etwas größer als vorher, aber immer noch suboptimal ((4.5) 4.7 - 5.5 (6.2) × (3) 3.2 - 3.5 (3.7) µm)
Nur die komische Lamellenverfärbung irritiert mich.
Gruß Nosozia
Hallo Texten,
an den Brennenden Rübling hatte ich auch gedacht. Nur kenne ich diesen mit gleichmäßig gefärbten Lamellen. Ja - der Farbtom hier ist etwas zu orange, war eher bräunlich wie beim Brennenden. Allerdings war der Geschmack mild, auch nach längerem Kauen.
Knopfstieliger wäre auch eine gute Idee, Beli. Habe gerade noch mal einen Hut abgezugen - würde passen. Die kenne ich allerdings immer nur heller.
Ich vergleiche noch mal die Sporengröße.
Gruß Nosozia
Hallo Zusammen,
diesen rüblingsartigen Pilz habe ich am Wochenende im Laubwald (Buchen, Eichen, Weissdorm) gefunden.
Auffällig sind die wie beim Geflecktblättrigen Flämmling unregelmäßig sich verfärbenden Lamellen. Das SPP ist aber weiß!
Hat jemand eine Idee? Ich dachte an Rübling - finde aber nichts Passendes.
Hut: 1,5 - 2,5 cm, trocken, glatt bis fein samtig
Stiel: 3,5 - 4,5 x 0,1 cm, Basis verdickt, glatt
Lamellen: fast frei bis schmal angewachsen, eng, von der Mite her bräunlich werdend
Fleisch: dünn, weiß
Geruch: pilzig
Geschmack: mild etwas muffig
Wachstum: büschelig
SPP: weiß, J-
Sporen: glatt, apfelkernförmig, mit deutlichem Apikulus, 4.7 × 2.9 µm ; Qe = 1.6; N = 20 (gemessen in Melzer)
HDS (in Kongorot NH3):
Gruß Nosozia
Bitte denkt dran, dass unser Pilzverein auch dort hin geht.
Nö - Heidi - dieses Jahr sind die Sulzbacher nicht in Wiesbaden auf der Saftlingswiese.
Gruß Nosozia
Hallo Dodo,
Nummer 2 erinnert mich an das Breitblatt (Breitblättriger Bübling - CLITOCYBULA PLATYPHYLLA). Die weiten Lamellen und die Rhizomorphen am Stiel würden passen.
Gruß Nosozia
Danke Matthias,
habe mich von den Microzeichnungen meiner beiden Bücher verwirren lassen. Ich habe jetzt aber auch noch andere Zeichnungen im Internet gefunden. Das passt.
Also hake ich ihn als stipata ab. Basidien waren auch eindeutig 4 sporig.
Gruß Nosozia
Hallo Karl,
ich habe mit Aronsen/Laessoe: The genus Mycena s.l. verglichen,
Da sind sie mehr geschnabelt gezeichnet. Wenn sie bei Robch passen - dann sollte es hoffentlich stimmen.
Ich kann nur noch mal in Pilze der Schweiz schauen. Was anderes mit Mikrozeichnungen habe ich nicht.
Montag kann ich nochmal im Ludwig nachschauen - den haben wir in unserer Vereinsbibliothek.
Gruß Nosozia
Hallo Beli,
ja - bei diesem Helmling wurde auch zwischen M stipata und M. leptocephala geschwankt.
Laut Wachtum und Fundort passt stipata. Aber mich stört die Form der Zystiden.
Gruß Nosozia
Hallo Zusammen,
hier ein Helmling, der mir Kopfzerbrechen bereitet.
Gefunden letztes Wochenende auf einem Kiefernstumpf. Markanter Chlorgeruch. Büscheliges Wachtum.
Mit den verschiedensten Schlüsseln kam ich auch promt auf den 4 Sporigen Nitrathelmling. Passt alles.
Hut: 1 - 1,5 cm, glockig, trocken
Stiel: 4 x 0,1 cm, brüchig, glatt und an der Spitze weiß bereift, Basis stark weiß striegelig
Lamellen: gräulich, breit angewachsen, dicklich
Schneiden: feinbewimpert/flockig
Sporen in Melzer: 9.1 × 5.8 µm ; Q = 1.6; N = 31
(8) 8.5 - 9.8 (10.6) × (5.1) 5.5 - 6.2 (6.3) µm; Q = (1.4) 1.44 - 1.7 (1.9)
Also noch schnell die Zystiden angeschaut und dann kamen die Zweifel.
Irgendwie sind diese zu keulig-spindelig für M. stipata. Aber alles andere passt perfekt - vorallem der Fundort auf Kiefernstumpf und das büschelige Wachstum.
Cheilozystiden in Kongorot (NH3):
Dann habe ich noch probiert die HDS zu mikroskopieren um festzustellen, ob diese gelatinös ist - aber keine Ahnung wie das geht. Ich kann nichts spezielles erkennen.
Habe nur am Stiel und in der HDS einmal die verzweigten Hyphen gefunden.
Kann das trotz der Zystiden M stipata sein oder was käme sonst noch in Frage?
Am ehesten M. leptocephala - aber das passt auch mehr schlecht als recht.
Gruß Nosozia
Yep - alles wieder OK.
Pilze sind immer für eine Überraschung gut.
Habe noch einen Helmling auf Lager. Stelle ich demnächst vor.
Gruß Nosozia
So - habe gestern nochmal ein Exemplar mikroskopiert. Also ich wolte den Pilz aus der Dose holen und da klebte er mir am Finger
. Das war neu. Bisher war davon nicht zu spüren gewesen. Und siehe da - plötzlich ließ sich die klebige Haut gelatinös abziehen
. Das kann ja jetzt wohl nicht wahr sein.
. Vor 2 Tagen habe ich davon nichts gesehen oder gespürt.
Ich konnte zu mindest die Huthaut nicht in der Mitte abheben. Es ging nur vom Rand her . Und als die Huthaut erstmal am Finger klebte, wollte sie da auch nicht mehr weg!
Also gut - dann ist es wohl doch Crepidotus. mollis oder Crepidotus calolepis. Von der Hutstruktur denke ich das es letzterer ist. Werde ich mit nächsten Montag dann noch mal genauer im Ludwig anschauen.
Gruß Nosozia
Hallo Wilfried,
danke für die Info.
Ich werde mir die Merkmale von Crepidotus lundellii nochmal genau anschauen.
Ich habe mir heute noch ein frisches Exemplar geholt. Der Hut ist auf jeden Fall nicht gelatonös, sondern angedrückt feinfilzig. Was auch zu Crepidotus lundellii passen würde.
Gruß Nosozia
Danke Pablo,
oh je - mal sehen ob ich irgendwo eine Monografie auftreiben kann. Werde sicherheitshalber noch mal ein frisches Exemplar holen und die Huthaut nochmal testen. Aber das gelatinöse hätte mir auffallen müssen. Die Exemplare im Kühlschrank sind absolut nicht gelatinös - auch nicht nach anfeuchten.
Obwohl ich wohl auch passende Zystiden gefunden habe. War mir aber nicht sicher, ob es wirklich Zystiden sind.
Gruß Nosozia
Nur die Huthaut ist trocken und nicht abziehbar. Kann das trotzdem sein?
Gruß Nosozia
Danke Beli,
das sieht gut aus.
Gruß Nosozia
